Westligrien

Aus Sagradien
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Westligrien (Ligre-Ovest), historisch auch als Transligrien bezeichnet, ist eine Region im Norden der mikolinischen Halbinsel, am Westufer des Ligrischen Meeres gelegen. Historisch jahrhundertelang ein Teil Skantens bzw. des Königreichs Sagradien (Hiscantia ultra Marem et Montes), gehört die Region heute zur mikolinischen Provinz Nordperuzien-Westligre.

In der Antike vom keltischen Stamm der Ligri besiedelt, gehörte Westligrien in römischer Zeit zur Provincia Micolina Superior und wurde im 5. Jahrhundert durch germanische Skanten erobert. Innerhalb des Skantenreichs konnten keltische Provinzfürsten aber ein hohes Maß an Eigenständigkeit bewahren. Seit dem 9. Jahrhundert war auch Westligrien häufiges Ziel normannischer Überfälle, wurde aber im 10. Jahrhundert, im Gegensatz zum benachbarten Peruzien, Teil des entstehenden Königreichs Sagradien.

Danach gehörte Westligrien Jahrhunderte lang zur sagradischen Monarchie. Der Versuch Mikoliniens, das Gebiet im Ligrischen Krieg 1620-1624 zu erobern, schlug ebenso fehl wie die folgenden Versuche in den Asumarischen Kriegen. Erst in napoleonischer Zeit gelang es Mikolinien, die Sagradier vollständig von der Halbinsel zu vertreiben und Westligrien in Besitz zu nehmen. Das Gebiet wurde vollständig in den mikolinischen Einheitsstaat inkorporiert und mit Teilen Peruziens zur Provinz Nordperuzien-Westligre zusammengeschlossen. Obwohl historisch Teil Skantiens gehört Westligrien damit heute zum peruzinischen Landesteil innerhalb der mikolinischen Monarchie.