Eskada: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Größte Stadt und Sitz der Regionalregierung ist [[Bosa]], ein Teil der regionalen Institutionen befindet sich aber in der Hafenstadt [[Valier]]. Die Region Escada gliedert sich in die drei Provinzen [[Escada Maritím]] (Hauptstadt [[Valier]]), [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) und [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]]).
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Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Größte Stadt und Sitz der Regionalregierung ist [[Bosa]], ein Teil der regionalen Institutionen befindet sich aber in der Hafenstadt [[Valier]]. Die Region Escada gliedert sich in die drei Provinzen [[Escada Maritima]] (Hauptstadt [[Valier]]), [[Morrœs Verdes]] ([[Limeras]]) und [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]]).
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Der westliche Teil der Eskada, der an die mikolinische Provinz [[Golen]] sowie das [[Fürstentum Sancristo]] grenzt, wurde früher auch als ''Sagradisch-Golen'' bezeichnet, der Name wird heute aber kaum mehr verwendet. Bekannt ist die Eskada auch für die Pferderasse der [[Eskada-Pferde]] (''cavalles d'Escada''), die nur hier ansässig sind. Aufgrund des sanften Klimas und seiner reichhaltigen Vegetation wird die Eskada auch als ''la región verde'' bezeichnet.
  
 
==== Landschaft ====
 
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Die Eskada liegt an der Nordostküste des [[Blaues Meer|Blauen Meeres]] rund um den [[Golf von Valier]] und ist wesentlich geprägt von der [[Eskadische Tiefebene|Eskadischen Tiefebene]] mit den Flüssen [[Peixa]], [[Seguero]], [[Iguiera]] und [[Peró]]. Im Süden hat die Region Anteil am Rande der [[Serra de Perín]] mit den Ausläufern der [[Morrœs Verdes]] (''Grüne Hügel''), im Nordosten und Norden der Region liegen das [[Bergland von Bosa]] (''Montes de Bosa''), das [[Pescetal]] (''Val de Pesce'') sowie die Ausläufer der [[Montes Limeras]].
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Die Eskada liegt an der Nordostküste des [[Blaues Meer|Blauen Meeres]] rund um den [[Golf von Valier]] und ist wesentlich geprägt von der [[Eskadische Tiefebene|Eskadischen Tiefebene]] mit den Flüssen [[Peixa]], [[Seguero]], [[Rovella]] und [[Peró]]. Im Süden hat die Region Anteil am Rande der [[Serra de Perín]] mit den Ausläufern der [[Morrœs Verdes]] (''Grüne Hügel''), im Nordosten und Norden der Region liegen das [[Bergland von Bosa]] (''Montes de Bosa''), das [[Pescetal]] (''Val de Pesce'') sowie die Ausläufer der [[Montes Limeras]].
  
 
==== Kultur und Geschichte ====  
 
==== Kultur und Geschichte ====  
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''), im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada, auch ''Escada Ulterior'' genannt, zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]], im Norden und Nordosten, der ''Escada Citerior'' oder ''Escada Orientalis'' siedelten [[Skanten]].  
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In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''). Nach der Ankunft der Römer auf der sagro-mikolinischen Halbinsel wurde dieses Gebiet auf zwei Provinzen aufgeteilt. Das Siedlungsgebiet der Haesci wurde der Provinz [[Haescia et Litia]] zugeschlagen, das östlich davon gelegene Gegbiet der Pirigi mit [[Valeria Pirigorum]] (dem heutigen [[Valier]]) und der Stadt [[Bosa]] wurde Teil der größeren [[Provincia Sisinia]].
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Im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada zum Siedlungsraum der [[Golen]], im Norden und Nordosten siedelten [[Skanten]]. Der skantische König [[Helgar]] richtete im 8. Jahrhundert die [[Haeskadische Mark]] zum Schutz gegen die Golen ein, die vom Westen aus nach Sagradien vordrangen. Hiervon erhielt die Eskada ihren Namen.  
  
Diese Situation wirkt sich bis heute in einer kulturellen Zweiteilung der Region aus. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem [[Golische Sprache|Golischen]] verwandte Sprache, das [[Eskadische Sprache|Eskadische]] (''escadu'') gesprochen und eine gewisse Verbundenheit mit dem golischen Kulturraum gepflegt wird, gehört der Osten und Süden zum [[Mittelsagradisch|Mittelsagradischen Sprachraum]]. Das Eskadische erhielt im Jahr 2003 vom Regionalrat der Eskada den Status einer ''Regionalsprache'' und wird seit 2005 als ''[[Sagradische Kultursprache]]'' (LCS) geführt. Im äußersten Westen der Region um die Stadt [[Guillard]] wird darüber hinaus ein Dialekt des [[Golische Sprache|Golischen]] gesprochen, das als regionale Minderheitensprache und in einigen Kommunen der Provinz [[Escada Maritím]] als zweite lokale Amtssprache anerkannt ist.
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Diese Situation wirkt sich bis heute in einer kulturellen Zweiteilung der Region aus. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem [[Golische Sprache|Golischen]] verwandte Sprache, das [[Eskadische Sprache|Eskadische]] (''eskadu'') gesprochen und eine gewisse Verbundenheit mit dem golischen Kulturraum gepflegt wird, gehört der Osten und Süden zum [[Mittelsagradisch|Mittelsagradischen Sprachraum]]. Das Eskadische erhielt im Jahr 2003 vom Regionalrat der Eskada den Status einer ''Regionalsprache'' und wird seit 2005 als ''[[Sagradische Kultursprache]]'' (LCS) geführt. Im äußersten Westen der Region um die Stadt [[Guillard]] wird darüber hinaus ein Dialekt des [[Golische Sprache|Golischen]] gesprochen, das als regionale Minderheitensprache und in einigen Kommunen der Provinz [[Escada Maritima]] als lokale Amtssprache anerkannt ist. In einigen Gemeinden der südlichen [[Blaues Meer|Blaumeerküste]] werden zudem [[Asumarische Sprache|blaumeerromanische]] Dialekte gesprochen, sodass die Region Eskada als viersprachig gelten kann.
  
 
==== Politik ====
 
==== Politik ====
Die Eskada ist politisch-administrativ eine von 21 Regionen Sagradiens. Trotz der verhältnismäßig ausgeprägten kulturellen Eigenständigkeit der Region bzw. ihres Ostteils wird die Eskada nicht als Autonome Region geführt und verfügt über keine ähnlich weitgehenden Selbstverwaltungsrechte wie die beispielsweise die autonome Nachbarregion [[Ambristal und Celiso]]. Seit den 1990er Jahren gibt es Bestrebungen in Teilen der Regionalpolitik, den Status einer Autonomen Region mit eigenem Autonomiestatut zu erwerben. Gegner argumentieren jedoch, das Kriterium der kulturellen Eigenständigkeit treffe allenfalls auf den golisch- und eskadischsprachigen Teilen der Region, namentlich der Provinz [[Escada-Maritím]], zu. Entsprechende Positionen, diese Provinz als eigenständige autonome Region abzutrennen oder mit dem benachbarten Ambristal und Celiso zu fusionieren, werden aber nur von kleinen Minderheiten vertreten.
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Die Eskada ist politisch-administrativ eine von 21 Regionen Sagradiens. Seit den 1990er Jahren gibt es Bestrebungen in Teilen der Regionalpolitik, einen erweiterten Autonomiestatus zu erlangen. Die seit 2007 amtierende Regionalregierung unter [[Luísa Ibarretxe]] und unter Einbezug der Regionalpartei [[Alternatiba Eskada]] verfolgte offiziell das Ziel, "für die Eskada und ihre Bürger stärkere autonome Rechte und Strukturen" zu erreichen. Gegner argumentieren jedoch, das Kriterium der kulturellen Eigenständigkeit treffe allenfalls auf den golisch- und eskadischsprachigen Westteil der Region, also auf die Provinz [[Escada Maritima]], zu. Entsprechende Positionen, diese Provinz als eigenständige autonome Region abzutrennen oder mit dem benachbarten Ambristal und Celiso zu fusionieren, werden aber nur von kleinen Minderheiten vertreten und von der Mehrheit der Regionalpolitik deutlich abgelehnt.
  
 
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[[Kategorie: Region Sagradiens]]

Aktuelle Version vom 3. November 2025, 20:00 Uhr

Logo-Escada.jpg

Escada (Sagradisch)
Eskada (Eskadisch)

Flagge-Eskada.jpg
Flagge
Wappen-Eskada.jpg
Wappen
Amtssprache Sagradisch (Regionalsprache Eskadisch)
Hauptstadt Bosa
Provinzen 3 (Escada Maritima, Morrœs Verdes, Pais Bosanês)
Fläche 12.952 km²
Einwohnerzahl 1.821.210 (Stand: Dezember 2015)
Regierungschef Coseller-Presidente Marta Coljer (ASUL)
Karte-Eskada.jpg

Die Eskada (sagr. Escada, eskadu Eskada) ist eine Region im Westen Sagradiens. Größte Stadt und Sitz der Regionalregierung ist Bosa, ein Teil der regionalen Institutionen befindet sich aber in der Hafenstadt Valier. Die Region Escada gliedert sich in die drei Provinzen Escada Maritima (Hauptstadt Valier), Morrœs Verdes (Limeras) und Pais Bosanês (Bosa).

Der westliche Teil der Eskada, der an die mikolinische Provinz Golen sowie das Fürstentum Sancristo grenzt, wurde früher auch als Sagradisch-Golen bezeichnet, der Name wird heute aber kaum mehr verwendet. Bekannt ist die Eskada auch für die Pferderasse der Eskada-Pferde (cavalles d'Escada), die nur hier ansässig sind. Aufgrund des sanften Klimas und seiner reichhaltigen Vegetation wird die Eskada auch als la región verde bezeichnet.

Landschaft[bearbeiten]

Die Eskada liegt an der Nordostküste des Blauen Meeres rund um den Golf von Valier und ist wesentlich geprägt von der Eskadischen Tiefebene mit den Flüssen Peixa, Seguero, Rovella und Peró. Im Süden hat die Region Anteil am Rande der Serra de Perín mit den Ausläufern der Morrœs Verdes (Grüne Hügel), im Nordosten und Norden der Region liegen das Bergland von Bosa (Montes de Bosa), das Pescetal (Val de Pesce) sowie die Ausläufer der Montes Limeras.

Kultur und Geschichte[bearbeiten]

In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die sagrischen Stämme der Haesker (lat. Haesci) und Periger (lat. Pirigi). Nach der Ankunft der Römer auf der sagro-mikolinischen Halbinsel wurde dieses Gebiet auf zwei Provinzen aufgeteilt. Das Siedlungsgebiet der Haesci wurde der Provinz Haescia et Litia zugeschlagen, das östlich davon gelegene Gegbiet der Pirigi mit Valeria Pirigorum (dem heutigen Valier) und der Stadt Bosa wurde Teil der größeren Provincia Sisinia.

Im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada zum Siedlungsraum der Golen, im Norden und Nordosten siedelten Skanten. Der skantische König Helgar richtete im 8. Jahrhundert die Haeskadische Mark zum Schutz gegen die Golen ein, die vom Westen aus nach Sagradien vordrangen. Hiervon erhielt die Eskada ihren Namen.

Diese Situation wirkt sich bis heute in einer kulturellen Zweiteilung der Region aus. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem Golischen verwandte Sprache, das Eskadische (eskadu) gesprochen und eine gewisse Verbundenheit mit dem golischen Kulturraum gepflegt wird, gehört der Osten und Süden zum Mittelsagradischen Sprachraum. Das Eskadische erhielt im Jahr 2003 vom Regionalrat der Eskada den Status einer Regionalsprache und wird seit 2005 als Sagradische Kultursprache (LCS) geführt. Im äußersten Westen der Region um die Stadt Guillard wird darüber hinaus ein Dialekt des Golischen gesprochen, das als regionale Minderheitensprache und in einigen Kommunen der Provinz Escada Maritima als lokale Amtssprache anerkannt ist. In einigen Gemeinden der südlichen Blaumeerküste werden zudem blaumeerromanische Dialekte gesprochen, sodass die Region Eskada als viersprachig gelten kann.

Politik[bearbeiten]

Die Eskada ist politisch-administrativ eine von 21 Regionen Sagradiens. Seit den 1990er Jahren gibt es Bestrebungen in Teilen der Regionalpolitik, einen erweiterten Autonomiestatus zu erlangen. Die seit 2007 amtierende Regionalregierung unter Luísa Ibarretxe und unter Einbezug der Regionalpartei Alternatiba Eskada verfolgte offiziell das Ziel, "für die Eskada und ihre Bürger stärkere autonome Rechte und Strukturen" zu erreichen. Gegner argumentieren jedoch, das Kriterium der kulturellen Eigenständigkeit treffe allenfalls auf den golisch- und eskadischsprachigen Westteil der Region, also auf die Provinz Escada Maritima, zu. Entsprechende Positionen, diese Provinz als eigenständige autonome Region abzutrennen oder mit dem benachbarten Ambristal und Celiso zu fusionieren, werden aber nur von kleinen Minderheiten vertreten und von der Mehrheit der Regionalpolitik deutlich abgelehnt.

Präsidenten der Regionalregierung[bearbeiten]

Amtsbeginn Amtsende Präsident der Regionalregierung Parteien besonderes
1953 1962 Nino Cabal (ASUL) ASUL, PRD, 1957-1961 UDS bis 1957 Minderheitsausschuss
1962 1965 Marián Coljer (ASUL) ASUL, PRD, UDS
1965 1969 Roberto Andrés Costa (PPC) PPC, UDS
1969 1970 Nino Cabal (ASUL) ASUL, PRD Minderheitsausschuss
1970 1973 Domênco Niartín (ASUL) ASUL, PRD Minderheitsausschuss
1973 1974 Bernardo Laurentín (ASUL) ASUL, UDS, PRD
1974 1982 José Davides Martín (ASUL) ASUL, UDS, seit 1978 ASUL, PPC
1982 2002 Oscar Celades (PPC) PPC, UDS, seit 1998 PPC, UDS, RAD
2002 2007 David Marcelo Florín (ASUL) ASUL, Verdes seit 2006 Minderheitsregierung
2007 2015 Luísa Ibarretxe (ASUL) ASUL, Verdes, AE
2015 2023 Joana Lebizabal (PPC) PPC, UDS, RAD, V
2023 Marta Coljer (ASUL) ASUL, AE-POS, RAD, V