Carles María Ortega: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Carles María Ortega''' (*1895 in Ruavilla/[[Croel]]; †1970 in [[Semest]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Diplomat und Politiker ([[PPC]]). Er war von 1964 bis 1967 Vizepräsident und von 1967 bis 1970 Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Zuvor war er unter anderem als sagradischer [[Verteidigungsminister]] und Sprecher der christdemokratischen Parlamentsfraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] aktiv gewesen.  
 
'''Carles María Ortega''' (*1895 in Ruavilla/[[Croel]]; †1970 in [[Semest]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Diplomat und Politiker ([[PPC]]). Er war von 1964 bis 1967 Vizepräsident und von 1967 bis 1970 Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Zuvor war er unter anderem als sagradischer [[Verteidigungsminister]] und Sprecher der christdemokratischen Parlamentsfraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] aktiv gewesen.  
  
Ortega war Kandidat der Volkspartei bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1965]], musste sich aber in der Stichwahl dem früheren NATO-Generalsekretär [[David Pizarro Cordês]] geschlagen geben.
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Ortega war Kandidat der Volkspartei bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1965]], musste sich aber in der Stichwahl dem Parteilosen [[David Pizarro Cordês]] geschlagen geben.
  
 
== Leben ==
 
== Leben ==

Aktuelle Version vom 27. Februar 2025, 22:29 Uhr

Carles María Ortega (*1895 in Ruavilla/Croel; †1970 in Semest) war ein sagradischer Diplomat und Politiker (PPC). Er war von 1964 bis 1967 Vizepräsident und von 1967 bis 1970 Präsident der sagradischen Abgeordnetenkammer. Zuvor war er unter anderem als sagradischer Verteidigungsminister und Sprecher der christdemokratischen Parlamentsfraktion in der sagradischen Abgeordnetenkammer aktiv gewesen.

Ortega war Kandidat der Volkspartei bei der Präsidentschaftswahl in Sagradien 1965, musste sich aber in der Stichwahl dem Parteilosen David Pizarro Cordês geschlagen geben.

Leben[bearbeiten]

Jugend und Beruf[bearbeiten]

Der aus großbürgerlichem Haus stammende Carles María Ortega wurde in der Croel geboren und wuchs in Óstino auf, wo sein Vater, ein angesehener Ostinenser Kaufmann, ein Handelshaus leitete. Ortega besuchte ein katholisches Gymnasium und begann nach dem Abitur ein Studium der Rechtswissenschaften, das er schließlich als Dr. jur. abschloss. Danach trat er als Syndikus und später als leitender Geschäftsführer in das Ostinenser Bankhaus Ernesto Blaste Creditoes SRL ein. Von 1932 bis 1934 leitete Ortega zwischenzeitig die Geschäfte des Ostsagradischen Vereins von Privatbanken, ehe er 1935 Präsident der Vereinigung Sagradischer Privatbanken wurde und 1937 zum Bankhaus Blaste zurückkehrte.

Beginn der politischen Karriere[bearbeiten]

Nachdem Ortega, aufgrund seiner Geschäftstätigkeiten mit guten Verbindungen nach Skandinavien ausgestattet, 1943 zum sagradischen Gesandten in Schweden ernannt worden war, berief ihn Ministerpräsident Sergio Rafael Dini im Januar 1945 zu seinem persönlichen Berater für Handel und außenwirtschaftliche Beziehungen. Nach Dinis Wahl zum Präsidenten der Republik im August 1945 wurde Ortega stellvertretender Kabinettssekretär und einer der engsten Mitarbeiter Dinis im Plazarenya-Palast.

Parlamentarier und Minister[bearbeiten]

Bei der Parlamentswahl 1946 zog Ortega für die christdemokratische Volkspartei in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, wo er 1948 die Funktion eines Parlamentssekretärs der PPC-Fraktion übernahm. Im Jahr 1949 berief ihn PPC-Führer und Ministerpäsident Paulo Luciaro als Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung in sein Kabinett. Als solcher oblag ihm die Koordination der Regierungspolitik mit den mehrheitsbildenden Fraktionen in Abgeordnetenkammer und Senat. Nach der Parlamentswahl 1950 wurde Ortega zum Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses der sagradischen Abgeordnetenkammer gewählt.

1953 wurde Ortega zum Verteidigungsminister im vierten Kabinett Luciaro berufen.

Fraktionschef[bearbeiten]

Nach der Parlamentswahl 1954 übernahm Ortega die Führung der konservativen Parlamentsfraktion, die er fast zehn Jahre lang ausfüllte. Nachdem Paulo Luciaro im Herbst 1959 seinen Rücktritt als Ministerpräsident für Januar 1960 angekündigt hatte, galt Ortega als einer der möglichen Nachfolgekandidaten, betrieb aber keine aktive Bewerbung. Im Kabinett des aus den Kämpfen siegreich hervorgegangenen Luciaro-Nachfolgers Carles Angel Favale verzichtete Ortega auf einen Ministerposten und blieb stattdessen Fraktionssprechers der PPC in der Abgeordnetenkammer. Nach seiner Wahl war er einer der wesentlichen Organisatoren der Koalitionsarbeit.

Präsidentschaft der Abgeordnetenkammer[bearbeiten]

Nach der Niederlage der Konservativen bei der Parlamentswahl 1963 ließ sich Ortega zum Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer wählen. Zudem wurde er wenig später zum Kandidaten für die konservative Rechte bei der Präsidentschaftswahl 1965 ernannt, bei der ein Nachfolger für den verstorbenen Präsidenten Paulo Luciaro gesucht wurde. Ortega trat gegen den Kandidaten der Regierungsparteien David Pizarro Cordês an und lag im ersten Wahlgang auch vorne, zog in der Stichwahl aber den Kürzeren. Stattdessen wurde Ortega 1967 zum Präsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt.

Politische Funktionen[bearbeiten]

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

  • 1943-1944: Sagradischer Honorarkonsul in Göteborg
  • 1945-1946: Stellvertretender Kabinettssekretär im Rang eines Staatsrats beim Präsidenten der Republik
  • 1949-1950: Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung im Kabinett Luciaro II
  • 1950-1953: Vorsitzender im Ausschuss der Abgeordnetenkammer für Auswärtige Angelegenheiten
  • 1953-1955: Verteidigungsminister im Kabinett Luciaro IV
  • 1964-1967: Vizepräsident der sagradischen Abgeordnetenkammer
  • 1967-1970: Präsident der der sagradischen Abgeordnetenkammer

Mandate[bearbeiten]

Parteifunktionen[bearbeiten]

  • 1948-1950: Parlamentarischer Sekretär der PPC-Gruppe in der Abgeordnetenkammer
  • 1955-1964: Sprecher der PPC-Gruppe in der Abgeordnetenkammer
  • 1958-1964: Stellvertretender Parteivorsitzender der PPC