Martí­n Solano

Aus Sagradien
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Martín Solano Fernandez (*1917 in Valier, †1979) war ein sagradischer sozialistischer Politiker (ASUL). Er war Innen-, Verteidigungs- und Außenminister seines Landes.

Martín Solano stammte aus einer klassischen sagradischen Arbeiterfamilie, sein Vater war Hafenarbeiter in Valier, und war das erste Mitglied seiner Familie, das studierte. Er wurde Jurist und arbeitete nach seinem Abschluss für die sagradische Gewerkschaft CSSL. 1955 wurde er stellvertretender Generalsekretär der CSSL in der Region Escada-Alto Pin. Bereits zuvor war er für die Sozialistische Partei in den Stadtrat der Stadt Valier gewählt worden, 1954 in die sagradische Abgeordnetenkammer. 1957 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der PS-Nachfolgepartei ASUL.

Nach dem Sieg der Sozialisten bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1962 wurde Solano in der Regierung der Großen Koalition unter Martín Ánibal Costa Staatssekretär im Arbeitsministerium. In dieser Funktion gehörte er auch der Regierung Santiago an. In den Kabinetten Del Pérez I, II und III fungierte Solano schließlich als Staatssekretär beim Ministerpräsidenten.

Nach der Wahlniederlage 1967 wurde Solano verteidigungspolitischer Experte seiner Fraktion und nach dem Sieg Joán Cavals bei den Parlamentswahlen 1970 Minister für Verteidigung in dessen Regierung. Dieses Amt bekleidete Solano auch in den Kabinetten Caval II, III und IV.

Martín Solano verstarb im April 1979 62-jährig im Amt. Bis zu diesem Zeitpunkt war er 25 Jahre lang ununterbrochen Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer gewesen.