Prinz von Sarmay: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Prícipe de Sarmay''' (deutsch ''Fürst von Sarmay'') war im [[Königreich Sagradien]] der traditionelle Titel des Thronfolgers des [[König von Sagradien|sagradischen Monarchen]]. Der Titel wurde 1399 von König [[Michael I.]] geschaffen, um für seinen Sohn [[Philipp V.|Filipe]] eine materielle Versorgung zu schaffen. Der Titel Fürst von Sarmay wurde gewählt, um an das historische [[Fürstentum Sarmay]] zu erinnern, das 923 zu den Gründungsreichen des Königreichs Sagradien gehört hatte. Michael verfügte, dass die Thronfolger des Königs innerhalb des zu diesem Zeitpunkt noch alles andere als etablierten Königshauses [[Haus Vesaey|Vesaey]] den Titel eines Fürsten von Sarmay tragen sollten. Damit unterstrich Michael zudem seinen Anspruch auf das sagradische Königtum mitsamt seinen Traditionen sowie den Anspruch seines Hauses, in der Tradition der [[Dianniden]]-Dynastie zu stehen, auf die sich das Haus Vesaey berief.
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'''Prícipe de Sarmay''' (deutsch ''Fürst von Sarmay'') war im [[Königreich Sagradien]] ein traditioneller Titel des Thronfolgers des [[König von Sagradien|sagradischen Monarchen]]. Der Titel wurde traditionell dem ältesten Sohn des amtierenden Königs verliehen, sofern dieser auch sein Präsumptiverbe war, in Ausnahmefällen auch an den Enkel. Thronfolger, die nicht gleichzeitig Söhne des amtierenden Königs waren, erhielten den Titel nicht automatisch, genauso wie (theoretisch) erbberechtige Töchter.  
  
Der Titel wurde traditionell dem ältesten Sohn des amtierenden Königs verliehen, sofern dieser auch sein Präsumptiverbe war. Thronfolger, die nicht gleichzeitig Söhne des amtierenden Königs waren, erhielten den Titel nicht automatisch, genauso wie (theoretisch) erbberechtige Töchter.  
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Der Titel wurde 1399 von König [[Michael I.]] geschaffen, um für seinen Sohn [[Philipp V.|Filipe]] eine materielle Versorgung zu schaffen. Der Titel Fürst von Sarmay wurde gewählt, um an das historische [[Fürstentum Sarmay]] zu erinnern, das 923 zu den Gründungsreichen des Königreichs Sagradien gehört hatte. Michael verfügte, dass die Thronfolger des Königs innerhalb des zu diesem Zeitpunkt noch alles andere als etablierten Königshauses [[Haus Vesaey|Vesaey]] den Titel eines Fürsten von Sarmay tragen sollten. Damit unterstrich Michael zudem seinen Anspruch auf das sagradische Königtum mitsamt seinen Traditionen sowie den Anspruch seines Hauses, in der Tradition der [[Dianniden]]-Dynastie zu stehen, auf die sich das Haus Vesaey berief.
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Mit dem dynastischen Übergang vom [[Haus Vesaey]] zum [[Haus Santori]] wurde die Tradition übernommen. Nachdem der letzte Vesaey-König [[Philipp V.]] seinen [[Philipp VI.|gleichnamigen Enkel]] 1456 zum Prinzen von Sarmay erhoben hatte, gab dieser den Titel 1472 an seinen neu geborenen Sohn [[Philipp VII.|Philipp Jakob]] weiter. Seither trugen alle männlichen Thronerben, die zugleich Söhne des aktuellen Königs waren, den Titel eines Fürsten von Sarmay.
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Eine Besonderheit stellte die Verleihung des Titels an [[Johanna I.|Prinzessin Johanna]], die Tochter von [[David I.]] dar, die damit 1540 zur Thronerbin designiert wurde. Durch ihre Hochzeit mit [[Philipp von Valier]] ging der Titel zwei Jahre später ''jure uxoris'' auch an diesen über.
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Während des [[Erste Republik|Interregnums von 1721-1730]] verliehen die sagradischen Generalstände den Titel 1723 an Prinzessin [[Maria I.|Maria Luísa]], die älteste Tochter von König [[Danadier II.]], und konterten damit die Ansprüche von [[Philipp Karl von Viça]], der seinen eigenen Sohn Luis Gabriel als Prinz von Sarmay bezeichnete.
  
 
Im 19. Jahrhundert waren die Fürsten von Sarmay zugleich (als Titularerben des Herzogtums Vienne) [[Graf von Macôn|Grafen von Macôn]], (als Erbprinzen von Cuentez) Grafen von Asterre oder Visconte von Diegue sowie (in Nachfolge der Sántori-Herrscher) [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]].  
 
Im 19. Jahrhundert waren die Fürsten von Sarmay zugleich (als Titularerben des Herzogtums Vienne) [[Graf von Macôn|Grafen von Macôn]], (als Erbprinzen von Cuentez) Grafen von Asterre oder Visconte von Diegue sowie (in Nachfolge der Sántori-Herrscher) [[Fürst von Valier|Fürsten von Valier]].  
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* 1545-1579: '''[[Danadier I.|Danadier]]''', späterer König Danadier I., Sohn Johannas I. und Philipps
 
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* 1580: '''Filipe David''', ältester Sohn Danadiers I. und dessen erster Ehefrau [[Luise von Bourbon]], 1580 gestorben
 
* 1580: '''Filipe David''', ältester Sohn Danadiers I. und dessen erster Ehefrau [[Luise von Bourbon]], 1580 gestorben
* 1580-1585: '''[[Luis Filipe I. Herzog von Sesín|Luis Filipe]]''', Neffe König Danadiers I., Sohn [[Heinrich August von Sesin|Heinrich Augusts von Sesin]]
 
 
* 1585-1592: '''[[Gabriel V.|Gabriel Filipe]]''', späterer König Gabriel V., ältester Sohn Danadiers I. aus dessen zweiter Ehe mit Anna von Österreich
 
* 1585-1592: '''[[Gabriel V.|Gabriel Filipe]]''', späterer König Gabriel V., ältester Sohn Danadiers I. aus dessen zweiter Ehe mit Anna von Österreich
 
* 1610-1640: '''[[Gabriel VI.|Gabriel María]]''', späterer König Gabriel VI., ältester Sohn Gabriels V.
 
* 1610-1640: '''[[Gabriel VI.|Gabriel María]]''', späterer König Gabriel VI., ältester Sohn Gabriels V.

Version vom 19:17, 4. Jan 2026

Prícipe de Sarmay (deutsch Fürst von Sarmay) war im Königreich Sagradien ein traditioneller Titel des Thronfolgers des sagradischen Monarchen. Der Titel wurde traditionell dem ältesten Sohn des amtierenden Königs verliehen, sofern dieser auch sein Präsumptiverbe war, in Ausnahmefällen auch an den Enkel. Thronfolger, die nicht gleichzeitig Söhne des amtierenden Königs waren, erhielten den Titel nicht automatisch, genauso wie (theoretisch) erbberechtige Töchter.

Der Titel wurde 1399 von König Michael I. geschaffen, um für seinen Sohn Filipe eine materielle Versorgung zu schaffen. Der Titel Fürst von Sarmay wurde gewählt, um an das historische Fürstentum Sarmay zu erinnern, das 923 zu den Gründungsreichen des Königreichs Sagradien gehört hatte. Michael verfügte, dass die Thronfolger des Königs innerhalb des zu diesem Zeitpunkt noch alles andere als etablierten Königshauses Vesaey den Titel eines Fürsten von Sarmay tragen sollten. Damit unterstrich Michael zudem seinen Anspruch auf das sagradische Königtum mitsamt seinen Traditionen sowie den Anspruch seines Hauses, in der Tradition der Dianniden-Dynastie zu stehen, auf die sich das Haus Vesaey berief.

Mit dem dynastischen Übergang vom Haus Vesaey zum Haus Santori wurde die Tradition übernommen. Nachdem der letzte Vesaey-König Philipp V. seinen gleichnamigen Enkel 1456 zum Prinzen von Sarmay erhoben hatte, gab dieser den Titel 1472 an seinen neu geborenen Sohn Philipp Jakob weiter. Seither trugen alle männlichen Thronerben, die zugleich Söhne des aktuellen Königs waren, den Titel eines Fürsten von Sarmay.

Eine Besonderheit stellte die Verleihung des Titels an Prinzessin Johanna, die Tochter von David I. dar, die damit 1540 zur Thronerbin designiert wurde. Durch ihre Hochzeit mit Philipp von Valier ging der Titel zwei Jahre später jure uxoris auch an diesen über.

Während des Interregnums von 1721-1730 verliehen die sagradischen Generalstände den Titel 1723 an Prinzessin Maria Luísa, die älteste Tochter von König Danadier II., und konterten damit die Ansprüche von Philipp Karl von Viça, der seinen eigenen Sohn Luis Gabriel als Prinz von Sarmay bezeichnete.

Im 19. Jahrhundert waren die Fürsten von Sarmay zugleich (als Titularerben des Herzogtums Vienne) Grafen von Macôn, (als Erbprinzen von Cuentez) Grafen von Asterre oder Visconte von Diegue sowie (in Nachfolge der Sántori-Herrscher) Fürsten von Valier.

Liste der Fürsten von Sarmay seit 1399

Fürsten von Sarmay aus dem Haus Vesaey

Fürsten von Sarmay aus dem Haus Santori

Fürsten von Sarmay aus dem Haus Vienne