Joaquín Barreno-Soléi: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Barreno-Soléi | + | '''Joaquín Barreno-Soléi''' (*1942) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[PPC]], [[CTV]]/[[CCD]]). Er war von 1992 bis 2004 sowie erneut von 2008 bis 2016 Präsident der Regionalregierung von [[Tescano-Valoní]]. |
| − | Ende 2004 gründete Barreno-Soléi mit weiteren PPC-Dissidenten aus anderen Regionen das [[Cientro Cívico Democrático]] als Partei auf nationaler Ebene. Barreno selbst wurde Parteivorsitzender, das operative Geschäft übernahm aber Parteisekretär [[Carles Vídrio]]. Das CCD nahm in einigen Regionen erfolgreich an den [[Regionalwahlen 2005]] teil, verfehlte bei der [[Parlamentswahl 2006]] aber mit einem Stimmenanteil von landesweit 0,3 Prozent deutlich den Einzug in die Abgeordnetenkammer. | + | Barreno-Soléi gehörte bis 2003 dem konservativen [[Partíu Popular de Convergência]] (PPC) an, verließ die Partei aber im Streit mit der nationalen Parteiführung in [[Semest]]. Mit einem Großteil des Regionalverbands der PPC gründete er das [[Cientro Tescano-Valonês]] (CTV), das bei der [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2004]] auf Anhieb zweitstärkste Kraft hinter der Volkspartei wurde. Barreno-Soléi musste aber sein Amt als Regierungspräsident an den Konservativen [[Gerard Ascualde]] abgeben, der eine Koalition mit der [[ASUL]] bildete. |
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| + | Ende 2004 gründete Barreno-Soléi mit weiteren PPC-Dissidenten aus anderen Regionen das [[Cientro Cívico Democrático]] (CCD) als Partei auf nationaler Ebene. Barreno selbst wurde Parteivorsitzender, das operative Geschäft übernahm aber Parteisekretär [[Carles Vídrio]]. Das CCD nahm in einigen Regionen erfolgreich an den [[Regionalwahlen 2005]] teil, verfehlte bei der [[Parlamentswahl 2006]] aber mit einem Stimmenanteil von landesweit 0,3 Prozent deutlich den Einzug in die Abgeordnetenkammer. Nach weiteren Misserfolgen kooperierte das CCD bei der [[Europawahl 2009]] eng mit der [[UDC]] und ging in der Folge im [[Cientro Uníu]] auf. Barreno-Soléi trat nicht dem CU bei, gehörte aber als kooptierter Gast der nationalen Parteiexekutive an. | ||
Dennoch gelang es Barreno-Soléi bei der [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2008]], mit dem CTV Erfolge zu feiern und zur stärksten Kraft im Regionalrat aufzusteigen. Nach vier Jahren kehrte Barreno-Soléi an die Spitze der Regionalregierung zurück. Bei der [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2012|Regionalwahl 2012]] konnte sich das CTV behaupten und die Koalition erneuern, ehe Barreno-Soléi 2015 seinen Abschied aus der Politik nach der [[Regionalwahl in Tescano-Valoní|Regionalwahl 2016]] ankündigte. Unter seinem Nachfolger [[Francès d'Oliver]] büßte das CTV stark an Stimmen ein und verlor den ersten Platz wieder an die [[PPC|konservative Volkspartei]]. | Dennoch gelang es Barreno-Soléi bei der [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2008]], mit dem CTV Erfolge zu feiern und zur stärksten Kraft im Regionalrat aufzusteigen. Nach vier Jahren kehrte Barreno-Soléi an die Spitze der Regionalregierung zurück. Bei der [[Regionalwahl in Tescano-Valoní 2012|Regionalwahl 2012]] konnte sich das CTV behaupten und die Koalition erneuern, ehe Barreno-Soléi 2015 seinen Abschied aus der Politik nach der [[Regionalwahl in Tescano-Valoní|Regionalwahl 2016]] ankündigte. Unter seinem Nachfolger [[Francès d'Oliver]] büßte das CTV stark an Stimmen ein und verlor den ersten Platz wieder an die [[PPC|konservative Volkspartei]]. | ||
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Aktuelle Version vom 23. Oktober 2025, 20:37 Uhr
Joaquín Barreno-Soléi (*1942) ist ein sagradischer Politiker (PPC, CTV/CCD). Er war von 1992 bis 2004 sowie erneut von 2008 bis 2016 Präsident der Regionalregierung von Tescano-Valoní.
Barreno-Soléi gehörte bis 2003 dem konservativen Partíu Popular de Convergência (PPC) an, verließ die Partei aber im Streit mit der nationalen Parteiführung in Semest. Mit einem Großteil des Regionalverbands der PPC gründete er das Cientro Tescano-Valonês (CTV), das bei der Regionalwahl in Tescano-Valoní 2004 auf Anhieb zweitstärkste Kraft hinter der Volkspartei wurde. Barreno-Soléi musste aber sein Amt als Regierungspräsident an den Konservativen Gerard Ascualde abgeben, der eine Koalition mit der ASUL bildete.
Ende 2004 gründete Barreno-Soléi mit weiteren PPC-Dissidenten aus anderen Regionen das Cientro Cívico Democrático (CCD) als Partei auf nationaler Ebene. Barreno selbst wurde Parteivorsitzender, das operative Geschäft übernahm aber Parteisekretär Carles Vídrio. Das CCD nahm in einigen Regionen erfolgreich an den Regionalwahlen 2005 teil, verfehlte bei der Parlamentswahl 2006 aber mit einem Stimmenanteil von landesweit 0,3 Prozent deutlich den Einzug in die Abgeordnetenkammer. Nach weiteren Misserfolgen kooperierte das CCD bei der Europawahl 2009 eng mit der UDC und ging in der Folge im Cientro Uníu auf. Barreno-Soléi trat nicht dem CU bei, gehörte aber als kooptierter Gast der nationalen Parteiexekutive an.
Dennoch gelang es Barreno-Soléi bei der Regionalwahl in Tescano-Valoní 2008, mit dem CTV Erfolge zu feiern und zur stärksten Kraft im Regionalrat aufzusteigen. Nach vier Jahren kehrte Barreno-Soléi an die Spitze der Regionalregierung zurück. Bei der Regionalwahl 2012 konnte sich das CTV behaupten und die Koalition erneuern, ehe Barreno-Soléi 2015 seinen Abschied aus der Politik nach der Regionalwahl 2016 ankündigte. Unter seinem Nachfolger Francès d'Oliver büßte das CTV stark an Stimmen ein und verlor den ersten Platz wieder an die konservative Volkspartei.
