Comtàid-Perín: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Region besteht aus zwei Provinzen, der eher dünn besiedelten Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[Sampiero de Perín]]), die an die [[Eskadische Tiefebene]] grenzt, und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xervinió]].   
 
Die Region besteht aus zwei Provinzen, der eher dünn besiedelten Provinz [[Perin]] im Norden (Hauptstadt [[Sampiero de Perín]]), die an die [[Eskadische Tiefebene]] grenzt, und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz [[Cordêsa-Tulinês]] rund um den [[Metropolregion Tulis|Ballungsraum Tulis]], die südlich angrenzende [[Cordêsa]], das am Norden des [[Golf von Tulis]] gelegene [[Fornat]] und die westlich angrenzende [[Halbinsel von Xervinió]].   
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Comtàid-Perín ist nach dem historischen [[Comitat Tulis]] benannt und bildet eine bedeutende Kulturlandschaft und den Kern der größeren [[Blaues Meer|Blaumeerregion]]. Die Region ist bekannt für ihre Landschaften, Geschichte, Kunst und ihr kulturelles Erbe. Das Comtàid gilt als Ursprungsort der sagradischen Renaissance und beherbergt zahlreiche Museen und Galerien, darunter das [[Musêu Navale]] in [[Tulis]]. Die Region ist zudem bekannt für [[Weinbau in Sagradien|seine Weine]] (mit dem bekanntesten Weinbaugebiet der [[Cordêsa]]. Die Stadt Tulis und die Küsten der Cordêsa gelten zudem als bedeutende touristische Ziele.
  
 
=== Kultur und Geschichte ===
 
=== Kultur und Geschichte ===

Version vom 13:31, 10. Feb 2024

Logo-Comtaid-Perin.png
Flagge-Comtàid-Perín.jpg Wappen-Comtàid-Perín.jpg
Amtssprache Sagradisch
Hauptstadt Tulis
Provinzen 2 (Cordêsa-Tulinês, Perín)
Fläche 9.245 km²
Einwohnerzahl 3.996.231 (Stand: Dezember 2015)
Regierungschef Coseller-Presidente Joana Estiarte (ASUL)
Karte-Comtàid-Perín.jpg

Comtàid-Perín ist eine Region im Westen Sagradiens, die sich in einem Bogen um den Golf von Tulis am Blauen Meer erstreckt und von der Westsagradischen Mittelgebirgskette mit der Serra Vequia, der Serra de Louro und der Serra de Perín begrenzt wird. Mit einer Bevölkerungszahl von etwa 3,9 Millionen ist Comtàid-Perín die nach Einwohnern fünftgrößte Region des Landes. Hauptstadt und wirtschaftliches wie kulturelles Zentrum der Region ist Tulis.

Die Region besteht aus zwei Provinzen, der eher dünn besiedelten Provinz Perin im Norden (Hauptstadt Sampiero de Perín), die an die Eskadische Tiefebene grenzt, und die dicht besiedelte und wirtschaftsstarke Provinz Cordêsa-Tulinês rund um den Ballungsraum Tulis, die südlich angrenzende Cordêsa, das am Norden des Golf von Tulis gelegene Fornat und die westlich angrenzende Halbinsel von Xervinió.

Comtàid-Perín ist nach dem historischen Comitat Tulis benannt und bildet eine bedeutende Kulturlandschaft und den Kern der größeren Blaumeerregion. Die Region ist bekannt für ihre Landschaften, Geschichte, Kunst und ihr kulturelles Erbe. Das Comtàid gilt als Ursprungsort der sagradischen Renaissance und beherbergt zahlreiche Museen und Galerien, darunter das Musêu Navale in Tulis. Die Region ist zudem bekannt für seine Weine (mit dem bekanntesten Weinbaugebiet der Cordêsa. Die Stadt Tulis und die Küsten der Cordêsa gelten zudem als bedeutende touristische Ziele.

Kultur und Geschichte

Der einwohnerstarke Süden der Region, das so genannte Comtàid, das im wesentlichen mit der modernen Provinz Cordêsa-Tulinês kongruiert, bildete im Mittelalter den Kern des Tulinesischen Staats, das so genannte Comitat (asum. Comtàid), das bis ins 18. Jahrhundert einen rechtlich selbständigen Reichsteil der sagradischen Monarchie bildete, dessen Oberhaupt der sagradische Monarch in seiner Eigenschaft als Comes Audax Tulinensis war. Nach Auflösung des Comitats verschwand dieses zwar als politische und rechtliche, nicht aber als kulturelle Einheit und blieb Zentrum des kulturell eigenständigen Blaumeerraums. Die in der Provinz stark ausgeprägte azumarische Kultur wurde jedoch aus Angst vor Separatismen jahrhundertelang durch Anhänger eines sagradischen Zentralismus unterdrückt. Seit der azumarischen Renaixença im 19. Jahrhundert gab es immer wieder Versuche, eine kulturelle und politische Autonomie für das Comtàid zu erreichen. Anders als das historisch zum tulinensischen Gebiet gehörige Cuentez erhielt das Kerngebiet des früheren Comitats aber nach dem Zweiten Weltkrieg keinen Autonomiestatus.

Im Zuge des sagradischen Dezentralisierungsprozesses wurde 1953 aus den Provinzen Perin und Cordêsa-Tulinês eine Region geschaffen, die relativ grob (mit Abweichungen v.a. im Süden) mit den Grenzen des alten Comitats übereinstimmt und vorübergehend den Namen Cordêsa-Tulinês-Perín erhielt. Die vom neu gewählten Rat der neuen Region vorgeschlagenen Namensvarianten Comtàid, Comtàid i Perín und Comtàid Tulinês wurden jedoch von der Regierung in Semest allesamt als separatistisch zurückgewiesen. Als Kompromiss einigten sich die beteiligten im Jahr 1953 auf den bis dahin bereits provisorisch genutzten Namen Comtàid-Perín mit der Bindestrichschreibung.

Die langjährigen Bemühungen des Regionalrats zur Förderung der Blaumeerromanischen Sprache erlebte im Jahr 2001 einen Erfolg, als das Azumarische gemäß der neuen Sprachpolitik der Regierung De la Costa offiziell zur Sagradischen Kultursprache (LCS) erhoben wurde und damit Anrecht auf kulturelle Förderung seitens des Staates und auf staatlichen Schutz erhielt. Azumarische Regionalisten versuchen aber nach wie vor eine Anerkennung des Azumarischen als offizielle Amtssprache in der Region zu bewirken, was innerhalb der Regionalpolitik jedoch umstritten ist.

Bevölkerung und Wirtschaft

Der Ballungsraum Tulis ist traditionell eine der stärksten Wirtschaftsregionen des Landes. Schon in der Antike und im Mittelalter war die Metropole Tulis eine der wichtigsten Handelsstädte Westeuropas und der bedeutendste Hafen Sagradiens. Seit dem 19. Jahrhundert verfügen die Stadt Tulis und ihre Anrainerstädte über eine leistungsstarke Industrie, seit der Mitte des 20. Jahrhunderts wächst jedoch die Bedeutung des tertiären Sektors stetig. Tulis ist zudem ein Zentrum der sagradischen Kunst- und Modeindustrie. Mit etwa 3 % liegt die Arbeitslosenquote in der Region deutlich unter dem Landesdurchschnitt.

Fern des tulinesischen Ballungsraums besitzen traditionell die Küstenfischerei sowie der Obst- und Gemüseanbau und die Viehwirtschaft eine hohe Bedeutung, letztere beispielsweise an den Hügeln der Landschaft Perin. Hierher stammt auch der bekannte Ziegenkäse Cabra de Perín. Die Relevanz der Agrarwirtschaft für das regionale Wirtschaftsleben geht aber stetig und spürbar zurück. Stark ist dagegen noch immer die Weinwirtschaft in der Region ausgeprägt. So gehört der Wein der Cordêsa zu den umsatzstärksten Rotweinen Europas. Wein wird darüber hinaus auch in den Gebieten Fornat, Barregat sowie am Aviz (Espumante d'Aviz) angebaut.

Ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Region Comtàid-Perín ist der internationale Tourismus. Mit seinen zahlreichen Weinbergen, Seebädern (u.a. La Cordí und Belastel de la Cordêsa) sowie der Kulturmetropole Tulis verfügt Comtàid-Perín über einige der bedeutendsten touristischen Destinationen Sagradiens.

Liste der Städte in Comtàid-Perín

Rang Stadt Einwohnerzahl Provinz Metropolregion besonderes
1 Tulis (Tùles) 845.000 Cordêsa-Tulinês Grande Tùles das antike Tulisium
2 Ollar de Barregat 175.000 Cordêsa-Tulinês Comunitá del Barregat
3 Sacâu de Barregat 158.000 Cordêsa-Tulinês Comunitá del Barregat
4 Belcornet 124.000 Cordêsa-Tulinês Grande Tùles
5 San Vicente del Fornat 95.000 Cordêsa-Tulinês
6 Sampiero de Perín 77.000 Perín
7 Xervinión 75.000 Cordêsa-Tulinês
8 La Cordí 67.000 Cordêsa-Tulinês
9 Barrestre 48.000 Perín
10 Cornellá 45.000 Cordêsa-Tulinês Grande Tùles
Belcastel de la Cordêsa 18.000 Cordêsa-Tulinês

Präsidenten der Regionalregierung von Comtàid-Perín

Von Bis Amtsinhaber Wahlen Koalition besonderes
Presidente-Coselleres
1953 1969 Fernando Esquill (ASUL) 1953, 1957, 1961, 1965 ASUL, PRD
1969 1981 Marián Arenis (ASUL) 1969, 1973, 1977 ASUL, PSS, PRD; 1973-1977 ASUL, PRD UDS; ab 1977 ASUL, PSS ab 1977 Minderheitsregierung
1981 1987 Lorenzo Lacostas (ASUL) 1981, 1985 ASUL Minderheitsregierung
1987 1993 Marcelo Nartes (PPC) 1989 PPC, ASUL
1993 1998 Ramón Julio De la Costa (ASUL) 1993, 1997 ASUL, Verdes
1998 2005 Diego Valerón (ASUL) 2001 ASUL, Verdes, ab 2001 ASUL, Verdes, PCS
2005 2009 José António Celano (PPC) 2005 PPC, UDS, PSP
2009 2014 Carles Arejo-Milán (ASUL) 2009, 2013 ASUL, Verdes, SDU
2014 Joana Estiarte (ASUL) 2017, 2021 ASUL, Verdes, Posible, SDU