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| − | Lionel Vega wurde im südsagradischen [[San Filipe]] geboren und studierte nach dem Abitur Jura. | + | === Karriere === |
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| + | * 1972-1982: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[UDS]] | ||
| + | * 1980-1985: Präsident der [[Fundación Aliureto Fernandez]] | ||
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| + | [[Kategorie: Politiker der UDS|Vega]] | ||
| + | [[Kategorie: Justizminister Sagradiens|Vega]] | ||
| + | [[Kategorie: Vizepräsident der Abgeordnetenkammer|Vega]] | ||
Aktuelle Version vom 16. Mai 2025, 17:39 Uhr
Lionel Vega Guiterres (*1914 in San Filipe/Corar; †1994) war ein liberaler sagradischer Politiker. Als Parteimitglied der radikal-liberalen Parteien PRD und UDR und langjähriges Vorstandsmitglied der liberalen UDS war Vega ein renommierter Vertreter des radikaldemokratischen Liberalismus in der sagradischen Republik. 1964-1966 war er Justizminister und 1974 bis 1982 Vizepräsident der sagradischen Abgeordnetenkammer.
Inhaltsverzeichnis
Karriere[bearbeiten]
Beginn der politischen Karriere[bearbeiten]
Lionel Vega wurde im südsagradischen San Filipe geboren und studierte nach dem Abitur Jura. Er wurde im Jahr 1953 als ordentlicher Professor an die Celusanto-Universität Tulis berufen und kandidierte bei der Parlamentswahl 1958 erstmals für das liberale Wahlbündnis Unión Democrática für die sagradische Abgeordnetenkammer, verpasste den Einzug aber knapp. Nachdem er 1960 als Nachrücker ins Parlament gelangt war, machte er sich dort als Fachpolitiker für Rechtspolitik einen Namen.
1961 beteiligte sich Vega an der Gründung der neuen liberalen Partei UDS, die er zu einer unabhängigen Partei der liberalen Mitte in der Tradition des Partíu Radical zu formen suchte. Er gehörte der Programmkommission der Partei an.
Ministeramt[bearbeiten]
Im Herbst 1963/64 war Vega wesentlich an der Entscheidung der UDS zugunsten eines Koalition mit der sozialistischen ASUL beteiligt und trat anschließend als Justizminister ins Kabinett Santiago ein. Nach dem Tod von Ministerpräsident António Santiago im Juni 1964 behielt Vega den Posten auch unter dessen Nachfolger Iacovo Del Pérez, schied aber nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1966 aus dem Ministerium aus. Vega wurde anschließend stellvertretender Sprecher seiner Fraktion und blieb dies zunächst auch, nachdem seine Partei die Koalition mit den Sozialisten aufgekündigt und in eine Mitte-Rechts-Regierung unter Carles Angel Favale eingetreten war.
Konflikte mit seiner Partei[bearbeiten]
Im Zuge der partiellen Kooperation der Regierung mit der rechtsnationalistischen MFP trat Vega in der Märzkrise von seinem Posten zurück und verließ schließlich im August vorübergehend seine Fraktion, nachdem diese in die Regierung Favale zurückgekehrt war. Erst im Frühjahr 1970 kehrte Vega wieder in die UDS-Gruppe zurück. Dennoch wurde er auch bei der vorgezogenen Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1970 wieder ins Parlament gewählt. Als einer der wenigen Politiker der regierenden Mitte-Rechts-Parteien bemühte sich Vega in den Jahren 1967-1969 um eine Diskussion mit der revoltierenden studentischen Jugend, deren Anliegen er ernst nahm.
Karriereende[bearbeiten]
Von 1971 bis 1974 amtierte Lionel Vega als Präsident des Rechtskomitees der Abgeordnetenkammer, ehe er 1974 die Nachfolge von Carles Méndez als Vizepräsident der sagradischen Abgeordnetenkammer antrat. In diesem Amt verblieb er bis 1982. Von 1980 bis 1985 fungierte er zugleich als Präsident der parteinahen Fundación Aliureto Fernandez.
Öffentliche Ämter[bearbeiten]
- 1964-1966: Justizminister im Kabinett Santiago und im Kabinett Del Pérez I
- 1971-1974: Präsident des Rechtsausschusses der Abgeordnetenkammer
- 1974-1982: Vizepräsident der sagradischen Abgeordnetenkammer
Mandate[bearbeiten]
- 1962-1986: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
Parteifunktionen[bearbeiten]
- 1972-1982: Stellvertretender Parteivorsitzender der UDS
- 1980-1985: Präsident der Fundación Aliureto Fernandez