Francisca Mendes del Ponte

Aus Sagradien
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Francisca Mendes del Ponte (*1960 in Samartiega) ist eine sagradische Politikerin der christdemokratisch-konservativen PPC. Sie war von 2006 bis 2009 Präsidentin der Regionalregierung von Lojandia und danach bis 2012 sagradische Ministerin für Arbeit, Gesundheit und Sozialpolitik in der Mitte-Rechts-Regierung von Miguel Anibal Luisanto. Seit 2011 ist sie zudem stellvertretende Parteivorsitzende der sagradischen Volkspartei.

Karrierebeginn in Lojandia

Die im Osten der Region Lojandia geborene Mendes del Ponte studierte Medizin und schloss das Studium als promovierte Fachärztin ab, war jedoch nach dem Studium in der pharmakologischen Forschung und später als Lobbyistin tätig. Über diesen Weg kam sie mit der Politik in Berührung. Sie trat der konservativen Volkspartei bei und wurde nach dem Sieg der Mitte-Rechts-Parteien bei den Regionalwahlen 1993 in Lojandia zur Untersekretärin in die Gesundheits- und Sozialbehörde der Region berufen. Nach dem Ausscheiden eines Abgeordneten wurde sie 1995 als Nachrückerin Mitglied des Regionalrats und anschließend unter dem neuen Regionalpräsidenten Denísio Álvarez Beigeordnete Rätin und Leiterin der Gesundheits- und Sozialbehörde. Nach den Regionalwahlen 1997 wurde sie Sprecherin der PPC-Gruppe im Regionalrat, 2001 Präsidentin des Regionalrats. Nach den Regionalwahlen 2005 kehrte sie als Beigeordnete Rätin für Kultur und Tourismus in die Regionalregierung zurück und wurde schließlich 2006 als Nachfolgerin von Denísio Álvarez selbst Präsidentin der Regionalregierung.

In ihrer Amtszeit als Regionalpräsidentin kam es Ende 2008 zum Bruch der konservativ-sozialistischen Regionalregierung, woraufhin die Regionalwahlen 2009 in Lojandia von Herbst auf Februar vorgezogen wurden. Anders als ihr Vorgänger schloss sie daraufhin auch eine Zusammenarbeit mit der rechtspopulistischen PSP in der Region nicht aus. Im Zusammenhang mit einem landesweiten Umfragetief der PPC-geführten Regierung in Semess und regionalen Schwierigkeiten verlor Mendes del Ponte schließlich die Regionalwahlen gegen die Linke, woraufhin mit Francisco Helguerra erstmals seit 1993 wieder ein Sozialist Regionalpräsident wurde.

Nationale Politik

Als eine der wenigen weiblichen Regionalpräsidenten gelangte die bei Amtsantritt 46-jährige Mendes del Ponte zu landesweiter Bekanntheit und wurde in der Volkspartei bald als Nachwuchstalent gefördert. Als Sprecherin der Nicht-Katholiken und Nicht-Katholikinnen in der Volkspartei repräsentierte sie zudem eine weitere Minderheit. Sie wurde Mitglied der Parteiexekutive und folgte 2008 schließlich ihrem langjährigen Förderer Denísio Álvarez auch als Präsidentin des lojandinischen Regionalverbands der Volkspartei nach, der als Hochburg des zentristischen, sozialliberalen Flügels der Volkspartei gilt.

Trotz ihrer Niederlage bei der Regionalwahl 2009 schaffte es Mendes del Ponte, mit einem Wechsel in die nationale Politik ihren politischen Absturz zu verhindern. Dabei profitierte sie nicht nur von ihrem Status als nicht-katholische Frau unter 50 und als Vertreterin des Reformflügels der Partei, sondern auch von ihrem Ruf als politisches Talent, von der Unterstützung ihres Regionalverbands, der sie als Präsidentin stützte, und zudem von einer politischen Affäre um Arbeitsminister Clemente Arzano, der im April 2009 schließlich seinen Rückzug verkünden musste. Als Nachfolgerin Arzanos wurde sie zur Ministerin für Arbeit, Gesundheit und Sozialpolitik im Kabinett Luisanto berufen. Nach dem Rücktritt Denisio Alvarez' von allen Ämtern wurde sie 2011 zudem erneut dessen Nachfolgerin und wurde zur stellvertretenden Parteivorsitzenden der Volkspartei gewählt.

Nach der Niederlage der PPC/UDS-Koalition bei den Parlamentswahlen 2012 gegen die oppositionelle Linke schied Mendes del Ponte aus dem Ministeramt. Nachfolger wurden die Sozialisten Ana Voçares als Gesundheit- und Sozialministerin bzw. David Chabrol als Arbeitsminister.

Öffentliche Ämter

Mandate

Parteifunktionen