Dianniden
Das Haus Cliêce war ein sagradisches Adelsgeschlecht fränkisch-skantischer Herkunft, das von 1078 bis 1264 die sagradischen Könige stellte. Da sich das Haus selbst auf das Geschlecht der älteren Dianniden zurückführte, welche im 9. und frühen 10. Jahrhundert die Könige von Sarmay stellten, wird es auch als Geschlecht der jüngeren Dianniden oder als Dianniden-Juvantiden bezeichnet.
Die älteren Dianniden
Seinen Ursprung hat das ursprüngliche Haus der Dianniden in Dianus von Sarmay, einem skantischen Adligen, der sich im Dienst für Roderich den Großen Ruhm und Einfluss erwarb und nach der Teilung des Skantenreichs im Vertrag von Torell 812 n.Chr. zu einem der mächtigsten Fürsten im südskantischen Teilreich Ferrigos I. aufstieg. Nach dessen Tod 817 nahm Dianus als Dián I. 818 selbst den Königstitel an und beanspruchte die Nachfolge der Rodrigiden im Südteil des Reichs. Faktisch konnte er sich in der Folge als unabhängiger König in Altsarmay und Sagonte etablieren und so die Königsdynastie der Dianniden begründen.
Seine Nachfolger Dián II. und Dián III. von Sarmay konnten sich als unabhängige Herrscher im Krieg gegen die muslimischen Numerer und gegen Skanten und Alkonen behaupten, ehe die Söhne Diáns III. das Reich 878 unter sich aufteilten. Mit Armont II., der als Kind den Thron bestieg und sich in der Folge 815 und 823 dem skantischen König Martin dem Eroberer beugen musste, starb das Königshaus im Mannesstamm aus. Zwar hatte Armont mit Arengar von Vierna ein unehelichen Sohn, der sich im Krieg gegen den sagradischen König Philipp den Großen nicht durchsetzen konnte und schließlich getötet wurde, ohne eigene Erben zu hinterlassen.
Die jüngeren Dianniden
Armonts einzige Tochter Bereca heiratete schließlich den westfränkischen Adligen Hugo Bérel, deren gemeinsamer Sohn Dianus von Cliêce schließlich zum Stammvater der jüngeren Dianniden wurde. Dieser wurde um 950 von König Philipp dem Großen für seine Heeresdienste mit der Grafschaft Cliêce belehnt, da er sich unter anderem im Krieg seines Onkels Arengar gegen den König auf die Seite Philipps geschlagen hatte. Dianus war es auch, der durch die Ehe mit der sagradischen Prinzessin Parruela enge Kontakte zum sagradischen Königshaus der Rodrigiden knüpfte, ehe sein Sohn Hugobald von Cliêce 980 Herzog von Alconía wurde. Hugobalds Sohn António Berengar baute schließlich den Einfluss des Hauses Cliêce im Süden des sagradischen Königreichs aus und wurde zu einem der mächtigsten Fürsten des Reichs. Sein ältester Sohn Johann von Cliêce heiratete schließlich Prinzessin Ana, Tochter König Philipps III. und intensivierte damit die Beziehungen zum Königshaus. In der Auseinandersetzung der Könige Roderich III. der Kurze und Martin III. der Fromme gegen ihren Onkel Don Joán de Tesqué unterstützte Johann von Cliêce jeweils den König.
Als Martin der Fromme schließlich im Jahr 1078 starb, kam es zur kriegerischen Auseinandersetzung um seine Nachfolge. Johann von Cliêce erhob als Schwager Martins, erhob schließlich Anspruch auf die Krone und wusste dabei