Santiago Oller
Santiago Mariano Oller (*1944 in Semess) ist ein Politiker der sagradischen Volkspartei. Er war zwischen 1993 und 2009 in verschiedenen Positionen Minister, zuletzt als sagradischer Innenminister. Von 2009 bis 2012 war er zudem Präsident des sagradischen Senats.
Inhaltsverzeichnis
Regionalpolitiker und Minister
Der in Semess geborene Oller, Neffe des früheren christdemokratischen Politikers Francisco Oller, begann seine politische Karriere in der Regionalpolitik in Alconía, wo er seit seinem Studium wohnhaft war. 1980 erstmals in den Regionalrat gewählt, wurde er 1983 Generalsekretär des christdemokratischen Regionalverbands und 1984 zugleich Beigeordneter Regionalrat.
1990 wurde Oller schließlich erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt. Kurze Zeit später berief ihn der Parteivorsitzende und neue Ministerpräsident Josep Carles Otero zum neuen nationalen Generalsekretär der Volkspartei und 1993 schließlich als Gesundheitsminister in sein Regierungskabinett. 1994 erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt, wurde Oller in der neuen Regierung Otero Minister für Transport und Infrastruktur. Nach der Niederlage der Konservativen bei der Parlamentswahl 1998 schied Oller aus diesem Amt aus.
Europapolitik und Rückkehr ins Kabinett
Bei den Europawahlen 1999 zog Oller als Spitzenkandidat der Christdemokraten ins Europäische Parlament ein, wo er dem Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres angehörte. Als Europaabgeordneter machte sich Oller als sicherheitspolitischer Hardliner einen Namen und forderte unter anderem strengere Grenzkontrollen an den europäischen Außengrenzen. Bei den Senatswahlen 2006 kehrte Oller schließlich in die sagradische Politik zurück und zog in die Senat ein. Im Vorfeld der sagradischen Parlamentswahl 2006 wurde er schließlich als Mitglied des Wahlteams der Volkspartei mit der Zuständigkeit für Innen- und Sicherheitspolitik präsentiert.
Nach dem Wahlsieg der Mitte-Rechts-Opposition wurde Oller schließlich zum Innenminister in der Regierung von Miguel Ánibal Luisanto berufen. Als Innenminister sorgte er für eine Verschärfung der Einwanderungsbestimmungen und eine Ausweitung der staatlichen Zugriffsrechte im Inneren. Damit wurde er zu einem Feindbild der Mitte-Links-Opposition. Nach der vorgezogenen Parlamentswahl 2008 zunächst im Amt bestätigt, wurde Oller im April 2009 im Zuge einer Kabinettsumbildung von seinem Ministeramt entlassen. Kurze Zeit später wurde er als Nachfolger von Roberto Vidéas Braga zum Präsidenten des sagradischen Senats gewählt, ehe er nach den Senatswahlen 2012 durch Viviana Marías-Cornell beerbt wurde.
Öffentliche Ämter
- 1984-1989: Beigeordneter Regionalrat von Alconía
- 1993-1994: Gesundheitsminister im Kabinett Otero II
- 1994-1998: Transportminister im Kabinett Otero III
- 2006-2009: Innenminister im Kabinett Luisanto I, II und III
- 2009-2012: Präsident des sagradischen Senats.
Mandate
- 1980-1990: Mitglied des Regionalrats von Alconía
- 1990-1999: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer
- 1999-2006: Mitglied des Europäischen Parlaments
- seit 2006: Mitglied des sagradischen Senats
Parteifunktionen
- 1983-1990: Generalsekretär der Volkspartei Alconía
- 1990-1993: Generalsekretär der Volkspartei