Juvantêsa Sport
Der Juvantêsa Sport Club [ʒuvan'tɛʃa 'spɔrtklub], kurz Juvantêsa, Juvantêsa Sport oder Juvantêsa SC, ist ein sagradischer Fußballverein aus Tulis. Die erste Mannschaft spielt derzeit in der sagradischen Premera Liga. Mit 29 gewonnenen Meisterschaften ist der Verein sagradischer Rekordmeister und gehört zu den wenigen Vereinen in Europa, die alle drei großen europäischen Klubwettbewerbe gewinnen konnten. Die Juvantêsa war zudem bis zu deren Auflösung Mitglied der G14 und gehörte danach zu den Gründervereinen der Europäischen Klub-Assoziation (ECA). Die Juvantêsa ist die erfolgreichste Vereinsmannschaft Sagradiens und eine der Top-Adressen im europäischen Fußball. Mit etwa 160.000 Mitgliedern ist der JSC einer der mitgliederstärksten Sportvereine der Welt. Im Jahr 2008 belegte der Klub mit 302 Milliarden Euro Rang 4 der umsatzstärksten Fußballklubs Europas. Mehr Umsatz konnten nur Real Madrid, Manchester United und der FC Barcelona machen.
Seine Heimspiele trägt der Klub im vereinseigenen Esplanat-Stadion (offiziell: Estâdiu de Juvante) aus. Die Vereinsfarben der Juvantêsa sind traditionell dunkelblau, grün und weiß, gespielt wird meistens in dunkelblauen Jerseys mit grünen Streifen oder anderen Elementen. Das ist der Grund, warum die Juvantêsa von Fans und Presse auch als "Blu i Verde" bezeichnet wird. Der Klub wird zudem auch "la Divina" genannt, Die Fans heißen "Juvantistas".
Zusammen mit dem großen Erzrivalen FC Bosa ist der Juvantêsa Sport Club der einzige sagradische Verein, der seit der Gründung der Prēmera Liga 1935 immer erstklassig gespielt hat. Die Duelle gegen Bosa werden traditionell als "Grande Clásico" bezeichnet und stellen neben dem Lokalderby gegen die Unión Desportiva, dem "Derbi Tulinês", den Höhepunkt jeder Spielzeit dar. Wenn es gegen UD Tulis geht und die "Blu i Verde" (JSC) gegen die "Celeste" (UD) trifft, ist die Stadt nahezu im Ausnahmezustand. Zudem besteht eine starke Fanrivalität zum Hauptstadtklub FC Semesta, die nicht zuletzt auch auf die Stadtrivalität der beiden Metropolen und auf historische Begebenheiten zurückgeht.
Zum Sportverein gehören neben der erfolgreichen Fußballabteilung auch Teams in anderen Sportarten, dazu zählen Handball (Juvantêsa-Saltes), Basketball (TÉLEM Juvantêsa) oder Rugby.
Inhaltsverzeichnis
- 1 Historie
- 1.1 Geschichte des Vereins
- 1.1.1 Gründung und erste Jahre
- 1.1.2 Die ersten Erfolge
- 1.1.3 Die Erfolge der Fünfziger und Sechziger Jahre
- 1.1.4 Sportliche Krise und Beginn der Präsidentschaft Iguarín
- 1.1.5 Die Glanzzeit der "Juvantêsa d’Oro"
- 1.1.6 Die ersten Jahre der Ära Saccín und die Trainerjahre Carles Noteros
- 1.1.7 Vom Ende der Ära Notero zum Umbruch unter De la Costa
- 1.1.8 Die "Juvantêsa Mágica" unter De la Costa und Restávio
- 1.1.9 Die Umbruchzeit der Präsidentschaft Martínez
- 1.1.10 Die Präsidentschaft Següer und die Rückkehr Pessués
- 1.1.11 Umbruch unter Xosé Sant-Estrell
- 1.2 Wichtige Finalspiele
- 1.2.1 Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale 1960 (3:7-Niederlage gegen Real Madrid)
- 1.2.2 Das Team der Juvantêsa im Messepokalfinale 1964 (Sieg gegen Valencia CF)
- 1.2.3 Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale 1979 (Sieg gegen Nottingham Forest)
- 1.2.4 Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale 1980 (1:0-Sieg gegen Hamburger SV)
- 1.2.5 Das Team der Juvantêsa im UEFA-Pokal-Finale 1987, Hinspiel
- 1.2.6 Das Team der Juvantêsa im UEFA-Pokal-Finale 1987, Rückspiel
- 1.2.7 Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale der Pokalsieger 1992 (Sieg gegen Werder Bremen)
- 1.2.8 Das Team der Juvantêsa im Finale des UEFA-Pokals 1997, Hinspiel (gegen Inter Mailand)
- 1.2.9 Das Team der Juvantêsa im Finale des UEFA-Pokals 1997, Rückspiel (gegen Inter Mailand)
- 1.2.10 Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 1999 (2:1 gegen Bayern München)
- 1.2.11 Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 2002 (1:2 gegen Real Madrid)
- 1.2.12 Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 2004 (Sieg gegen FC Porto)
- 1.2.13 Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 2010 (Sieg gegen Inter Mailand)
- 1.3 Präsidenten des Juvantêsa Sport Club
- 1.4 Cheftrainer des Juvantêsa Sport Club
- 1.5 Mannschaftskapitäne des Juvantêsa Sport Club
- 1.6 Erfolge
- 1.1 Geschichte des Vereins
- 2 Wappen
- 3 Spitznamen
- 4 Anhänger
- 5 Rivalitäten
- 6 Trainings- und Spielstätten
- 7 Andere Sportarten
- 8 Strukturen
- 9 Sponsoring
- 10 Fußball
Historie
Geschichte des Vereins
Gründung und erste Jahre
Im Jahr 1899 kamen in Tulis mehrere Studenten aus England, Deutschland, der Schweiz und Sagradien zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Da bei der Unión Desportiva zu dieser Zeit nur Sagradier spielen durften, gründeten die Studenten ihr eigenes Team und auf energisches Betreiben des deutschen Sportjournalisten und Hobby-Fußballers Hans Denzer (sagradisch: Joán Dénzer) hin wurde dann im Jahr 1901 aus dem losen Fußballklub ein eingetragener Sportverein unter dem Namen "Unión Sportiva Juvantêsa", benannt nach dem tulinischen Viertel, in dem man sich zum Fußballspielen traf. Joán Dénzer wurde auch zum ersten Präsidenten des Vereins (bis 1917) gewählt. Das Eintragungsdatum im Jahr 1901 wird vom Verein als offizielles Gründungsdatum genannt. 1910 kam es zur Fusion der Juvantêsa mit der "Tulinêsa Societá Desportiva", wodurch auch andere Sportarten ins Programm kamen und der Verein seinen heutigen Namen "Juvantêsa Sport Club" annahm.
Der JSC förderte unter der Präsidentschaft Denzers von Beginn an seine Fußballabteilung, sodass die Fußballmannschaft zu einem der dominanten Teams in der regionalen Liga Azumaresca wurde. Als solche stand die "Juvantêsa" im Jahr 1912 erstmals im Endspiel um die nationale Fußballmeisterschaft, in dem der junge Club gegen den Acelandaro SC aus der Hauptstadt Semess Lehrgeld bezahlen und eine 0:5-Niderlage einstecken musste. Auch der erneute Finaleinzug 1920 gegen den Regionalrivalen von Sportivo Vesaey endete mit einer Niederlage (5 :7) für die Tulinesen. Die Erfolge im Fußball führten zur Fusion mit einigen kleineren tulinischen Vereinen wie "Legio F.C. Tulisium" oder "Tulis Sport 1900".
Die ersten Erfolge
Im Jahr 1922 konnte die "Juvantêsa" erstmals den Gewinn der nationalen Meisterschaft feiern, nachdem der tulinesische Kapitän Bernardo Torris seine Mannschaft im Endspiel in Semess zu einem 3:2-Sieg über den Gastgeber Acelandaro SC geführt hatte. Diesen Erfolg konnten die Tulinesen 1925 noch einmal wiederholen. Im Jahr 1931 wechselte der umjubelte sagradische Nationalspieler Iacinto Defilipis von Lesnário zur Juvantêsa. Nachdem die Juvantêsa mit ihm im Jahr 1932 zum ersten Mal den sagradischen Pokalwettbewerb hatte gewinnen können, führte der mikolinische Trainer Fernand Devaler die Mannschaft in den Jahren 1936 und 1937 zum dritten und vierten Meistertitel der Klubgeschichte. Die nationale Dominanz der Tulinesen endete aber mit dem Abgang des Erfolgstrainers Devaler im Jahr 1938. Mit ihm ging ein Großteil der Klubführung und der Mannschaft, darunter auch Defilipis, der zum Lokalrivalen UD Tulis wechselte. Trotz des Abgangs wichtiger Spieler und Funktionäre gelang es der Juvantêsa schnell, wieder Anschluss an die Ligaspitze zu erhalten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte mit Iacinto Defilipis als Trainer Stabilität zurück in den Klub, der es aber in den Vierziger Jahren nicht mehr schaffte, weitere Titel zu gewinnen.
Die Erfolge der Fünfziger und Sechziger Jahre
Im Jahr 1949 zog die Mannschaft von der seit 1912 bespielten tradionellen Heimstätte, dem Stadion Campo de Crêus, ins neu errichtete Estâdiu de Juvante um, das zu Beginn etwa 63.000, nach mehreren Umbauten zwischendurch fast 80.000 Zuschauer fasste. Das neue Stadion auf dem Monte Esplanat beflügelte die Mannschaft und führte den Klub zurück in die Erfolgsspur. Der Sieg in der Copa Azumaria im Jahr 1950 war der Auftakt für eine Erfolgsserie des Vereins in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahre. Es folgte 1953 ein weiterer Sieg in diesem Wettbewerb. Unter Trainer Selle Cabral gewann die Juvantêsa 1953 ihre vierte Meisterschaft und konnte den Titelerfolg zwei Jahre später wiederholen. 1953 besiegte der JSC zudem im Finale der Coupe Latine in Lissabon den AC Mailand mit 3:0. Damit stieg die Juvantêsa in die Riege der europäischen Spitzenklubs auf. Nach mehreren titellosen Jahren konnte der Klub in den Jahren 1959, 1961 und 1962 unter dem Erfolgstrainer Santiago Flores drei Meisterschaften, die Copa Sagradia des Jahres 1960 sowie 1960 und 1961 zweimal die Copa Azumaria gewinnen. Im Jahr 1960 stand die Mannschaft zudem erstmals im Finale des Europapokals der Landesmeister, das aber mit 3:7 gegen Seriengewinner Real Madrid verloren wurde. Prägende Spieler dieser Jahre waren die Stürmer Walter Ernesto Guigou und Luis Manuel Perotti, der viermal sagradischer Torschützenkönig wurde, sowie die Ungarn Carles Szálasi und Gyula Kovács, die 1956 nach Westeuropa emigriert waren. Auch der junge Joán Santêres, bis 1975 Kapitän des Teams, gehörte in diesen Jahren bereits zur Mannschaft. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 im eigenen Land standen mit Luis Perotti, Andrés Mata und Joann Corelj drei JSC-Profis im sagradischen Kader, alle drei spielten im verlorenen Finale gegen Brasilien. 1964 stand die Juvantêsa erstmals im Finale des Messepokals und konnte den Wettbewerb durch einen Sieg gegen FC Valencia für sich entscheiden. Nach einer kürzeren Durststrecke in der Liga schoss Luis Perotti das vom Uruguayer Pablo Escobar trainierte JSC-Team 1965 zu Pokalsieg und Meisterschaft und damit zum ersten Double in der Vereinsgeschichte. Dies blieb jedoch für einige Jahre der letzte Titel. Die unglückliche Niederlage im Halbfinale des Landesmeisterpokals 1966 markierte das Ende einer Erfolgsepoche, der eine längere titellose Zeit folgte.
Sportliche Krise und Beginn der Präsidentschaft Iguarín
1968 übernahm der Unternehmer Fernando Iguarín die Präsidentschaft des Klubs und führte ihn nach einem Umbruch in eine neue goldene Ära. Zunächst aber hielt die sportliche Krise der Tulinesen an. Nachdem mit Carles Szálasi 1967 und Luis Perotti 1969 die letzten Stars der Fünfziger und frühen Sechziger Jahre das Team verlassen hatten, musste eine neue Mannschaft aufgebaut werden. Carles Szálasi wurde 1967 Trainer und baute um den neuen Kapitän Joán Santêres ein Team aus jungen sagradischen Talenten auf, zu dem die späteren Nationalspieler Francês Luiséu, António Casagra, Carles Notero, Joán Restruça und Joán Peres Soler gehörten. Die wegen ihres Alters auch als "Ninœs de Carles" bezeichneten Spieler gewannen 1971 die Copa Sagradia. Jedoch schafften es die Jungen Anfang der Siebziger nicht, die frühere Dominanz in der heimischen Liga von den Konkurrenten, vor allem aus Bosa und Semest dauerhaft zurückzugewinnen. Stattdessen musste der JSC in den Jahren 1968-1976 stets den Rivalen FC Bosa und FC Semesta den Vortritt in der Meisterschaft lassen. Auch auf europäischer Bühne konnte das Team zunächst nicht um die ganz großen Titel mitspielen. Stattdessen stand der Erzrivale aus Bosa 1974 und 1976 in zwei europäischen Finalspielen und konnte als erster sagradischer Klub den Landesmeisterpokal sowie zwei Jahre später den Pokalsiegerwettbewerb für sich entscheiden.
Die Glanzzeit der "Juvantêsa d’Oro"
Mit dem Wechsel von Francisco Chamot auf den Trainerstuhl der Juvantêsa im Jahr 1975 kehrte der Erfolg zurück in die Tule-Metropole und die goldenen Jahre der Juvantêsa nahmen ihren Beginn. Unumstrittener Star der Mannschaft war Carles Notero, der zu einem der besten Spieler der Welt herangereift war und als Kapitän der sagradischen Nationalmannschaft die "Azûr" zum Gewinn der Fußball-Europameisterschaft 1976 führte. Unter den EM-Helden waren gleich sechs Spieler des JSC. Es folgte die bis dahin erfolgreichste Zeit des Vereins. Erfolgstrainer Chamot gewann mit dem Klub zwischen 1977 und 1979 dreimal in Folge die sagradische Liga. 1978 konnte sogar das Double mit dem Pokalsieg erreicht werden. Führende Figuren der so genannten "Goldenen Juvantêsa" der späten Siebziger Jahre waren Torwart Hernán Luciano, Stürmer Alex Bruguera sowie im Mittelfeld die "Glorreichen Vier" aus Spielmacher Joán Restruça, Ticiano De la Costa, dem Mikolinier Francis Joann Decou sowie Kapitän Carles Notero, alles kreative Spieler von internationaler Klasse. Höhepunkt dieser Goldenen Ära war der erste Sieg im Finale des Europapokals der Landesmeister im Jahr 1979 gegen das englische Team von Nottingham Forest. Nach diesem Erfolg wechselte Trainer Chamot zum FC Barcelona. Über die gesamte Saison 1979/1980 hinweg fand sich die Juvantêsa nur im Mittelfeld der Premera Liga wieder. Dennoch gelang es dem Team auf internationaler Ebene, ihre Dominanz zu bewahren und den Europapokal zu verteidigen. Im Finale besiegte die Mannschaft von Carles Notero den Hamburger SV mit 1:0. Mit dem Wechsel Noteros zum FC Barcelona, Decous zum FC Nanthés und Joán Restruças zu AS Saint-Étienne zerfiel das Erfolgsteam nach der Saison.
Die ersten Jahre der Ära Saccín und die Trainerjahre Carles Noteros
Die folgenden Jahre gestalteten sich durchwachsen. Erfolge wie der Pokalsieg 1982 oder die Meisterschaft 1983 wechselten sich mit mäßigen Ergebnissen in Liga und Europapokal ab. Erst die Rückkehr Francisco Chamots in der Saison 1982/83 brachte neue sportliche Stabilität. In wirtschaftlicher Hinsicht brachten jedoch Missmanagement und teure Spielerverträge den Klub Anfang der Achtziger Jahre in schwere Nöte.
Bei der Präsidentschaftswahl im Januar 1984 konnte sich überraschend der erfolgreiche Tulineser Medienunternehmer Carles Saccín Laroux durchsetzen, der versprach, den Klub finanziell zu stabilisieren und als Top-Adresse im europäischen Fußball zu etablieren. Das Verhältnis der linksgerichteten Fans zum liberalen Unternehmer Saccín blieb lange angespannt, doch entwickelte sich eine gewisse Hass-Liebe, die auf den enormen Erfolgen Saccíns beruhten. Der Chef des Saccinvest-Konzerns investierte einige Millionen in den Klub mit dem Ziel, den Verein zu entschulden, zu professionalisieren und wieder an die Spitze des europäischen Fußballs zu führen. Er reformierte die Klubstrukturen, setzte einen erfahrenen Generalmanager aus seinem Konzern ein und bestellte den ehemaligen Juvantêsa-Kapitän Joán Santêres zum Sportdirektor. Dieser verpflichtete zur Saison 1984/1985 den dänischen Erfolgstrainer Ole Erik Simonsen, der den Verein sofort zur fünfzehnten Meisterschaft führte.
In einer neuerlichen sportlichen Krise im Winter 1985/1986 übernahm Juvantêsa-Legende Notero als Trainer die sportliche Leitung des Klubs. Notero baute ein schlagkräftiges Team um die argentinischen Weltmeister José Ramón Toricci, Ernesto Lombardi und Carlos Leonardi auf, in das neben weiteren Stars wie Luca Morientes, Jean-Armand Repain und Nationalspielern wie Roger Paranda und Torwartlegende Nestor Veba auch junge Nachwuchstalente wie Francisco Irruabi oder Marco Tinita eingebaut wurden. Notero führte die Juvantêsa zu einer neuerlichen Blütephase, in der die Blaugrünen zwischen 1988 und 1990 drei Meisterschaften in Folge sowie 1987 die Copa Sagradia und zum ersten Mal in der Klubgeschichte den UEFA-Pokal gewannen. Zudem stand das Team in den Jahren 1989 und 1990 zweimal in Folge im Finale des Landesmeisterpokals, wo Noteros Elf sich aber beidemale dem von Arrigo Sacchi trainierten AC Milan geschlagen geben musste.
Vom Ende der Ära Notero zum Umbruch unter De la Costa
Nachdem Notero infolge des neuerlichen Europapokal-Misserfolg im Jahr 1990 zurückgetreten war, zerfiel das Erfolgsteam der vergangenen Jahre. Noteros Nachfolger, der Niederländer Ruud Van Breukelen, gewann mit dem Team 1991 den sagradischen Pokal, konnte aber in der Liga keine Erfolge erzielen. Im Februar 1992 kehrte Notero nochmals auf den Trainerstuhl der Juvantêsa zurück. Er führte das Team noch auf Platz drei in der Liga sowie zum ersten Sieg im Europapokal der Pokalsieger. Im Finale in Lissabon schlug die Juvantêsa den deutschen Vertreter Werder Bremen und ist seitdem einer der vier Vereine in Europa, der es geschafft hat, alle drei großen europäischen Pokalwettbewerbe zu gewinnen.
Nachdem die Juvantêsa bereits zwei Tage vor Saisonende 1992/1993 die angestrebte Meisterschaft verpasst hatte, trat Notero im Mai 1993 erneut von seinem Traineramt zurück. Unter seinem bisherigen Assistenten Selle Xusgard gewann das Team drei Wochen später die Copa Sagradia. Xusgard wurde aber bereits im Winter des Jahres nach einer Negativserie in der Liga entlassen. Für ein halbes Jahr übernahm der zum Teamchef beförderte Assistent Juan Ernesto Lombardi, der den Klub zur Vizemeisterschaft führte. Danach wurde Ticiano De la Costa als neuer Cheftrainer vorgestellt. Unter seiner Leitung begann eine neue Blütezeit für die Juvantêsa. Mit dem aus Italien nach Sagradien zurückgekehrten Libero Paulo Varigell, dem sagradisch-argentinischen Sturmduo Diego Juván/Claudio Priavoggio sowie Mittelfeldregisseur Daniel Pessué, der im Sommer 1994 für die sagradische Rekordablösesumme von 8,5 Millionen Euro von Inter Mailand verpflichtet wurde, holte Großinvestor Saccín internationale Stars nach Tulis, die das Team in der Saison 1994/95 zur ersten sagradischen Meisterschaft seit fünf Jahren führten.
Die "Juvantêsa Mágica" unter De la Costa und Restávio
Nach der enttäuschenden Saison 1995/96 konnten die Blau-Grünen wieder an alte Erfolge anknüpfen und wurden 1997 in der Liga Zweiter hinter Überraschungsmeister SC Mistrech. Im Finale des UEFA-Pokals besiegte die Juvantêsa mit einem Tor des jungen Stürmers Miquel Pin das Team von Inter Mailand. In der Folgesaison gewann De la Costa seine zweite Meisterschaft als JSC-Trainer, verließ danach aber den Verein, um Technischer Direktor beim sagradischen Fußballverband zu werden. In der Zeit zuvor hatte es vermehrt Unstimmigkeiten zwischen dem eigensinnigen Trainer und der Klubführung gegeben. De la Costas Nachfolger Joán Restávio sollte die von De la Costa begonnene Serie zur erfolgreichsten Ära der Juvantêsa ausbauen. Zwischen 1998 und 2001 gewannen die Blaugrünen als erste sagradische Mannschaft vier Meistertitel hintereinander. Höhepunkt war die Saison 1998/1999, in der die Juvantêsa als erste Mannschaft überhaupt das Triple aus Meisterschaft, nationalem Pokalsieg und Gewinn der UEFA Champions League feiern konnte. Im Finale in Barcelona besiegte der JSC die Mannschaft von Bayern München in einem denkwürdigen Finalspiel durch zwei Joker-Tore in der Nachspielzeit durch Daniel Pessué und Tristán l’Areác mit 2:1. Für diese historischen Leistungen wurde die Juvantêsa im Jahr 2000 mit dem Laureus-Award für die beste Mannschaft ausgezeichnet. Prägender Spieler der Ära war Superstar Daniel Pessué, der 1999 zum zweiten Mal nach 1995 zu Europas Fußballer des Jahres gewählt wurde. Beim erfolgreichen Abschneiden der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1998 (Platz 3) und der EURO 2000 (Platz 2) stammte der Kern der Mannschaft vom JSC. Nachdem das Team in der Saison 2001/2002 sowohl im Endspurt um die Ligameisterschaft als auch im Championsleague-Finale gegen Real Madrid knapp gescheitert war, führte Restávio das Team in den kommenden beiden Jahren nochmals zu zwei Meisterschaften. 2004 siegte zudem ein verjüngtes Team, in dem sich der 23-jährige José María Del Piey zum prägenden Spieler entwickelte, im Finale der Championsleague gegen den FC Porto und konnte damit den vierten Erfolg der Juvantêsa im höchsten Europapokal feiern. Del Piey wurde danach zum Weltfußballer des Jahres gewählt und trat damit das Erbe Pessués an, der seine Karriere nach dem Finalsieg beendete. In der Saison 2002/2003 wurde das bisherige Esplanat-Stadion weitgehend rückgebaut und durch eine hochmoderne Fußballarena ersetzt. Während der Um- und Neubaumaßnahmen trug die Juvantêsa ihre Heimspiele im ungeliebten UD-Stadion in Illón aus. In einer Onlineabstimmung sprachen sich die Fans dafür aus, dem neuen 60.000 Zuschauer fassenden Stadion den Namen des alten zu geben. Seither ist das neu errichtete Estâdiu de Juvante auch als "Novo Esplanat" bekannt. Pläne, das Stadion nach Carles Notero zu benennen, waren auf dessen eigene Bedenken hin fallen gelassen.
Die Umbruchzeit der Präsidentschaft Martínez
Nach dem Karriereende Pessués und einer enttäuschenden Saison 2004/2005 ohne Titelgewinn endete die seit 1997 nahezu ununterbrochene Erfolgsära De la Costa-Restávio. Bereits im Januar 2005 hatte Carles Saccín nach nunmehr einundzwanzig Jahren als Präsident nicht mehr für eine neue Amtszeit kandidiert. Sein Nachfolger Alberto Joán Martínez machte die sportliche Leitung für die Misserfolge der Saison verantwortlich und geriet zunehmend in Widerspruch zu Erfolgtrainer Joán Restávio, der zum Ende der Saison 2004/2005 entlassen wurde. Als Nachfolger verpflichtete Martínez den sagradischen Erfolgstrainer Luis Etxeberría, der in Tulis aber nicht an seine alten Erfolge mit Bosa und Barcelona anknüpfen konnte und die Juvantêsa nach einer erfolglosen Saison 2005/2006, in der der Klub lediglich die Copa de la Liga gewann, wieder verließ. Mit Etxeberría beendete im Sommer 2006 auch der langjährige Sportdirektor Alex Bruguera nach mehr als zehn Jahren seine Arbeit in Tulis, nachdem er seit Monaten mit Martínez über die Transferpolitik gestritten hatte und gegen den Verkauf von Spielern wie Diego Rosário und John Kasongo Novurengo gestimmt hatte, die zu Topklubs im europäischen Ausland wechselten. Diesen Weg hatte im Vorjahr bereits Abwehrchef Eduardo Costane eingeschlagen.
Nach dem Rücktritt Brugueras beförderte Martínez dessen bisherigen Assistenten Ariel Valesta zum Hauptverantwortlichen für die Transferpolitik, der sich mit den Verpflichtungen u.a. von Mário Caetano und Weltmeister Nicola Scajola millionenschwere Fehleinkäufe leistete. Als Nachfolger von Cheftrainer Luis Etxeberría wurde zur Saison 2006/2007 mit Ramón José-Vells der Trainer des frisch gebackenenden UEFA-Cup-Siegers Nonthí-Moçón Football Club verpflichtet, der sich als Cheftrainer der Pinländer den Ruf eines internationalen Toptrainers und Taktikexperten erarbeitet hatte. Unter José-Vells misslang aber der Start in die Saison 2006/2007 vollständig, sodass der Trainer bereits im Januar 2007 gehen musste. Als Nachfolger wurde schließlich der Franzose Bernard Coutier vorgestellt, der den ehemaligen Juvantêsa-Stürmer Jean-Armand Repain als Assistenztrainer mitbrachte. Coutier führte das Team in der Saison 2007/2008 zum ersten Pokalsieg seit neun Jahren, scheiterte im Rennen um die Meisterschaft aber erneut gegen den FC Bosa.
Die Präsidentschaft Següer und die Rückkehr Pessués
Nach einem Misstrauensvotum der vereinsinternen Opposition gegen Martínez wurde im Januar 2008 der Unternehmer Joán Següer zum neuen Präsidenten des Vereins gewählt. Següer wurde unter anderem von JSC-Legende Notero unterstützt und brachte den ehemaligen Juvantêsa-Kapitän Luca Morientes als Sportdirektor sowie Klublegende Joán Peres Soler als Vizepräsidenten mit. Mit der Geschäftsführung des Klubs als Generaldirektor wurde der Jurist Francisco Chabarell betraut. Zunächst war über ein Engagement Noteros als Sportdirektor oder Vizepräsident spekuliert worden. Dieser verzichtete aber auf ein offizielles Amt im Klub, um weiterhin als Co-Präsident der EURO 2008 s.a. zu fungieren, versprach aber, weiterhin als Vorstandsberater zur Verfügung zu stehen. Següer versprach, eine neue junge Mannschaft aufzubauen, die an die Erfolge der Ära Restávio anknüpfen sollte.
Nach dem erneuten Misserfolg der Mannschaft in Liga und Championsleague erklärte Trainer Coutier seinen Rücktritt zum Ende der Saison 2007/2008. Als Nachfolger Coutiers im Amt des Cheftrainers präsentierte Següer die Juvantêsa-Legende Daniel Pessué, der zuvor erfolgreich als Trainer und Teammanager des mikolinischen Erstligisten AS Macedi gearbeitet und den Verein mit blutjungen Spielern zu Pokalsieg und Vizemeisterschaft in der LN-A geführt hatte. Die Rückkehr Pessués zur Juvantêsa wurde von den Fans frenetisch umjubelt und mit großen Hoffnungen verbunden. Següer und Fußballdirektor Luca Morientes stellten Pessué eine umfassend sanierte Mannschaft zur Verfügung. Zu den Transfers gehörten Nationalspieler Juliano Valpieta, Rückkehrer John Kasongo Novurengo sowie Torjäger Silva Kalé, der zuvor beim FC Porto zu einem der besten Stürmer Europas herangereift war. Sie sollten neben Eigengewächsen wie den frisch gebackenen Europameistern José María Del Piey, Chahid Belazal oder Lionel Eskerro sowie Mittelfeldmotor Rafael Velozo ein neues Weltklasseteam bilden, um zur nationalen und internationalen Dominanz früherer Jahre zurückzukehren.
Bereits im ersten Jahr unter Pessué gewann das Team zum ersten Mal seit 2004 wieder eine nationale Meisterschaft. In der Championsleague war im Halbfinale gegen Titelverteidiger Manchester United Schluss. Schließlich konnte das Team auch in den beiden Folgespielzeiten 2009/2010 und 2010/2011 - und damit dreimal in Folge – die Meisterschaft für sich entscheiden. Auf dem sportlichen Höhepunkt gewann die Mannschaft 2010 im Finale gegen Inter Mailand zum fünften Mal in der Geschichte des Vereins die UEFA Champions League. Nur wenige Wochen später gehörten mit Lionel Eskerro, Juliano Valpieta, Mikel Andrêu, Rafael Velozo, José María Del Piey, Chahid Belazal und dem erst 20-jährigen Shootingstar David Albet gleich sieben Akteure der Juvantêsa zum sagradischen Erfolgsteam, das bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 im Finale, einer Neuauflage des Europameisterschaftsendspiels 2008, erneut Spanien besiegen und sich als weltbestes Team etablieren konnte.
Nach einer eher enttäuschenden Spielzeit 2011/2012, in der das Team von Daniel Pessué in der Liga nur Zweiter hinter dem FC Bosa wurde und keinen großen Titel gewann, konnten die Blu i Verde die Folgesaison 2012/2013 wieder als Tabellenerster in der Premera Liga abschließen und damit den vierten Meistertitel in fünf Jahren feiern. In der Folge erklärte Daniel Pessué, seinen 2014 auslaufenden Vertrag nicht verlängern und stattdessen einen Wechsel vollziehen zu wollen. Die Spielzeit 2013/2014, die letzte unter Pessué, startete mit einigen Misserfolgen, sodass die Mannschaft in der Liga früh ins Hintertreffen geriet und erst durch eine Siegesserie in der Rückrunde wieder um die Meisterschaft mitspielen konnte. Am Ende zog das Team aber den Kürzeren gegen die alles dominierende Mannschaft vom FC Semesta.
Umbruch unter Xosé Sant-Estrell
Zum Ende der Spielzeit 2013/2014 verließ Erfolgstrainer und Klublegende Daniel Pessué, wie bereits längere Zeit angekündigt, den sagradischen Rekordmeister nach sechs Jahren, vier Meistertiteln und einem Championsleague-Erfolg als Chefcoach. Als Nachfolger präsentierte der Klub den 39-jährigen Mikolinier Xosé Sant-Estrell, der zuvor den Nationalligisten Athletic Platense trainiert und überraschend bis ins Finale der UEFA Europa League geführt hatte. Von der Vereinsführung wurde Sant-Estrell, unter Pessué einst Co-Trainer beim AS Macedi, als "absoluter Wunschtrainer" bezeichnet.
Mit Sant-Estrell wurde auch ein Umbruch um Team der Blaugrünen eingeleitet. Nachdem Spielmacher Rafael Velozo das Team schon im Sommer 2013 verlassen hatte, kehrten nun mit Abwehrchef João Silva und Stürmerstar Silva Kalé weitere langjährige Leistungsträger dem Team den Rücken. Mit dem Brasilianer Lucas Araújo und dem serbischen Abwehrtalent Nebojsa Jajic wurde die Defensive nur punktuell verstärkt, während in der Offensive tief in die Geldbörse gegriffen wurde. Für den argentinischen Starstürmer Uriel de Alejandro zahlte die Juvantêsa rund 45 Millionen Euro und tätigte damit einen neuen Rekordtransfer in der Vereinsgeschichte.
Wichtige Finalspiele
Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale 1960 (3:7-Niederlage gegen Real Madrid)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Andrés Vidragill | ||
| 2 | DF | SAG | Andrés Santespíritu (C) | ||
| 3 | DF | SAG | Joán Santêres | ||
| 4 | DF | SAG | Manuel Iribar | ||
| 5 | DF | SAG | Jorge Arretxu | ||
| 6 | MF | SAG/MIC | Joann Corelj | ||
| 7 | MF | HUN/SAG | Gyula Kovács | ||
| 8 | FW | SAG | Andrés Mata | ||
| 9 | FW | SAG | Luis Manuel Perotti | ||
| 10 | FW | URU/SAG | Walter Ernesto Guigou | ||
| 11 | FW | HUN/SAG | Károly Szálasi |
Das Team der Juvantêsa im Messepokalfinale 1964 (Sieg gegen Valencia CF)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Andrés Vidragill | ||
| 2 | DF | SAG | Andrés Santespíritu (C) | ||
| 3 | DF | SAG | Joán Santêres | ||
| 4 | DF | SAG | Manuel Iribar | ||
| 5 | DF | SAG | Natálio Josefe Riera | ||
| 6 | MF | SAG/MIC | Joann Corelj | Anastásio Cartagêni (SAG) | |
| 7 | MF | HUN/SAG | Károly Szálasi | ||
| 8 | MF | SAG | Manuel Berexe | ||
| 9 | MF | SAG | Jorge Arretxu | ||
| 10 | FW | SAG | Luis Manuel Perotti | ||
| 11 | FW | SAG | Alfonso Berguixete |
Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale 1979 (Sieg gegen Nottingham Forest)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Hernán Luciano | ||
| 2 | DF | SAG | Joán León Peres Soler | ||
| 3 | DF | SAG | Carles Arbial | ||
| 4 | MF | SAG | Carles Notero (C) | ||
| 5 | DF | SAG | Roberto Vidrial | ||
| 6 | DF | MIC | Luvis Mari Gerart | ||
| 7 | MF | SAG | Ticiano De la Costa | ||
| 8 | MF | SAG | Joán Restruça | ||
| 9 | FW | SAG | Alex Bruguera | ||
| 10 | MF | MIC | Francis Joann Decou | Paulo Costa (SAG) | |
| 11 | FW | SAG | Daniel Rodríguez |
Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale 1980 (1:0-Sieg gegen Hamburger SV)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Hernán Luciano | ||
| 2 | DF | SAG | Joán León Peres Soler | ||
| 3 | DF | SAG | Carles Arbial | ||
| 4 | MF | SAG | Carles Notero (C) | ||
| 5 | DF | SAG | Roberto Vidrial | ||
| 6 | DF | MIC | Luvis Mari Gerart | ||
| 7 | MF | SAG | Fernando León | ||
| 8 | MF | SAG | Joán Restruça | ||
| 9 | MF | SAG | Ticiano De la Costa | ||
| 10 | FW | MIC | Francis Joann Decou | ||
| 11 | FW | SAG | Alex Bruguera | Jonas Reberg (SWE) |
Das Team der Juvantêsa im UEFA-Pokal-Finale 1987, Hinspiel
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Nestor Veba | ||
| 5 | SW | SAG | Carles Iribar | ||
| 4 | RB | SAG | Sergio Kappa | ||
| 2 | CB | SAG | Joán Fernandez | ||
| 3 | LB | SAG | Roger Javier Paranda | ||
| 7 | RM | SAG | Joán María Premera | Carloso (SAG) | |
| 6 | CM | ARG | Ernesto Juan Lombardi | ||
| 10 | CM | SAG | Francisco Irruabi | ||
| 8 | LM | JUG | Slovan Juricic | ||
| 11 | CF | SAG | Diego Cruzera | José Ramón Toricci (ARG) | |
| 9 | CF | SAG | Luca Morientes (C) |
Das Team der Juvantêsa im UEFA-Pokal-Finale 1987, Rückspiel
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Nestor Veba | ||
| 5 | SW | SAG | Carles Iribar | ||
| 2 | CB | SAG | Joán Fernandez | ||
| 4 | CB | SAG | Roger Javier Paranda | ||
| 6 | RWB | SAG | Sergio Kappa | ||
| 3 | LWB | SAG | Luis Javier Marito | Slovan Juricic (JUG) | |
| 8 | CM | ARG | Ernesto Juan Lombardi | ||
| 7 | CM | SAG | Joán María Premera | ||
| 10 | CM | ARG | José Ramón Toricci | Danny Van Alst (NED) | |
| 11 | CF | SAG | Diego Cruzera | ||
| 9 | CF | SAG | Luca Morientes (C) |
Das Team der Juvantêsa im Europapokalfinale der Pokalsieger 1992 (Sieg gegen Werder Bremen)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Nestor Veba | ||
| 10 | SW | ARG | Ernesto Juan Lombardi (C) | ||
| 4 | RB | SAG | Guillamo Franco | ||
| 3 | CB | SAG | Roger Javier Paranda | ||
| 2 | LB | SAG | Álvaro Lucile | ||
| 5 | DM | SAG | Stefano Detânia | ||
| 6 | RM | SAG | Gabriel Oreago | ||
| 7 | LM | SAG | Daniel Laponte | Karlheinz Schneider (GER) | |
| 8 | AM | SAG | Joaquín Rey | ||
| 9 | CF | FRA | Jean-Armand Repain | ||
| 11 | CF | SAG | Marco Tinita | Danny Van Alst (NED) |
Das Team der Juvantêsa im Finale des UEFA-Pokals 1997, Hinspiel (gegen Inter Mailand)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Mário Selsia | ||
| 16 | RB | SAG | Ariel Valesta | ||
| 5 | CB | SAG | Paulo Varigell | ||
| 15 | CB | POR | Roberto Bento | ||
| 3 | LB | SAG | Roger Javier Paranda (C) | ||
| 4 | DM | FRA | Yohan Cajani | ||
| 6 | RM | SAG | Jocéntilo Esalla | Marco Conianatra (SAG) | |
| 7 | LM | POR | Paulo Madeiro | Tristán L'Areác (SAG) | |
| 10 | AM | SAG | Daniel Pessué | ||
| 20 | CF | BRA | Trajano | ||
| 19 | CF | JUG | Milan Paisic | Miquel Angel Pin (SAG) |
Das Team der Juvantêsa im Finale des UEFA-Pokals 1997, Rückspiel (gegen Inter Mailand)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Mário Selsia | ||
| 16 | CB | SAG | Ariel Valesta | ||
| 5 | CB | SAG | Paulo Varigell | ||
| 3 | CB | SAG | Roger Javier Paranda (C) | ||
| 6 | RM | SAG | Jocéntilo Esalla | ||
| 4 | DM | FRA | Yohan Cajani | ||
| 15 | DM | POR | Roberto Bento | ||
| 7 | LM | POR | Paulo Madeiro | ||
| 10 | AM | SAG | Daniel Pessué | ||
| 20 | CF | BRA | Trajano | Tristán L'Areác (SAG) | |
| 9 | CF | SAG | Miquel Angel Pin |
Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 1999 (2:1 gegen Bayern München)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Mário Selsia | ||
| 26 | RB | ARG | Carlos Paul Donadoni | ||
| 5 | CB | SAG | Paulo Varigell (C) | ||
| 3 | CB | CHL | Roberto Sayenne | ||
| 13 | LB | FRA | René Francque | ||
| 4 | DM | SAG | Yohan Cajani | Angel Viét (SAG), 80' | |
| 17 | RM | SAG | Víctor Giani | ||
| 7 | LM | POR | Paulo Madeiro | ||
| 10 | AM | SAG | Daniel Pessué | ||
| 20 | CF | ARG | Enrico Scola | Miquel Angel Pin (SAG), 88' | |
| 19 | CF | ITA | Maurizio Corbani | Tristán L'Areác (SAG), 80' |
Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 2002 (1:2 gegen Real Madrid)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Mário Selsia | ||
| 2 | RB | SAG | Mikel Andrêu | ||
| 18 | CB | SAG | António López | ||
| 3 | CB | CHL | Roberto Sayenne | ||
| 13 | LB | SAG | Daniel Vespo | René Francque (FRA) | |
| 21 | DM | SAG | Claudio Piro | ||
| 6 | RM | SAG | Jocéntilo Esalla | ||
| 25 | LM | NGA | John Kasongo Novurengo | ||
| 10 | AM | SAG | Daniel Pessué (C) | ||
| 27 | SS | SAG | José María Del Piey | Iven Njelsen (NOR) | |
| 9 | CF | URU | Luis Iván Pérez | Tristán L'Areác (SAG) |
Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 2004 (Sieg gegen FC Porto)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Mário Selsia | ||
| 2 | RB | SAG | Mikel Andrêu | ||
| 5 | CB | SAG | António López | ||
| 14 | CB | SAG | Eduardo Costane | ||
| 4 | LB | SAG | Sergio Concergaçâu | ||
| 6 | DM | SAG | Jocéntilo Esalla | Claudio Piro (SAG) | |
| 25 | DM | NGA | John Kasongo Novurengo | ||
| 10 | AM | SAG | Daniel Pessué (C) | Dani (SAG) | |
| 27 | AM | SAG | José María Del Piey | ||
| 11 | ST | ITA | Luigi Arita | José López (SAG) | |
| 9 | ST | SAG | Diego Rosário |
Das Team der Juvantêsa im Finale der UEFA Champions League 2010 (Sieg gegen Inter Mailand)
| No. | Pos. | Nat. | Name | Eingewechselt | |
| 1 | GK | SAG | Lionel Eskerro | ||
| 27 | RB | SAG | Joaquín Celestino | ||
| 2 | CB | SAG | Mikel Andrêu | ||
| 23 | CB | POR | João Silva | ||
| 8 | LB | BRA | Thiago Alves | ||
| 4 | CM | NGA | John Kasongo Novurengo | ||
| 5 | CM | SAG | Rafael Velozo | ||
| 11 | RW | ARG | León Javier Estarri | Cristiano Leira (BRA) | |
| 10 | AM | SAG | José María Del Piey (C) | ||
| 24 | LW | SAG | David Albet | Xavier Lescart (MIC) | |
| 7 | ST | SAG | Chahid Belazal | Silva Kalé (BLH) |
Präsidenten des Juvantêsa Sport Club
| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | Nationalität |
| 1901 | 1917 | Joán Denzer | Deutschland |
| 1917 | 1919 | Selle Rosaro | Sagradien |
| 1919 | 1919 | Martín Albacete | Sagradien |
| 1919 | 1920 | Joán Denzer | Deutschland |
| 1920 | 1938 | Marino Ibarretxe | Sagradien |
| 1938 | 1941 | José Náutico | Sagradien |
| 1941 | 1945 | Jacquel Delmonte | Sagradien |
| 1945 | 1968 | David Arcélio Saforcada | Sagradien |
| 1968 | 1982 | Fernando Iguarín | Sagradien |
| 1982 | 1984 | Aliureto Ceà Fernandez | Sagradien |
| 1984 | 1984 | Gaitán Restruç | Sagradien |
| 1984 | 2005 | Carles Saccín Laroux | Sagradien |
| 2005 | 2008 | Alberto Joán Martínez | Sagradien |
| 2008 | Joán Següer Rovira | Sagradien |
Cheftrainer des Juvantêsa Sport Club
| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | Nationalität | Erfolge |
| 1923 | 1926 | Douglas McAdams | Schottland | Premera Liga 1925 |
| 1926 | 1929 | Michael Stanton | England | |
| 1929 | Apr 1938 | Fernand Devaler | Mikolinien | Premera Liga 1936, 1937; Copa Sagradia 1932 |
| Jun 1938 | Nov 1943 | Martín Costa | Sagradien | |
| Nov 1943 | Jun 1944 | Selle Aliureto Cabral | Sagradien | |
| Jul 1944 | Jun 1951 | Iacinto Defilipis | Sagradien | Copa Azumaria 1950 |
| Jul 1951 | Jun 1953 | Selle Aliureto Cabral | Sagradien | Premera Liga 1952, 1953; Coupe Latine 1953; Copa Azumaria 1953 |
| Jul 1953 | Jun 1956 | Santiago Flores | Sagradien | |
| Jul 1956 | Feb 1958 | Miguel Cuéllar | Paraguay | |
| Feb 1958 | Jun 1958 | Arrigo Salazar | Sagradien | |
| Jul 1958 | Jun 1961 | Santiago Flores | Sagradien | Premera Liga 1959, 1961; Copa Azumaria 1960, 1961, Copa Sagradia 1960 |
| Jul 1961 | Jun 1962 | Franz Hórvacek | Tschechoslowakei | Premera Liga 1962 |
| Jul 1962 | Jun 1964 | Sándor Gyuményi | Ungarn | Messepokal 1964 |
| Jul 1964 | Jun 1965 | Pablo Escobar | Uruguay | Premera Liga 1965; Copa Sagradia 1965 |
| Jun 1965 | Mai 1966 | Santiago Flores | Sagradien | |
| Mai 1966 | Dez 1966 | Franz Hórvacek | Tschechoslowakei | |
| Jan 1967 | Jun 1967 | Luis Manuel Perotti | Sagradien | |
| Jul 1967 | Nov 1969 | Károly Szálasi | Ungarn/Sagradien | |
| Nov 1969 | Jul 1970 | Luis Manuel Perotti | Sagradien | |
| Jul 1970 | Sep 1971 | Károly Szálasi | Ungarn/Sagradien | Copa Sagradia 1971 |
| Sep 1971 | Mai 1972 | Gonzalo Jaime Blanco | Argentinien | |
| Mai 1972 | Jan 1973 | Rinaldo Marcos | Brasilien | |
| Jan 1973 | Aug 1973 | Márcio Veraldes (†) | Sagradien | |
| Aug 1973 | Mai 1974 | Sören Fjellgard | Schweden | |
| Mai 1974 | Jun 1975 | Karl-Heinz Lemberger | Deutschland | |
| Jul 1975 | Jun 1979 | Francisco Chamot | Sagradien | Premera Liga 1977, 1978, 1979; Copa Sagradia 1978; Landesmeisterpokal 1979 |
| Jul 1979 | Dez 1979 | Marian Milanic | Jugoslawien | |
| Dez 1979 | Jan 1980 | Luciano Gomes | Sagradien | |
| Jan 1980 | Dez 1981 | Daniel Lapuente | Argentinien | Landesmeisterpokal 1980 |
| Jan 1982 | Mär 1982 | Károly Szálasi | Ungarn/Sagradien | |
| Mär 1982 | Aug 1982 | Luca Martínez | Sagradien | Copa Sagradia 1982 |
| Aug 1982 | Aug 1982 | Donado Cabrera, interim | Sagradien | |
| Aug 1982 | Jun 1984 | Francisco Chamot | Sagradien | Premera Liga 1983 |
| Jul 1984 | Dez 1985 | Ole Erik Simonsen | Dänemark | Premera Liga 1985 |
| Dez 1985 | Jun 1990 | Carles Notero | Sagradien | Premera Liga 1988, 1989, 1990; Copa Sagradia 1987, 1990; UEFA-Cup 1987 |
| Jul 1990 | Feb 1992 | Ruud Van Breukelen | Niederlande | Copa Sagradia 1991 |
| Feb 1992 | Apr 1993 | Carles Notero | Sagradien | Europapokal der Pokalsieger 1992 |
| Mai 1993 | Dez 1993 | Selle Névito Xusgard | Sagradien | Copa Sagradia 1993 |
| Dez 1993 | Jun 1994 | Ernesto Juan Lombardi | Argentinien | |
| Jul 1994 | Jun 1998 | Ticiano De la Costa | Sagradien | Premera Liga 1995, 1998; UEFA-Cup 1997 |
| Jul 1998 | Jun 2005 | Joán Restávio | Sagradien | Premera Liga 1999, 2000, 2001, 2003, 2004; Copa Sagradia 1999; Championsleague 1999, 2004 |
| Jul 2005 | Jun 2006 | Luis Etxeberría | Sagradien | Copa de la Liga 2006 |
| Jul 2006 | Jan 2007 | Ramón José-Vells | Sagradien | |
| Jan 2007 | Jan 2007 | Paulo Varigell, interim | Sagradien | |
| Jan 2007 | Jun 2008 | Bernard Coutier | Frankreich | Copa Sagradia 2008 |
| Jul 2008 | Jun 2014 | Daniel Pessué | Sagradien | Premera Liga 2009, 2010, 2011, 2013; Championsleague 2010 |
| Jul 2014 | Xosé Sant-Estrell | Mikolinien |
Mannschaftskapitäne des Juvantêsa Sport Club
| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | Nationalität | Jahre im Team |
| 1964 | Andrés Santespíritu | Sagradien | ||
| 1964 | 1966 | Károly Szálasi | Ungarn | 1957-1967 |
| 1966 | 1969 | Luis Manuel Perotti | Sagradien | 1949-1969 |
| 1969 | 1975 | Joán Santêres | Sagradien | 1955-1975 |
| 1975 | 1980 | Carles Notero | Sagradien | 1968-1980 |
| 1980 | 1982 | Joán Peres Soler | Sagradien | 1963-1982 |
| 1982 | 1983 | Carles Arbial | Sagradien | 1973-1983 |
| 1983 | 1984 | Roberto Vidrial | Sagradien | Bis 1984 |
| 1984 | 1986 | Sergio Quella | Sagradien | 1981-1986 |
| 1986 | 1989 | Luca Morientes | Sagradien | 1982-1990 |
| 1989 | 1992 | Ernesto Juan Lombardi | Argentinien | 1986-1992 |
| 1992 | 1993 | Nestor Veba | Sagradien | 1976-1996 |
| 1993 | 1998 | Roger Javier Paranda | Sagradien | 1984-1998 |
| 1998 | 2000 | Paulo Varigell | Sagradien | 1994-2000 |
| 2000 | 2004 | Daniel Pessué | Sagradien | 1994-2004 |
| 2004 | 2007 | Mário Selsia | Sagradien | 1993-2007 |
| 2007 | 2015 | José María Del Piey | Sagradien | 1998-2015 |
| 2015 | Fernand Demont | Mikolinien | seit 2006 |
Erfolge
National
- 29 Mal Sagradischer Meister: 1922, 1925 1936, 1937, 1952, 1953, 1959, 1961, 1962, 1965, 1977, 1978, 1979, 1983, 1985, 1988, 1989, 1990, 1995, 1998, 1999, 2000, 2001, 2003, 2004, 2009, 2010, 2011, 2013
- 12 Mal Sagradischer Pokalsieger: 1932, 1960, 1965, 1971, 1978, 1982, 1987, 1990, 1991, 1993, 1999, 2008
- 4 Mal nationales Double: 1965, 1978, 1990, 1999
- 12 Mal Sagradischer Super-Cup-Gewinner: 1982, 1983, 1988, 1990, 1993, 1998, 1999, 2001, 2004, 2008, 2010, 2011, 2013
- 1 Mal Sagradischer Ligapokal-Sieger: 2006
International
- 5 Mal Championsleague-Sieger: 1979, 1980, 1999, 2004, 2010 (4 Mal Zweiter: 1960, 1989, 1990, 2002)
- 2 Mal UEFA-Pokal-Sieger: 1987, 1997
- 1 Mal Messepokal-Sieger: 1964
- 1 Mal Gewinner des Europapokals der Pokalsieger: 1992
- 4 Mal Europäischer Super-Cup-Sieger: 1979, 1992, 2004, 2010
- 3 Mal Weltpokal-Sieger: 1979, 1999, 2004
- 1 Mal FIFA Klub-Weltmeister: 2010
- 1 Mal Sieger der Coupe Latine: 1953 (1 Mal Zweiter: 1952)
- 4 Mal Sieger der Copa Azumaria: 1950, 1953, 1960, 1961
Wappen
Das Wappen des Vereins ziert traditionell eine stilisierte griechische Göttin, interpretiert als Dea Juvans, eine Allegorie des Stadtteils Juvante, gepaart mit den Initialen JSC sowie dem Stadtwappen von Tulis in Form einer stilisierten Lilie.
Spitznamen
Der Juvantêsa Sport Club wird von seinen Anhängern meist nur als "la Juvantêsa" bezeichnet. Daneben ist die Kurzform JSC üblich. Aufgrund der Spielfarben und in Abgrenzung von der "Celeste" UD wird das Team auch als "ils Blu i Verde" (die Blaugrünen, wörtlich in etwa jene blau und grün) oder "la Blu i Verde" bezeichnet. Die Fans der Juvantêsa werden "Juvantistas" genannt. Aufgrund des Wappens sowie der jahrzehntelangen Erfolge wird der Klub auch als "la Divina" (die Göttliche) bezeichnet.
Anhänger
Im Gegensatz zu den eher bürgerlich-konservativen "Udistas" stammen die Anhänger der Blau-Grünen, die "Juvantistas", traditionell eher aus der tulinesischen Arbeiterschaft. Während die Anhänger der Unión Desportiva traditionell eher aus den bürgerlichen Stadtteilen im Norden von Tulis stammen, hat die Juvantêsa ihre Fanbase eher in den südlichen Arbeiterstadtteilen.
Rivalitäten
Die Mannschaften der Juvantêsa und der Unión Desportiva treffen jährlich im traditionellen "Derbi Tulinês" aufeinander, in dem es um die Vorherrschaft in der Stadt geht. Da die Juvantêsa ursprünglich von ausländischen Studenten gegründet worden war, weil diese bei der rein sagradischen Unión nicht spielen durften, wird das Stadtderby von den Juvantistas auch gerne als Auseinandersetzung zwischen der offenen multinationalen Tradition der Blau-Grünen und dem konservativ-nationalen Tulis angesehen, das die "Udistas" zu repräsentieren scheinen. Diese Deutung ist aber rein historischer Natur und hat trotz der eher rechten Fangruppen der UD kaum noch Relevanz. Besondere Brisanz hatte das Duell zwischen den Blaugrünen und den Himmelblauen Anfang der Fünfziger Jahre, in denen UD und die Juvantêsa beide auf höchstem Niveau spielten und regelmäßig in der Copa Azumaría sowie in der Premera Liga aufeinandertrafen. In mehreren kürzeren Perioden in den Sechziger, Achtziger und Neunziger Jahren sowie in der Saison 2005/2006 gab es zeitweise kein Stadtderby in der Liga, das die Löwen in dieser Zeit zweitklassig spielten.
Wichtiger und prestigereicher als das Derbi Tulinês ist aufgrund der höheren sportlichen Relevanz daher das "Grande Clásico" genannte Duell zwischen der Juvantêsa und dem Fútbol Club de Bosa, das seit Gründung der Premera Liga 1925 in jedem Jahr stattfand und spätestens seit den Sechziger Jahren als Duell zwischen den beiden stärksten Klubs der Liga und den Vereinen mit dem größten Fanpotenzial im Land gilt.
Aufgrund politischer Gegensätze gilt auch der Zweikampf zwischen Juvantêsa Sport und dem FC Semesta als brisantes Duell, da der FCS seit seiner Gründung 1939 als Klub der Rechten galt und damit der eher linken Ausrichtung der Juvantêsa entgegenstand. Außerdem gelten Tulis als frühere Hauptstadt der Tulinesischen Republik und Semess als Hauptstadt Sagradiens bereits seit Jahrhunderten als verfeindete Städte.
Trainings- und Spielstätten
Spielstätten
Campo de Crêus
Als Heimspielstätte der Juvantêsa fungierte lange Zeit das Stadtion Campo de Crêus am Nordrand des Stadtteils Juvante, in dem der Klub von 1912 bis 1949 seine Spiele austrug.
Das alte Esplanat
Im selben Jahr zog der Klub ins neu erbaute Estâdiu de Juvante um, das auf einem "Esplanat" genannten freien Feld im Stadtteil Juvante errichtet worden war und deswegen von Fans und Öffentlichkeit meist als "Esplanat-Stadion" oder als "l'Esplanat" bezeichnet wurde.
Ursprünglich für knappe 63.000 Zuschauer ausgerichtet, fasste das Station nach einem ersten Umbau in den Sechziger Jahren über 80.000 und seit den Achtziger Jahren ca. 72.000 Zuschauer. Das alte Esplanat-Stadion wurde bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1958 als Spielstätte genutzt und war danach Austragungsort verschiedener internationaler Finalspiele, u.a. der Coupe Latine 1953 und des Europapokals der Landesmeister 1971.
Das neue Juvante-Stadion
Bereits in den 1990er Jahren wurde vermehrt über eine umfangreiche Renovierung des bestehenden Juvante-Stadions und alternativ über einen Neubau diskutiert. Im Rahmen der Bewerbung für die UEFA EURO 2008 schließlich wurden diese Pläne wieder aufgenommen. Unabhängig davon entschloss sich die Klubführung des Juvantêsa Sport Club unter Präsident Carles Saccín im Jubiläumsjahr 2001 dafür, das alte Esplanat durch einen modernen Stadionneubau an gleicher Stelle zu ersetzen.
Im Oktober 2001 begannen die Bauarbeiten. Während der ersten Monate des Rückbaus spielten die Blaugrünen noch in der auf knapp 45.000 Zuschauer begrenzten Baustelle und wichen danach bis zur Fertigstellung des Neubaus ins Stadion des Konkurrenten Unión Desportiva, das Estâdiu Municipal d'Illón aus, wo die Mannschaft die gesamte Premera Liga 2002/2003 über seine Heimspiele bestritt.
Zu Beginn der Saison 2003/2004 bezog die Juvantêsa schließlich das neue Esplanat-Stadion (offiziell: Estâdiu de Juvante), das im Juli 2003 mit dem Tornêu Joán Denzer gegen die Teams des FC Barcelona, des FC Bayern und von Ajax Amsterdam eingeweiht wurde. Der Neubau wurde nach einem Entwurf des Stararchitekten Selle Arriaga realisiert und wurde als ein reines Sitzplatzstadion konzipiert. Charakteristisch am neuen Stadion war das Dach, das mehrere streifenförmig verlaufende Fensterreihen besitzt, welche nachts in den Klubfarben blau und grün beleuchtet werden können und in der Obenansicht ein spektakuläres Bild abgeben.
Das Stadion bietet Platz für 60.200 Zuschauer und wurde von der UEFA als 5-Sterne-Stadion (heute Stadion Kategorie 4) ausgezeichnet. Es war Austragungsort des UEFA Champions-League-Finales 2005 und beherbergte insgesamt die Eröffnungsfeier der EURO 2008 sowie fünf Spiele, darunter neben dem Eröffnungsspiel ein Viertel- und ein Halbfinale.
Joan-Denzer-Stadion
Die 2. Mannschaft der Juvantêsa, die Jugendteams sowie die Frauenmannschaft Juvantêsa SCF spielen im unweit davon gelegenen kleineren Estâdiu Joán Denzer, das Platz für 9.900 Zuschauer bietet und als Zweitstadion der Juvantêsa gilt. Daneben finden im Stadion regelmäßig Konzerte und Events statt und die international nicht anerkannte Blaurmeerauswahl (Selecçò Azumarês) trägt hier ihre Heimspiele aus. Das Denzer-Stadion ist nach dem Gründer und ersten Klubpräsidenten des Juvantêsa Sport Club, dem Deutschen Hans Denzer, benannt.
Trainingsgelände
Als Trainingsgelände der Blaugrünen fungiert seit 2005 der Parc Sportivo Blu i Verde im südlich an den Stadtteil Juvante anschließenden Vorort Lescante, wo sich auch die Juvantêsa-Jugendakademie befindet.
Andere Sportarten
Obwohl die Juvantêsa besonders durch ihre Erfolge im Männerfußball bekannt wurde, hat der Verein auch in anderen Sportarten Erfolge vorzuweisen. Die Frauenmannschaft der Juvantêsa (Juvantêsa SC Feminín) spielt mit wachsendem Erfolg in der Premera Liga Feminín und gewann 2008 zum ersten Mal die sagradische Meisterschaft. Die Juvantêsa Feminín trägt ihre Heimspiele im 9.900 Zuschauer fassenden Estádiu Joán Denzer aus.
Die Rugby-Mannschaft der Juvantêsa spielt in der höchsten sagradischen Rugby-Liga und trägt ihre Heimspiele im Parc Sportivo der Celusanto-Universität aus. Ebenfalls in der obersten Klasse spielen die Handball- (Juvantêsa-Saltes Balonmano) sowie die Basketballmannschaft des JSC (Télem Juvantêsa Baloncesto), die in den Achtziger Jahren zu den besten in Sagradien gehörte und mehrere Meisterschaften gewann. Beide Teams, Hand- und Basketballer, tragen ihre Heimspiele in der klubeigenen Multifunktionsarena Paláciu Blu i Verde (PB&V) aus.
Strukturen
An der Spitze des Vereins steht die von den Mitgliedern des Klubs für eine je zweijährige Amtszeit gewählte Presidência aus dem Präsidenten, dem Ehrenpräsidenten und derzeit vier Stellvertretern. Präsident ist seit 2008 Joán Següer Rovira, Ehrenpräsident Luis Manuel Perotti. Die Präsidentschaft kooptiert zudem als Hauptverantwortlichen des operativen Geschäfts einen Generalmanager, derzeit Francisco Chabarell, dem die einzelnen technischen Abteilungen des Klubs unterstehen.
Hauptverantwortlicher Leiter der Fußballabteilungen ist der Technische Direktor Luca Morientes, dem mit Manuel Erro und Nestor Veba mehrere Diktoren, u.a. für Profi-Fußball oder für die Jugend-Akademie, zur Seite stehen.
Vereinführung
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität | ||
| Vereinsführung (Presidência) | ||||
|---|---|---|---|---|
| Präsident | Joán Següer Rovira | Sagradien | ||
| Ehrenpräsident | Luis Manuel Perotti | Sagradien | ||
| 1. Vizepräsident | Joán Peres Soler | Sagradien | ||
| 2. Vizepräsident | Helguer Desclavet | Sagradien | ||
| 3. Vizepräsident | Joán Carles Negruán | Sagradien | ||
| Management (Dirección Executiva) | ||||
| Generaldirektor | Francisco Chabarell | Sagradien | ||
| Technischer Direktor Fußball | Luca Morientes | Sagradien | ||
| Technischer Direktor Marketing | Dián Arrántxez | Sagradien | ||
| Technischer Direktor Finanzen | Louis-Étienne Blanchard | Frankreich | ||
| Technische Direktorin Sportabteilungen | Isabel Egate-Sántxez | Sagradien | ||
| Leitung Fußballabteilung | ||||
| Technischer Direktor Fußball | Luca Morientes | Sagradien | ||
| Direktor Fußball-Management | Oliver Escudet | Mikolinien | ||
| Direktor Fußball-Verbindungen | Manuel Erro | Sagradien | ||
| Direktor Jugend-Fußball/Akademie | Nestor Veba | Sagradien | ||
| Direktorin Frauen-Fußball | Élena Berenguer | Sagradien | ||
Sportliche Leitung
| Amt | Amtsinhaber | Nationalität | ||
| Teamleitung 1. Mannschaft 2007-2008 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Cheftrainer | Bernard Coutier (2007-2008) | Frankreich | ||
| Assistenztrainer | Loïc Estranguet (2007-2008) | Frankreich | ||
| Assistenztrainer | Jeam-Armand Repain (2007-2008) | Frankreich | ||
| Assistenz-/Torwarttrainer | Nestor Veba (bis 2007) | Sagradien | ||
| Torwarttrainer | Jean-Louis Cerverel (2007-2008) | Frankreich | ||
| Fitness- und Rehatrainer | Aliureto Costa | Sagradien | ||
| Fitness- und Rehatrainer | Fernand Letaglie | Frankreich | ||
| Teamleitung 1. Mannschaft 2008-2014 | ||||
| Cheftrainer | Daniel Pessué (2008-2014) | Sagradien | ||
| Assistenztrainer | Cornèle Crêus (2008-2014) | Mikolinien | ||
| Assistenztrainer | Jocéntilo Esalla (2008-2010) | Sagradien | ||
| David Arzeval (2010-2012) | Sagradien | |||
| René Francque (2012-2014) | Frankreich | |||
| Torwarttrainer | Manu Teixa | Sagradien | ||
| Fitness- und Rehatrainer | Aliureto Costa (bis 2013) | Sagradien | ||
| Anne-Nora Janneau (seit 2013) | Frankreich | |||
| Fitness- und Rehatrainer | Mário Arval | Mikolinien | ||
| Fitness- und Rehatrainer | Francès Seigüer | Sagradien | ||
| Team-Koordinator | Luis Docién Miniambres | Sagradien | ||
| Teamleitung 1. Mannschaft 2014-2015 | ||||
| Cheftrainer | Xosé Sant-Estrell (seit 2014) | Mikolinien | ||
| Assistenztrainer | Guillemes Lopestig (seit 2014) | Mikolinien | ||
| Assistenztrainer | Eduardo Costane (seit 2014) | Sagradien | ||
| Torwarttrainer | Manu Teixa | Sagradien | ||
| Fitness- und Rehatrainer | Loris Corresants | Mikolinien | ||
| Fitness- und Rehatrainer | Francès Seigüer | Sagradien | ||
| Fitness- und Rehatrainerin | Anne-Nora Janneau | Frankreich | ||
| Team-Koordinator | Samuel Ojisei | Nigeria | ||
| Reserve und Jugend 2008-2014 | ||||
| Cheftrainer Juventêsa B | Luis Fernando Nelœs Leal (bis 2010) | Sagradien | ||
| Jocéntilo Esalla (2010-2012) | Sagradien | |||
| David Arzeval (2012-2013) | Sagradien | |||
| Tristán L'Areác (seit 2013) | Sagradien | |||
| Assistenztrainer Juvantêsa B | Samuel Ojisei (2012-2014) | Nigeria | ||
| Trainer Juvantêsa C | Lionel Marín | Sagradien | ||
| Trainer Juvantêsa Juvenil (Sub-19) | Diego Cruzera | Sagradien | ||
| Trainer Juvantêsa Juvenil (Sub-17) | Marián Berenguer | Sagradien | ||
| Trainer Juvantêsa Juvenil (Sub-16) | Sebastián Notero | Sagradien | ||
Sponsoring
| Beginn | Ende | Trikotsponsor | Ausrüster |
| 1996 | Opel | adidas | |
| 1996 | 2000 | Philips | |
| 2000 | 2001 | ohne Trikotsponsor | |
| 2001 | 2007 | Coesa | |
| 2007 | 2010 | bwin | |
| 2010 | Thoss Electronics | ||
Fußball
Kaderpolitik
Seit den Fünfziger Jahren betreibt Juvantêsa eine eigene Jugendakademie (l’Academía Blu i Verde), die im Vorort Esplanat beheimatet ist und als eine der besten Europas gilt. Aus der Akademie stammen prägende Spielergestalten der Siebziger und Achtziger Jahre wie Carles Notero, Joán Peres Soler, Nestor Veba oder Francisco Irruabi. Im aktuellen Kader der Saison 2009/2010 kommen mit Lionel Eskerro, Dián Arrantxabal, Chahid Belazal, Diego Ívan Cherepniev, José María Del Piey, Manuel Erro, Xavi Lescart, Joaquín Celestino und David Albet neun von 25 Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Eine Liste der bekanntesten Spieler aus der Juvantêsa-Jugend umfasst :
- David Albet (SAG, *1990), Weltmeister 2010
- Julen Aretzu (SAG, *1990), Vize-Europameister 2012
- Chahid Belazal (SAG, *1987), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Joaquín Celestino (SAG, *1988)
- Diego Ívan Cherepniev (ARG, *1985)
- José María Del Piey (SAG, *1981), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Manuel Erro (SAG, *1975)
- Jocéntilo Esalla (SAG, *1970), Vize-Europameister 2000
- Lionel Eskerro (SAG, *1987), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Francisco Irruabi (SAG, *1963)
- Carles Iribar (SAG, *1962)
- Xavier Lescart (MIC, *1990)
- Hernán Luciano (SAG, *1948), Europameister 1976
- Álvaro David Lucile SAG, *1965)
- Luis Docién Miniambres (SAG, *1970)
- Javier Munial (SAG, *1992)
- José García Neleiy (SAG, *1981)
- Carles Notero (SAG, *1950), Europameister 1976
- Sebastian Notero (SAG, *1973)
- Samuel Ojisei (NGA, *1976), Olympia-Sieger 1996
- Joán Peres Soler (SAG, *1945), Europameister 1976
- António Perte (SAG, *1979)
- Miquel Pin (SAG, *1975)
- Diego Rosário (SAG, *1977), Europameister 2008, Weltmeister 2010
- Nestor Saccín (SAG, *1980)
- Javier Serrena (SAG, *1984)
- Marco Tela (SAG, *1975)
- Marco Tinita (SAG, *1967)
- Tiago Soler Amavisca (SAG, *1992)
- Nestor Veba (SAG, *1956)
- Daniel Vespo (SAG, *1980)
Neben den Spielern aus der eigenen Jugendakademie hat die Juvantêsa traditionell auch immer wieder sagradische und ausländische Stars verpflichtet. Bereits in den Fünfziger und frühen Sechziger Jahren spielten mit den ungarischen Vizeweltmeistern Károly Szálasi und Gyula Kovács sowie dem Uruguayer Walter Ernesto Guigou internationale Starspieler für die Juvantêsa und machten den Klub weltweit bekannt. Zu den ausländischen Stars bei der Juvantêsa gehörten in den Goldenen Siebziger Jahren die Mikolinier Francis Joann Decou und Luvis Mari Gerart, in den Achtziger Jahren die argentinischen Weltmeister José Ramón Toricci, Ernesto Lombardi und Carlos Leonardi sowie in den späten Neunziger Jahren international erfolgreiche Spieler wie der Argentinier Enrico Scola, der Portugiese Paulo Madeiro oder die französischen Weltmeister Yohan Cajani und René Francque.
Außerdem konnte die Juvantêsa auch immer wieder aktuelle sagradische Nationalspieler nach Tulis locken. Angefangen mit Nationalstürmer Iacinto Defilipis im Jahr 1931, der von Lesnário zum JSC wechselte, über die in den Siebziger Jahren zum Klub gestoßenen Nationalspieler Ticiano De la Costa und Alex Bruguera bis hin zu Diego Juván, Paulo Varigell und Superstar Daniel Pessué in den Neunzigern, Claudio Piro und Diego Rosário in den frühen 2000ern oder aus dem aktuellen Team die Europameister Rafael Velozo oder Juliano Valpieta.
Dennoch steht die Juvantêsa auch für eine besonnene Finanz- und Transferpolitik und hat sich in der Vergangenheit wenig geneigt gezeigt, ähnlich hohe Summen für Ablöse und Spielergelder zu zahlen wie andere europäische Topklubs. So konnten einige der Stars in der Vergangenheit nicht gehalten werden, sondern wechselten zu freigiebigeren Klubs im Ausland, so wie Jean Armand Repain 1993 zu Juventus Turin, Claudio Priavoggio 1995 zu Inter Mailand, Diego Rosário 2006 zum FC Chelsea oder León Javier Estarri 2010 zu Real Madrid.
Kader Saison 2012/2013
| Nr. | Name | Geburtsj. | Nationalit. | im Team seit | letzter Verein |
| 1 | Lionel Gaitán Eskerro | 1987 | SAG | 2006 | Juvantêsa Sport B |
| 13 | Dián Arrantxabal | 1990 | SAG | 2009 | Juvantêsa Sport B |
| 30 | Aristide Groscigny | 1980 | BEL | 2012 | Mesarque SC |
| 2 | Hugo Vieira | 1986 | BEL | 2012 | Tottenham Hotspur (ENG) |
| 3 | Fernando Demont (Vizekapitän) | 1984 | MIC | 2006 | FC Duerez |
| 6 | Nikola Vida | 1986 | CRO | 2010 | ZSKA Moskau (RUS) |
| 17 | Julen Aretzu | 1989 | SAG | 2011 | Liverpool FC (ENG) |
| 19 | Javier Munial | 1992 | SAG | 2012 | Juvantêsa Sport B |
| 21 | Juliano Valpieta | 1982 | SAG | 2008 | FC Nonthí |
| 23 | João Silva (Vizekapitän) | 1980 | POR | 2008 | FC Nonthí |
| 34 | Luiz Diego | 1987 | BRA | 2012 | AC Gerón |
| 4 | David Albet | 1990 | SAG | 2008 | Juvantêsa Sport B |
| 5 | Rafael Velozo (Vizekapitän) | 1982 | SAG | 2007 | FC Nonthí |
| 8 | Younes Felloussi | 1989 | GER | 2012 | FC Schalke 04 (GER) |
| 10 | José María Del Piey (Kapitän) | 1981 | SAG | 1998 | Juvantêsa Sport B |
| 16 | Nicolás Andrés Gaitán | 1991 | ARG | 2011 | Juvantêsa Sport B |
| 18 | Francis Escüet | 1985 | MIC | 2008 | Servettense RAC (MIC) |
| 25 | Tiago Soler Amavisca | 1992 | SAG | 2010 | Juvantêsa Sport B |
| 28 | Alexandre Mata | 1986 | BRA | 2010 | FC Duerez |
| 36 | Xavier Lescart | 1990 | MIC | 2009 | Arsenal FC (ENG) |
| 7 | David Belazal | 1987 | SAG | 2004 | Juvantêsa Sport B |
| 9 | Silva Kalé | 1984 | BLH | 2008 | FC Porto |
| 20 | Nicolas Kassény | 1990 | FRA | 2011 | OSC Lille |
| 27 | Alexis Giorgian | 1994 | URU | 2012 | Juvantêsa Sport B |
| 29 | Sebastián Ellauri | 1981 | URU | 2010 | FC Duerez |