Premera Liga: Unterschied zwischen den Versionen
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Dennoch blieben sagradische Teams in den europäischen Wettbewerben erfolgreich. [[Tulisium]] gewann 1987 den UEFA-Pokal, 1992 den Europapokal der Pokalsieger und erreichte im Jahr 1990 das Finale des Landesmeisterpokals, verlor aber gegen den AC Mailand. Im selben Jahr scheiterte [[Lesnário]] im Finale des Pokalsiegerwettbewerbs und [[Mesarque SC|Mesarque]] zog 1994 ins Endspiel des UEFA-Pokals ein. Diesen Wettbewerb hatte der [[FC Semesta]] bereits im Jahr 1988 gewonnen. | Dennoch blieben sagradische Teams in den europäischen Wettbewerben erfolgreich. [[Tulisium]] gewann 1987 den UEFA-Pokal, 1992 den Europapokal der Pokalsieger und erreichte im Jahr 1990 das Finale des Landesmeisterpokals, verlor aber gegen den AC Mailand. Im selben Jahr scheiterte [[Lesnário]] im Finale des Pokalsiegerwettbewerbs und [[Mesarque SC|Mesarque]] zog 1994 ins Endspiel des UEFA-Pokals ein. Diesen Wettbewerb hatte der [[FC Semesta]] bereits im Jahr 1988 gewonnen. | ||
Version vom 11:07, 8. Jun 2022
| Premera Liga | ||
| Offizieller Name | LFP Premera Liga | |
| Ausrichter | Liga de Fútbol Profesional Sagradês (LFP) | |
| Verband | Federación Sagradêsa de Fútbol (FSF) | |
| Erstaustragung | 1931/1932 | |
| Hierarchie | 1. Klasse | |
| Mannschaften | 20 | |
| Rekordmeister | Tulisium (30) | |
| Rekordspieler | ||
| Rekordtorschütze | Sebastián Santêsa (331) | |
| Niedrigere Klasse | Segona Liga | |
Die Premera Liga ist die höchste sagradische Fußballliga. Sie existiert seit der Saison 1931/32 und gehört traditionell neben den Ligen Spaniens, Großbritanniens, Italiens und Deutschlands zu den fünf stärksten nationalen Meisterschaften Europas. Der Sieger der Liga ist Sagradischer Fußballmeister. Ausrichter ist der Ligaverband Liga de Fútbol Profesional Sagradês (LFP).
Von 2005 bis 2020 trug die Liga den Namen des jeweiligen Hauptsponsors und war bis 2010 als Artiral Premera Liga bekannt, von 2010 bis 2015 als Enercel Premera Liga und von 2015 bis 2020 als Liga Nôis. Seit der Saison 2020/2021 firmiert die Liga ohne Sponsornamen. Hauptsponsor ist die sagradische Großbank Câixa Sagreste.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Vorläuferwettbewerbe
Fußballmeisterschaft
Vor Begründung der Premera Liga war der sagradische Fußball in mehrere Regionalmeisterschaften untergliedert. Der sagradische Fußballverband FSF ermittelte seit dem Jahr 1900 einen nationalen Meister in Form eines ein-, später mehrtägigen Turniers, das als Campionàu Sagradês de Fútbol bezeichnet wurde. Die ersten Turniere wurden vor allem zwischen Teams aus der Region Semestina-Sarmay ausgespielt, zu denen einzelne Mannschaft aus den Großstädten Ostino, Tulis und Artir stießen. Erst später wurde der Modus standardisiert, sodass die Meister der Regionalmeisterschaften aufeinander trafen, doch kamen auch hier noch weitere Teams aus der Hauptstadtregion hinzu. Vor allem die Teams von Racing d'Aleción, US Arocí und Ostinense CF konnten in dieser Zeit Erfolge vorweisen.
Nationale Division
Im Jahr 1923 gründete sich die Unión Nacional de Fútbol Sagradês, die in Konkurrenz zu den Regionalmeisterschaften und der nationalen Meisterschaft der FSF eine División Nacional als erste nationale Liga organisierte, in der auch Profis zum Einsatz kamen. Ausgespielt wurde die División in zwei Staffeln mit je 20 Mannschaften, der Division Nord und der Division Süd, deren beste Teams schließlich in einer Endrunde aufeinandertrafen. In der Folge nannten sich sowohl die Sieger der FSF-Meisterschaft als auch die der UNFS-Division sagradische Meister. Nach zwei Spielzeiten wurde die División Nacional schließlich von der FSF übernommen und die vier Meister gleichberechtigt anerkannt. Als Kompensation für die "alte" Meisterschaft wurde ein neuer Pokalwettbewerb eingeführt, der als Vorläufer der heutigen Copa Sagradia gelten kann und an dem eine weitaus größere Anzahl an Mannschaften teilnehmen konnte.
Dominiert wurde die Nationaldivision in den gesamten 1920er Jahren vom Lesnário FC aus Biniar, dessen Team um Iacinto Defilipis mehrere landesweit bekannte "Starspieler" umfasste und als "Super-Lesnário" bekannt wurde. Die Grünen gewannen nicht nur die erste UNFS-Meisterschaft 1923, sondern wurden auch 1927 bis 1930 viermal in Folge sagradischer Meister.
Premera Liga
Gründung der Liga
Aus dieser ersten nationalen Ligaendrunde ging 1931 schließlich die Premera Liga als erste echte Profiliga hervor, in dem die besten Teams der beiden nationalen Divisionen zu einer Profirunde zugelassen wurden. Die beiden Divisionen bestanden fortan als Unterbau der Premera Liga weiter, deren Sieger in die Premera Liga aufsteigen konnten und die später zur Segona Liga vereinigt wurde.
Anfangsjahre, Dominanz des FC Semesta und Weltkrieg
Mit Beginn der Premera Liga wechselte mit Iacinto Defilipis der absolute Star der Liga von Lesnário zum Tulisium Football aus Tulis und leutete damit das Ende von Super-Lesnário ein, das danach keinen Titelaspiranten mehr darstellte. Mit der Begründung des FC Semesta im Jahr 1934 durch die Fusion mehrerer Semestiner Klubs betrat ein neues Schwergewicht die Liga. Der vom Semestiner Großbürgertum und von der Politik geförderte Verein um Starspieler Selle Ribisal wurde 1939 bis 1942 viermal in Folge sagradischer Meister, ehe der Zweite Weltkrieg die Dominanz der Semestiner unterbrach. 1943, 1944 und 1945 konnten kriegsbedingt keine nationale Wettbewerbe ausgespielt werden. Die erste Meisterschaft nach Ende des Zweiten Weltkriegs gewann überraschend der FC Resales. Danach schlossen die Semestiner jedoch an ihre Erfolge der Vorkriegszeit an und stellten auch 1947, 1948 und erneut 1950 den nationalen Meister sowie mit dem Argentinier Juan Pablo Corréa den Torschützenkönig der Liga.
Fünfziger Jahre und Goldene Duerez
Mit dem Karriereende von Selle Ribisal ging die Dominanz der Semestiner Erfolgsmannschaft zu Beginn der 1950er Jahre zu Ende. Der Meistertitel 1950 blieb für nahezu zwei Jahrzehnte der letzte für die Volpes. Es folgten die Goldenen Jahre des AC Gerón (Meister 1949 und 1953) sowie die ersten Nachkriegsmeisterschaften des FC Tulisium (1951) und des FC Bosa (1952). Mit dem Bosaner Goalgetter Sebastian Santesa und dem argentinischen Angreifer Luis Perotti erhielt die Liga im Laufe der 1950er Jahre zwei Weltstars, die zusammen mit dem sagradischen Nationalmannschaftskapitän Martín Nacesta vom FC Duerez als Trêis Reies (drei Könige) des sagradischen Fußballs bezeichnet wurden.
Mit dem Meistertitel 1954 begann schließlich eine neue Blütephase des FC Duerez, der die Liga über Jahre hinweg dominierte und in fünf Jahren viermal Meister wurde. Mit Spielern wie Martín Nacesta, Santi Corretxa und José António stellten die Blancoes auch den Kern der sagradischen Nationalmannschaft, die 1958 Vizeweltmeister wurde und 1959 als erste sagradische Mannschaft im Finale des Europapokals der Landesmeister stand (Niederlage gegen Real Madrid).
Sechziger Jahre
Mit Beginn der 1960er Jahre endete die nationale Dominanz des FC Duerez. Zwischen 1959 und 1965 konnte sich Tulisium als prägende Kraft im sagradischen Fußball etablieren und vier Meisterschaften gewinnen. Zudem erreichte das Team 1960 das Europapokalfinale und gewann 1964 als zweite sagradische Mannschaft den Messepokal. Dieses Turnier hatte 1962 bereits als erstes Team aus der Premera Liga der Lesnário FC aus Biniar gewonnen. Der Tulinese Luis Perotti und der 1960 von Real Madrid zurückgekehrte Bosaner Sebastian Santesa dominierten auch in den frühen 1960er Jahren die Liga und teilten sich zwischen 1960 und 1965 die Torjägerkrone unter sich auf. Ihre 331 (Santesa) bzw. 265 Tore (Perotti) stellen bis heute einen Ligarekord dar.
Neben dem FC Tulisium, der 1965 seine letzte Meisterschaft in mehr als einem Jahrzehnt feiern konnte, erlebte auch der Mesarque Sport Club in den frühen 1960er Jahren eine Erfolgsära. Die Cavalieres wurden 1962 Vizemeister und 1963/1964 zweimal in Folge sagradischer Fußballmeister. Mit dem in internationalen und nationalen Pokalwettbewerben erfolgreichen Team der Magníficoes gewann der FC Lesnário 1967 die bis heute letzte Meisterschaft in der Klubgeschichte, ehe sich der FC Semesta mit den Meisterschaft 1968 und 1969 an der Spitze der Liga zurückmelden konnte.
Ära der Trêis Grandes
Der Meisterschaftserfolg des Lesnário FC war der letzte für fast zwei Jahrzehnte, den ein anderes Team feiern konnte als die sogenannten "großen Drei" (Trêis Grandes) aus Semest, Tulis und Bosa. Dieser Begriff etablierte sich in den folgenden Jahrzehnten für die drei Teams, die sich zwischen 1968 und 1983 an der Spitze der Premera Liga festsetzen konnten. In dieser Zeit gewannen der FC Semesta und der FC Bosa jeweils sechs, Tulisium vier nationale Meisterschaften. Dazu kamen internationale Titel: Nach der Finalniederlage 1971 gelang es dem FC Bosa 1973 als erstem sagradischen Verein, den Europapokal der Landesmeister zu gewinnen. Ende der Siebziger Jahre folgte Tulisium, das 1979 und 1980 zweimal hintereinander die höchste europäische Krone nach Sagradien holte, ehe der FC Semesta 1983 ebenfalls den Landesmeisterpokal gewann. Auch im UEFA-Cup und im Pokalsiegerwettbewerb waren sagradische Teams vermehrt erfolgreich: Der AC Gerón gewann 1975, der FC Bosa im Jahr danach den Europapokal der Pokalsieger, und mit Ligre North Sportivo und Mesarque SC waren 1979 und 1981 zwei sagradische Teams im UEFA-Pokal erfolgreich.
Mit Spielern wie Luis Etxeberría, Carles Notero, Francis Decou und Jonas Reberg verfügte die Liga in den 1970er Jahren zudem über absolute Weltstars. Nachdem Luis Etxeberría und Carles Notero bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres 1975 und 1976 jeweils den zweiten Platz belegt hatten, kamen die Gewinner in den Folgejahren viermal in Folge aus der Premera Liga: Jonas Reberg (1977), Carles Notero (1978, 1979) und Francis Joann Decou (1980). Von der Stärke der sagradischen Liga konnte auch die Nationalmannschaft profitieren. Ganz ohne Legionäre gewann die "Azûr" mit der Fußball-Europameisterschaft 1976 den ersten internationalen Titel und erreichte bei der folgenden Fußball-Weltmeisterschaft 1978 das Halbfinale.
Krisen der Achtziger und frühen Neunziger Jahre
Diese internationale Dominanz konnte Sagradien im Laufe der 1980er Jahren nicht aufrecht erhalten. Stattdessen fiel die Liga vor allem gegenüber der italienischen Serie A und der spanischen Primera División zurück. Nachdem die Europameister Luis Etxeberría, Francisco Nélez Clemente, Joán Restruça und Carles Notero bereits zwischen 1976 und 1980 nach Spanien gewechselt waren, zog es einige Jahre später weitere sagradische Nationalspieler ins Ausland, wo sie für die großen Klubs Spaniens und Italiens, aber auch Frankreichs und Mikoliniens spielten. Offensivspieler wie José Hernandes, Diego Juván, Luis Olivera und Daniel Pessué, aber auch Defensivspezialisten wie Paulo Sabatier, Cristiano Munquez, Sergio Guerín und Francisco Irruabi verdienten Ender 1980er und zu Beginn der 1990er Jahre ihr Geld in ausländischen Ligen. Mitte der neunziger Jahre folgte dann eine dritte Kohorte um Spieler wie Luis Araggia, Josua Esalla, Luca Sarabanda, David Rinchestro und Eduardo Sabrada.
Dennoch blieben sagradische Teams in den europäischen Wettbewerben erfolgreich. Tulisium gewann 1987 den UEFA-Pokal, 1992 den Europapokal der Pokalsieger und erreichte im Jahr 1990 das Finale des Landesmeisterpokals, verlor aber gegen den AC Mailand. Im selben Jahr scheiterte Lesnário im Finale des Pokalsiegerwettbewerbs und Mesarque zog 1994 ins Endspiel des UEFA-Pokals ein. Diesen Wettbewerb hatte der FC Semesta bereits im Jahr 1988 gewonnen.
Die Premera Liga wiederum wurde Ende der 1980er Jahre von Tulisium dominiert, das dreimal in Folge Meister wurde. Nachdem der FC Bosa 1991 ebenfalls seine dritte Meisterschaft in sechs Jahren hatte feiern können, wurde die Dominanz der Grandes Trêis Mitte der 1990er Jahre zeitweise aufgebrochen. Stattdessen wurden mit dem AC Gerón (1992), Sportivo Vesaey (1993) und Mistrech 1895 (1997) überraschend Teams Meister, die zuvor noch gar keine oder lange keine Meisterschaft mehr gewonnen hatten.
Zurück zur europäischen Top-Adresse
In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre begann sich die Liga wieder von ihrer zwischenzeitigen Krise zu erholen. Nachdem der FC Semesta seine Profiabteilung bereits im Jahr 1992 in ein Aktienunternehmen ausgegliedert und an die Börse gebracht hatte, öffneten sich weitere Klubs für Investoren aus dem In- und Ausland. Mit dem Geld kamen Stars und Erfolge und die Stadien wurden wieder voller. Mit dem FC Tulisium ging im Jahr 2000 der Branchenprimus an die Börse und die nutzte das eingenommene Geld zum Bau eines neuen Stadions, das neue Standards im sagradischen Fußball setzte. Anlässlich der EURO 2008 in Sagradien folgten weitere Stadionneubauten. Allmählich kehrte die Premera Liga wieder in die Riege der absoluten europäischen Topadressen zurück, konnte im Laufe der 2000er auch die italienische Serie A hinter sich lassen und sagradische Vertreter gehörten auch auf europäischer Bühne zu den erfolgreichsten Mannschaften.
Im Jahr 1997 bereits konnten der FC Bosa und Tulisium gleichzeitig im Finale von Champions League und UEFA-Pokal triumphieren. Für Tulisium war es der Auftakt zu einer Jahre langen nationalen Dominanz in der Liga, die von internationalen Erfolgen begleitet wurde. Unter Trainer Joán Restávio gewann die Mannschaft aus Tulis zwischen 1997 und 2004 sechs nationale Meisterschaften in sieben Jahren und stand in drei Championsleague-Endspielen, von denen sie zwei (1999, 2004) für sich entscheiden konnte. In dieser Zeit verfügte Tulisium mit Spielern wie Enrico Scola, Daniel Pessué, Mário Selsia und Diego Rosário über nationale und internationale Stars und stellte auch den Stamm der Sagradischen Fußballnationalmannschaft, die bei der EURO 2000 mit nur zwei Legionären im Kader das Finale erreichte und Vize-Europameister wurde.
Aber auch andere sagradische Teams feierten europäische Erfolge. Der AC Gerón stand 2002 im UEFA-Cup-Endspiel, der FC Bosa im Championsleague-Finale 2007 oder der FC l'Artir im Europaleague-Finale 2010. Der FC Nonthí gewann 2006 den UEFA-Cup, im Nachfolgewettbewerb Europa-League waren 2012 der FC Semesta und 2015 der FC Duerez erfolgreich und Tulisium gewann 2010 zum fünften Mal in der Klubgeschichte die europäische Krone. Mit dem FC Semesta erreichte im Jahr 2016 das dritte sagradische Team binnen zehn Jahren das Finale der UEFA Champions League, verlor das Spiel aber gegen Real Madrid.
Während der FC Semesta Mitte der 2000er Jahre in eine schwere finanzielle Krise geriet, gelang es dem Hauptstadtkonkurrenten CA Semestín mit milliardenschwerer Hilfe seines russischen Besitzers Maxim Fjedorow, zeitweise die Dominanz der "Großen Drei” aufzubrechen und im Jahr 2007 Meister zu werden. Die Leistungen des CA Semestín blieben aber instabil und es gelang dem Team erst ein Jahrzehnt später wieder, sich in der Spitzengruppe festzusetzen und zweimal infolge (2018, 2019) die Vize-Meisterschaft hinter Tulisium zu sichern. Stattdessen folgte auf eine Dominanzphase des FC Bosa (vier Meisterschaften 2005-2012) und des FC Tulisium (fünf Meisterschaften 2009-2015) die Rückkehr des zwischenzeitig krisengeschüttelten FC Semesta an die Spitze der Liga (Double 2014). In der jüngsten Vergangenheit konnten sich nacheinander wieder der FC Bosa (Meister 2016, 2017) und Tulisium (Meister 2018, 2019) als dominante Mannschaften an der Spitze der Liga etablieren. Als besonders stabile Mannschaft etablierte sich der FC Duerez, der zwischen 2010 und 2018 achtmal infolge am Saisonende in den internationalen Rängen landete.
Beginnend mit der Übernahme des CA Semestín durch den Russen Maxim Fjedorow im Jahr 2004 lockte die Liga nach und nach weitere internationale Großinvestoren an und wurde zunehmend finanzkräftig. 2007 stieg der von Joán-Francès Alverde gesponsorte Vierna Football Club in die Premera Liga auf und konnte sich in der Folge im oberen Tabellendrittel etablieren. Das von einem arabischen Konsortium geleitete Cuentra Fútbol stieg 2010 und erneut 2015 in die Erstklassigkeit auf und der joannianische Milliardär Xohn-Pirez Nagulo kaufte 2012 mit seiner Nagulo Investment Company die Anteilsmehrheit des FC Semesta. Ein weiteres Beispiel ist der Einstieg des US-Investors Damien LaBryce beim AC Gerón mit dem Ziel, den Klub langfristig wieder in der Spitzengruppe des sagradischen Fußballs zu etablieren. Mit den Beteiligungen der Zeda-Gruppe beim FC Bosa und der Tulus SE bei Tulisium verfügen mittlerweile die erfolgreichsten Klubs des Landes über finanzstarke Investoren aus dem In- und Ausland.
Liste der sagradischen Fußballmeister
Rekordmeister
(Stand: August 2022)
| Platz | Team | Stadt | Anzahl |
|---|---|---|---|
| 1 | Tulisium FC | Tulis | 33 |
| 2 | FC Bosa | Bosa | 21 |
| 3 | FC Semesta | Semest | 17 |
| 4 | FC Duerez | Duerez | 9 |
| 5 | Lesnário FC | Biniar | 7 |
| Racing Club d'Aleción | Semest | 7 | |
| 7 | AC Gerón | Gerón | 4 |
| FC l'Artir | Artir | 4 | |
| 9 | Ostinense CF | Ostino | 3 |
| RCD Londez | Noyar | 3 | |
| 11 | Mesarque SC | Mesarque | 2 |
| US Arocí | Arocí | 2 | |
| Unión Desportiva 1880 | Tulis | 2 | |
| 14 | CA Semestín | Semest | 1 |
| AS Fortitudo | Semest | 1 | |
| Sportivo Vesaey | Vesaey | 1 | |
| Ligre North Sportivo | Ligre North | 1 | |
| AS San Paëz | Ligre North | 1 | |
| SC Mistrech 1895 | Mistrech | 1 | |
| FC Resales | Resales | 1 | |
| AC Vesaey | Vesaey | 1 | |
| Noyar Foot-Ball and Cricket | Noyar | 1 |
Rekord-Aufsteiger
(Stand: September 2021)
| Platz | Team | Stadt | Anzahl | Jahre |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Laquines CSC | Laquines | 11 | 1946, 1957, 1965, 1971, 1976, 1986, 1990, 1993, 2003, 2006, 2011 |
| 2 | Ostinense CF | Ostino | 10 | 1940, 1951, 1964, 1983, 1996, 2000, 2004, 2008, 2011, 2021 |
| 3 | AC Scola Fútbol | Scola | 8 | 1960, 1969, 1979, 1982, 1992, 1999, 2012, 2020 |
| FC Resales | Resales | 8 | 1941, 1981, 1989, 2001, 2004, 2007, 2010, 2017 | |
| AC Sollar | Sollar | 8 | 1950, 1966, 1975, 1985, 1994, 1998, 2008, 2018 | |
| 6 | RCD Londez | Noyar | 7 | 1934, 1948, 1987, 2006, 2012, 2016, 2020 |
| Unión Desportiva 1880 | Tulis | 7 | 1939, 1950, 1968, 1986, 1996, 2006, 2017 | |
| Acelandaro SC | Semest | 7 | 1941, 1957, 1960, 2001, 2006, 2011, 2015 | |
| AC Vierna / Vierna Football Club | Vierna | 7 | 1938, 1963, 1974, 1984, 1987, 1997, 2007 | |
| FC Viça | Viça | 7 | 1934, 1949, 1958, 1982, 1991, 2014, 2019 | |
| 11 | Atlético de l'Artir | Artir | 6 | 1936, 1964, 1972, 1990, 1994, 2017 |
| Nalcazal FC | Nalcaz | 6 | 1937, 1947, 1960, 2000, 2009, 2016 | |
| FC Lemez 1909 | Lemez | 6 | 1946, 1955, 1973, 2001, 2005, 2018 | |
| CA Semestín | Semest | 6 | 1963, 1968, 1983, 1992, 1995, 1999 | |
| Ligre North Sportivo | Ligre North | 6 | 1937, 1953, 1969, 1989, 2013, 2019 | |
| 16 | Diegue Cuentezal FC | Diegue | 5 | 1966, 1976, 1999, 2003, 2014 |
| Sportivo Vesaey | Vesaey | 5 | 1939, 1965, 1980, 2009, 2018 |
Längste Zeit ohne Abstieg
| Platz | Team | Anzahl | Jahre |
|---|---|---|---|
| 1 | Tulisium | 91 | 1931 – heute |
| FC Bosa | 91 | 1931 – heute | |
| 3 | FC Semesta | 87 | 1935 – heute |
| 4 | Lesnário FC | 67 | 1931 – 1998 |
| 5 | AC Gerón | 47 | 1931 – 1978 |
| 6 | AC Gerón | 43 | 1979 – heute |
| 7 | Racing Aleción | 41 | 1931 – 1972 |
| 8 | Mesarque SC | 40 | 1959 – 1999 |
| 9 | FC Duerez | 39 | 1931 – 1970 |
Gründungsmitglieder der Premera Liga
Aus der División Nacional Staffel Nord
- Racing Aleción (Semest)
- CS Nacional (Semest)
- FC Bosa (Bosa)
- AS San Paez (Ligre North)
- AC Gerón (Gerón)
- Ostino Cricket & Football Club (Ostino)
- US Armôria 1902 (Viça)
- RCD Londez (Noyar)
Aus der División Nacional Staffel Süd
- Lesnário FC (Biniar)
- Tulisium Football Club (Tulis)
- Unión Desportiva 1880 (Tulis)
- FC Duerez (Duerez)
- FC l'Artir (Artir)
- FC Lemez 1909 (Lemez)
- Nalcazal FC (Nalcaz)
- FC Cuentez (Diegue Cuentezal)
Meistertrainer
Rekordtorschützen (seit 1931, Stand: Juli 2022)
Rekordtransfers
| Name | von | zu | Transferperiode | Betrag |
| FC Bosa | Sommer 2021 | 117 Millionen Euro | ||
| Tulisium | Sommer 2019 | 97,5 Millionen Euro | ||
| FC Bosa | Sommer 2017 | 92 Millionen Euro | ||
| Tulisium | Sommer 2019 | 84 Millionen Euro | ||
| FC Semesta | Sommer 2018 | 80 Millionen Euro | ||
| FC Semesta | Tulisium | Sommer 2016 | 71 Millionen Euro | |
| Tulisium | Sommer 2017 | 70 Millionen Euro | ||
| FC Bosa | Sommer 2019 | 69 Millionen Euro | ||
| FC Semesta | Sommer 2017 | 65 Millionen Euro | ||
| FC Semesta | FC Bosa | Sommer 2019 | 61,5 Millionen Euro | |
| Tulisium | Sommer 2017 | 60 Millionen Euro | ||
| Tulisium | Sommer 2020 | 58 Millionen Euro | ||
| FC Semesta | Sommer 2019 | 56 Millionen Euro | ||
| Tulisium | Sommer 2014 | 54 Millionen Euro | ||
| Sportivo Vesaey | Sommer 2019 | 50 Millionen Euro | ||
| FC Semesta | Sommer 2016 | 50 Millionen Euro | ||
| Tulisium | Sommer 2010 | 50 Millionen Euro | ||
| Tulisium | Januar 2022 | 47 Millionen Euro | ||
| FC Bosa | Sommer 2013 | 45 Millionen Euro | ||
| FC Bosa | Sommer 2018 | 45 Millionen Euro | ||
| Tulisium | Sommer 2006 | 44 Millionen Euro | ||
| FC Duerez | CA Semestín | Sommer 2019 | 43 Millionen Euro | |
| Tulisium | Sommer 2017 | 43 Millionen Euro | ||
| FC Bosa | Sommer 2017 | 41 Millionen Euro | ||
| FC Bosa | Sommer 2018 | 40 Millionen Euro | ||
| AC Gerón | CA Semestín | Sommer 2018 | 40 Millionen Euro | |
| Ligre North Sportivo | FC Bosa | Sommer 2019 | 40 Millionen Euro | |
| Tulisium | Sommer 2020 | 40 Millionen Euro | ||
| Tulisium | Sommer 2015 | 39,5 Millionen Euro | ||
| FC Bosa | CA Semestín | Sommer 2007 | 39 Millionen Euro | |
| Vierna Football Club | Tulisium | Sommer 2019 | 38 Millionen Euro |