Königreich Peruzien

Aus Sagradien
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Königreich Peruzien
Regnum Perutinum (lat.)
Reyne Perucí (peruz.)
um 822 – 1667
FlaggePeruzien.jpg Wappen-Peruzien-klein.png
Gründung um 822
Ende 1667 (Verschmelzung mit dem Königreich Mikolinien)
Hauptstadt Alessa
Staatsform Monarchie
Staatsoberhaupt König von Peruzien

Das Königreich Peruzien (lat. Regnum Perutinum, peruz. Reyne Perucí) war ein Staat im Westen Europas, der seit dem 9. Jahrhundert bestand und das nördliche Drittel der mikolinischen Halbinsel nördlich des Nordmikolinischen Gebirges umfasste. Hauptstadt war Alessa. Der Staat bestand bis 1667 und ging danach im Königreich Mikolinien auf. Das Territorium des Königreichs Peruzien deckt sich weitgehend mit dem modernen mikolinischen Landesteil Peruzien.

Das Königreich Peruzien wurde kurz nach 822 n. Chr. durch den perutinischen Dux Naermyngal (Nermengal) gegründet, eines Vasalls des skantischen Königs Rodoald, der nach dessen Tod selbst den Königstitel annahm. Bereits um 860 gehörte mit Ausnahme der Westligrischen Küste der gesamte Norden der mikolinischen Halbinsel jenseits des Litischen Gebirges zum Regnum Perutinum, dessen Hauptstadt Alessa wurde.

Im Mittelalter wurde Peruzien zunächst seit 1101 Teil des Lusonidenreichs auf beiden Seiten des Ligrischen Meeres, ehe es Mitte des 13. Jahrhunderts zum Zankapfel zwischen den konkurrierenden Königreichen von Sagradien und Mikolinien wurde. Unter den Königen aus dem Haus Redanior wurde Peruzien 1275 in Personalunion mit Sagradien vereinigt, 1308 mit Mikolinien und seit 1321 in der Union von Alagua mit beiden Kronen zugleich. Parallel dazu kam es immer wieder zu Unabhängigkeitskriegen.

Die mikolinisch-peruzinische Union von 1398 unter Karl I./VI. aus dem Haus Interea wurde im Sechzigjährigen Krieg bestätigt, in dem große Teile Peruziens verwüstet wurden. Seither gehörte Peruzien in Personalunion zur mikolinischen Monarchie, war aber immer wieder Schauplatz kriegerischer Auseinansersetzungen. Nach den ebenso religiös wie politisch motivierten Uleistenkriegen des 16. Jahrhunderts verlor Peruzien im 17. Jahrhundert weitere Sonderrechte. Um die Thronfolge vom Haus Interea zum Haus Albero zu sichern, wurden die beiden Reichsteile 1667 formell zusammengeschlossen, womit das Königreich Peruzien im Königreich Mikolinien aufging.