Saloanische Lande

Aus Sagradien
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Das Herzogtum Servette (seit 1669 als Großherzogtum Servette bezeichnet) war ein frühneuzeitlicher Staat im Süden der micolinischen Halbinsel, der im Spätmittelalter aus dem als Servettinische Lande bezeichneten Herrschaftskonglomerat der Herzöge von Salua und Servette entstand und im Zuge des Fünfzigjährigen Kriegs (1396-1443) und der folgenden Servettinischen Kriege zwischen Sagradien und Micolinien seine Unabhängigkeit vom micolinischen Königtum erreichte.

Die Bezeichnung Herzogtum Servette bezieht sich genau genommen nur auf einen Teil des metonymisch als solches bezeichneten Territorialkomplexes, zu dem daneben auch das Herzogtum Salua, das Fürstentum Marbore, das Fürstentum Saséia sowie zeitweise auch die Grafschaft Feiroa gehörten.

Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des Hauses Servette im Jahr 1505 ging das Herzogtum in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie Santori über und blieb bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Servette und Salua sowie Fürsten von Marbore und Saséia regierten und in den Servettinischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im Frieden von Villágua 1669, der den Zweiten oder Großen Asumarischen Krieg beendete, erkannte König Karl IX. von Micolinien auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität des Herzogtums an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König Gabriel VII., der bis dahin nominell auch Herzog von Servette gewesen war, gab das Herzogtum daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als Ludwig Philipp I. von Servette den Titel eines Großherzogs annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Servette begründete.

Als mit dem Tod des Großherzogs Karl VI. Ferdinand im Jahr 1737 die Linie Santori-Servette im Mannesstam aussstarb, kam es zum Servettinischen Erbfolgekrieg von 1737-1739 zwischen Karl X. von Micolinien und der Schwester des gestorbenen Großherzogs Maria I. von Servette und ihrem Mann Louis-Gabriel de Vienne, der 1739 im Nantheser Ausgleich endete, in dem Karl X. die Nachfolge Marias anerkennen musste. Doch bereits wenige Jahre später fiel das Großherzogtum nach Marias Tod 1755 und dem Friede von Tinagua 1757 an Micolinien. Nach der Vereinigung der beiden Staatsgebiete hörte das Großherzogtum schließlich nach knapp 300 Jahren faktischer Unabhängigkeit von Micolinien auf zu bestehen.

Geschichte

Servette unter den Herzögen aus dem Haus Servette

Die Ursprünge des Herzogtums Servette - ursprünglich Grafschaft - liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den Herzögen von Salua als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Servette und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile Lukiens, der Fanata und Correras hinzufügen. Der Tod König Michaels III. 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem Haus Lonea um die Krone Micoliniens, die als Temp de Sang bekannt wurden. Der saloanische König Karl I. erhob seinen jüngeren Sohn Karl Graf von Servette 1198 zum Herzog von Servette und begründete damit das Herzogtum. Nach dem Tod seines älteren Bruders Joseph III. von Micolinien bestieg Karl 1214 selbst den micolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn Richard. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder Heinrich ab, der als Heinrich I. schließlich das Haus Servette als Nebenlinie der Saloanerdynastie begründete.

Heinrichs Urenkel Anton I. von Servette versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den micolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn Sergi von Gerón, der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der Union von Alagua gehörten die Servettinischen Herzöge zu den mit Abstand mächtigsten Herren des Reichs, bei der Revolution von 1386 unterstützten sie aber nur zögerlich Karl von Interea und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog Karl IV. erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im Fünfzigjährigen Krieg eine weitreichende Unabhängigkeitskrieg von der nun beim Haus Interea liegenden micolinischen Krone. Während er anfänglich Karl VI. von Interea unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen Anton mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen Krieg gegen die Herzöge von Lonea und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum legitimen König von Micolinien. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.

Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in loneischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester Margarete von Servette die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der Servettenses und Loneistes schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogskrone 1432 von seiner Tante, die wenig später starb. Trotz der Nachfolgewirren ging Servette aus dem Fünfzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildete nach dem Friede von Tesqué 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Fünfzigjährigen Krieges hatte die Herzöge von Servette als potente Geldgeber des micolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom micolinischen König bestand seither nur noch formal, der als Servettinische Lande bezeichnete Herrschaftskomplex der Servettinerherzöge bildete ein eigenständiges Reich.

Servettinische Kriege

Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhn Philipp und Anton III., die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum Erbfolgekrieg zwischen Filip von Saséia, dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem micolinischen König Heinrich I. Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Servettinischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die Servettinischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch micolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König Jakob III. aus dem Haus Sántori verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Servettiner und Sagradier gegen Micolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Jakobs III. Schwester Isabel de Sántori und intensivierte das sagro-servettinische Bündnis.

Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem nominell sein einjähriger Sohn Baltasar unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Micolinien den Kampf um Servette wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König Jakob IV. erst 1492 mit einem Heer nach Südmicolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Micolinier bei Joçaleia und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Micolinier das sagradische Golen als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Servette zunächst halten. Erst 1496 nahmen micolinische Truppen die Stadt ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien bei Macedi ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Micoliniens in zwei Schlachten bei Sant Filip und Cosqol. Die Sagradier setzten Antonia von Servette, eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit Don Pietro, Bruder König Jakobs III., der in der Folge de facto regierte.

Golen blieb zunächst weiterhin micolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen Ludwig im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Micolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Im Zuge des Krieges dankte die junge Herzogin Antonia 1499 auf Drängen der Sagradier hin offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die Sántori fiel. Die servettinischen Stände stimmten der Rechtsübertragung an die sagradische Dynastie nur unter großen Zugeständnissen zu, welche die Macht des einheimischen Adels deutlich vermehrte.

Als Herzog Peter 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Micolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der Lilienkriege, um im Dritten Servettinischen Krieg einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Im Frieden von Salua wurden die Servettinischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Servettischen Lande, namentlich das Herzogtum Servette, das Herzogtum Sáloa sowie die Fürstentümer Saséia und Marbore fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die Grafschaften Drouvel oder Carata wieder an die micolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.

Servette unter den Santori

Als micolinische Hauptstadt etablierte sich in der Folgezeit das piranische Nanthés, während Servette Sitz der santorischen Herrscher und Statthalter wurde. Auch nach seiner Abdankung als König blieb Peter Herzog von Servette und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine untermicolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten Don Andrés Pietro ab, nach dessen Tod 1534 sie an den sagradischen König David I. fielen, der sie in seiner Erbteilung seiner Tochter Johanna I. und ihrem Mann Miguel de Valier zusprach. Für das kommende Jahrhundert blieben die Servettinischen Lande und die sagradische Krone unter den Königen Philipp VII. Jakob, Gabriel V. und Gabriel VI. in der selben Hand, wurden aber im Einvernehmen mit den mächtigen Ständten weitgehend unabhängig vom sagradischen Hauptland von einem sagradischen Statthalter verwaltet.

Anders als im Norden der micolinischen Halbinsel fand die reformatorische Uleistenbewegung im servettinischen Süden keine große Anhängerschaft. Im Ligrischen Krieg 1620/21 kämpfte Servette auf Seiten der sagradischen Krone gegen Micolinien, konnte sich aber gegen den Feind im Norden behaupten. Nachdem die sagradische Königinmutter und Regentin Katharina von Micolinien bis zu ihrer Entmachtung 1653/54 eine Politik des sagro-micolinischen Ausgleichs betrieben hatte, versuchte das erstarkte Micolinien im Asumarischen Krieg 1657-1669 gewaltsam das alte Ziel der Rückeroberung des Südens und der Inkorporation der Lande in die micolinische Krone durchzusetzen. Der Krieg endete 1669 im Friede von Villagua mit einem Kompromiss: Die de facto längst erreichte Unabhängigkeit der Lande von der micolinischen Krone wurde auch offiziell anerkannt, im Gegenzug musste der sagradische König Gabriel VII. aber den Herzogtitel an seinen jüngeren Bruder Ludwig Philipp abgeben, der die Nebenlinie Santori-Servette begründete und als Herrscher des nunmehr souveränen Staates den Titel eines Großherzogs annahm.

Der Tod des Großherzogs Ludwig Philipp II. von Servette 1734 stürzte das regierende Haus in eine dynastische Krise. Da der kinderlose und darüber hinaus als unfähig geltende Sohn und Nachfolger Karl Ferdinand keine Aussicht auf eigene Erben hatte, zeichnete sich eine Auseinandersetzung zwischen seinen beiden erbberechtigten Schwestern Maria und Antonia ab bzw. ihren Ehemännern Louis-Gabriel de Vienne und König Karl X. von Micolinien ab, die schließlich nach dem Tod Karl Ferdinands 1737 im Servettinischen Erbfolgekrieg eintrat. Die spanisch-französisch-viennische Allianz siegte schließlich und Karl X. musste im Nantheser Ausgleich 1739 die Nachfolge Marias anerkennen.

Liste der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette

Von Bis König (Lebenszeiten) Micolinischer Herrschername besonderes
Haus Salua (Herzöge bis 1501)
Linie Salua
1198 1216 Karl I. (1167-1216) Charl I Sohn Karls I. von Micolinien, seit 1214 als Karl II. König von Micolinien
1216 1227 Richard I. (1185-1259) Richard I Sohn Karls I., seit 1217 König von Micolinien
Haus Servette (Linie Salua-Servette)
1227 1252 Heinrich I. (1192-1252) Henrique Bruder Richards I., Sohn Karls I.
1252 1266 Heinrich II. (1220-1266) Henrique II Sohn Heinrichs I.
1266 1292 Karl II. (1245-1292) Charl II Sohn Heinrichs II.
1292 1304 Karl III. (1267-1304) Charl III Sohn Karls II.
1304 1330 Anton I. (1269-1330) Antone I Bruder Karls III., Sohn Karls II.
1330 1380 Heinrich III. (1321-1380) Henrique III Enkel Antons I.
1380 1387 Heinrich IV. (1341-1384) Henrique IV Sohn Heinrichs III.
1387 1427 Karl IV. (1368-1427) Charl IV Sohn Heinrichs IV.
1427 1432 Margarete von Servette (1379-1433) Margareta de Servette Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen
1432 1448 Anton II. (1393-1448) Antone II Neffe Karls IV.
1448 1472 Philipp I. (1418-1472) Filip I Sohn Antons II.
1472 1477 Anton III. (1423-1477) Antone III Bruder Philipps I., Sohn Antons II.
1477 1490 Philipp II. von Saséia (1445-1490) Filip II de Saséia unehelicher Sohn Philipps I.
1490 1496 Baltasar (1489-1499) Baltasar Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter Isabel de Sántori, 1496 abgesetzt
1496 1497 micolinische Besetzung
1497 1499 Antonia von Servette (1482-1510) Antonia Tochter Philipps von Saseia
Haus Santori (1501-1745)
Linie Santori
1499 1515 Peter I. (1456-1526) Pier I Ehemann Antonias, 1502-1509 König von Sagradien
1515 1534 Andreas Peter I. (1515-1534) Andries Pier I Großneffe Peters I., Sohn Davids I. von Sagradien
1534 1543 David I. (1491-1543) David I Neffe Peters I., König von Sagradien und Portugal
1543 1574 Johanna I. (1520-1585) Joanna I Königin von Sagradien, Tochter Davids I.
Linie Santori-Valier
1574 1591 Philipp III. Jakob (1545-1591) Filip I Jacque Sohn Johannas I., König von Sagradien
1591 1640 Gabriel I. (1585-1640) Gabriel I König von Sagradien
1640 1651 Gabriel II. (1610-1651) Gabriel II König von Sagradien
1651 1669 Gabriel III. (1637-1698) Gabriel III König von Sagradien
Linie Santori-Servette (Großherzoge)
1669 1678 Ludwig Philipp I. (1640-1678) Luvis Filip I Bruder Gabriels III.
1678 1680 Heinrich I. (1661-1680) Henrique I Sohn Ludwig Philipps I.
1680 1710 Karl V. Philipp (1665-1710) Charl V Filip Bruder Heinrichs
1710 1734 Ludwig Philipp II. (1691-1734) Luvis Filip II Sohn Karl Philipps
1734 1737 Karl VI. Ferdinand (1719-1740) Charl VI. Fernand Sohn Ludwig Philipps
1737 1755 Maria I. (1716-1755) Maria I Schwester Karl Ferdinands, Tochter Ludwig Philipps
1737/55 1757 Gabriel IV. von Vienne Gabriel IV de Viena Ehemann Marias I., danach König von Sagradien

Liste der sagradischen Statthalter in Servette

Von Bis König (Lebenszeiten) in Micolinien bekannt als besonderes
Statthalter Peters I.
1502 1509 Johanna von Santori, Fürstin von Valier Joanna de Valier Tochter von Luis Filipe de Santori, Witwe von Miguel de Valier
1509 1515 keine Statthalterschaft
Statthalter Davids I.
1515  1519 Joán António de las Vegas, Conte de Biniar Joann de Biniar Sohn von Carles de Biniar und Schwager von David I.
1519 1525 Don Miguel de Santori Mikael de Santori unehelicher Sohn Jakobs IV., Halbbruder Davids I.
1525 1532  Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi  Antonia de Macedi uneheliche Tochter Peters I.
1532 1534 keine Statthalterschaft
1534 1540  Miguel de Santori, Fürst von Valier (1499-1552) Mikael de Valier Enkel Miguel de Valiers, Schwiegersohn Davids I.
Statthalter Johannas I. und Michaels III.
1540 1548 Luvis de Granval, Graf von Varealet Luvis de Granval
1548 1555 Don Júlio Cesar, Graf von Sagonte Jule Cesar unehelicher Sohn Michaels III.
1555 1559 Carles d'Escriva Conte de Barxet Charl d'Escriva
1559 1568 Carles de Monteblanxard, Graf Vallador Charl de Vallador Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder Roberto de Monteblanxards
1568 1574 José María del Carnis, Graf Fidelfe Josep de Fidelfe
Statthalter Philipp VII. Jakobs
1574 1582  Miguel de Santori-Esqués, Conte de Napar (1542-1582) Mikael d'Esqués Neffe Michaels III.