Union von Alagua: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Union von Alagua''' war eine Vereinigung der Kronen von [[König von Sagradien|Sagradien]] (inklusive [[Golen]]s), [[König von Mikolinien|Mikolinien]] und [[König von Peruzien|Peruzien]] unter der Herrschaft des Hauses [[Redanior]]. Sie bestand von 1321 bis 1386 und umfasst die Regierungszeiten der Könige [[Martin VI./I.]], [[Martin VII./II.]] und [[Jakob IV.|Jakob IV./II./I.]] als Könige beiderseits der Konsetten.  
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Die '''Union von Alagua''', auch als ''Konsettenmonarchie'' bekannt, war eine Vereinigung der Kronen von [[König von Sagradien|Sagradien]] (inklusive [[Golen]]s), [[König von Mikolinien|Mikolinien]] und [[König von Peruzien|Peruzien]] unter der Herrschaft des Hauses [[Redanior]]. Sie bestand von 1321 bis 1386 und umfasst die Regierungszeiten der Könige [[Martin VI./I.]], [[Martin VII./II.]] und [[Johann der Hochmütige|Johann IV./V.]] als Könige beiderseits der Konsetten.  
  
Ihren Vorläufer hatte die Union von Alagua in der 1264 de facto und 1275 auch formell vollzogenen sagro-peruzinischen Personalunion unter den Königen aus dem peruzinisch-stämmigen [[Haus Redanior]]. Die Personalunion bestand zunächst bis zur Thronfolgekrise des Jahres 1301, als nach dem Tod [[Jakob II.|Jakobs II./I.]] und der Entmachtung [[Martin V.|Martins V.]] in Sagradien [[Jakob III.]] die Macht ergriff, während die peruzinischen Stände seinen Bruder [[Johann von Gerón]] zum König erhoben.  
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Ihren Vorläufer hatte die Union von Alagua in der 1269 vollzogenen sagro-peruzinischen Personalunion unter den Königen aus dem peruzinisch-stämmigen [[Haus Redanior]]. Die Personalunion bestand zunächst bis zur Thronfolgekrise des Jahres 1301, als nach dem Tod [[Johann III.|Johanns III.]] und der Entmachtung [[Martin V.|Martins V.]] in Sagradien [[Julen von Tesqué]] die Macht ergriff, während die peruzinischen Stände seinen Bruder [[Johann von Gerón]] zum König erhoben.  
  
Durch die Heirat König [[Philipp von Gerón|Philipps von Peruzien]] mit Königin [[Karoline I. von Mikolinien]] wurden 1310 erstmals und 1315 erneut unter [[Martin der Gute|Martin dem Guten]] die Kronen Peruziens und Mikoliniens in einer Hand vereinigt. Als sich Martin der Gute im Jahr 1321 in der Nachfolge Jakobs III. auch als sagradischer König durchsetzen konnte, gelangten die drei Kronen Peruziens, Mikoliniens und Sagradiens erstmals in eine Hand.  
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Zur maßgeblichen Architektin der Union von Alagua wurde Johanns Frau [[Margarete von Mikolinien]], die von 1308 bis 1315 zugleich als Königin von Peruzien und als Regentin in Mikolinien für die minderjährigen Monarchen [[Philipp von Mikolinien]] und [[Karoline I. von Mikolinien|Karoline I.]] fungierte. Margarete verlobte Karoline zunächst mit ihrem ältesten Sohn [[Philipp von Gerón]] und nach dessen Tod mit ihrem zweiten Sohn [[Martin der Gute|Martin dem Guten]]. Dieser wurde durch die Hochzeit mit Karoline 1315 [[König von Mikolinien]], nach dem Tod Johanns 1318 [[König von Peruzien]] und war zugleich Präsumptiverbe des [[Königreich Sagradien|Königreichs Sagradien]]. Nach dem Tod des sagradischen Königs [[Julen von Tesqué]] zog Martin schließlich nach Sagradien, um das Erbe seines Onkels anzutreten. Die [[Cortes von Alagua]] von 1321 erkannten Martin als [[König von Sagradien und Golen]] an und begründeten die Personalunion der drei Königreiche beiderseits der Konsetten.
  
Bei der Union von Alagua handelte es sich um eine Personalunion, nicht um eine Realunion. Stattdessen behielten die Königreiche de jure und in weiten Teilen auch de facto ihre volle Eigenständigkeit. Unter [[Jakob IV.|Jakob dem Hochmütigen]] verlagerte sich das politische Gewicht innerhalb der Union deutlich nach Sagradien, während sich die Stände Mikoliniens 1385/86 gegen die Herrschaft Jakobs erhoben. Mit der Wahl [[Karl von Interea|Karls von Interea]] zum [[König von Mikolinien]] im Jahr 1386 und seiner Anerkennung durch Jakob im Jahr 1390 hörte die Union faktisch auf zu bestehen, in der Folge kam es aber im gesamten [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] bis 1443 zu Versuchen einer Wiedervereinigung des Großreichs. Mit dem [[Frieden von Tesqué]] 1443 war die Union endgültig Vergangenheit.  
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Bei der Union von Alagua handelte es sich um eine Personalunion, nicht um eine Realunion. Stattdessen behielten die Königreiche de jure und in weiten Teilen auch de facto ihre volle Eigenständigkeit. Unter [[Johann der Hochmütige|Johann dem Hochmütigen]] verlagerte sich das politische Gewicht innerhalb der Union deutlich nach Sagradien, während sich die Stände Mikoliniens 1385/86 gegen die Herrschaft Johanns erhoben. Mit der Wahl [[Karl von Interea|Karls von Interea]] zum [[König von Mikolinien]] im Jahr 1386 und seiner Anerkennung durch Johann im Jahr 1390 hörte die Union faktisch auf zu bestehen, in der Folge kam es aber im gesamten [[Sechzigjähriger Krieg|Sechzigjährigen Krieg]] bis 1443 zu Versuchen einer Wiedervereinigung des Großreichs. Mit dem [[Frieden von Tesqué]] 1443 war die Union endgültig Vergangenheit.  
  
Die Königreiche Mikolinien und Peruzien blieben auch danach in Personalunion vereinigt, ehe sie schließlich in Realunion im heutigen Königreich Mikolinien aufgingen.
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Die Königreiche Mikolinien und Peruzien blieben auch danach in Personalunion vereinigt, ehe sie schließlich in Realunion im heutigen Königreich Mikolinien aufgingen. Golen blieb sagradisch, ehe der Großteil im 19. Jahrhundert an Mikolinien abgegeben werden musste.
  
 
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]
 
[[Kategorie: Geschichte der Konsettenhalbinsel]]

Aktuelle Version vom 10. Januar 2026, 23:36 Uhr

Union von Alagua
Unión d'Alâgua
Unió d'Alagua
Unió d'Alaque
1321-1386
FlaggeUnionAlagua.jpg Wappen-Union-1350.jpg
Bestandteile Königreich Sagradien
Königreich Mikolinien
Königreich Peruzien
Staatsform Personalunion
Staatsoberhaupt Martin VI./I.
Martin VII./II.
Johann IV./V.
Lage 130px

Die Union von Alagua, auch als Konsettenmonarchie bekannt, war eine Vereinigung der Kronen von Sagradien (inklusive Golens), Mikolinien und Peruzien unter der Herrschaft des Hauses Redanior. Sie bestand von 1321 bis 1386 und umfasst die Regierungszeiten der Könige Martin VI./I., Martin VII./II. und Johann IV./V. als Könige beiderseits der Konsetten.

Ihren Vorläufer hatte die Union von Alagua in der 1269 vollzogenen sagro-peruzinischen Personalunion unter den Königen aus dem peruzinisch-stämmigen Haus Redanior. Die Personalunion bestand zunächst bis zur Thronfolgekrise des Jahres 1301, als nach dem Tod Johanns III. und der Entmachtung Martins V. in Sagradien Julen von Tesqué die Macht ergriff, während die peruzinischen Stände seinen Bruder Johann von Gerón zum König erhoben.

Zur maßgeblichen Architektin der Union von Alagua wurde Johanns Frau Margarete von Mikolinien, die von 1308 bis 1315 zugleich als Königin von Peruzien und als Regentin in Mikolinien für die minderjährigen Monarchen Philipp von Mikolinien und Karoline I. fungierte. Margarete verlobte Karoline zunächst mit ihrem ältesten Sohn Philipp von Gerón und nach dessen Tod mit ihrem zweiten Sohn Martin dem Guten. Dieser wurde durch die Hochzeit mit Karoline 1315 König von Mikolinien, nach dem Tod Johanns 1318 König von Peruzien und war zugleich Präsumptiverbe des Königreichs Sagradien. Nach dem Tod des sagradischen Königs Julen von Tesqué zog Martin schließlich nach Sagradien, um das Erbe seines Onkels anzutreten. Die Cortes von Alagua von 1321 erkannten Martin als König von Sagradien und Golen an und begründeten die Personalunion der drei Königreiche beiderseits der Konsetten.

Bei der Union von Alagua handelte es sich um eine Personalunion, nicht um eine Realunion. Stattdessen behielten die Königreiche de jure und in weiten Teilen auch de facto ihre volle Eigenständigkeit. Unter Johann dem Hochmütigen verlagerte sich das politische Gewicht innerhalb der Union deutlich nach Sagradien, während sich die Stände Mikoliniens 1385/86 gegen die Herrschaft Johanns erhoben. Mit der Wahl Karls von Interea zum König von Mikolinien im Jahr 1386 und seiner Anerkennung durch Johann im Jahr 1390 hörte die Union faktisch auf zu bestehen, in der Folge kam es aber im gesamten Sechzigjährigen Krieg bis 1443 zu Versuchen einer Wiedervereinigung des Großreichs. Mit dem Frieden von Tesqué 1443 war die Union endgültig Vergangenheit.

Die Königreiche Mikolinien und Peruzien blieben auch danach in Personalunion vereinigt, ehe sie schließlich in Realunion im heutigen Königreich Mikolinien aufgingen. Golen blieb sagradisch, ehe der Großteil im 19. Jahrhundert an Mikolinien abgegeben werden musste.