Partíu Nacional Democrático
| Partíu Nacional Democrático National-Demokratische Partei | ||
| Parteivorsitzende | ||
| Gründung | 1952 | |
| Auflösung | 1961 | |
| Ausrichtung | Nationalliberalismus Liberaler Konservatismus Nationalismus | |
| Position | Mitte-Rechts/Rechts | |
Der Partíu Nacional Democrático (PND, National-Demokratische Partei) war eine kurzlebige nationalliberale Partei im Sagradien der 1950er Jahre und eine der Vorläuferparteien der heutigen UDS.
Die PND wurde 1952 gegründet und versammelte vor allem nationalistische Politiker, die sich gegen die Westbindung Sagradiens und gegen den Einfluss der Sozialistischen Allianz auf die Regierungspolitik aussprachen. Bei der Parlamentswahl 1953 trat die PND im Bündnis mit kleineren monarchistischen und nationalistischen Gruppierungen an und erreichte 1,5 Prozent der Stimmen. In der Abgeordnetenkammer schloss sie sich daraufhin mit dem liberalen Movimiento Republicano de la Libertá (MRL) zu einer rechtsliberalen Fraktion zusammen, aus der schließlich das Wahlbündnis Demokratische Union hervorging.
Bei der vorgezogenen Parlamentswahl 1954 erreichte die Demokratische Union aus Radikalen, Republikanern und Nationaldemokraten einen Stimmenanteil von knapp 12 Prozent und stellte die viertgrößte Fraktion. In der Folge ging die National-Demokratische Partei de facto im neuen Wahlbündnis auf und stellte die eigene Parteiarbeit weitgehend ein, ehe die Organisation im Jahr 1961 auch formal in der neuen Unión Democrática de Sagradia (UDS) aufging. Der antiwestliche Flügel der Partei vollzog diesen Schritt aber zu großen Teil nicht nach und gehörte in den 1960er Jahren zum Umfeld der Blanxardistischen Partei.