Claudis I. von Mikolinien
Claudis I. (*1650; †1724, deutsch auch Claudius I.), auch bekannt als Claudius Magnus (Claudis le Grand), war König von Mikolinien und Peruzien von 1686 bis zu seinem Tod sowie Großherzog von Macedi seit 1711. Als zweiter Monarch aus dem Haus Albero führte Claudis die mikolinischen Restitutionskriege auf einen Höhepunkt, die die Vertreibung der rivalisierenden Sántori von der mikolinischen Halbinsel zum Ziel hatten. Mit dem Sieg im Zweiten Blaumeerkrieg von 1703-1711 gliederte er den saloanischen Süden wieder in die mikolinische Monarchie ein. Im Dritten Asumarischen Krieg gewann er zudem Südkont und Lukien für Mikolinien. Er gilt als einer der bedeutendsten Monarchen in der Geschichte des Landes.
Inhaltsverzeichnis
Jugend und Thronbesteigung
Claudis von Albero wurde 1650 als Sohn von Johann von Albero und dessen Frau Maximiliane von Wittelsbach geboren. Mit der Thronbesteigung seines Vaters im Jahr 1670 als Johann V. erhielt Claudis den traditionellen Thronfolgertitel eines Fürsten von Peruzien. 1686 folgte er schließlich selbst auf den Thron.
Zweiter Blaumeerkrieg
Der Tod des macedensischen Großherzogs Karl Philipp 1703 wurde für Claudis zur Chance, den Einfluss auf die Saloanischen Lande im Süden der Halbinsel auszudehnen. Da Karls einzige Tochter und Erbin Maria von Macedi noch minderjährig war, fiel die Regentschaft an ihre Tante Alexandra von Macedi, die mit Claudis‘ jüngerem Bruder Ludwig von Albero, Herzog von Soria verheiratet war. De facto erhielt er so direkten Einfluss auf die Regierung im Süden der Halbinsel.
Hiergegen versuchte der sagradische König Danadier II. einen pro-sagradischen Regentschaftsrat durchzusetzen, was zum Krieg zwischen Mikolinien und Sagradien führte. Nachdem der Krieg zunehmend schlecht für Sagradien verlaufen war und es 1708 in Sagradien zu Aufständen kam, gelang es Claudis 1710, die Abdankung Marias zugunsten Alexandras durchzusetzen.
Im Frieden von Cresq 1711 mussten die sagradischen Sántori nach mehr als zwei Jahrhunderten auf die Herrschaft im Süden der mikolinischen Halbinsel verzichten. Stattdessen wurde Alexandra als Großherzogin anerkannt, die aber sofort zugunsten ihres Schwagers Claudis abdankte. Claudis erhielt nun den zusätzlichen Titel eines Großherzogs von Macedi und gliederte die vormaligen Saloanischen Lande in sein mikolinisches Königreich ein.
Dritter Blaumeerkrieg
Im Dritten Blaumeerkrieg seit 1718 gelang es Claudius, große Teile Lukiens und Südkonts für die mikolinische Monarchie zu erobern.
Tod und Nachfolge
Claudis starb 1724 im Alter von 74 Jahren. Nachdem sein erster Sohn Karl Johann, Fürst von Peruzien, bereits 1690 gestorben war, folgte ihm sein jüngerer Sohn Claudis Albert als Claudis II. auf den Thron.