María Nabarro Laval: Unterschied zwischen den Versionen

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Bei der [[Parlamentswahl 2013]] führte Nabarro Laval die Liste ihre Partei erneut als Spitzenkandidatin an und führte die Grünen mit 9,3 Prozent der Stimmen zum besten Ergebnis in der Parteigeschichte und zur zweiten Regierungsbeteiligung nach 1999-2006. In der [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]] der Sozialistin [[Mercé Serrat Cabarell]] übernahm Nabarro Laval als [[Vizeministerpräsident|stellvertretende Ministerpräsidentin]] das Amt der [[Außenminister|Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen]]. Nach [[Javier Carles Etxeberría]] ist sie die zweite Vertreterin der Grünen in diesem Amt.  
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Bei der [[Parlamentswahl 2013]] führte Nabarro Laval die Liste ihre Partei erneut als Spitzenkandidatin an und führte die Grünen mit 9,6 Prozent der Stimmen zum besten Ergebnis in der Parteigeschichte und zur zweiten Regierungsbeteiligung nach 1999-2006. In der [[Kabinett Serrat Cabarell|Minderheitsregierung]] der Sozialistin [[Mercé Serrat Cabarell]] übernahm Nabarro Laval als [[Vizeministerpräsident|stellvertretende Ministerpräsidentin]] das Amt der [[Außenminister|Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen]]. Nach [[Javier Carles Etxeberría]] ist sie die zweite Vertreterin der Grünen in diesem Amt.  
  
 
Als Außenministerin begann Nabarro Laval eine engagierte "bürgerrechtspolitische Außenpolitik" und scheute nicht vor öffentlicher Kritik an Verletzungen der Menschenrechte zurück, was in der Öffentlichkeit zu einer Debatte um die Rolle der Diplomatie führte.
 
Als Außenministerin begann Nabarro Laval eine engagierte "bürgerrechtspolitische Außenpolitik" und scheute nicht vor öffentlicher Kritik an Verletzungen der Menschenrechte zurück, was in der Öffentlichkeit zu einer Debatte um die Rolle der Diplomatie führte.

Version vom 23:56, 18. Jun 2019

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María Nabarro Laval (*1966 in Laçón) ist eine sagradische Politikerin der Grünen und langjährige Politische Sprecherin ihrer Partei. Sie war von 2002 bis 2006 Ministerin für Umwelt und Energie im rot-grünen Kabinett von Julio De la Costa und von Dezember 2013 bis Februar 2018 Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen sowie stellvertretende Ministerpräsidentin im Kabinett Serrat Cabarell.

Leben und Karriere

Karriere in Liez-Corar

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María Nabarro Laval studierte nach dem Abitur Literaturwissenschaften in Sollar und später in Paris und Semest. Während ihres Studiums begann sie sich in der Hochschulpolitik zu beschäftigen und trat den sagradischen Grünen sowie Amnesty International bei. Nach dem Studium, das sie mit dem Magistertitel abschloss, arbeitete Nabarro Laval zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität von Sollar und seit 1991 als Mitarbeiterin des grünen Europaabgeordneten David Osqar Letard.

Danach wurde sie 1992 in den Vorstand der Grünen in Liez und Corar gewählt und kandidierte 1993 für die Grünen für den Regionalrat in Sollar. Nach ihrer Wahl wurde sie zunächst Referentin ihrer Fraktion für Jugend-, Familien- und Frauenpolitik, ehe sie 1994 im Alter von 29 Jahren zu einer von zwei Fraktionssprechern aufrückte. Bei den Regionalwahlen 1997 trat sie als Spitzenkandidatin ihrer Partei in Liez-Corar an und schaffte es gemeinsam mit den Sozialisten, die Vorherrschaft der Konservativen in der Region zu brechen. Dem neuen Regionalausschuss unter der Leitung des Sozialisten Rolando Marín gehörte Laval als Assessorin für Umwelt, Familie und Frauen sowie als stellvertretende Präsidentin an.

Nationale Politik und Ministerin

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Nach dem Sieg der rot-grünen Opposition bei den Kammerwahlen 1998 wurde María Nabarro Laval von der neuen Familienministerin Francisco Abelardo Gimenès als Staatssekretärin nach Semest geholt, wo sie für Frauen- und Gleichstellungspolitik verantwortlich zeichnete. Damit war Nabarro Laval wesentlich an der Formulierung der neuen rot-grünen Frauenpolitik beteiligt. Diese Aufgabe gab sie im Jahr 2000 ab, um sich um ein Amt im Vorstand der Grünen (Delegación Nacional Administrativa) zu bewerben. Auf der Delegiertenversammlung der Grünen in Malesc wurde sie daraufhin in den Vorstand und wenig später zu einem von zwei Sprechern des Vorstandes und in Personalunion zur Nationalen Sekretärin gewählt. Damit war sie faktisch eine von zwei Parteivorsitzenden der Grünen.

Nachdem Umweltministerin Franca Ferrero-Berástiz im Sommer 2002 angekündigt hatte, auf ein neuerliches Regierungsamt zu verzichten, um eine Aufgabe in der Partei zu übernehmen, wurde Laval neben Außenminister Carles Etxeberría zur Spitzenkandidatin der Grünen für die Kammerwahlen gewählt, woraufhin sie ihr Parteiamt an Ferrero-Berástiz abgab. Nach dem neuerlichen Sieg von Rot-Grün bei den Wahlen wurde Laval als neue Umweltministerin ins zweite Kabinett De la Costa berufen. Sie hielt an dem von ihrer Vorgängerin durchgesetzten Atomausstieg fest und setzte die vorzeitige Abschaltung zweier als unsicher betrachteter Atom-Meiler durch. Zudem setzte sich für eine Durchführung des Kyoto-Protokolls und der EU-Richtlinien zum Emissionshandel ein. Unter ihrer Verantwortung kam es durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz zu einem starken Ausbau der regenerativen Energien in Sagradien, wie z. B. Solarenergie und Windenergie.

Opposition und Parteiführung

Nach den Kammerwahlen 2006 und dem Gang in die Opposition bewarb sich Laval erneut um das Amt der Parteisekretärin der Grünen. Sie konnte sich gegen ihre Mitbewerber durchsetzen und gilt seitdem als Nachfolgerin Carles Etxeberrías als Parteiführerin der Grünen. Als solche profilierte sie die Partei als progressive und bürgerrechtsliberale Kraft und scheute sich auch nicht davor zurück, auf kommunaler Ebene Bündnisse der Grünen mit bürgerlichen Parteien, aber auch mit der äußeren Linken einzugehen, um das eigenständige Profil der Partei zu schärfen. Zudem kam es mehrmals zu Spannungen mit der Asul-Führung unter Santiago Diaz de Velozo um die mögliche Zusammenarbeit der Mitte-Links-Opposition mit den Parteien der äußeren Linken, den Velozos Sozialisten ablehnten. Trotz der Streitigkeiten wurde das Kirschbaum-Bündnis mit den Sozialisten und linksliberalen Gruppen vor der Kammerwahl 2009 erneuert. Bei den Kammerwahlen trat Laval als Spitzenkandidatin der Grünen an und setzte sich für eine Präsidentschaft Diaz de Velozos und die Bildung einer Mitte-Links-Koalition ein.

Ähnlich wie ihr Vorgänger als Führungspersönlichkeit der Grünen Carles Etxeberría konnte sich María Laval in der Opposition als eine der prominentesten und beliebtesten Politiker des Landes etablieren. Trotz der hohen Sympathiewerte mussten die Grünen bei den vorgezogenen Kammerwahlen 2009 Verluste hinnehmen und landeten mit 6,7 Prozent der Stimmen nur auf dem fünften Platz. Infolge der Wahlerfolge der Linksaußen-Koalition SDU bei den Wahlen und den Richtungsstreitigkeiten in der Sozialistischen Allianz kündigte Laval nach den Kammerwahlen an, den Weg der Grünen als eigenständige Kraft des ökologisch-sozialen Fortschritts fortsetzen zu wollen. Das Kirschbaum-Bündnis mit den Sozialisten vertrage eine Phase des Überdenkens, bis sich die Sozialisten wieder gefunden hätten. Danach könne man über neue gemeinsame Strategien in der Linksopposition nachdenken.

Außenministerin

Bei der Parlamentswahl 2013 führte Nabarro Laval die Liste ihre Partei erneut als Spitzenkandidatin an und führte die Grünen mit 9,6 Prozent der Stimmen zum besten Ergebnis in der Parteigeschichte und zur zweiten Regierungsbeteiligung nach 1999-2006. In der Minderheitsregierung der Sozialistin Mercé Serrat Cabarell übernahm Nabarro Laval als stellvertretende Ministerpräsidentin das Amt der Ministerin für Auswärtige und Europäische Beziehungen. Nach Javier Carles Etxeberría ist sie die zweite Vertreterin der Grünen in diesem Amt.

Als Außenministerin begann Nabarro Laval eine engagierte "bürgerrechtspolitische Außenpolitik" und scheute nicht vor öffentlicher Kritik an Verletzungen der Menschenrechte zurück, was in der Öffentlichkeit zu einer Debatte um die Rolle der Diplomatie führte.

Rückzug aus der Politik

Ende 2016 gab Nabarro Laval ihren Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur bei der Parlamentswahl 2017 bekannt und kündigte an, einem möglichen künftigen Kabinett unter grüner Beteiligung nicht mehr angehören zu wollen. Damit gab sie auch die seit 2006 ausgeübte politische Führung der Grünen ab. Für ihre Entscheidung machte sie persönliche Gründe geltend. Nach so langer Zeit in der Politik und vier Jahren in einem anstrengenden Ministeramt wolle sie sich künftig ihrem Privatleben und ihrer Familie widmen.

Nach der Parlamentswahl im November amtierte sie zunächst als Ministerin weiter, ehe sie mit dem Ende der Mitte-Links-Regierung unter Mercé Serrat Cabarell im Februar 2018 aus dem Amt schied.

Politische Funktionen

Öffentliche Ämter

Mandate

Parteifunktionen

  • 1994-1997: Sprecherin der Grünen-Fraktion im Regionalrat von Liez und Corar
  • 2000-2002: Politische Sprecherin der Grünen (1. Mal)
  • 2006-2014: Politische Sprecherin der Grünen (2. Mal)