Claudis I. von Mikolinien

Aus Sagradien
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Georg I. (*1650; †1714) war König von Mikolinien von 1686 bis zu seinem Tod sowie Großherzog von Macedi seit 1711. Als zweiter Monarch aus dem Haus Albero versuchte Georg Zeit seines Lebens, die rivalisierenden Sántori von der mikolinischen Halbinsel zu vertreiben. Mit dem Sieg im Zweiten Blaumeerkrieg von 1703-1711 gliederte er den saloanischen Süden wieder in die mikolinische Monarchie ein.

Jugend und Thronbesteigung

Georg von Albero wurde 1650 als Sohn von Johann von Albero und dessen Frau Maximiliane von Wittelsbach geboren. Mit der Thronbesteigung seines Vaters im Jahr 1670 als Johann V. erhielt Georg den traditionellen Thronfolgertitel eines Fürsten von Peruzien. 1686 folgte Georg schließlich selbst auf den Thron.

Zweiter Blaumeerkrieg

Der Tod des macedensischen Großherzogs Karl V. 1703 wurde für Georg zur Chance, den Einfluss auf die Saloanischen Lande im Süden der Halbinsel auszudehnen. Da Karls einzige Tochter und Erbin Maria von Macedi noch minderjährig war, fiel die Regentschaft an ihre Tante Alexandra von Macedi, die mit Georgs jüngerem Sohn Ludwig von Albero, Herzog von Soria verheiratet war. De facto erhielt Georg so direkten Einfluss auf die Regierung im Süden der Halbinsel.

Hiergegen versuchte der sagradische König Danadier II. einen pro-sagradischen Regentschaftsrat durchzusetzen, was zum Krieg zwischen Mikolinien und Sagradien führte. Nachdem der Krieg zunehmend schlecht für Sagradien verlaufen war und es 1708 in Sagradien zu Aufständen kam, gelang es Georg 1710, die Abdankung Marias zugunsten Alexandras durchzusetzen.

Im Frieden von Cresq 1711 mussten die sagradischen Sántori nach mehr als zwei Jahrhunderten auf die Herrschaft im Süden der mikolinischen Halbinsel verzichten. Stattdessen wurde Alexandra als Großherzogin anerkannt, die aber sofort zugunsten ihres Schwiegervaters Georg abdankte. Georg erhielt nun den zusätzlichen Titel eines Großherzogs von Macedi und gliederte die vormaligen Saloanischen Lande in sein mikolinisches Königreich ein.

Tod und Nachfolge

Georg starb 1714. Nachdem sein erster Sohn Karl Johann, Fürst von Peruzien, bereits 1690 gestorben war, folgte ihm sein jüngerer Sohn Georg Albert als Georg II. auf den Thron. Dieser führte die Restitutionskriege seines Vaters fort.