Lorenzo Dimas Ferrera: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Jahr 1990 wurde Dimas Ferrera von Minister [[Luis José López]] zum Staatssekretär im Finanzministerium ernannt, schied nach Ende der Regierung im Jahr 1992 aber wieder aus diesem Amt aus. Bis 1994 gehörte Dimas zudem als Abgeordneter dem Haushaltsausschuss der Parlamentskammer an und gehörte dem Vorstand der Fraktion an. Von 1992 bis 1998 war er zudem Schatzmeister der ASUL.  
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Ebenfalls im Jahr 1990 wurde Dimas Ferrera von Minister [[Luis José López]] zum Staatssekretär im Finanzministerium ernannt, schied nach Ende der Regierung im Jahr 1992 aber wieder aus diesem Amt aus. Bis 1994 gehörte Dimas zudem als Abgeordneter dem Haushaltsausschuss der Parlamentskammer an und gehörte dem Vorstand der Fraktion an. Von 1992 bis 1998 war er zudem Schatzmeister der ASUL.  
  
 
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] wurde Lorenzo Dimas Ferrera zum Parlamentarischen Sekretär der sozialistischen Parlamentsgruppe gewählt. In dieser Funktion arbeitete er sehr eng mit dem damaligen Fraktionssprecher [[Julio De la Costa]] zusammen, zu dem er ein Vertrauensverhältnis entwickelte. Gemeinsam mit De la Costa und anderen entwickelte Dimas Ferrera in der Folge das programmatische Konzept für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]] und gehörte zum engsten Kreis von De la Costas Wahlkampfteam.  
 
Nach der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994]] wurde Lorenzo Dimas Ferrera zum Parlamentarischen Sekretär der sozialistischen Parlamentsgruppe gewählt. In dieser Funktion arbeitete er sehr eng mit dem damaligen Fraktionssprecher [[Julio De la Costa]] zusammen, zu dem er ein Vertrauensverhältnis entwickelte. Gemeinsam mit De la Costa und anderen entwickelte Dimas Ferrera in der Folge das programmatische Konzept für die [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998|Kammerwahl 1998]] und gehörte zum engsten Kreis von De la Costas Wahlkampfteam.  

Version vom 19:39, 21. Feb 2014

Lorenzo Dimas Ferrera (*1947 in Malesc) ist ein sagradischer Politiker (ASUL). Der Sozialdemokrat war von 1999 bis 2004 sagradischer EU-Kommissar in der Kommission Prodi (zuständig für Binnenmarkt, Steuern und Zollunion) und von 2004 bis 2006 sagradischer Minister für Finanzen und Wirtschaft im Kabinett De la Costa. Dieses Amt hat er erneut seit August 2012 in der Regierung von Mercé Serrat Cabarell inne.

Leben und Karriere

Beginn der Karriere

Der gebürtige Alkone Dimas Ferrera wuchs in Sarmay auf und studierte nach seinem Abitur an der Universität von Vierna Jura und Wirtschaftswissenschaften. Als junger Student beteiligte sich Dimas Ferrera im Sommer 1968 an mehreren Studentenprotesten an seiner Universität. In diesem Zusammenhang kam er auch in Kontakt mit verschiedenen linksgerichteten politischen Gruppen und wurde Mitglied der neomarxistischen Democrâcia Crítica, verließ die Partei aber Mitte der Siebziger Jahre wieder.

Nach seinem Juraexamen trat Dimas Ferrera als Anwalt in eine Semestineer Anwaltskanzlei ein und engagierte sich bei der Sozialistischen Jugend. Er gehörte zudem zu einem sozialistischen Juristennetzwerk, das sich für eine rechtmäßige Verteidigung der linksterroristischen Attentäter der Guarda Rôixa einsetzte.

Im Jahr 1980 zog der damals 33-jährige Dimas Ferrera erstmals für die ASUL in den Semestiner Stadtrat ein und wurde Mitglied im Vorstand der Semestiner Sozialisten, ehe ihm 1988 von António Grande Illega die Leitung des Generalsekretariat des Semestiner Bürgermeisters übertragen wurde. 1990 zog Dimas Ferrera erstmals in die sagradischen Abgeordnetenkammer ein.

Ämter in Regierung und Parlamentsfraktion

Ebenfalls im Jahr 1990 wurde Dimas Ferrera von Minister Luis José López zum Staatssekretär im Finanzministerium ernannt, schied nach Ende der Regierung im Jahr 1992 aber wieder aus diesem Amt aus. Bis 1994 gehörte Dimas zudem als Abgeordneter dem Haushaltsausschuss der Parlamentskammer an und gehörte dem Vorstand der Fraktion an. Von 1992 bis 1998 war er zudem Schatzmeister der ASUL.

Nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1994 wurde Lorenzo Dimas Ferrera zum Parlamentarischen Sekretär der sozialistischen Parlamentsgruppe gewählt. In dieser Funktion arbeitete er sehr eng mit dem damaligen Fraktionssprecher Julio De la Costa zusammen, zu dem er ein Vertrauensverhältnis entwickelte. Gemeinsam mit De la Costa und anderen entwickelte Dimas Ferrera in der Folge das programmatische Konzept für die Kammerwahl 1998 und gehörte zum engsten Kreis von De la Costas Wahlkampfteam.

Nach dem Sieg der Linken bei der Wahl und der Ernennung De la Costas zum Ministerpräsidenten einer rot-grünen Minderheitsregierung ernannte der neue Premierminister seinen engen Vertrauten Dimas Ferrera zu seinem Kabinettschef im Ministerrang. Dimas wurde so zum Cheforganisator der Regierungsarbeit, ehe er von De la Costa im Jahr 1999 als EU-Kommissar vorgeschlagen wurde.

EU-Kommissar und Finanzminister

In der Kommission von Romano Prodi war Dimas Ferrera in den folgenden fünf Jahren als Kommissar für den Binnenmarkt, Steuern und Zollunion zuständig. Nach einer Kabinettsumbildung De la Costas im Juli 2004 kehrte Dimas schließlich wieder in die Regierung zurück, wo er von Luis José López die Leitung des Finanz- und Wirtschaftsministeriums übernahm. Nach diesem Wechsel galt Dimas als politisches Schwergewicht im Kabinett De la Costa und hielt die Position eines Stellvertretenden Ministerpräsidenten.

Als Finanzexperte gehörte Dimas Ferrera auch zum Wahlkampfteam von ASUL-Spitzenkandidat Santiago Diaz de Velozo bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2006. Nach der Niederlage der Sozialisten gehört Dimas Ferrera wieder als Vertreter der oppositionellen Linken der Abgeordnetenkammer an und wurde als möglicher Nachfolger Diaz de Velozos sowie wiederholt als potenzieller Spitzenkandidat der Linken für die Parlamentswahl 2012 gehandelt. Nachdem er jedoch zugunsten Mercé Serrat Cabarells auf das Amt des Parteichefs verzichtet hatte, musste er dieser schließlich auch für die Spitzenkandidatur den Vortritt lassen. Als wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher seiner Partei blieb er aber in einer Führungsposition.

Nach der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2012 gehört Dimas erneut als Finanz- und Wirtschaftsminister der sagradischen Regierung an. Er gilt neben Innenminister Miguel Javier León als politisches Schwergewicht im Kabinett Serrat Cabarell und nahm dank seiner Erfahrung auch eine führende Stellung unter den Finanzministern der Europäischen Union ein. Dort setzte sich Dimas Ferrera für eine Umorientierung der europäischen Sparpolitik zugunsten von Wachstumsimpulsen sowie für eine stärkere Regulierung des Finanzmarkts und die Einführung von Eurobonds ein.

Krankheit

Im Februar 2013 wurde bekannt, dass sich der seit jungen Jahren übergewichtige Dimas Ferrera einer Herzoperation unterziehen muss. Es wurde bekannt, dass er Ministerpräsident Mercé Serrat Cabarell deswegen seinen Rücktritt angeboten hatte, was diese aber ablehnte. Stattdessen wurde dem kranken Finanzminister eine mehrwöchige Pause zugestanden, in der seine Amtsgeschäfte zusammen von Staatssekretär Germán Esplanat-Santiar sowie Präsidentschaftsminister Joán Mendieta Isalde wahrgenommen wurden.

Nach überstandener Operation kehrte Dimas Ferrera im Juli 2013 wieder ins Amt zurück.

Politische Funktionen

Öffentliche Ämter

Mandate

Parteifunktionen

  • 1984-1988: Geschäftsführer der ASUL in Semess
  • 1992-1998: Schatzmeister der ASUL
  • 1994-1998: Parlamentarischer Sekretär der ASUL-Fraktion in der Abgeordnetenkammer