Aseregui-Gruppe
| Grupo Aseregui SA | ||
| Rechtsform | Societá Anónima | |
| Aktien | BVSE: ASR | |
| Gründung | ||
| Sitz | Corbón | |
| Branche | Mischkonzern | |
Grupo Aseregui ist eine sagradische Unternehmensgruppe mit Sitz in Corbón bei Semest. Der Mischkonzern ist auf zahlreichen Feldern tätig, insbesondere im Baugewerbe (Asco Telos, früher Aseregui Construcciones), im Hotelgewerbe (Oberon Group) und in den Medien (TVS-Medien-Gruppe, Il Mercûrio, l'Expreso). Hauptanteilseigner ist die Colos N.V. der Familie Aseregui.
Die Wurzeln der Aseregui-Gruppe liegen im Schiffahrtsbereich und geht auf die heute nicht mehr existente Aseregui-Werft in Ostino zurück. Nachdem sich die Gruppe in der Nachkriegszeit zunehmend auf das Baugewerbe und Immobiliengeschäft konzentriert hatte, wurde der Firmensitz 1980 nach Semest verlegt. Mit dem Kauf des Martí-Verlags mit den Zeitungen L'Expreso und Il Mercûrio im Jahr 1987 erfolgte der Einstieg ins Mediengewerbe. 1990 stieg die Gruppe als Anteilseigner beim privaten Fernsehsender TVS ein und übernahm in den Folgejahren die Mehrheitsanteile an der TVS-Gruppe. Nach dem Ausstieg der französischen Canal+-Gruppe aus dem Pay-TV-Sender Tele Digital kam es zwischen 1998 und 2000 zu einer Übernahmeschlacht mit dem Konkurrenten Avante Nueve. Nachdem Avante seine Anteile an die mikolinische Téleset-Gruppe verkauft hatte, besaß TVS kurzzeitig eine Mehrheit, verkaufte seine Anteile aber zwischen 2002 und 2004 seinerseits an Téleset und zog sich aus dem kostspieligen Pay-TV-Geschäft zurück.
Langjähriger CEO der Aseregui-Gruppe war der Manager, Unternehmer und Politiker Jâime Serrà de Moinet, der von 2006 bis 2007 als Finanzminister in der ersten Regierung Luisanto amtierte. Die Aseregui-Gruppe gilt als wichtigster Gegenspieler zum Tulus-Konzern im sagradischen Medienbereich.