Martinez SC

Aus Sagradien
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Martinez SC
SCMartinez-Logo.jpg
Voller Name Martinez Sport Club
Ort Martinez
Spitzname Montxes
Gegründet 1905 als Club Sportivo de Santamaría
1910 als SC Villa de Martinez
1969 als Sport Club de Martinez
2014 als Martinez Sport Club
Vereinsfarben weiß-schwarz-grün
Stadion Estâdiu de Santamaría
Kapazität 24.000
Präsident
Cheftrainer
Spielklasse Segôna Liga
Trikot-Martinez.jpg

Der Martinez Sport Club ist ein sagradischer Fußballverein aus der oberskantischen Stadt Martinez. Der Klub geht auf den 1905 gegründeten Vorgängerverein Club Sportivo de Santamaría zurück und durchlebte in seiner Geschichte mehrere Fusionen, Umbenennungen und Neugründungen. Größte Erfolge in der Vereinsgeschichte erlebte der Klub als Sport Club de Martinez in den 1990er Jahren, in denen die Weißgrünen den Gewinn der Copa Sagradia im Jahr 1997, das Erreichen des Europapokals der Pokalsieger im Folgejahr sowie die Vizemeisterschaft in der Premera Liga 1997/1998 feiern konnten. Nach dem Konkurs des Vereins im Jahr 2014 und dem Zwangsabstieg in die Terxera Liga wurde der Klub als Martinez Sport Club neugegründet. Seit 2019 spielt Martinez wieder in der Segôna Liga.

Die "Montxes" (deutsch Mönche) tragen ihre Heimspiele im Estâdiu de Santamaría aus, das Platz für knapp 24.000 Zuschauer bietet.

Geschichte[bearbeiten]

Unterklassigkeit und Fahrstuhlzeit[bearbeiten]

Der Klub wurde 1905 unter dem Namen Club Sportivo de Santamaría gegründet und wurde 1910 in SC Villa de Martinez umbenannt. Bis in die Sechziger Jahre hinein galt der Verein als mittelskantischer Provinzklub und pendelte zwischen dritter und vierter Liga. 1964 aber stieg der Verein erstmals in die Segona Liga auf und konnte sich fortan im Profigeschäft festsetzen. 1969 fusionierte der Klub mit dem kleinen viertklassigen Lokalrivalen FC Martinez zum SC Martinez.

Erfolgsära in den 1990er Jahre[bearbeiten]

Die Erfolgsgeschichte des Klubs begann im Jahr 1985 mit der Übernahme des Präsidentenamtes beim Zweitligisten durch den sagradischen Milliardär Fernando Grâs. Dieser investierte ins Team und verpflichtete den argentinisch-sagradischen Altstar Marco Sapelli als Spielertrainer, der den Verein 1988 erstmals in die Premera Liga führte. Im Februar 1992 übernahm Damiano Zamorra das Amt des Cheftrainers. Mit ihm begann ein nie dagewesener Höhenflug, der den Klub zu einem der dominierenden Vereine der neunziger Jahre in Sagradien machte. 1995 erreichte der SC Martinez mit einem fabelhaften dritten Platz erstmals das internationale Geschäft, 1996 folgte Platz 7 und 1997 der fünfte Platz. Zudem konnten die Mönche mit dem Sieg im Finale der Copa Sagradia erstmals in der Vereinsgeschichte einen nationalen Titel gewinnen.

Nach diesem Erfolg gelang es Präsident Grâs, den uruguayischen Erfolgstrainer Simón González mit dem Angebot einer Millionen-Gage zu den Mittelskanten zu holen. Der dreifache sagradische Meistertrainer González führte den Klub 1998 zur erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte. Zu Buche standen der zweite Platz in der Meisterschaft, nur knapp hinter Rekordmeister Tulisium, sowie die Finalteilnahme im Europapokal der Pokalsieger, wo man dem FC Chelsea dramatisch mit 0:1 unterlag.

Finanzkrise und Abstieg[bearbeiten]

Diese beiden Niederlagen bildeten den Wendepunkt in der Erfolgskurve. Obwohl der Klub die beiden Nationalstürmer Diego Juván und Andrés Geroscânia verpflichtete und den Angriff auf die Meisterschaft erklärte, wurde der Klub 1999 nur Fünfter in der Liga und schied in der Vorrunde der Champions League aus, sodass González sein Engagement bei den Mittelskanten zum Ende der Saison beendete. Nachfolger wurde der Argentinier Marco Sapelli, der 2000 den sechsten Platz holte, 2001 aber nur Achter wurde. Diese Saison war geprägt von Querelen um den Präsidenten, der nach einem Finanzskandal seinen Stuhl räumen musste und dem Klub einen riesigen Schuldenberg hinterließ. Superstar und Spitzenverdiener Geroscânia musste verkauft werden, 2002 folgte Mittelfeldregisseur Nicolov.

In den Jahren 2001/2002 und 2002/2003 musste Martinez jeweils gegen den Abstieg kämpfen und landete zweimal auf dem rettenden 14. Tabellenplatz. Zahlreiche Trainerwechsel standen an, ehe der Klub schließlich 2004 mit dem 16. Platz den Abstieg hinnehmen musste.

Wiederaufstieg und Kampf gegen den Abstieg[bearbeiten]

Dem neuen Trainer Javier Zaretnio, der lange Zeit Kapitän der Mannschaft in deren goldenen Neunzigern gewesen war, gelang es, ein neues vielversprechendes Team zusammen zu stellen, das den direkten Wiederaufstieg in die Premera Liga schaffte und dort die Saison 2005/2006 auf einem sicheren 12. Platz beendete. Auch in den folgenden Spielzeiten schafften es die Mittelskanten, sich im sagradischen Oberhaus festzusetzen, doch gelang es nicht, mit den geringen finanziellen Mitteln an die glorreiche Vergangenheit anzuknüpfen. In den Folgejahren kämpfte Martinez stets gegen den Abstieg, konnte diesen in der Saison 2007/2008 erst am letzten Spieltag verhindern.

In der folgenden Spielzeit 2008/2009 stand Martinez drei Spieltage vor Schluss auf einem Abstiegsplatz, woraufhin Javier Zaretnio seinen Hut nehmen musste. In den letzten Spielen übernahmen sein bisheriger Assistent Niko Koljeric sowie Ex-Nationalspieler Diego Juván als gleichberechtigtes Trainerduo die Mannschaft. Durch einen Sieg im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten AC Sollar schaffte der Klub erneut knapp den Klassenerhalt. In der Spielzeit 2009/2010 wurde der frühere Spieler Darko Sarivic Cheftrainer der Mannschaft. In Seinem ersten Jahr platzierte er die Mannschaft auf Tabellenrang 14 und konnte bereits drei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt sichern.

Konkurs und Absturz in die Dritte Liga[bearbeiten]

Nachdem das Jahr 2010 auf einem Abstiegsplatz beendet hatte, musste Trainer Sarivic gehen und wurde zunächst durch Vasco Lima und wenig später durch Marián Escriva ersetzt, die aber beide die Talfahrt nicht stoppen konnten. Am Ende der Saison 2010/2011 lag Martinez mit 30 Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und musste absteigen.

In den folgenden Zweitligaspielzeiten gelang es dem Klub nicht, den Anschluss an die Aufstiegsränge zu halten. Stattdessen landete der Klub zweimal in Folge im Niemandsland der Zweiten Liga und häufte zunehmend Schulden an. Am Ende der Saison 2013/2014, den die Mannschaft sportlich auf dem vierzehnten Rang der Segôna Liga beendet, musste Martinez Konkurs anmelden und wurde daraufhin in die Terxera Liga zwangsversetzt.

Neuanfang und Wiederaufstieg in die Zweite Liga[bearbeiten]

Unter dem Namen Martinez Sport Club wurde der Verein im Sommer 2014 neugegründet und begann mit dem Wiederaufbau in der Terxera Liga. Die Drittliga-Saison 2018/2019 beendete Martinez auf einem Aufstiegsrang und kehrte damit vier Jahre nach dem Zwangsabstieg in die Segôna Liga zurück.

Erfolge[bearbeiten]

National[bearbeiten]