Carles María Ortega: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Carles María Ortega''' (*1895 in Ruavilla/[[Croel]]; †1970 in [[Semest]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Diplomat und Politiker ([[PPC]]). Er war von 1964 bis 1967 Vizepräsident und von 1967 bis 1970 Präsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]. Zuvor war er unter anderem als sagradischer [[Verteidigungsminister]] und Sprecher der christdemokratischen Parlamentsfraktion in der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]] aktiv gewesen.
  
'''Carles María Ortega''' (*1895 in Ruavilla/[[Croel]]; +1970 in [[Semest]]) war ein [[Sagradien|sagradischer]] Diplomat und konservativer Politiker, der von 1965 bis 1970 das Amt des [[Präsidenten der Sagradischen Republik]] bekleidete. Vor seiner Präsidentschaft war er unter anderem [[Außenminister]] (1955-1959) und Parteivorsitzender der christlich-konservativen [[PPC]] (1963-1964).
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Ortega war Kandidat der Volkspartei bei der [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 1965]], musste sich aber in der Stichwahl dem Parteilosen [[David Pizarro Cordês]] geschlagen geben.
  
 
== Leben ==
 
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Bei der [[Parlamentswahl 1946]] zog Ortega für die christdemokratische [[Volkspartei]] in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] ein, wo er 1948 die Funktion eines Parlamentssekretärs der PPC-Fraktion übernahm. Im Jahr 1949 berief ihn [[PPC]]-Führer und Ministerpäsident [[Paulo Luciaro]] als Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung in [[Kabinett Luciaro II|sein Kabinett]]. Als solcher oblag ihm die Koordination der Regierungspolitik mit den mehrheitsbildenden Fraktionen in [[Abgeordnetenkammer]] und [[Senat]]. Nach der [[Parlamentswahl 1950]] wurde Ortega zum Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses der sagradischen Abgeordnetenkammer gewählt.
 
Bei der [[Parlamentswahl 1946]] zog Ortega für die christdemokratische [[Volkspartei]] in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] ein, wo er 1948 die Funktion eines Parlamentssekretärs der PPC-Fraktion übernahm. Im Jahr 1949 berief ihn [[PPC]]-Führer und Ministerpäsident [[Paulo Luciaro]] als Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung in [[Kabinett Luciaro II|sein Kabinett]]. Als solcher oblag ihm die Koordination der Regierungspolitik mit den mehrheitsbildenden Fraktionen in [[Abgeordnetenkammer]] und [[Senat]]. Nach der [[Parlamentswahl 1950]] wurde Ortega zum Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses der sagradischen Abgeordnetenkammer gewählt.
  
=== Außenpolitisches Wirken ===
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1953 wurde Ortega zum [[Verteidigungsminister]] im [[Kabinett Luciaro IV|vierten Kabinett Luciaro]] berufen.
Als Experte seiner Fraktion für Außenpolitik und einer der prominentesten und profiliertesten Parlamentarier ohne Ministeramt wurde Ortega nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1954]] zum [[Außenminister]] im [[Kabinett Luciaro IV]] ernannt.
 
In diesem Amt führte er 1955 die Verhandlungen zwischen [[Sagradien]] und [[Micolinien]] über die [[Golenverträge|Verträge von Alágua und Pexace]] erfolgreich zum Abschluss. Das 1956 als Ergänzung zu den Golenverträgen zwischen beiden Staaten geschlossene [[Abkommen von Plato]] über den Status von [[Cuentez]] geht ebenfalls wesentlich auf das Wirken Ortegas zurück.
 
  
=== Fraktions- und Parteichef ===
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=== Fraktionschef ===
Nachdem [[Paulo Luciaro]] im Herbst 1959 seinen Rücktritt als Ministerpräsident für Januar 1960 angekündigt hatte, galt Ortega als einer der möglichen Nachfolgekandidaten, betrieb aber keine aktive Bewerbung und blieb Außenseiter in den ausbrechenden Diadochenkämpfen zwischen [[Carles Angel Favale]], [[Dián Jocéntilo Sánchez]] und [[Martín Ánibal Costa]] um die Führung von Regierung und Partei. Im [[Kabinett Favale I|Kabinett]] des aus den Kämpfen siegreich hervorgegangenen Luciaro-Nachfolgers [[Carles Angel Favale]] verzichtete Ortega auf einen Ministerposten und bewarb sich stattdessen als Nachfolger von Innenminister [[Martín Ánibal Costa]] um den Posten des Fraktionssprechers der PPC in der Abgeordnetenkammer. Nach seiner Wahl war er einer der wesentlichen Organisatoren der Koalitionsarbeit. Nachfolger Ortegas als Außenminister wurde [[Roberto Helguerra]].  
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Nach der [[Parlamentswahl 1954]] übernahm Ortega die Führung der konservativen Parlamentsfraktion, die er fast zehn Jahre lang ausfüllte. Nachdem [[Paulo Luciaro]] im Herbst 1959 seinen Rücktritt als Ministerpräsident für Januar 1960 angekündigt hatte, galt Ortega als einer der möglichen Nachfolgekandidaten, betrieb aber keine aktive Bewerbung. Im [[Kabinett Favale I|Kabinett]] des aus den Kämpfen siegreich hervorgegangenen Luciaro-Nachfolgers [[Carles Angel Favale]] verzichtete Ortega auf einen Ministerposten und blieb stattdessen Fraktionssprechers der PPC in der Abgeordnetenkammer. Nach seiner Wahl war er einer der wesentlichen Organisatoren der Koalitionsarbeit.  
  
Nachdem die Konservativen unter ihrem Spitzenkandidaten Favale bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962|Kammerwahlen 1962]] starke Stimmenverluste hatten hinnehmen müssen und die regierende Mitte-Rechts-Koalition mit der [[UDS]] ihre Mehrheit eingebüßt hatte, bildete sich im Exekutivausschuss der Partei sowie in der Fraktion eine Mehrheit, die auf eine Ablösung Favales an der Spitze der Regierung drängte. Während auch eine Rückkehr des 74-jährigen [[Paulo Luciaro]] ins Regierungsamt im Raum stand, unterstützte Ortega schließlich [[Martín Ánibal Costa]] als Premier-Kandidaten. Dem [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] aus [[PPC]] und [[ASUL]] unter [[Martín Ánibal Costa]] gehörte Ortega nicht an.
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=== Präsidentschaft der Abgeordnetenkammer ===
 
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Nach der Niederlage der Konservativen bei der [[Parlamentswahl 1963]] ließ sich Ortega zum Vizepräsidenten der [[Abgeordnetenkammer]] wählen. Zudem wurde er wenig später zum Kandidaten für die konservative Rechte bei der [[Präsidentschaftswahl 1965]] ernannt, bei der ein Nachfolger für den verstorbenen Präsidenten [[Paulo Luciaro]] gesucht wurde. Ortega trat gegen den Kandidaten der Regierungsparteien [[David Pizarro Cordês]] an und lag im ersten Wahlgang auch vorne, zog in der Stichwahl aber den Kürzeren. Stattdessen wurde Ortega 1967 zum Präsidenten der [[Abgeordnetenkammer]] gewählt.  
Nach dem Tod [[Paulo Luciaro]]s 1963 rückte Ortega als erster Stellvertreter an die Parteispitze. Trotz der Bemühungen Ortegas um ein einvernehmliches Regieren mit der ASUL scheiterte die Koalition bereits nach wenigen Monaten. Aus den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1963|vorgezogenen Parlamentswahlen im Dezember 1963]] gingen erstmals seit 1946 die Sozialisten als stärkste Kraft hervor, die PPC unter ihrem uncharismatischen Spitzenkandidaten Costa verlor nochmals deutlich an Stimmen. Ortega bemühte sich nun vergeblich um die Bildung einer neuen Mitte-Rechts-Mehrheit, stattdessen entschloss sich jedoch die liberale [[UDS]] zur Bildung einer Mitte-Links-Koalition mit [[ASUL]] und [[PRD]].
 
 
 
=== Präsidentschaft ===
 
Nach der Wahlniederlage der Konservativen ließ sich Ortega zum Vizepräsidenten der [[Abgeordnetenkammer]] wählen und erklärte nach längeren Diskussionen in der Parteiführung um die zukünftige programmatische und personelle Ausrichtung der Partei seinen Rückzug aus dem höchsten Parteiamt. Dabei spielte auch eine Rolle, dass dem umgänglichen und auf Konsens ausgerichteten Ortega nicht zugetraut wurde, der neuen Rolle der PPC in der Opposition gerecht zu werden. Auf dem Parteitag der Christdemokraten im März 1964 wurde Ortega verabschiedet und [[Carles Angel Favale]] zum Nachfolger gewählt, der die Parteispitze daraufhin reformierte und sich eine starke Machtbasis schuf.
 
 
 
Ortega dagegen wurde zum Kandidaten für die konservative Rechte bei der [[Präsidentschaftswahl 1965]] ernannt, bei der ein Nachfolger für Präsident [[Ariel Fernando De la Roya]] gesucht wurde, der sich nach zehn Jahren an der Staatsspitze um keine dritte Amtszeit bewerben durfte. Ortega trat gegen den Sozialisten [[Nino Cabal]] an und schlug diesen schließlich in der Stichwahl mit rund sechs Prozentpunkten Vorsprung. Damit trat Ortega im Juli 1965 sein Amt als vierter [[Präsident der Republik|Staatspräsident]] in der Geschichte der [[Dritte Sagradische Republik|Dritten Republik]] an.
 
 
 
Nach fast fünf Jahren im Amt erklärte Ortega Ende 1969 seine erneute Kandidatur bei der [[Präsidentschaftswahl 1970]]. Wenige Monate vor der Wahl erlag Ortega jedoch in seinem Amtssitz in [[Semest]] einem Schlaganfall und verstarb. Zum Nachfolger wurde wenige Wochen später in einer vorgezogenen Wahl der sozialistische Kandidat [[Nino Cabal]] gewählt.
 
  
 
== Politische Funktionen ==
 
== Politische Funktionen ==
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* 1945-1946: Stellvertretender Kabinettssekretär im Rang eines Staatsrats beim Präsidenten der Republik
 
* 1945-1946: Stellvertretender Kabinettssekretär im Rang eines Staatsrats beim Präsidenten der Republik
 
* 1949-1950: Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung im [[Kabinett Luciaro II]]
 
* 1949-1950: Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung im [[Kabinett Luciaro II]]
* 1950-1954: Vorsitzender im Ausschuss der Abgeordnetenkammer für Auswärtige Angelegenheiten
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* 1950-1953: Vorsitzender im Ausschuss der Abgeordnetenkammer für Auswärtige Angelegenheiten
* 1955-1959: [[Außenminister]] im [[Kabinett Luciaro V]], [[Kabinett Luciaro VI|VI]] und [[Kabinett Luciaro VII|VII]]
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* 1953-1955: [[Verteidigungsminister]] im [[Kabinett Luciaro IV]]
* 1964-1965: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
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* 1964-1967: Vizepräsident der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
* 1965-1970: [[Präsident der Republik]]
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* 1967-1970: Präsident der der sagradischen [[Abgeordnetenkammer]]
  
 
=== Mandate ===
 
=== Mandate ===
 
* 1934-1938: Mitglied des Stadtrats von [[Ostino]]
 
* 1934-1938: Mitglied des Stadtrats von [[Ostino]]
 
* 1944-1952: Mitglied des Stadtrats von [[Ostino]]
 
* 1944-1952: Mitglied des Stadtrats von [[Ostino]]
* 1946-1965: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]
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* 1946-1974: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]
  
 
=== Parteifunktionen ===
 
=== Parteifunktionen ===
 
* 1948-1950: Parlamentarischer Sekretär der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer
 
* 1948-1950: Parlamentarischer Sekretär der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer
* 1959-1964: Sprecher der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer
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* 1955-1964: Sprecher der [[PPC]]-Gruppe in der Abgeordnetenkammer
* 1958-1963: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]
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* 1958-1964: Stellvertretender Parteivorsitzender der [[PPC]]
* 1963-1964: Parteivorsitzender der [[PPC]]
 
 
   
 
   
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ortega]]
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Ortega]]
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[[Kategorie: Politiker PPC|Ortega]]

Aktuelle Version vom 27. Februar 2025, 22:29 Uhr

Carles María Ortega (*1895 in Ruavilla/Croel; †1970 in Semest) war ein sagradischer Diplomat und Politiker (PPC). Er war von 1964 bis 1967 Vizepräsident und von 1967 bis 1970 Präsident der sagradischen Abgeordnetenkammer. Zuvor war er unter anderem als sagradischer Verteidigungsminister und Sprecher der christdemokratischen Parlamentsfraktion in der sagradischen Abgeordnetenkammer aktiv gewesen.

Ortega war Kandidat der Volkspartei bei der Präsidentschaftswahl in Sagradien 1965, musste sich aber in der Stichwahl dem Parteilosen David Pizarro Cordês geschlagen geben.

Leben[bearbeiten]

Jugend und Beruf[bearbeiten]

Der aus großbürgerlichem Haus stammende Carles María Ortega wurde in der Croel geboren und wuchs in Óstino auf, wo sein Vater, ein angesehener Ostinenser Kaufmann, ein Handelshaus leitete. Ortega besuchte ein katholisches Gymnasium und begann nach dem Abitur ein Studium der Rechtswissenschaften, das er schließlich als Dr. jur. abschloss. Danach trat er als Syndikus und später als leitender Geschäftsführer in das Ostinenser Bankhaus Ernesto Blaste Creditoes SRL ein. Von 1932 bis 1934 leitete Ortega zwischenzeitig die Geschäfte des Ostsagradischen Vereins von Privatbanken, ehe er 1935 Präsident der Vereinigung Sagradischer Privatbanken wurde und 1937 zum Bankhaus Blaste zurückkehrte.

Beginn der politischen Karriere[bearbeiten]

Nachdem Ortega, aufgrund seiner Geschäftstätigkeiten mit guten Verbindungen nach Skandinavien ausgestattet, 1943 zum sagradischen Gesandten in Schweden ernannt worden war, berief ihn Ministerpräsident Sergio Rafael Dini im Januar 1945 zu seinem persönlichen Berater für Handel und außenwirtschaftliche Beziehungen. Nach Dinis Wahl zum Präsidenten der Republik im August 1945 wurde Ortega stellvertretender Kabinettssekretär und einer der engsten Mitarbeiter Dinis im Plazarenya-Palast.

Parlamentarier und Minister[bearbeiten]

Bei der Parlamentswahl 1946 zog Ortega für die christdemokratische Volkspartei in die sagradische Abgeordnetenkammer ein, wo er 1948 die Funktion eines Parlamentssekretärs der PPC-Fraktion übernahm. Im Jahr 1949 berief ihn PPC-Führer und Ministerpäsident Paulo Luciaro als Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung in sein Kabinett. Als solcher oblag ihm die Koordination der Regierungspolitik mit den mehrheitsbildenden Fraktionen in Abgeordnetenkammer und Senat. Nach der Parlamentswahl 1950 wurde Ortega zum Vorsitzenden des außenpolitischen Ausschusses der sagradischen Abgeordnetenkammer gewählt.

1953 wurde Ortega zum Verteidigungsminister im vierten Kabinett Luciaro berufen.

Fraktionschef[bearbeiten]

Nach der Parlamentswahl 1954 übernahm Ortega die Führung der konservativen Parlamentsfraktion, die er fast zehn Jahre lang ausfüllte. Nachdem Paulo Luciaro im Herbst 1959 seinen Rücktritt als Ministerpräsident für Januar 1960 angekündigt hatte, galt Ortega als einer der möglichen Nachfolgekandidaten, betrieb aber keine aktive Bewerbung. Im Kabinett des aus den Kämpfen siegreich hervorgegangenen Luciaro-Nachfolgers Carles Angel Favale verzichtete Ortega auf einen Ministerposten und blieb stattdessen Fraktionssprechers der PPC in der Abgeordnetenkammer. Nach seiner Wahl war er einer der wesentlichen Organisatoren der Koalitionsarbeit.

Präsidentschaft der Abgeordnetenkammer[bearbeiten]

Nach der Niederlage der Konservativen bei der Parlamentswahl 1963 ließ sich Ortega zum Vizepräsidenten der Abgeordnetenkammer wählen. Zudem wurde er wenig später zum Kandidaten für die konservative Rechte bei der Präsidentschaftswahl 1965 ernannt, bei der ein Nachfolger für den verstorbenen Präsidenten Paulo Luciaro gesucht wurde. Ortega trat gegen den Kandidaten der Regierungsparteien David Pizarro Cordês an und lag im ersten Wahlgang auch vorne, zog in der Stichwahl aber den Kürzeren. Stattdessen wurde Ortega 1967 zum Präsidenten der Abgeordnetenkammer gewählt.

Politische Funktionen[bearbeiten]

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

  • 1943-1944: Sagradischer Honorarkonsul in Göteborg
  • 1945-1946: Stellvertretender Kabinettssekretär im Rang eines Staatsrats beim Präsidenten der Republik
  • 1949-1950: Minister für Angelegenheiten der Nationalversammlung im Kabinett Luciaro II
  • 1950-1953: Vorsitzender im Ausschuss der Abgeordnetenkammer für Auswärtige Angelegenheiten
  • 1953-1955: Verteidigungsminister im Kabinett Luciaro IV
  • 1964-1967: Vizepräsident der sagradischen Abgeordnetenkammer
  • 1967-1970: Präsident der der sagradischen Abgeordnetenkammer

Mandate[bearbeiten]

Parteifunktionen[bearbeiten]

  • 1948-1950: Parlamentarischer Sekretär der PPC-Gruppe in der Abgeordnetenkammer
  • 1955-1964: Sprecher der PPC-Gruppe in der Abgeordnetenkammer
  • 1958-1964: Stellvertretender Parteivorsitzender der PPC