Ana Leonor Voçares
Ana Leonor Voçares (*1973 in Malesc) ist eine sagradische sozialistische Politikerin. Sie war Staatssekretärin im Ministerium für Erziehung und Wissenschaft und regionale Parteisekretärin der ASUL Sur-Pinial (2005-2011) sowie von Dezember 2013 bis Februar 2018 sagradische Ministerin für gesellschaftliche Solidarität, Jugend und Gleichstellung im Kabinett Serrat Cabarell.
Inhaltsverzeichnis
Karriere
Werdegang
Ana Leonor Voçares wurde 1973 in Malesc geboren und wuchs in Semest auf. Bereits während ihres Studiums der Sozialwissenschaften engagierte sie sich für die sozialistische ASUL und den Parteijugendverband Juventú Socialista. 1995 wurde sie Sekretärin der Juso in der Region Semestina, 1997 des nationalen Verbands. Als solche amtierte sie bis 2001 als Mitglied des ASUL-Parteivorstands. Bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 2002 wurde die 29-jährige Voçares erstmals ins nationale Parlament gewählt. Anschließend wurde sie in der zweiten rot-grünen Regierung von Julio De la Costa Staatssekretärin im Erziehungsministerium, verließ das Ministerium aber überraschend im Sommer 2004.
Im Herbst 2005 kandidierte Ana Voçares bei den Regionalwahlen auf der Liste der ASUL in der Region Sur-Pinial. Während des Wahlkampfs wurden die Hintergründe ihrer Demission im Vorjahr und ihrer Beziehung mit dem sagradischen Ministerpräsidenten Julio De la Costa bekannt. De la Costa und Voçares gaben später bekannt, bereits seit 2004 ein Paar zu sein. 2006 kam eine gemeinsame Tochter auf die Welt. Im Herbst 2012 gaben Voçares und De la Costa schließlich ihre Trennung bekannt.
Im Regionalrat von Sur-Pinial übernahm Voçares 2007 die Führung der sozialistischen Gruppe, wenig später wurde sie zur Regionalsekretärin gewählt. Als solche trat sie bei den Regionalwahlen 2009 als Spitzenkandidatin der Sozialisten in Sur-Pinial an, verlor die Wahl aber gegen den konservativen Amtsinhaber Benito Maureote. 2011 trat sie als regionale Sekretärin zurück.
Bei der Parlamentswahl im Herbst 2013 kehrte Ana Voçares in die sagradische Abgeordnetenkammer zurück. Kurze Zeit später wurde sie von der neuen Ministerpräsidentin Mercé Serrat Cabarell zur Ministerin für Solidarität, Jugend und Gleichstellung berufen. In ihrer Amtszit als Gleichstellungsministerin fielen unter anderem die Einführung einer Frauenquote in der Privatwirtschaft sowie eine Novellierung des Elternzeit-Gesetzes. Nach der Parlamentswahl 2017 schied Voçares im Februar 2018 mit dem Rest der rot-grün-radikalen Minister aus der Regierung aus.
Öffentliche Ämter
- 2002-2004: Staatssekretärin im Ministerium für Erziehung und Wissenschaft
- 2013-2018: Ministerin für gesellschaftliche Solidarität, Jugend und Gleichstellung im Kabinett Serrat Cabarell
Mandate
- 2002-2005: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
- 2005-2013: Mitglied des Regionalrats von Sur-Pinial
- seit 2013: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
Parteifunktionen
- 1995-1997: Regionalsekretärin der JUSO Semestina
- 1997-2001: Nationale Sekretärin der JUSO
- 2007-2009: Fraktionssprecherin der ASUL im Regionalrat von Sur-Pinial
- 2007-2011: Regionalsekretärin der ASUL in Sur-Pinial