Nícola Mersenburg-López

Aus Sagradien
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Nícola Mersenburg-López (*1982 in Paris) ist ein linker sagradischer Politiker der Vereinigten Linkspartei (PCS) und der Vereinigten Demokratischen Linken (SDU). Er ist seit 2014 Politischer Sprecher des Linksbündnisses und war dessen Spitzenkandidat für die Parlamentswahlen 2017 und Parlamentswahlen 2019. Zuvor war er von 2004 bis 2007 Nationaler Sekretär der linken Parteijugend JCS sowie von 2009 bis 2013 stellvertretender Fraktionssprecher der SDU in der sagradischen Abgeordnetenkammer.

Leben und Karriere

Jugend

Der jüdisch-stämmige deutsch-sagradische Diplomatensohn Mersenburg-López wurde 1982 in Paris geboren und wuchs u. a. in Frankreich und Argentinien auf. Er studierte Philosophie und Soziologie und engagierte sich bereits als Student in der Vereinigten Linkspartei. Er wurde im Jahr 2004 zum Nationalen Sekretär des Jugendverbands JCS gewählt und arbeitete nach seinem Studium u.a. als Referent der sagradischen Linkspartei im Europaparlament. 2005 wurde er Vorstandsmitglied der europäischen Linksjugend ENDYL.

Landesweit bekannt wurde Mersenburg-López im Jahr 2008, als er öffentlichkeitswirksam als Führer der sagradischen Antiglobalisierungsbewegung in Erscheinung trat. Während dieser Zeit übernahm er eine führende Rolle bei der Bildung des sagradischen Sozialforums und nahm auch international an globalisierungskritischen Protestaktionen teil. Er engagierte sich bei ATTAC und gründete kurz darauf die Plattform Movimiento 21 innerhalb des PCS, die als radikal-antikapitalistische Bewegung auftrat. Wenig später stieg er in die Parteiexekutive des PCS auf.

Durchbruch in der SDU

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Mersenburg-López kandidierte 2009 erstmals für die linke SDU-Liste für die sagradische Abgeordnetenkammer und wurde unmittelbar in den Fraktionsvorstand gewählt. In der Folge engagierte er sich für eine Verstetigung des Linksbündnisses, aus dem die vereinigte Linke Sinistra Democrática Unida hervorging.

Im Jahr 2011 wurde er auf Vorschlag seines politischen Förderers António Fiali zum stellvertretenden Sprecher der SDU-Fraktion gewählt.

Aufstieg zum SDU-Sprecher

Als Nummer 3 der nationalen SDU-Liste zog Mersenburg-Lopez bei der Parlamentswahl 2013 erneut in die sagradische Abgeordnetenkammer ein. Dabei erhielt er landesweit die meisten Vorzugsstimmen aller Kandidaten der Linken. Trotzdem verzichtete er in der Folge zugunsten des SDU-Spitenkandidaten Paulo Satyres Blanco auf die Führung der Parlamentsfraktion.

Auf dem SDU-Kongress 2014 bewarb sich Mersenburg-López um den neugeschaffenen Führungsposten des Politischen Sprechers der SDU und konnte sich bei einer Kampfabstimmung gegen Sellesi Miniambres und Cornélio Breix mit knapp 70 Prozent der Delegiertenstimmen deutlich durchsetzen. Kurz nach seiner Wahl trat Mersenburg-López von allen Ämtern im PCS zurück, um sich auf die Führungsaufgabe in der SDU zu konzentrieren.

Unter Mersenburgs Führung profilierte sich die SDU als Oppositionspartei gegen die Austeritätspolitik in der Eurozone und orientierte sich stark an der spanischen Podemos und der griechischen Syriza, kritisierte aber das Bündnis der griechischen Linken mit rechtspopulistischen Kräften.

Bei der Parlamentswahl am 5. November 2017 führte Mersenburg die SDU als Spitzenkandidat zu einem Stimmenanteil von 10,6 Prozent und damit zum größten Erfolg in der Parteigeschichte. Im Vorfeld der Wahl galt der charismatische und jugendliche Mersenburg als einer der populärsten Politiker des Landes und wurde mit Politikern wie Justin Trudeau und Jesse Klaver verglichen. Bei der Wahl konnte die Vereinigte Linke zudem von der Schwäche der regierenden Mitte-Links-Parteien, insbesondere der Sozialisten und Grünen, profitieren und vor allem junge Wähler an sich binden.

Politische Funktionen

Mandate

Parteifunktionen

  • 2004-2007: Nationaler Sekretär der JCS
  • 2005-2007: Vorstandsmitglied der europäischen Linksjugend ENDYL
  • 2011-2013: stellvertretender Sprecher der SDU-Fraktion in der sagradischen Abgeordnetenkammer
  • Seit 2014: Politischer Sprecher der SDU