Piero Dulce Rodríguez: Unterschied zwischen den Versionen
| (30 dazwischenliegende Versionen von 11 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
| − | ''' | + | [[Bild:DavidSassoli6.jpg|thumb|200px]] |
| + | |||
| + | '''Piero Maria Dulce Rodríguez''' (*1962 in [[Scola]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker der sozialistischen [[ASUL]]. Er war von 2013 bis 2025 Ratspräsident der [[Regionen Sagradiens|sagradischen Region]] [[Sarmay]]. Zuvor war Dulce Rodríguez von 2000 bis 2006 in verschiedenen Funktionen Minister in der [[Kabinett De la Costa I|Regierung De la Costa]], zunächst bis Februar 2005 als Kabinettschef ("[[Minister der Präsidentschaft]]") und anschließend als [[Innenminister]]. Die Sozialisten in [[Sarmay]] führte er bei drei Regionalwahlen infolge zu Siegen. | ||
== Leben und Karriere == | == Leben und Karriere == | ||
=== Jugend und Beginn der politischen Karriere === | === Jugend und Beginn der politischen Karriere === | ||
| − | Der Sohn eines katholischen Religionslehrers Dulce Rodríguez wurde 1962 im südsagradischen [[Scola]] geboren und besuchte ein katholisches Franziskaner-Gymnasium in [[Santa May]], wo er mit seiner Familie lange Zeit lebte. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Rechts-, Sozial- und Politikwissenschaften an der Universität von [[Lemez]], das er später in [[ | + | Der Sohn eines katholischen Religionslehrers Dulce Rodríguez wurde 1962 im südsagradischen [[Scola]] geboren und besuchte ein katholisches Franziskaner-Gymnasium in [[Santa May]], wo er mit seiner Familie lange Zeit lebte. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Rechts-, Sozial- und Politikwissenschaften an der Universität von [[Lemez]], das er später in [[Semest]] fortsetzte und mit dem Magistertitel abschloss. Bereits während des Studiums trat er aus Bewunderung für Ministepräsident [[Joán Caval]] in die sozialistische [[ASUL]] ein und engagierte sich bei den [[Juventú Socialista|Jungsozialisten]] in der Region [[Sur-Pinial]], die ihn 1985 in den Vorstand und 1987 schließlich zu ihrem Sekretär wählten. In dieser Zeit engagierte sich Dulce auch in der Hochschulpolitik und wurde 1988 in den Stadtbezirksrat Lemez-Carrel gewählt. |
| − | Nach dem Studienabschluss und dem Ende seiner Amtszeit als JuSo-Regionalsekretär im Jahr 1990 arbeitete er als Assistent an einem Semestiner Sozialforschungsinstitut und war zudem als Redakteur für die sozialistische Parteizeitung „[[Avante]]“ tätig, ehe er im Jahr 1992/1993 für wenige Monate an der [[Luis-Cavaller-Universität]] von | + | Nach dem Studienabschluss und dem Ende seiner Amtszeit als JuSo-Regionalsekretär im Jahr 1990 arbeitete er als Assistent an einem Semestiner Sozialforschungsinstitut und war zudem als Redakteur für die sozialistische Parteizeitung „[[Avante]]“ tätig, ehe er im Jahr 1992/1993 für wenige Monate an der [[Luis-Cavaller-Universität]] von Semest beschäftigt war. |
| − | === Regionalpolitik in der | + | === Regionalpolitik in der Region Ostinense === |
| − | Nachdem Dulce bereits 1993 als Berater der sagradischen Sozialisten bei verschiedenen Wahlkampagnen fungiert hatte, trat er Anfang 1994 als Sekretär unter [[ | + | Nachdem Dulce bereits 1993 als Berater der sagradischen Sozialisten bei verschiedenen Wahlkampagnen fungiert hatte, trat er Anfang 1994 als Sekretär unter [[Iano Norriez]] in die [[Region Ostinense|Regionalverwaltung von Ostinense]] ein. Bereits nach wenigen Monaten wurde er Untersekretär und Leiter der Planungsabteilung im Generalsekretariat der Semestiner Regionalregierung, 1997 stieg er zum Wahlkampfmanager der Sozialisten in der Semestina auf, ehe er nach dem neuerlichen Sieg der Süd-ASUL mit der Leitung des Generalsekretariats unter Osório berufen wurde und damit in eine Schlüsselstellung in der Regionalpolitik gelang. In dieser Zeit wuchs Dulce zu einem der engsten politischen Vertrauten von Norriez heran und galt bald als dessen Kronprinz, ohne jedoch bisher ein Abgeordnetenmandat erhalten zu haben. |
=== Minister in der Regierung De la Costa === | === Minister in der Regierung De la Costa === | ||
| − | Dulces Arbeit in | + | Dulces Arbeit in [[Ostino]] brachte ihm bald die Aufmerksamkeit durch den neuen sagradischen Ministerpräsidenten [[Julio De la Costa]] ein. Dieser holte Dulce im Jahr 2000 in seine [[Kabinett De la Costa I|seine Regierung]] und übertrug ihm das Ministeramt an der Spitze der Regierungskanzlei. Als [[Minister der Präsidentschaft]] organisierte Dulce in den kommenden zwei Jahren die rot-grüne Regierung. Nachdem er bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Parlamentswahlen im Herbst 2002]] erstmals in die [[Abgeordnetenkammer]] gewählt worden war, berief ihn De la Costa in seinem neuen Kabinett erneut zum Präsidentschaftsminister. Im Februar 2005 wurde Dulce Rodríguez als Nachfolger von [[Emilio Ortega]] zum neuen [[Innenminister]] Sagradiens berufen. |
=== Aufstieg in der Partei === | === Aufstieg in der Partei === | ||
| − | Kurz nach seiner Ernennung zum | + | Kurz nach seiner Ernennung zum Innenminister wurde Dulce auf die Empfehlung De la Costas hin erstmals in den nationalen Parteivorstand der Sozialisten gewählt. In der [[Kabinett De la Costa II|zweiten Regierung De la Costa]] gehörte Dulce als enger Vertrauter des Regierungschefs zu den Verteidigern der Regierungspolitik, der fest hinter dem zunehmend kritisierten Parteichef De la Costa stand. Nach dem Rücktritt Julio De la Costas vom Amt des Generalsekretärs der Asul im Herbst 2005 wurde Dulce Rodríguez als Sekretär für Fragen der öffentlichen Sicherheit erstmals in die Exekutivkommission und damit in die engere Parteiführung der Sozialisten gewählt, die nun vom neuen Generalsekretär [[Santiago Diaz de Velozo]] angeführt wurde. |
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | |||
| − | Nach | + | Nach der verlorenen [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahl 2006]] gehörte Dulce Rodríguez der nationalen Opposition unter Führung von Diaz de Velozo an und wurde als Sekretär in der Parteiexekutive der Sozialistischen Allianz bestätigt. Sein neuer Aufgabenbereich sollten Reformen und Innovationen sein. Seither wurde Dulce Rodríguez gemeinsam mit [[Nina Álamo Gomes]] als Führer der „[[Julistas]]“ in der Partei angesehen, die den progressiven, von Gegnern als linksliberal kritisierten Modernisierungskurs de la Costas fortführen wollen. Sein Verhältnis zu Diaz de Velozo blieb nicht frei von Spannungen, besonders als Dulce Rodríguez anders als Diaz de Velozo eine engere Zusammenarbeit mit der äußeren Linken in der Opposition nicht kategorisch ausschließen wollte und dadurch Sympathien am linken Parteiflügel der Sozialisten gewann. Bei der vorgezogenen [[Parlamentswahl 2009]] gehörte Dulce Rodríguez zum Wahlkampfteam der Sozialisten und war dort für die Innen- und Bürgerrechtspolitik zuständig, trat in vielen Talksendungen aber als Generalist zu ganz verschiedenen Themen auf. |
| − | + | Nach dem Rücktritt Diaz de Velozos vom Amt des Parteichefs der ASUL infolge der verhehrenden Wahlniederlage der Sozialisten bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahlen 2009]] sprach sich Dulce Rodríguez weder für [[Mercé Serrat Cabarell]] als Nachfolgerin im höchsten Parteiamt, noch für den Kandidaten der Parteirechten, den [[Semest|Semestiner]] Bürgermeister [[Miquel Javier León]], aus. Eine öffentliche Stellungnahme der Julistas gab es damit nicht. Jedoch wurde zunächst davon ausgegangen, dass die Faktion den Kandidaten León unterstützt. Erst die Stellungnahme einiger Julistas der zweiten Reihe zugunsten Serrats änderte dies. Nach der Wahl Serrats wurde Dulce Rodríguez als Parteisekretär erneut ins neue Führungsteam eingebunden. Anhänger Dulces hatten vergeblich versucht, den 46-Jährigen zu einer eigenen Kandidatur zu bewegen. | |
| − | |||
| − | + | === Regionalpolitik in Sarmay === | |
| + | Bei den [[Regionalwahl in Sarmay 2013|Regionalwahlen 2013]] trat Dulce Rodríguez als Spitzenkandidat der Sozialisten in der [[Region Sarmay]] an. Nach dem Sieg der Linksparteien wurde er zum neuen Präsidenten des Regierungsrats der Region gewählt. Bei der [[Regionalwahl in Sarmay 2017]] konnte er seine Mehrheit ebenso verteidigen wie [[Regionalwahl in Sarmay 2021|vier Jahre später]]. Zur [[Regionalwahl 2025]] trat er nach zwölf Jahren im Amt nicht mehr an und wurde nach der Wahl durch seine Parteifreundin [[Ysabel Isalde]] abgelöst. | ||
== Öffentliche Wahrnehmung und Privates == | == Öffentliche Wahrnehmung und Privates == | ||
| − | Seit seiner Wahl zum Bürgermeister von | + | Seit seiner Wahl zum Bürgermeister von Semest im Jahr 2012 gilt Dulce zudem als einer der beliebtesten Politiker des Landes. Im Jahr 2008 wurde er von einer sagradischen Illustrierten zum attraktivsten Politiker des Landes gewählt. Dulce Rodríguez ist seit 1993 mit der Journalistin [[Sellesi Robredo]] verheiratet, mit der er drei Kinder hat. |
== Politische Funktionen == | == Politische Funktionen == | ||
=== Öffentliche Ämter === | === Öffentliche Ämter === | ||
| − | * 1994-1997: Untersekretär und Leiter der Planungsabteilung im Generalsekretariat der | + | * 1994-1997: Untersekretär und Leiter der Planungsabteilung im Generalsekretariat der Regionalregierung von [[Region Ostinense|Ostinense]] |
| − | * 1997-2000: Generalsekretär der | + | * 1997-2000: Generalsekretär der Regionalregierung von [[Ostinense]] |
* 2000-2005: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]] | * 2000-2005: [[Minister der Präsidentschaft]] im [[Kabinett De la Costa I]], [[Kabinett De la Costa II|II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]] | ||
| − | * 2005-2006: [[Innenminister]] im [[Kabinett De la Costa III | + | * 2005-2006: [[Innenminister]] im [[Kabinett De la Costa III]] |
| − | * | + | * 2013-2025: Ratspräsident der [[Region Sarmay]] |
=== Mandate === | === Mandate === | ||
| − | * 2002- | + | * 2002-2013: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]] |
| + | * 2013-2025: Mitglied des Regionalrats von [[Sarmay]] | ||
=== Parteiämter === | === Parteiämter === | ||
* 1987-1990: Regionalsekretär der [[Juventú Socialista]] in der [[Sur-Pinial]] | * 1987-1990: Regionalsekretär der [[Juventú Socialista]] in der [[Sur-Pinial]] | ||
| − | |||
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Dulce]] | [[Kategorie: Sagradischer Politiker|Dulce]] | ||
| − | [[Kategorie: | + | [[Kategorie: Regionalpräsident von Sarmay|Dulce]] |
[[Kategorie: Innenminister Sagradiens|Dulce]] | [[Kategorie: Innenminister Sagradiens|Dulce]] | ||
[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Dulce]] | [[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Dulce]] | ||
Aktuelle Version vom 23. Oktober 2025, 17:35 Uhr
Piero Maria Dulce Rodríguez (*1962 in Scola) ist ein sagradischer Politiker der sozialistischen ASUL. Er war von 2013 bis 2025 Ratspräsident der sagradischen Region Sarmay. Zuvor war Dulce Rodríguez von 2000 bis 2006 in verschiedenen Funktionen Minister in der Regierung De la Costa, zunächst bis Februar 2005 als Kabinettschef ("Minister der Präsidentschaft") und anschließend als Innenminister. Die Sozialisten in Sarmay führte er bei drei Regionalwahlen infolge zu Siegen.
Inhaltsverzeichnis
Leben und Karriere[bearbeiten]
Jugend und Beginn der politischen Karriere[bearbeiten]
Der Sohn eines katholischen Religionslehrers Dulce Rodríguez wurde 1962 im südsagradischen Scola geboren und besuchte ein katholisches Franziskaner-Gymnasium in Santa May, wo er mit seiner Familie lange Zeit lebte. Nach dem Abitur begann er ein Studium der Rechts-, Sozial- und Politikwissenschaften an der Universität von Lemez, das er später in Semest fortsetzte und mit dem Magistertitel abschloss. Bereits während des Studiums trat er aus Bewunderung für Ministepräsident Joán Caval in die sozialistische ASUL ein und engagierte sich bei den Jungsozialisten in der Region Sur-Pinial, die ihn 1985 in den Vorstand und 1987 schließlich zu ihrem Sekretär wählten. In dieser Zeit engagierte sich Dulce auch in der Hochschulpolitik und wurde 1988 in den Stadtbezirksrat Lemez-Carrel gewählt.
Nach dem Studienabschluss und dem Ende seiner Amtszeit als JuSo-Regionalsekretär im Jahr 1990 arbeitete er als Assistent an einem Semestiner Sozialforschungsinstitut und war zudem als Redakteur für die sozialistische Parteizeitung „Avante“ tätig, ehe er im Jahr 1992/1993 für wenige Monate an der Luis-Cavaller-Universität von Semest beschäftigt war.
Regionalpolitik in der Region Ostinense[bearbeiten]
Nachdem Dulce bereits 1993 als Berater der sagradischen Sozialisten bei verschiedenen Wahlkampagnen fungiert hatte, trat er Anfang 1994 als Sekretär unter Iano Norriez in die Regionalverwaltung von Ostinense ein. Bereits nach wenigen Monaten wurde er Untersekretär und Leiter der Planungsabteilung im Generalsekretariat der Semestiner Regionalregierung, 1997 stieg er zum Wahlkampfmanager der Sozialisten in der Semestina auf, ehe er nach dem neuerlichen Sieg der Süd-ASUL mit der Leitung des Generalsekretariats unter Osório berufen wurde und damit in eine Schlüsselstellung in der Regionalpolitik gelang. In dieser Zeit wuchs Dulce zu einem der engsten politischen Vertrauten von Norriez heran und galt bald als dessen Kronprinz, ohne jedoch bisher ein Abgeordnetenmandat erhalten zu haben.
Minister in der Regierung De la Costa[bearbeiten]
Dulces Arbeit in Ostino brachte ihm bald die Aufmerksamkeit durch den neuen sagradischen Ministerpräsidenten Julio De la Costa ein. Dieser holte Dulce im Jahr 2000 in seine seine Regierung und übertrug ihm das Ministeramt an der Spitze der Regierungskanzlei. Als Minister der Präsidentschaft organisierte Dulce in den kommenden zwei Jahren die rot-grüne Regierung. Nachdem er bei den Parlamentswahlen im Herbst 2002 erstmals in die Abgeordnetenkammer gewählt worden war, berief ihn De la Costa in seinem neuen Kabinett erneut zum Präsidentschaftsminister. Im Februar 2005 wurde Dulce Rodríguez als Nachfolger von Emilio Ortega zum neuen Innenminister Sagradiens berufen.
Aufstieg in der Partei[bearbeiten]
Kurz nach seiner Ernennung zum Innenminister wurde Dulce auf die Empfehlung De la Costas hin erstmals in den nationalen Parteivorstand der Sozialisten gewählt. In der zweiten Regierung De la Costa gehörte Dulce als enger Vertrauter des Regierungschefs zu den Verteidigern der Regierungspolitik, der fest hinter dem zunehmend kritisierten Parteichef De la Costa stand. Nach dem Rücktritt Julio De la Costas vom Amt des Generalsekretärs der Asul im Herbst 2005 wurde Dulce Rodríguez als Sekretär für Fragen der öffentlichen Sicherheit erstmals in die Exekutivkommission und damit in die engere Parteiführung der Sozialisten gewählt, die nun vom neuen Generalsekretär Santiago Diaz de Velozo angeführt wurde.
Nach der verlorenen Kammerwahl 2006 gehörte Dulce Rodríguez der nationalen Opposition unter Führung von Diaz de Velozo an und wurde als Sekretär in der Parteiexekutive der Sozialistischen Allianz bestätigt. Sein neuer Aufgabenbereich sollten Reformen und Innovationen sein. Seither wurde Dulce Rodríguez gemeinsam mit Nina Álamo Gomes als Führer der „Julistas“ in der Partei angesehen, die den progressiven, von Gegnern als linksliberal kritisierten Modernisierungskurs de la Costas fortführen wollen. Sein Verhältnis zu Diaz de Velozo blieb nicht frei von Spannungen, besonders als Dulce Rodríguez anders als Diaz de Velozo eine engere Zusammenarbeit mit der äußeren Linken in der Opposition nicht kategorisch ausschließen wollte und dadurch Sympathien am linken Parteiflügel der Sozialisten gewann. Bei der vorgezogenen Parlamentswahl 2009 gehörte Dulce Rodríguez zum Wahlkampfteam der Sozialisten und war dort für die Innen- und Bürgerrechtspolitik zuständig, trat in vielen Talksendungen aber als Generalist zu ganz verschiedenen Themen auf.
Nach dem Rücktritt Diaz de Velozos vom Amt des Parteichefs der ASUL infolge der verhehrenden Wahlniederlage der Sozialisten bei den Kammerwahlen 2009 sprach sich Dulce Rodríguez weder für Mercé Serrat Cabarell als Nachfolgerin im höchsten Parteiamt, noch für den Kandidaten der Parteirechten, den Semestiner Bürgermeister Miquel Javier León, aus. Eine öffentliche Stellungnahme der Julistas gab es damit nicht. Jedoch wurde zunächst davon ausgegangen, dass die Faktion den Kandidaten León unterstützt. Erst die Stellungnahme einiger Julistas der zweiten Reihe zugunsten Serrats änderte dies. Nach der Wahl Serrats wurde Dulce Rodríguez als Parteisekretär erneut ins neue Führungsteam eingebunden. Anhänger Dulces hatten vergeblich versucht, den 46-Jährigen zu einer eigenen Kandidatur zu bewegen.
Regionalpolitik in Sarmay[bearbeiten]
Bei den Regionalwahlen 2013 trat Dulce Rodríguez als Spitzenkandidat der Sozialisten in der Region Sarmay an. Nach dem Sieg der Linksparteien wurde er zum neuen Präsidenten des Regierungsrats der Region gewählt. Bei der Regionalwahl in Sarmay 2017 konnte er seine Mehrheit ebenso verteidigen wie vier Jahre später. Zur Regionalwahl 2025 trat er nach zwölf Jahren im Amt nicht mehr an und wurde nach der Wahl durch seine Parteifreundin Ysabel Isalde abgelöst.
Öffentliche Wahrnehmung und Privates[bearbeiten]
Seit seiner Wahl zum Bürgermeister von Semest im Jahr 2012 gilt Dulce zudem als einer der beliebtesten Politiker des Landes. Im Jahr 2008 wurde er von einer sagradischen Illustrierten zum attraktivsten Politiker des Landes gewählt. Dulce Rodríguez ist seit 1993 mit der Journalistin Sellesi Robredo verheiratet, mit der er drei Kinder hat.
Politische Funktionen[bearbeiten]
Öffentliche Ämter[bearbeiten]
- 1994-1997: Untersekretär und Leiter der Planungsabteilung im Generalsekretariat der Regionalregierung von Ostinense
- 1997-2000: Generalsekretär der Regionalregierung von Ostinense
- 2000-2005: Minister der Präsidentschaft im Kabinett De la Costa I, II und III
- 2005-2006: Innenminister im Kabinett De la Costa III
- 2013-2025: Ratspräsident der Region Sarmay
Mandate[bearbeiten]
- 2002-2013: Mitglied der Abgeordnetenkammer
- 2013-2025: Mitglied des Regionalrats von Sarmay
Parteiämter[bearbeiten]
- 1987-1990: Regionalsekretär der Juventú Socialista in der Sur-Pinial