Truppismus

Aus Sagradien
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Truppismus (sagr. Trōpismo) ist die Sammmelbezeichnung für die rechtsextreme Bewegung der so genannten Aktionstruppen (sagr. Trōpas Accionistas), die vor allem im Sagradien der Zwanziger und frühen Dreißiger Jahre von Bedeutung war und als Vorläufer des sagradischen Faschismus gelten kann.

Die Aktionstruppen waren paramilitärische Einheiten, die sich in Sagradien vornehmlich aus der Gruppe zurückkehrender Kriegsfreiwilliger aus dem Ersten Weltkrieg rekrutierten. Ziel war vor allem ein Schutz des Landes vor der vermeintlich drohenden Gefahr eines sozialistischen Umsturzes im Land. Hauptgegner und Angriffsziel der Truppen waren daher auch vor allem Sozialisten und Kommunisten.

Zahlreiche Aktionstruppenverbände organisierten sich zwar bereits in den Zwanziger Jahren, die Bewegung erhielt allerdings erst mit den Folgen der Weltwirtschaftskrise der frühen Dreißiger Jahre großen Zulauf erhielten.

Einige Aktionstruppen entstanden aus dem unmittelbaren Umfeld der katholisch-konservativen Unión Popular und standen dieser nahe, jedoch dominierten seit 1932/33 die extremen Gruppen, die sich auch gegen die katholische Rechte wandten, einen radikalen Umsturz anvisierten und offen dem italienischen Faschismus oder deutschen Nationalsozialismus zuneigten.

Aus dem Umfel der truppistischen Bewegung entstand 1929 auch die faschistisch inspirierte Frente Fraternal unter der Führung von León Francês sowie in den Dreißiger Jahren die faschistische División Negra, der sich zahlreiche Anhänger des Truppismus anschlossen.