María Nabarro Laval: Unterschied zwischen den Versionen

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'''María Nabarro Laval''' (*1966 in [[Laçón]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der [[Verdes|Grünen]] und langjährige Politische Sprecherin ihrer Partei. Sie war von 2002 bis 2006 [[Ministerin für Umwelt und Energie]] im [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa II|Kabinett]] von [[Julio De la Costa]]. Seit August 2012 ist sie [[Außenminister|Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen]] sowie [[Vizeministerpräsident|stellvertretende Ministerpräsidentin]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]].  
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'''María Nabarro Laval''' (*1966 in [[Laçón]]) ist eine [[Sagradien|sagradische]] Politikerin der [[Verdes|Grünen]] und langjährige Politische Sprecherin ihrer Partei, die sie bei zwei Parlamentswahlen als Spitzenkandidatin anführte. Bei der [[Parlamentswahl 2013]] führte sie die Grünen mit 9,5 Prozent der Stimmen zum bis dahin besten Ergebnis der Parteigeschichte.
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María Nabarro Laval war von 2002 bis 2006 [[Ministerin für Umwelt und Energie]] im [[Coalición Eco-Socialista|rot-grünen]] [[Kabinett De la Costa II|Kabinett]] von [[Julio De la Costa]] und von Dezember 2013 bis Februar 2018 [[Außenminister|Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen]] sowie [[Vizeministerpräsident|stellvertretende Ministerpräsidentin]] im [[Kabinett Serrat Cabarell]].  
  
 
== Leben und Karriere ==
 
== Leben und Karriere ==
=== Karriere in Liez-Corar ===
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=== Karriere in Sur-Pinial ===
María Nabarro Laval studierte nach dem Abitur Literaturwissenschaften in [[Sollar]] und später in Paris und [[Semess]]. Während ihres Studiums begann sie sich in der Hochschulpolitik zu beschäftigen und trat den [[Verdes|sagradischen Grünen]] sowie Amnesty International bei. Nach dem Studium, das sie mit dem Magistertitel abschloss, arbeitete Nabarro Laval zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität von Sollar und seit 1991 als Mitarbeiterin des grünen Europaabgeordneten [[David Osqar Letard]].  
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María Nabarro Laval studierte nach dem Abitur Literaturwissenschaften in [[Sollar]] und später in Paris und [[Semest]]. Während ihres Studiums begann sie sich in der Hochschulpolitik zu beschäftigen und trat den [[Verdes|sagradischen Grünen]] sowie Amnesty International bei. Nach dem Studium, das sie mit dem Magistertitel abschloss, arbeitete Nabarro Laval zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität von Sollar und seit 1991 als Mitarbeiterin des grünen Europaabgeordneten [[David Osqar Letard]].  
  
Danach wurde sie 1992 in den Vorstand der Grünen in Liez und Corar gewählt und kandidierte 1993 für die Grünen für den [[Regionalrat]] in Sollar. Nach ihrer Wahl wurde sie zunächst Referentin ihrer Fraktion für Jugend-, Familien- und Frauenpolitik, ehe sie 1994 im Alter von 29 Jahren zu einer von zwei Fraktionssprechern aufrückte. Bei den [[Regionalwahlen 1997]] trat sie als Spitzenkandidatin ihrer Partei in Liez-Corar an und schaffte es gemeinsam mit den [[ASUL|Sozialisten]], die Vorherrschaft der Konservativen in der Region zu brechen. Dem neuen Regionalausschuss unter der Leitung des Sozialisten [[Rolando Marín]] gehörte Laval als Assessorin für Umwelt, Familie und Frauen sowie als stellvertretende Präsidentin an.
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Danach wurde sie 1992 in den Vorstand der Grünen in Sur-Pinial gewählt und kandidierte 1993 für die Grünen für den [[Regionalrat]] in Sollar. Nach ihrer Wahl wurde sie zunächst Referentin ihrer Fraktion für Jugend-, Familien- und Frauenpolitik, ehe sie 1994 im Alter von 29 Jahren zu einer von zwei Fraktionssprechern aufrückte. Bei den [[Regionalwahlen 1997]] trat sie als Spitzenkandidatin ihrer Partei in Sur-Pinial an und schaffte es gemeinsam mit den [[ASUL|Sozialisten]], die Vorherrschaft der Konservativen in der Region zu brechen. Dem neuen Regionalausschuss unter der Leitung des Sozialisten [[Rolando Marín]] gehörte Laval als Assessorin für Umwelt, Familie und Frauen sowie als stellvertretende Präsidentin an.
  
 
=== Nationale Politik und Ministerin ===
 
=== Nationale Politik und Ministerin ===
Nach dem Sieg der rot-grünen Opposition bei den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahlen 1998]] wurde María Nabarro Laval von der neuen Familienministerin [[Francisco Abelardo Gimenès]] als Staatssekretärin nach [[Semess]] geholt, wo sie für Frauen- und Gleichstellungspolitik verantwortlich zeichnete. Damit war Nabarro Laval wesentlich an der Formulierung der neuen rot-grünen Frauenpolitik beteiligt. Diese Aufgabe gab sie im Jahr 2000 ab, um sich um ein Amt im Vorstand der Grünen (Delegación Nacional Administrativa) zu bewerben. Auf der Delegiertenversammlung der Grünen in [[Malesc]] wurde sie daraufhin in den Vorstand und wenig später zu einem von zwei Sprechern des Vorstandes und in Personalunion zur Nationalen Sekretärin gewählt. Damit war sie faktisch eine von zwei Parteivorsitzenden der Grünen.
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[[Bild:Halsema2000.jpg|thumb|150px]]
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Auf der Delegiertenversammlung der Grünen in [[Malesc]] im Jahr 2000 wurde Nabarro Laval zu einem von zwei Politischen Sprechern der Partei gewählt. Sie teilte sich das Amt mit [[Arrigo Usantís]].
  
Nachdem Umweltministerin [[Franca Ferrero Benítez]] im Sommer 2002 angekündigt hatte, auf ein neuerliches Regierungsamt und Abgeordnetenmandat zu verzichten, um eine Aufgabe in der Partei zu übernehmen, wurde Laval neben Außenminister [[Carles Etxeberría]] zur Spitzenkandidatin der Grünen für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002|Kammerwahlen]] gewählt, woraufhin sie ihr Parteiamt an Ferrero Benítez abgab. Nach dem neuerlichen Sieg von Rot-Grün bei den Wahlen wurde Laval als neue Umweltministerin ins [[Kabinett De la Costa II|zweite Kabinett De la Costa]] berufen. Sie hielt an dem von ihrer Vorgängerin durchgesetzten Atomausstieg fest und setzte die vorzeitige Abschaltung zweier als unsicher betrachteter Atom-Meiler durch. Zudem setzte sich für eine Durchführung des Kyoto-Protokolls und der EU-Richtlinien zum Emissionshandel ein. Unter ihrer Verantwortung kam es durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu einem starken Ausbau der regenerativen Energien in Sagradien, wie z. B. Solarenergie und Windenergie.
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Bei der [[Parlamentswahl 2002]] wurde Nabarro Laval erstmals in die sagradische [[Abgeordnetenkammer]] gewählt. Nachdem Umweltministerin [[Franca Ferrero-Berástiz]] angekündigt hatte, auf ein neuerliches Regierungsamt zu verzichten, wurde Laval im Herbst 2002 als neue Umweltministerin ins [[Kabinett De la Costa II|zweite Kabinett De la Costa]] berufen. Ihre Sprecheramt in der Partei gab sie im Gegenzug an Ferrero-Berástiz ab.
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Als Umweltministerin hielt Nabarro Laval an dem von ihrer Vorgängerin durchgesetzten Atomausstieg fest und setzte die vorzeitige Abschaltung zweier als unsicher betrachteter Atom-Meiler durch. Zudem setzte sich für eine Durchführung des Kyoto-Protokolls und der EU-Richtlinien zum Emissionshandel ein. Unter ihrer Verantwortung kam es durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu einem starken Ausbau der regenerativen Energien in Sagradien, wie z. B. Solarenergie und Windenergie.
  
 
=== Opposition und Parteiführung ===
 
=== Opposition und Parteiführung ===
Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] und dem Gang in die Opposition bewarb sich Laval erneut um das Amt der Parteisekretärin der Grünen. Sie konnte sich gegen ihre Mitbewerber durchsetzen und gilt seitdem als Nachfolgerin [[Carles Etxeberría]]s als Parteiführerin der Grünen. Als solche profilierte sie die Partei als progressive und bürgerrechtsliberale Kraft und scheute sich auch nicht davor zurück, auf kommunaler Ebene Bündnisse der Grünen mit bürgerlichen Parteien, aber auch mit der äußeren Linken einzugehen, um das eigenständige Profil der Partei zu schärfen. Zudem kam es mehrmals zu Spannungen mit der Asul-Führung unter [[Santiago Diaz de Velozo]] um die mögliche Zusammenarbeit der Mitte-Links-Opposition mit den Parteien der äußeren Linken, den Velozos Sozialisten ablehnten. Trotz der Streitigkeiten wurde das [[Kirschbaum-Bündnis]] mit den Sozialisten und linksliberalen Gruppen vor der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2008|Kammerwahl 2008]] erneuert. Bei den Kammerwahlen trat Laval als Spitzenkandidatin der Grünen an und setzte sich für eine Präsidentschaft Diaz de Velozos und die Bildung einer Mitte-Links-Koalition ein.  
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Nach den [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006|Kammerwahlen 2006]] und dem Gang in die Opposition bewarb sich Laval erneut um das Amt der Parteisprecherin der Grünen. Sie konnte sich gegen ihre Mitbewerber durchsetzen und galt seitdem als Nachfolgerin [[Carles Etxeberría]]s als De-facto-Parteiführerin der Grünen. Als solche profilierte sie die Partei als progressive und bürgerrechtsliberale Kraft und scheute sich auch nicht davor zurück, auf kommunaler Ebene Bündnisse der Grünen mit bürgerlichen Parteien, aber auch mit der äußeren Linken einzugehen, um das eigenständige Profil der Partei zu schärfen. Zudem kam es mehrmals zu Spannungen mit der Asul-Führung unter [[Santiago Diaz de Velozo]] um die mögliche Zusammenarbeit der Mitte-Links-Opposition mit den Parteien der äußeren Linken, den Velozos Sozialisten ablehnten. Bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2009|Kammerwahl 2009]] trat Laval als Spitzenkandidatin der Grünen an und setzte sich für eine Präsidentschaft Diaz de Velozos und die Bildung einer Mitte-Links-Koalition ein.
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Ähnlich wie ihr Vorgänger als Führungspersönlichkeit der Grünen Carles Etxeberría konnte sich María Laval in der Opposition als eine der prominentesten und beliebtesten Politiker des Landes etablieren. Trotz der hohen Sympathiewerte mussten die Grünen bei den vorgezogenen Kammerwahlen 2009 Verluste hinnehmen und landeten mit 6,7 Prozent der Stimmen nur auf dem fünften Platz. Infolge der Wahlerfolge der Linksaußen-Koalition [[SDU]] bei den Wahlen und den Richtungsstreitigkeiten in der Sozialistischen Allianz kündigte Laval nach den Kammerwahlen an, den Weg der Grünen als eigenständige Kraft des ökologisch-sozialen Fortschritts fortsetzen zu wollen. Das Kirschbaum-Bündnis mit den Sozialisten vertrage eine Phase des Überdenkens, bis sich die Sozialisten wieder gefunden hätten. Danach könne man über neue gemeinsame Strategien in der Linksopposition nachdenken.
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=== Außenministerin ===
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Bei der [[Parlamentswahl 2013]] führte Nabarro Laval die Liste ihre Partei erneut als Spitzenkandidatin an und führte die Grünen mit 9,6 Prozent der Stimmen zum besten Ergebnis in der Parteigeschichte und zur zweiten Regierungsbeteiligung nach 1999-2006. In der [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]] der Sozialistin [[Mercé Serrat Cabarell]] übernahm Nabarro Laval als [[Vizeministerpräsident|stellvertretende Ministerpräsidentin]] das Amt der [[Außenminister|Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen]]. Nach [[Javier Carles Etxeberría]] war sie die zweite Vertreterin der Grünen in diesem Amt.  
  
Ähnlich wie ihr Vorgänger als Führungspersönlichkeit der Grünen Carles Etxeberría konnte sich María Laval in der Opposition als eine der prominentesten und beliebtesten Politiker des Landes etablieren. Trotz der hohen Sympathiewerte mussten die Grünen bei den vorgezogenen Kammerwahlen 2008 Verluste hinnehmen und landeten mit 6,7 Prozent der Stimmen nur auf dem fünften Platz. Infolge der Wahlerfolge der Linksaußen-Koalition [[SDU]] bei den Wahlen und den Richtungsstreitigkeiten in der Sozialistischen Allianz kündigte Laval nach den Kammerwahlen an, den Weg der Grünen als eigenständige Kraft des ökologisch-sozialen Fortschritts fortsetzen zu wollen. Das Kirschbaum-Bündnis mit den Sozialisten vertrage eine Phase des Überdenkens, bis sich die Sozialisten wieder gefunden hätten. Danach könne man über neue gemeinsame Strategien in der Linksopposition nachdenken.  
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Als Außenministerin begann Nabarro Laval eine engagierte "bürgerrechtspolitische Außenpolitik" und scheute nicht vor öffentlicher Kritik an Verletzungen der Menschenrechte zurück, was in der Öffentlichkeit zu einer Debatte um die Rolle der Diplomatie führte.
  
Gleichzeitig regte Laval in der Partei einen Prozess an, in dem sowohl die Grundwerte der Partei als auch die neue strategische Ausrichtung der Grünen überdacht werden sollten. Erster Ausdruck der neuen Strategie war die Bildung einer ökologisch-sozial-regionalistischen Liste bei den [[Europawahlen 2009]] unter dem Namen [[Europa Progresista i Verde]] (EPV), mit der die Grünen eine großen Erfolg verbuchen konnten. Bei den [[Regionalwahlen 2009|Regionalwahlen im Jahr 2009]] traten die Grünen „als Teil der Mitte-Links-Opposition“, jedoch ohne feste Koalitionsaussage an. Einer Zusammenarbeit mit der [[Volkspartei]] von Ministerpräsident [[Miguel Ánibal Luisanto]] wurde von Laval eine Absage erteilt, nicht jedoch gemeinsamen Regierungen mit der [[Zentrumsunion]].
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=== Rückzug aus der Politik ===
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Ende 2016 gab Nabarro Laval ihren Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur bei der [[Parlamentswahl 2017]] bekannt und kündigte an, einem möglichen künftigen Kabinett unter grüner Beteiligung nicht mehr angehören zu wollen. Das Amt der Politischen Sprecherin ihrer Partei hatte sie bereits Anfang 2014 nach dem Eintritt ins Kabinett aufgegeben. Für ihre Entscheidung zum Rückzug aus der Politik machte sie persönliche Gründe geltend. Nach so langer Zeit politischer Aktivität und vier Jahren in einem anstrengenden Ministeramt wolle sie sich künftig ihrem Privatleben und ihrer Familie widmen.
  
Bei den [[Regionalwahlen 2010|vorgezogenen Regionalwahlen]] in der [[Region Semestina]] im Juli 2010 trat María Nabarro Laval selbst als Spitzenkandidatin der Semestiner Grünen an und konkurrierte mit dem konservativen Amtsinhaber [[Josep Zacherón]] von der [[PPC|Volkspartei]], der früheren [[ASUL]]-Ministerin [[Ana Zapato Ramírez]] und der [[PCS]]-Sekretärin [[Antónia Mas]] um das Amt der Regionalpräsidentin. Unter ihrer Führung holten die Grünen sensationelle 18 Prozent der Stimmen, das bis dahin beste Ergebnis der Grünen bei einer Wahl auf regionaler Ebene. Die Grünen bildeten daraufhin eine Mitte-Links-Regierung unter Zapato Ramírez, Nabarro Laval verzichtete aber auf ein Regierungsamt.
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Nach der Parlamentswahl im November amtierte sie zunächst als Ministerin weiter, ehe sie mit dem Ende der Mitte-Links-Regierung unter [[Mercé Serrat Cabarell]] im Februar 2018 aus dem Amt schied.
  
 
== Politische Funktionen ==
 
== Politische Funktionen ==
 
=== Öffentliche Ämter ===
 
=== Öffentliche Ämter ===
* 1997-1999: Beigeordnete Regionalrätin für Umwelt, Familie und Frauen und stellvertretende Präsidentin der Regionalregierung von [[Liez und Corar]]
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* 1997-2000: Beigeordnete Regionalrätin für Umwelt, Familie und Frauen und stellvertretende Präsidentin der Regionalregierung von [[Sur-Pinial]]
* 1999-2000: Staatssekretärin im [[Ministerium für Familie, Jugend und Gleichstellung]]
 
 
* 2002-2006: [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Ministerin für Umwelt und Energie]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]  
 
* 2002-2006: [[Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung|Ministerin für Umwelt und Energie]] im [[Kabinett De la Costa II]] und [[Kabinett De la Costa III|III]]  
* seit 2012: [[Außenminister|Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen]] sowie [[Vizeministerpräsident]]in im [[Kabinett Serrat Cabarell]]
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* 2013-2018: [[Außenminister|Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen]] sowie [[Vizeministerpräsident]]in im [[Kabinett Serrat Cabarell]]
  
 
=== Mandate ===
 
=== Mandate ===
* 1993-1998: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Liez und Corar]]
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* 1993-2000: Mitglied des [[Regionalrat]]s von [[Sur-Pinial]]
* seit 2002: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]
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* 2002-2017: Mitglied der [[Abgeordnetenkammer]]
* 2010: Mitglied des [[Regionalrat]]s in der [[Region Semestina]]
 
  
 
=== Parteifunktionen ===
 
=== Parteifunktionen ===
 
* 1994-1997: Sprecherin der [[Verdes|Grünen]]-Fraktion im Regionalrat von [[Liez und Corar]]
 
* 1994-1997: Sprecherin der [[Verdes|Grünen]]-Fraktion im Regionalrat von [[Liez und Corar]]
 
* 2000-2002: Politische Sprecherin der Grünen (1. Mal)
 
* 2000-2002: Politische Sprecherin der Grünen (1. Mal)
* 2006-2012: Politische Sprecherin der Grünen (2. Mal)
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* 2006-2014: Politische Sprecherin der Grünen (2. Mal)
* 2010: Spitzenkandidatin der [[Grüne]]n bei den [[Regionalwahlen 2010]] in [[Semestina]]
 
 
   
 
   
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Nabarro Laval]]
 
[[Kategorie: Sagradischer Politiker|Nabarro Laval]]
 
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Nabarro Laval]]
 
[[Kategorie: Politiker der Grünen|Nabarro Laval]]
 
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Nabarro Laval]]
 
[[Kategorie: Umweltminister Sagradiens|Nabarro Laval]]

Aktuelle Version vom 13. Juli 2024, 18:05 Uhr

FemkeHalsema000.jpg

María Nabarro Laval (*1966 in Laçón) ist eine sagradische Politikerin der Grünen und langjährige Politische Sprecherin ihrer Partei, die sie bei zwei Parlamentswahlen als Spitzenkandidatin anführte. Bei der Parlamentswahl 2013 führte sie die Grünen mit 9,5 Prozent der Stimmen zum bis dahin besten Ergebnis der Parteigeschichte.

María Nabarro Laval war von 2002 bis 2006 Ministerin für Umwelt und Energie im rot-grünen Kabinett von Julio De la Costa und von Dezember 2013 bis Februar 2018 Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen sowie stellvertretende Ministerpräsidentin im Kabinett Serrat Cabarell.

Leben und Karriere[bearbeiten]

Karriere in Sur-Pinial[bearbeiten]

María Nabarro Laval studierte nach dem Abitur Literaturwissenschaften in Sollar und später in Paris und Semest. Während ihres Studiums begann sie sich in der Hochschulpolitik zu beschäftigen und trat den sagradischen Grünen sowie Amnesty International bei. Nach dem Studium, das sie mit dem Magistertitel abschloss, arbeitete Nabarro Laval zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität von Sollar und seit 1991 als Mitarbeiterin des grünen Europaabgeordneten David Osqar Letard.

Danach wurde sie 1992 in den Vorstand der Grünen in Sur-Pinial gewählt und kandidierte 1993 für die Grünen für den Regionalrat in Sollar. Nach ihrer Wahl wurde sie zunächst Referentin ihrer Fraktion für Jugend-, Familien- und Frauenpolitik, ehe sie 1994 im Alter von 29 Jahren zu einer von zwei Fraktionssprechern aufrückte. Bei den Regionalwahlen 1997 trat sie als Spitzenkandidatin ihrer Partei in Sur-Pinial an und schaffte es gemeinsam mit den Sozialisten, die Vorherrschaft der Konservativen in der Region zu brechen. Dem neuen Regionalausschuss unter der Leitung des Sozialisten Rolando Marín gehörte Laval als Assessorin für Umwelt, Familie und Frauen sowie als stellvertretende Präsidentin an.

Nationale Politik und Ministerin[bearbeiten]

Halsema2000.jpg

Auf der Delegiertenversammlung der Grünen in Malesc im Jahr 2000 wurde Nabarro Laval zu einem von zwei Politischen Sprechern der Partei gewählt. Sie teilte sich das Amt mit Arrigo Usantís.

Bei der Parlamentswahl 2002 wurde Nabarro Laval erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt. Nachdem Umweltministerin Franca Ferrero-Berástiz angekündigt hatte, auf ein neuerliches Regierungsamt zu verzichten, wurde Laval im Herbst 2002 als neue Umweltministerin ins zweite Kabinett De la Costa berufen. Ihre Sprecheramt in der Partei gab sie im Gegenzug an Ferrero-Berástiz ab.

Als Umweltministerin hielt Nabarro Laval an dem von ihrer Vorgängerin durchgesetzten Atomausstieg fest und setzte die vorzeitige Abschaltung zweier als unsicher betrachteter Atom-Meiler durch. Zudem setzte sich für eine Durchführung des Kyoto-Protokolls und der EU-Richtlinien zum Emissionshandel ein. Unter ihrer Verantwortung kam es durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu einem starken Ausbau der regenerativen Energien in Sagradien, wie z. B. Solarenergie und Windenergie.

Opposition und Parteiführung[bearbeiten]

Nach den Kammerwahlen 2006 und dem Gang in die Opposition bewarb sich Laval erneut um das Amt der Parteisprecherin der Grünen. Sie konnte sich gegen ihre Mitbewerber durchsetzen und galt seitdem als Nachfolgerin Carles Etxeberrías als De-facto-Parteiführerin der Grünen. Als solche profilierte sie die Partei als progressive und bürgerrechtsliberale Kraft und scheute sich auch nicht davor zurück, auf kommunaler Ebene Bündnisse der Grünen mit bürgerlichen Parteien, aber auch mit der äußeren Linken einzugehen, um das eigenständige Profil der Partei zu schärfen. Zudem kam es mehrmals zu Spannungen mit der Asul-Führung unter Santiago Diaz de Velozo um die mögliche Zusammenarbeit der Mitte-Links-Opposition mit den Parteien der äußeren Linken, den Velozos Sozialisten ablehnten. Bei der Kammerwahl 2009 trat Laval als Spitzenkandidatin der Grünen an und setzte sich für eine Präsidentschaft Diaz de Velozos und die Bildung einer Mitte-Links-Koalition ein.

Ähnlich wie ihr Vorgänger als Führungspersönlichkeit der Grünen Carles Etxeberría konnte sich María Laval in der Opposition als eine der prominentesten und beliebtesten Politiker des Landes etablieren. Trotz der hohen Sympathiewerte mussten die Grünen bei den vorgezogenen Kammerwahlen 2009 Verluste hinnehmen und landeten mit 6,7 Prozent der Stimmen nur auf dem fünften Platz. Infolge der Wahlerfolge der Linksaußen-Koalition SDU bei den Wahlen und den Richtungsstreitigkeiten in der Sozialistischen Allianz kündigte Laval nach den Kammerwahlen an, den Weg der Grünen als eigenständige Kraft des ökologisch-sozialen Fortschritts fortsetzen zu wollen. Das Kirschbaum-Bündnis mit den Sozialisten vertrage eine Phase des Überdenkens, bis sich die Sozialisten wieder gefunden hätten. Danach könne man über neue gemeinsame Strategien in der Linksopposition nachdenken.

Außenministerin[bearbeiten]

GonzalezSinde1.jpg

Bei der Parlamentswahl 2013 führte Nabarro Laval die Liste ihre Partei erneut als Spitzenkandidatin an und führte die Grünen mit 9,6 Prozent der Stimmen zum besten Ergebnis in der Parteigeschichte und zur zweiten Regierungsbeteiligung nach 1999-2006. In der Minderheitsregierung der Sozialistin Mercé Serrat Cabarell übernahm Nabarro Laval als stellvertretende Ministerpräsidentin das Amt der Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen. Nach Javier Carles Etxeberría war sie die zweite Vertreterin der Grünen in diesem Amt.

Als Außenministerin begann Nabarro Laval eine engagierte "bürgerrechtspolitische Außenpolitik" und scheute nicht vor öffentlicher Kritik an Verletzungen der Menschenrechte zurück, was in der Öffentlichkeit zu einer Debatte um die Rolle der Diplomatie führte.

Rückzug aus der Politik[bearbeiten]

Ende 2016 gab Nabarro Laval ihren Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur bei der Parlamentswahl 2017 bekannt und kündigte an, einem möglichen künftigen Kabinett unter grüner Beteiligung nicht mehr angehören zu wollen. Das Amt der Politischen Sprecherin ihrer Partei hatte sie bereits Anfang 2014 nach dem Eintritt ins Kabinett aufgegeben. Für ihre Entscheidung zum Rückzug aus der Politik machte sie persönliche Gründe geltend. Nach so langer Zeit politischer Aktivität und vier Jahren in einem anstrengenden Ministeramt wolle sie sich künftig ihrem Privatleben und ihrer Familie widmen.

Nach der Parlamentswahl im November amtierte sie zunächst als Ministerin weiter, ehe sie mit dem Ende der Mitte-Links-Regierung unter Mercé Serrat Cabarell im Februar 2018 aus dem Amt schied.

Politische Funktionen[bearbeiten]

Öffentliche Ämter[bearbeiten]

Mandate[bearbeiten]

Parteifunktionen[bearbeiten]

  • 1994-1997: Sprecherin der Grünen-Fraktion im Regionalrat von Liez und Corar
  • 2000-2002: Politische Sprecherin der Grünen (1. Mal)
  • 2006-2014: Politische Sprecherin der Grünen (2. Mal)