Roberto Vidéas Braga: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Roberto Vidéas Braga''' (*1940 in [[Sena]]/[[Amôria]]) ist ein [[Sagradien|sagradischer]] Politiker ([[PPC]]) und früherer Minister (1994-1998) und Parteivorsitzender der christlich-konservativen [[PPC|Volkspartei]] (PPC).  
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'''Roberto Vidéas Braga''' (*1940 in [[Sena]]/[[Armôria]]) ist ein Politiker der [[sagradischen]] [[Volkspartei (PPC)]], die er von 2000 bis 2002 als Parteivorsitzender anführte. Daneben war er in seiner Karriere Regierungspräsident der Region [[Armorien]] (1985-1990), Minister in der [[Kabinett Otero II|Regierung Otero]] (1994-1999) sowie Präsident des [[Senat|Sagradischen Senats]] (2006-2010). Von März 2010 bis März 2015 bekleidete Vidéas schließlich das Amt des [[Präsident der Republik|Präsidenten]] der [[Sagradische Republik|Sagradischen Republik]], verzichtete aber aus Altersgründen auf eine Wiederwahl.
Seit 2009 bekleidet er das Amt des [[Präsident der Republik|Präsidenten]] der [[Sagradische Republik|Sagradischen Republik]]. Zuvor war er von 2006 bis 2009 Präsident des [[Senat|Sagradischen Senats]].  
 
  
 
== Karriere ==
 
== Karriere ==
=== Beginn der Karriere in Semess und Amôria ===
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=== Beginn der Karriere in Semest und Armôria ===
Der gebürtige [[Amoria|Amorer]] Roberto Vidéas Braga, arbeitete nach seinem Jura-Examen längere Zeit als Rechtsanwalt. Seine politische Karriere begann er als Mitglied der konservativen [[PPC]] in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt. 1974 wurde er erstmals für die Volkspartei in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Seit 1979 gehörte er hier zum Vorstand seiner Fraktion, sah aber größere Karrierechancen in der Regionalpolitik. Bei den [[Regionalwahlen 1981]] kandidierte er erstmals für den Regionalrat seiner Heimatregion und wurde nach der Wahl zum Beigeordneten Rat für Innere Politik und Sicherheit in der Exekuktive der Region gewählt. Bereits vier Jahre später wurde Vidéas Braga als Nachfolger von [[Francisco Perón]] Präsident der Regionalregierung. Im Folgejahr wurde er auch Präsident der Regionalpartei.
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Der gebürtige [[Armoria|Armorer]] Roberto Vidéas Braga, arbeitete nach seinem Jura-Examen längere Zeit als Rechtsanwalt. Seine politische Karriere begann er als Mitglied der konservativen [[PPC]] in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt. 1974 wurde er erstmals für die Volkspartei in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Seit 1979 gehörte er hier zum Vorstand seiner Fraktion, sah aber größere Karrierechancen in der Regionalpolitik.  
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Bei den [[Regionalwahlen 1981]] kandidierte Vidéas Braga erstmals für den Regionalrat seiner Heimatregion und wurde nach der Wahl zum Beigeordneten Rat für Innere Politik und Sicherheit in der Exekuktive der Region gewählt. Bereits vier Jahre später wurde Vidéas Braga als Nachfolger von [[Yoann Chabareil]] Präsident der Regionalregierung. Im Folgejahr wurde er auch Präsident der Regionalpartei.
  
 
=== Minister und Kronprinz ===
 
=== Minister und Kronprinz ===
Als Vertreter der Regionalebene wurde Vidéas Braga 1987 erstmals in die nationale Exekutive der [[PPC|Volkspartei]] gewählt. Hier gehörte er zu den Unterstützern [[Josep Carles Otero]]s, der 1989 stellvertretender Parteichef und Finanzminister wurde. Otero wurde bald wichtigster Förderer Vidéas Bragas, der 1990 in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt wurde. Von Otero vorgeschlagen, wurde Vidéas Braga 1992 Vorsitzender der PPC-Fraktion in der Abgeordnetenkammer. Er erarbeitete sich in diesen Jahren den Ruf eines effektiven Organisators der parlamentarischen Mehrheit und gehörte zum engsten Kreis um Otero, der Vidéas bald zu einem Kronprinzen aufbaute. Nach vier Jahren berief ihn Ministerpräsident Otero als [[Minister der Präsidentschaft]] in sein [[Kabinett Otero III|umgebildetes Kabinett]] und schuf für ihn den Posten eines zweiten [[Vizeministerpräsident|Stellvertreters des Ministerpräsidenten]]. Zuvor hatte Vidéas auch zu den Organisatoren der erfolgreichen Wahlkampagne 1994 gehört. Nach der Niederlage der PPC bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] kehrte Vidéas Braga zunächst an die Spitze der PPC-Fraktion zurück, ehe er auf dem Parteitag im Januar 2000 zum Nachfolger Oteros als Vorsitzender der Volkspartei gewählt wurde.
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Zur [[Parlamentswahl 1990]] wechselte Vidéas Braga auf die nationale Ebene und zog erstmals in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] ein. Nach der Wahl von [[Carles Otero]] zum neuen [[PPC]]-Vorsitzenden im Jahr 1991 wurde Vidéas von diesem als Generalsekretär der Partei vorgeschlagen. Dieses Amt behielt er auch nach der Ernennung Oteros zum Ministerpräsidenten. Als Generalsekretär organisierte Vidéas die konservative Kampagne zur [[Parlamentswahl 1994]], bei der sich Oteros PPC als stärkste Kraft behaupten konnte. Bereits im April hatte er zudem die Leitung der [[PPC]]-Gruppe in der sagradischen Abgeordnetenkammer übernommen.
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Nach der [[Parlamentswahl 1994]] wurde Vidéas von Ministerpräsident Otero als [[Minister der Präsidentschaft]] in sein [[Kabinett Otero II|umgebildetes Kabinett]] berufen. Nach der Niederlage der PPC bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998]] kehrte Vidéas Braga zunächst an die Spitze der PPC-Fraktion zurück, ehe er auf dem Parteitag im Februar 2000 zum Nachfolger Oteros als Vorsitzender der Volkspartei gewählt wurde.
  
 
=== Oppositionsführer ===
 
=== Oppositionsführer ===
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Nach einem von öffentlich ausgetragenen Meinungsverschiedenheiten und taktisch-strategischen Kämpfen geprägten Wahlkampf verlor die PPC mit Vidéas Braga als Spitzenkandidat bei der [[Parlamentswahl 2002]] gegenüber 1998 nochmals an Zustimmung und fiel auf unter 33 Prozent der Stimmen zurück. Unmittelbar nach der Wahl kündigte Vidéas Braga seinen Rückzug von seinem Parteiamt an. In der Folge blieb er einfacher Abgeordneter und verzichtete auf eine politische Führungsfunktion. Die Wahl seines parteiinternen Gegenspielers [[Miquel Ánibal Luisanto]] kommentierte Vidéas Braga nicht und bemühte sich um ein positives Verhältnis zur neuen Parteiführung.  
 
Nach einem von öffentlich ausgetragenen Meinungsverschiedenheiten und taktisch-strategischen Kämpfen geprägten Wahlkampf verlor die PPC mit Vidéas Braga als Spitzenkandidat bei der [[Parlamentswahl 2002]] gegenüber 1998 nochmals an Zustimmung und fiel auf unter 33 Prozent der Stimmen zurück. Unmittelbar nach der Wahl kündigte Vidéas Braga seinen Rückzug von seinem Parteiamt an. In der Folge blieb er einfacher Abgeordneter und verzichtete auf eine politische Führungsfunktion. Die Wahl seines parteiinternen Gegenspielers [[Miquel Ánibal Luisanto]] kommentierte Vidéas Braga nicht und bemühte sich um ein positives Verhältnis zur neuen Parteiführung.  
  
Nach vier Jahren im Schatten der Politik konnte Vidéas Braga 2006 ein Comeback feiern. Als Direktkandidat in der Provinz [[Salaria]] zog Vidéas Braga in den sagradischen [[Senat]] ein, wo er als Kandidat der neuen Mitte-Rechts-Mehrheit unmittelbar zum Präsidenten des Oberhauses und damit ins nominell zweithöchste Staatsamt gewählt wurde.  
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Nach vier Jahren im Schatten der Politik konnte Vidéas Braga 2006 ein Comeback feiern. Als Kandidat in der Provinz [[Airar]] zog Vidéas Braga in den sagradischen [[Senat]] ein, wo er als Kandidat der neuen Mitte-Rechts-Mehrheit unmittelbar zum Präsidenten des Oberhauses und damit ins nominell zweithöchste Staatsamt gewählt wurde.  
  
 
=== Präsident der Republik ===
 
=== Präsident der Republik ===
Vor der Präsidentschaftswahl 2009 nominiete das PPC den früheren Parteivorsitzenden und amtierenden Senatspräsidenten Vidéas Braga zum Kandidaten um das höchste Staatsamt. Im ersten Wahlgang erreichte er mit 37 Prozent der Stimmen den ersten Platz knapp vor der [[ASUL|Sozialistin]] [[Ana Betancourt]]. In der Stichwahl konnte er sich mit 52,5 Prozent der Stimmen durchsetzen. Als Nachfolger von [[António Grande Illega]] trat Vidéas Braga im April 2009 als zehnter Amtsinhaber der Nachkriegszeit das Amt des [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] an.
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Ende 1999 nominierte der PPC den früheren Parteivorsitzenden und amtierenden Senatspräsidenten als Kandidaten für die [[Präsidentschaftswahl 2010]]. Im ersten Wahlgang erreichte er mit 37 Prozent der Stimmen den ersten Platz knapp vor der [[ASUL|Sozialistin]] [[Ana Betancourt]]. In der Stichwahl konnte er sich mit 53,5 Prozent der Stimmen durchsetzen. Als Nachfolger von [[António Grande Illega]] trat Vidéas Braga im März 2010 als zehnter Amtsinhaber der Nachkriegszeit das Amt des [[Präsident der Republik|sagradischen Staatspräsidenten]] an.
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Nach fünf Jahren im Amt erklärte Vidéas im Herbst 2014 seinen Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur und gab dafür Altersgründe an. Zur Nachfolgerin wurde seine Parteifreundin [[Daniela Rosenthal-Valdés]] gewählt.
  
 
== Politische Funktionen ==
 
== Politische Funktionen ==
 
=== Öffentliche Ämter ===
 
=== Öffentliche Ämter ===
* 1981-1985: Beigeordneter Regionalrat für Innere Politik und Sicherheit der Region [[Amôria]]
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* 1981-1985: Beigeordneter Regionalrat für Innere Politik und Sicherheit der Region [[Armôria]]
* 1985-1990: Präsident der Regionaljunta von [[Amôria]]
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* 1985-1990: Präsident der Regionalregierung von [[Armôria]]
* 1994-1998: [[Minister der Präsidentschaft]] und [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Otero III]]
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* 1994-1999: [[Minister der Präsidentschaft]] und [[Stellvertretender Ministerpräsident]] im [[Kabinett Otero III]]
* 2006-2009: Präsident des [[Senat|sagradischen Senats]]
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* 2006-2010: Präsident des [[Senat|sagradischen Senats]]
* seit 2009: [[Präsident der Republik]]
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* 2010-2015: [[Präsident der Sagradischen Republik]]
  
 
=== Mandate ===
 
=== Mandate ===
 
* 1974-1981: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 1974-1981: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
* 1981-1990: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Amôria]]
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* 1981-1990: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Armôria]]
 
* 1990-2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 1990-2006: Mitglied der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
* 2006-2009: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s
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* 2006-2010: Mitglied des sagradischen [[Senat]]s
  
 
=== Parteifunktionen ===
 
=== Parteifunktionen ===
* 1986-1992: Präsident der [[PPC]] [[Amôria]]
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* 1986-1992: Präsident der [[PPC]] [[Armôria]]
* 1992-1994: Fraktionssprecher der [[PPC]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
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* 1991-1994: Generalsekretär der [[PPC]]
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* 4-10/1994: Fraktionssprecher der [[PPC]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 1998-2002: Fraktionssprecher der [[PPC]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 1998-2002: Fraktionssprecher der [[PPC]] in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
 
* 2000-2002: Parteivorsitzender der [[PPC]]
 
* 2000-2002: Parteivorsitzender der [[PPC]]
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[[Kategorie: Präsidentschaftsminister Sagradiens|Vidéas]]

Aktuelle Version vom 1. Mai 2025, 17:31 Uhr

Hervé6.jpg

Roberto Vidéas Braga (*1940 in Sena/Armôria) ist ein Politiker der sagradischen Volkspartei (PPC), die er von 2000 bis 2002 als Parteivorsitzender anführte. Daneben war er in seiner Karriere Regierungspräsident der Region Armorien (1985-1990), Minister in der Regierung Otero (1994-1999) sowie Präsident des Sagradischen Senats (2006-2010). Von März 2010 bis März 2015 bekleidete Vidéas schließlich das Amt des Präsidenten der Sagradischen Republik, verzichtete aber aus Altersgründen auf eine Wiederwahl.

Karriere[bearbeiten]

Beginn der Karriere in Semest und Armôria[bearbeiten]

Der gebürtige Armorer Roberto Vidéas Braga, arbeitete nach seinem Jura-Examen längere Zeit als Rechtsanwalt. Seine politische Karriere begann er als Mitglied der konservativen PPC in der Kommunalpolitik seiner Heimatstadt. 1974 wurde er erstmals für die Volkspartei in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt. Seit 1979 gehörte er hier zum Vorstand seiner Fraktion, sah aber größere Karrierechancen in der Regionalpolitik.

Bei den Regionalwahlen 1981 kandidierte Vidéas Braga erstmals für den Regionalrat seiner Heimatregion und wurde nach der Wahl zum Beigeordneten Rat für Innere Politik und Sicherheit in der Exekuktive der Region gewählt. Bereits vier Jahre später wurde Vidéas Braga als Nachfolger von Yoann Chabareil Präsident der Regionalregierung. Im Folgejahr wurde er auch Präsident der Regionalpartei.

Minister und Kronprinz[bearbeiten]

Zur Parlamentswahl 1990 wechselte Vidéas Braga auf die nationale Ebene und zog erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer ein. Nach der Wahl von Carles Otero zum neuen PPC-Vorsitzenden im Jahr 1991 wurde Vidéas von diesem als Generalsekretär der Partei vorgeschlagen. Dieses Amt behielt er auch nach der Ernennung Oteros zum Ministerpräsidenten. Als Generalsekretär organisierte Vidéas die konservative Kampagne zur Parlamentswahl 1994, bei der sich Oteros PPC als stärkste Kraft behaupten konnte. Bereits im April hatte er zudem die Leitung der PPC-Gruppe in der sagradischen Abgeordnetenkammer übernommen.

Nach der Parlamentswahl 1994 wurde Vidéas von Ministerpräsident Otero als Minister der Präsidentschaft in sein umgebildetes Kabinett berufen. Nach der Niederlage der PPC bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998 kehrte Vidéas Braga zunächst an die Spitze der PPC-Fraktion zurück, ehe er auf dem Parteitag im Februar 2000 zum Nachfolger Oteros als Vorsitzender der Volkspartei gewählt wurde.

Oppositionsführer[bearbeiten]

Hervé3.jpg

Als Vorsitzender der Volkspartei übernahm Vidéas Braga in den folgenden Jahren die Führung der Mitte-Rechts-Opposition gegen die rot-grüne Minderheitsregierung unter Julio De la Costa. Als Oppositionsführer schaffte Vidéas Braga es aber nicht, die zerstrittene Opposition zu einen und eine effektive Gegenkraft zur Regierungsmehrheit zu bilden. Während er eine Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen PSP ablehnte, bot er bei mehreren Kernthemen der Regierung wie einer umfassenden Verfassungsreform seine Hilfe an. Die konstruktive Oppositionspolitik wurde jedoch durch Kritiker aus den eigenen Reihen unterlaufen und blieb schließlich ohne Erfolg. In mehreren wichtigen Wahlen verloren die Christdemokraten Stimmen und stellten auch in nationalen Umfragen keine ernstzunehmende Alternative zur Regierung dar. Parteiintern stand Vidéas zudem noch länger im Schatten seines Förderers und Vorgängers Josep Carles Otero, der weiterhin als starker Mann in der Partei erblickt und noch längere Zeit als möglicher Spitzenkandidat für die Wahl 2002 gehandelt wurde, ein deutliches Zeichen für die parteiinterne Schwäche Vidéas Bragas.

Rückzug und Comeback als Senatspräsident[bearbeiten]

Nach einem von öffentlich ausgetragenen Meinungsverschiedenheiten und taktisch-strategischen Kämpfen geprägten Wahlkampf verlor die PPC mit Vidéas Braga als Spitzenkandidat bei der Parlamentswahl 2002 gegenüber 1998 nochmals an Zustimmung und fiel auf unter 33 Prozent der Stimmen zurück. Unmittelbar nach der Wahl kündigte Vidéas Braga seinen Rückzug von seinem Parteiamt an. In der Folge blieb er einfacher Abgeordneter und verzichtete auf eine politische Führungsfunktion. Die Wahl seines parteiinternen Gegenspielers Miquel Ánibal Luisanto kommentierte Vidéas Braga nicht und bemühte sich um ein positives Verhältnis zur neuen Parteiführung.

Nach vier Jahren im Schatten der Politik konnte Vidéas Braga 2006 ein Comeback feiern. Als Kandidat in der Provinz Airar zog Vidéas Braga in den sagradischen Senat ein, wo er als Kandidat der neuen Mitte-Rechts-Mehrheit unmittelbar zum Präsidenten des Oberhauses und damit ins nominell zweithöchste Staatsamt gewählt wurde.

Präsident der Republik[bearbeiten]

Ende 1999 nominierte der PPC den früheren Parteivorsitzenden und amtierenden Senatspräsidenten als Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2010. Im ersten Wahlgang erreichte er mit 37 Prozent der Stimmen den ersten Platz knapp vor der Sozialistin Ana Betancourt. In der Stichwahl konnte er sich mit 53,5 Prozent der Stimmen durchsetzen. Als Nachfolger von António Grande Illega trat Vidéas Braga im März 2010 als zehnter Amtsinhaber der Nachkriegszeit das Amt des sagradischen Staatspräsidenten an.

Nach fünf Jahren im Amt erklärte Vidéas im Herbst 2014 seinen Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur und gab dafür Altersgründe an. Zur Nachfolgerin wurde seine Parteifreundin Daniela Rosenthal-Valdés gewählt.

Politische Funktionen[bearbeiten]

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

Mandate[bearbeiten]

Parteifunktionen[bearbeiten]