Martí­n Solano

Aus Sagradien
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Martín Solano Fernandez (*1917 in Valier, †1978) war ein sagradischer sozialistischer Politiker (ASUL). Er war vier Jahre lang Bürgermeister von Valier und später insgesamt neun Jahre lang Verteidigungsminister seines Landes.

Karriere

Martín Solano stammte aus einer klassischen sagradischen Arbeiterfamilie, sein Vater war Hafenarbeiter in Valier, und war das erste Mitglied seiner Familie, das studierte. Er wurde Jurist und arbeitete nach seinem Abschluss für die sagradische Gewerkschaft CSSL. 1955 wurde er stellvertretender Generalsekretär der CSSL in der Region Escada. Bereits zuvor war er für die ASUL in den Stadtrat der Stadt Valier gewählt worden, 1954 in die sagradische Abgeordnetenkammer.

Nach der Kommunalwahl 1960 wurde Solano Bürgermeister der Stadt Valier. Als solcher übernahm er auch den Posten des Sekretärs der Sozialisten in der Provinz Escada Maritima. Nach dem Sieg der Sozialisten bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1964 wurde Solano in der Regierung von António Santiago zum Staatssekretär im Arbeitsministerium berufen. In dieser Funktion gehörte auch den Regierungen Del Pérez I, II und III an.

Nach der Wahlniederlage 1967 wurde Solano verteidigungspolitischer Experte seiner Fraktion und nach dem Sieg Joán Cavals bei den Parlamentswahlen 1970 Minister für Verteidigung in dessen Regierung. Dieses Amt bekleidete Solano auch in den Kabinetten Caval II, III, IV und V.

Martín Solano verstarb im Dezember 1978 62-jährig im Amt. Bis zu diesem Zeitpunkt war er 25 Jahre lang ununterbrochen Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer gewesen.