Elecsa

Aus Sagradien
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Elecsa SA
Rechtsform Societá Anónima
Aktien BVSE: ELC
Gründung 1890
1953 (Mestral-Elecsa)
1964 (CI Avante)
1998 (Mestral-Elecsa SA)
2008 (Elecsa SA)
Aktionäre
Sitz
Branche Industrietechnik

Die Elecsa SA ist ein sagradisches Unternehmen mit Hauptsitz in Biniar, das in verschiedenen Bereichen der Industrie- und Energietechnik tätig ist. Das heutige Unternehmen geht auf die 1890 gegründete Companía Eléctrica Sagradêsa, kurz Elecsa zurück, die 1953 zur Mestral-Elecsa SA erweitert wurde. Von 1964 bis 1998 gehörte Elecsa zum Industriekonglomerat CI Avante. Seit 2008 heißt das Unternehmen wieder Elecsa SA. Die heutige Elecsa ist an der Semestiner Wertpapierbörse notiert und Teil des IAS MidCap 50-Aktienindex.

Geschichte und Entwicklung

Die ursprüngliche Companía Eléctrica Sagradêsa' wurde im Jahr 1890 gegründet. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war das Unternehmen vor allem in der Errichtung von Hochspannungsmästen und Kraftwerken tätig und arbeitete an der Entwicklung und Produktion von Elektroausrüstungen für Lokomotiven, Straßenbahnfahrzeugen und Triebzügen. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die Eletrónica Sagradêsa durch mehrere Fusionen und Übernahmen weiter zu wachsen. Vor allem die Beteiligung an der Errichtung zahlreicher Atomkraftwerke in den 1950er und 1960er Jahren gehörten zum Geschäft der Elecsa. 1953 fusionierte der Konzern mit dem Maschinenbauunternehmen António Mestral & C SA zur Mestral-Elecsa SA, hatte in der Folge aber mit dem intensiven Wettbewerb im Industriesektor zu kämpfen. Auf politische Initiative hin wurde die Mestral-Elecsa im Jahr 1964 schließlich mit der staatlichn Societá Aerospacial de Sagradia (SAECA) zu einem neuen Großkonzern namens Corporación Industrial Avante verschmolzen, das mehrere Jahrzehnte lang eines der größten Industriekonglomerate Sagradiens darstellte. Der Name Elecsa verschwand daraufhin in der Konzernbezeichnung, wurde aber weiterhin als Markenname benutzt. Seit den 1970er Jahren wurden auch Telefonanlagen, Faxgeräte und andere Haushaltsgeräte der Telekommunikationstechnik unter der Marke Elecsa vertrieben.

Während sich die CI Avante im Laufe der 1980er Jahre stark diversifizierte, litt das Kerngeschäft der Industrie- und Energietechnik unter den zunehmenden Tätigkeitsfeldern und der intensiven Konkurrenz mit nationalen und internationalen Konkurrenten wie Ferrocel, Thoss, Siemens und General Electric. Nach einer verlustreichen gegenseitigen Übernahmeschlacht mit dem Konkurrenten Ferrocel wurde der Industriekonzern CI Avante zwischen 1994 und 1998 schließlich zerschlagen. Nach der Trennung von der Luftfahrt- und Rüstungssparte (Avancel SA) sowie der Mediensparte (Avante Nueve Media) und im Zuge der Ausgliederung der erfolgreichen Telekommunikationssparte (Sagra1) wurde das Rest-Unternehmen zum 1. Januar 1998 schließlich wieder in Mestral-Elecsa umbenannt. Nach Jahren der Konsolidierung kam es im Jahr 2006 schließlich zu einer neuerlichen Aufspaltung. Während große Teile des Maschinenbaugeschäfts an den Konkurrenten Laregas verkauft wurde, konzentrierte sich das Restunternehmen auf Tätigkeiten in der Industrie- und Energietechnik und kehrte damit zu den Ursprüngen des Unternehmens zurück. Im Jahr 2008 erfolgte schließlich die abermalige Umbenennung in Elecsa SA, womit der ursprüngliche Firmenname wiederhergestellt war.