Manuel Ramœs Iliega

Aus Sagradien
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Névito Manuel Ramœs Iliega (*1973 in Óstino) ist ein sagradischer christdemokratischer Politiker (PPC) und seit Februar 2018 Ministerpräsident des Landes.

Ramœs Iliega ist seit der Parlamentswahl 2006 Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer und war dort von Januar 2012 bis Februar 2018 Fraktionssprecher der Volkspartei. Daneben war er Generalsekretär (2008-2011) seiner Partei und Minister für öffentliche Verwaltung im Kabinett Luisanto III (2011-2012). Als solcher galt er als Vertreter einer neuen Garde jüngerer Konservativer, die für einen frischen Stil standen.

Auf dem Parteitag der Volkspartei in Nalcaz im März 2014 wurde Ramœs Iliega als Nachfolger von Miquel Ánibal Luisanto zum Parteivorsitzenden gewählt. Bei der Parlamentswahl 2017 musste die PPC das schlechteste Ergebnis der Parteigeschichte hinnehmen. Dennoch konnte sich Ramœs eine parlamentarische Mehrheit sichern und wurde schließlich im Februar 2018 zum Chef einer konservativ-liberale Minderheitsregierung ernannt.

Karriere auf kommunaler Ebene

Der gebürtige Ostinenser Ramœs Iliega begann seine politische Karriere im Stadtrat seiner Heimatstadt, wo er mit 23 Jahren Mitglied wurde. Im Jahr 2000 wurde Ramœs Iliega Generalsekretär des PPC-Stadtverbands und organisierte als solcher das Bürgerbegehren gegen die geplanten Energiemaßnahmen der rot-grünen Stadtregierung, das schließlich erfolgreich war.

Nachdem er 2001 zum Präsidenten der PPC-Jugend in der Region Ostinense gewählt worden war, übernahm er 2003 das Amt des Fraktionsvorsitzenden der Konservativen im Stadtrat von Óstino, ehe er nach der Kommunalwahl 2004 schließlich als Finanzstadtrat in die Stadtregierung von Óstino einzog.

Abgeordneter und Minister

Bei der Parlamentswahl 2006 zog Ramœs Iliega erstmals für die konservative Volkspartei in die sagradische Abgeordnetenkammer ein. Dort wurde er Mitglied im Innenausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Handelsausschuss.

Im Frühjahr 2008 schlug der Parteivorsitzende und Ministerpräsident Miquel Ánibal Luisanto den 35-jährigen Abgeordneten Ramœs Iliega als neuen Generalsekretär vor. Dieser wurde daraufhin zum Nachfolger von Oscar Toledo Meçares gewählt. Ramœs Iliega galt seither als einer der wichtigsten Vertrauten und Berater von Miquel Ánibal Luisanto und neben Clemente Arzano und Márcio Lamanto als einer der „Luisanto-Prinzen“ in der Volkspartei.

Im Februar 2011 übernahm er zudem das Ministeramt für Öffentliche Verwaltung und Reform im Kabinett Luisanto III. Seine Tätigkeit als Generalsekretär der Volkspartei gab er daraufhin auf dem PPC-Parteitag im November 2011 an seine bisherige Stellvertreterin Ana Iriarte Blanco ab.

Fraktions- und Parteivorsitz

Nach dem überraschenden Tod von Máximo Ulieta im Januar 2012 übernahm Manuel Ramœs Iliega dessen Amt als Fraktionssprecher der Volkspartei in der Abgeordnetenkammer und schied aus der Regierung aus. Nach der Parlamentswahl 2013 wurde er in dieser Funktion wiedergewählt. Als solcher übernahm er auch de facto die Rolle des Oppositionsführers, nachdem Parteichef Luisanto angekündigt hatte, auf dem nächsten Parteitag der Volkspartei im Jahr 2014 nicht mehr für eine weitere Amtszeit zu kandidieren.

Auf dem Parteitag in Nalcaz am 7.-9. März 2014 wurde Ramœs Iliega schließlich als Wunschnachfolger Luisantos zum neuen Parteivorsitzenden der Volkspartei gewählt. Dabei konnte er sich gegen den früheren Innenminister Clemente Arzano durchsetzen. Als Generalsekretärin schlug er die frühere Umweltministerin Sellesi Cambres Madriaga vor.

Unter der Führung Ramœs Iliega musste die Volkspartei deutliche Verluste bei Wahlen auf allen Ebenen hinnehmen und spürte eine deutlich stärkere Konkurrenz durch die rechtspopulistische PSP. Bei der Europawahl 2014 stürzte die Partei auf weniger als 19 Prozent der Stimmen ab, was Ramoes' Stellung in der eigenen Partei deutlich schwächte. Bei der Regionalwahl in Cuentez 2015 verloren die Konservativen sogar 10 Prozentpunkte und landeten nur auf dem dritten Rang hinter Sozialisten und der liberalen Regionalpartei Nòu Cüentiz. Dafür gelang es der Partei aber bei der zeitgleich stattfindenden Regionalwahl in der Eskada 2015, die regierenden Sozialisten vom ersten Platz zu verdrängen und die Regierung zu übernehmen. Erstmals bildete der PPC eine Koalition unter Einschluss der sagradischen Grünen und erweitere damit ihre strategischen Bündnisoptionen in entscheidender Weise. Bei der Regionalwahl in Ceundâlia 2016 landete der PPC erstmals hinter der PSP, konnte aber im Bündnis mit den Rechtspopulisten dennoch den Regionalpräsidenten stellen und blieb damit auch nach rechts bündnisfähig. Die prekäre Position der Konservativen spiegelte sich schließlich auch im Wahljahr 2017 wider. Einerseits verlor die Partei bei den Regionalwahlen im Januar fast überall Stimmen, konnte andererseits aber in zahlreichen Regionen die Regierung übernehmen.

Ministerpräsidentschaft

Bei der Parlamentswahl im November 2017 setzte sich das Muster der vorangegangenen Wahlen fort. Die PPC musste mit Ramoes Iliega als Spitzenkandidaten erhebliche Verluste verzeichnen und mit 24 Prozent der Stimmen das schlechteste Ergebnis der Parteigeschichte hinnehmen, verlor aber weniger an Zustimmung als die ebenfalls kriselnden Sozialisten und wurde damit wieder stärkste Kraft im Parlament. Nach wochenlangen Verhandlungen gelang es Ramoes Iliega schließlich, eine Mehrheit für sich als Ministerpräsidenten zu schmieden. Im Februar 2018 wurde er schließlich zum Chef einer konservativ-liberalen Minderheitsregierung ernannt.

Öffentliche Ämter

Mandate

Parteifunktionen

  • 2000-2004: Generalsekretär des PPC-Stadtverbands Óstino
  • 2001-2005: Vorsitzender der PPCJ Ostinense
  • 2003-2004: Vorsitzender der PPC-Fraktion im Stadtrat von Óstino
  • 2008-2011: Generalsekretär der PPC
  • 2012-2018: Sprecher der Volkspartei-Fraktion in der sagradischen Abgeordnetenkammer
  • seit 2014: Parteivorsitzender der PPC