Kont

Aus Sagradien
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Kont (mikol. Conte) ist eine Landschaft und eine historische Region im Osten der mikolinischen Halbinsel. Sie erstreckt sich von den Murischen Konsetten im Norden entlang der Kontischen Gebirgskette bis zum Lukischen Gebirge im Süden und von Eral und Luenda im Westen bis zur mikolinischen Blaumeerküste im Osten. Die historische Landschaft verleiht ihren Namen den beiden heutigen mikolinischen Provinzen Alto Conte (Oberkont) und Conte-Tinagua.

Die Region geht auf das frühmittelalterliche Königreich Kont zurück, das wiederum nach seinem Zentrum, der Stadt Contium (dem heutigen Vilalta de Conte) benannt wurde. Nach dem Zerfall des Königreichs und seiner Integration in das Königreich Mikolinien unter Ludiga dem Großen wurde Kont über Jahrhunderte durch unterschiedliche Regionalfürsten dominiert: Im nördlichen Oberkont herrschten die Herzöge von Kont, im Westen und Süden die Herzöge von Lonea und im Süden die Grafen von Cosqol. Die Städte Tinagua und Villaq gehörten als überseeische Kolonien zur Republik Tulis und wurden im Sechzigjährigen Krieg mit dem Hinterland zu einem zusammenhängenden Territorium vereinigt, das auch als Conte Tulinês, als Generalkapitanat Tinagua oder als Südkont bekannt war.

Seit dem späten 15. Jahrhundert gehörte Südkont mit den Städten Tinagua und Villaq zur sagradischen Santori-Monarchie (siehe auch Sagradisch-Mikolinien) und war Objekt wiederkehrender kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen Sagradien und Mikolinien (siehe Blaumeerkriege). Mit dem Frieden von Cresq 1711 verlor Sagradien den Großteil Südkonts an Mikolinien. Das ehemals sagradische Südkont wurde in der Folge mit den südlich und westlich angrenzenden Gebieten zur heutigen Provinz Conte-Tinagua vereinigt, der größere Teil des Herzogtums Kont ging in der Provinz Alto Conte auf.