Simão Alán

Aus Sagradien
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Simão Alán
Spielerinformationen
Voller Name Simão Alan Marguitas de Souza
Geburtstag 10.05.1978
Geburtsort São Paulo, Brasilien
Position Verteider
Vereine in der Jugend
Rio Branco
Vereine als Aktiver
1996–1997 Rio Branco
1997–1/99 Corinthians
1/99–2003 SC Martinez
2003–2006 FC Bosa
2006–1/10 CA Semestín
1/10–2012 Atlético Madrid
2012–2013 VfL Wolfsburg
2013–2014 Portuguesa São Paulo
2014–2015 FC Viça
Nationalmannschaft
2003–2007 Sagradien 35

Simão Alan (*1978 in São Paulo, Brasilien, eigentlich Simão Alan Marguitas de Souza) ist ein ehemaliger sagradisch-brasilianischer Fußballspieler. Der spielstarke Verteidiger stand in seiner aktiven Karriere u.a. für Corinthians, SC Martinez, FC Bosa und CA Semestín sowie für Altético Madrid und den VfL Wolfsburg auf dem Platz. Seine erfolgreichste Zeit hatte er in Sagradien, wo er zwischen 2005 und 2007 dreimal infolge Meister wurde, zweimal mit dem FC Bosa und einmal mit CA Semestín. Er gewann daneben je einmal die Copa Sagradia und die sagradische Copa de la Liga, stand mit Bosa im Champions-League-Finale 2007 und siegte mit Atlético Madrid im Endspiel der Europa League 2010.

Der gebürtige Brasilianer spielte nach seiner Einbürgerung zwischen 2003 und 2007 insgesamt 35 Mal für die Sagradische Fußballnationalmannschaft und nahm mit ihr an der EURO 2004 und an der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 teil. Beim Confederations Cup 2003 wurde er Dritter.

Vereinskarriere[bearbeiten]

Beginn in Brasilien und Sprung nach Sagradien (bis 2003)[bearbeiten]

Der sagradisch-stämmige Simão Alan wurde in Brasilien geboren und begann dort seine Fußballerkarriere bei Rio Branco und Corinthians. Mit 20 Jahren wagte er den Sprung nach Europa und spielte seit Januar 1999 als Verteidiger und defensiver Mittelfeldspieler beim SC Martinez in der Premera Liga. Nach anfänglichen Schwierigkeiten setzte er sich in der Saison 2001/2002 durch und wurde bald zu einem der Leistungsträger und festen Stützen in der Defensive der Mittelskanten.

Erfolge in Bosa (2003-2006)[bearbeiten]

Im Sommer 2003 wechselte Simão Alan zum sagradischen Spitzenklub FC Bosa, wo er zunächst meist als Linksverteidiger, seit der Saison 2004/2005 als Innenverteidiger zum Einsatz kam. Mit Bosa gewann Simão Alan im Jahr 2005 das Double in Sagradien aus Meisterschaft und Pokal. In der folgenden Premera Liga-Saison 2005/2006 konnte das Team seinen Titel erneut verteidigen.

Zeit bei CA Semestín (2006-2009)[bearbeiten]

Mittlerweile einer der besten Verteidiger der gesamten Liga wechselte Simão Alan im Sommer 2006 zum millionenschweren Ligakonkurrenten CA Semestín, wo er als Abwehrchef und potenzieller Führungsspieler verpflichtet wurde. Gleich im ersten Jahr wurde das Team sagradischer Meister, sodass Simão Alan persönlich seinen Titel mit seinem neuen Team gegen sein altes verteidigen konnte. Außerdem gewann er mit den Weißblauen den sagradischen Ligapokal.

Letzte Karrierejahre (seit 2010)[bearbeiten]

Bei CA Semestín gehörte Simão Alan auch in den Folgespielzeiten zum Stamm, jedoch blieben die Erfolge aus. Zudem konnte der Abwehrspieler immer seltener an seine Hochform aus den Jahren 2005-2007 anknüpfen. Im Januar 2010 wechselte er schließlich nach Spanien zu Atletico Madrid, wo er gleich in seiner ersten Saison die Europa League gewann. In anderthalb Jahren in Spanien konnte er sich jedoch nicht dauerhaft als Stammspieler durchsetzen, sodass er im Sommer 2012 den Verein verließ und sich dem Bundesligaklub VfL Wolfsburg anschloss. Auch in Wolfsburg enttäuschte der mittlerweile 34-jährige meist. Sein Ein-Jahres-Vertrag mit Option wurde nicht verlängert. Anschließend kehrte Simão Alan in seine Heimat zurück und spielt dort seither für den Erstligisten Portuguesa São Paulo.

Nationalmannschaftskarriere[bearbeiten]

Der gebürtige Brasilianer Simão Alan wurde lange Zeit nicht für die brasilianische Nationalmannschaft berücksichtigt. 2003 erklärte er sich schließlich bereit für die sagradische Fußballnationalmannschaft zu spielen, da sein Großvater aus dem Land stammte. Sein Debüt für die "Azûr" gab Simão Alan schließlich im Freundschaftsspiel Sagradiens in Oslo gegen Norwegen am 12. Februar 2003, das die Mannschaft mit 1:2 gegen den Gastgeber verlor.

Simão Alan nahm anschließend mit Sagradien am Confederations Cup 2003 teil und wurde mit dem Team Dritter. Anschließend gehörte er zum sagradischen Aufgebot bei der EURO 2004, bei der Sagradien bereits in der Vorrunde ausschied. Hier kam er in zwei Partien zum Einsatz, wurde aber aufgrund schwacher Leistungen im dritten Gruppenspiel nicht berücksichtigt.

Dennoch nahm Simão Alan nach starken Vorstellungen in der Liga auch an der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 teil und bestritt alle fünf Spiele Sagradiens im Wettbewerb, davon drei von Beginn an. Sagradien schied schließlich im Viertelfinale gegen den späteren Weltmeister Italien aus.

Nach der Weltmeisterschaft wurde Simão Alan aufgrund von Formschwäche und erstarkter Konkurrenz in der Verteidigung immer seltener für die "Azûr" berücksichtigt. Sein 35. und letztes A-Länderspiel für Sagradien bestritt er am 21. November 2007 in Bosa bei einem Freundschaftsspiel Sagradiens gegen Nigeria, das 0:1 verloren wurde.

Stationen[bearbeiten]

  • Bis 1997: Rio Branco (BRA)
  • 1997-1/99: Corinthians (BRA)
  • 1/99-2003: SC Martinez
  • 2003-2006: FC Bosa
  • 2006-1/10: CA Semestín
  • 1/10-2012: Atlético de Madrid (ESP)
  • 2012-2013: VfL Wolfsburg (GER)
  • 2013-2014: Portuguesa São Paulo (BRA)
  • 2014-2015: FC Viça

Erfolge[bearbeiten]

Mit Bosa[bearbeiten]
Mit Atlético Semestín[bearbeiten]
Mit Atletico Madrid[bearbeiten]
  • Europa-League-Gewinner 2010
Mit dem Nationalteam[bearbeiten]

Besonderes[bearbeiten]

Simão Alans jüngerer Bruder Hernando Marguitas ist ebenfalls Profi-Fußballer in Sagradien und spielte mit ihm gemeinsam sowohl für den SC Martinez als auch für den FC Bosa.