Pier Francisco Cordill

Aus Sagradien
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Pier Francisco Cordill (*1948 in Nonthí) ist ein sagradischer Ökonom und Politiker (parteilos). Zwischen 2007 und 2013 war er sagradischer Minister für Finanzen und Wirtschaft in der Regierung Luisanto.

Pier Francisco Cordill wurde 1948 in Nonthí geboren und besuchte eine katholische Schule. Danach studierte er u.a. in Semess und Harvard Wirtschaftswissenschaften. Er begann eine wissenschaftliche Karriere, die ihm 1983 eine Professor für Volkswirtschaft und Industriepolitik an der Hochschule für Politik und Ökonomie Semess (ESPES) einbrachte. Dort lehrte Cordill bis zu seine Eintritt ins sagradische Finanzministerium im Jahr 1988 im Rang eines Unterstaatssekretärs. Als Abteilungsleiter stieg er Ende 1992 schließlich unter Minister António Lamanto Marques zum Staatssekretär auf. Als dessen Sherpa nahm er u.a. an den entscheidenden Verhandlungen zum Maastrichter Vertrag teil.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Ministerium zum 31. Dezember 1997 trat Cordill am 1. Januar des Folgejahres als Chefökonom ins Direktorium der sagradischen Notenbank Banca de Sagradia ein. Dort war er seit 1999 zudem für die Bankenaufsicht zuständig. Nach der Wahl des Deutschen Horst Köhler trat Cordill schließlich im Jahr 2000 dessen Nachfolge als Präsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung an. Diesen Posten behielt er, bis er im Jahr 2004 freiwillig aus dem Amt schied. Danach arbeitete er als Vorstandsberater der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs sowie seit 2006 wieder als Professor an der ESPES.

Im Oktober 2007 wurde der parteilose Pier Francisco Cordill von Ministerpräsident Miquel Ánibal Luisanto als Nachfolger des zuvor zurückgetretenen Jâime Serrà zum Minister für Finanzen und Wirtschaft ernannt. Als solcher leitete er die Finanz- und Wirtschaftspolitik seines Landes während der Banken- und Wirtschaftskrise 2007 ff. sowie während der folgenden Staatsschulden- und Euro-Krise. Er gehört zu den angesehensten Ministern der konservativ-liberalen Minderheitsregierung und wird trotz politischer Gegensätze auch innerhalb der Opposition geschätzt. Cordill gilt als wirtschaftsliberal, aber unideologisch und als überzeugter Anhänger der europäischen Gemeinschaftswährung.

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