Helgar

Aus Sagradien
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Helgar (sagr. Helguer; †761) war ein skantischer Adliger und Heerführer. Er war von 753 bis zu seinem Tod 761 König der Skanten und begründete das Herrschergeschlecht der Helgariden, das bis 1078 auf dem skantischen bzw. seit 923 auf dem sagradischen Thron saß.

Als mittelskantischer Dux unter dem Skantenkönig Orsoal unterstützte Helgar diesen im Machtkampf gegen seinen Bruder Arungar und wurde nach dem Sieg Orsoals um 750 mit großen Ländereien in Mittelskanten und Lohanden ausgestattet. Als Orsoal 752 starb, beanspruchten die beiden mächtigsten Duces im Reich, Helgar von Mittelskanten und Rodobald von Ultramontes, das Königsamt für sich. Helgar konnte sich durchsetzen und wurde 753 als König anerkannt.

Während seiner achtjährigen Regierungszeit gelang es Helgar, einen Großteil des Skantenreichs unter seine Herrschaft zu bringen. Die Ansprüche der beiden jungen Söhne Orsoals, Orungolf und Orsogar, konnte er jeweils unterdrücken. Bei seinem Tod übergab Helgar sein Reich an seinen Sohn Roduich, der sich aber zunächst gegen die Orsoniden und diverse lokale Heerführer durchsetzen musste. Mit dem Sieg Roduichs gegen seine Feinde war die Helgaridendynastie schließlich etabliert, die bis zur zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts in Skanten und seit dem 10. Jahrhundert in ganz Sagradien regierte.