Andrés Geroscânia

Aus Sagradien
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Andrés Marcelo Geroscânia (*16.04.1975 in Mistrech) ist ein sagradischer Fußballspieler, der als Stürmer 57 Länderspiele für Sagradien bestritt und an drei Europa- sowie zwei Weltmeisterschaften teilnahm. In seiner Karriere wurde er einmal sagradischer und dreimal micolinischer Meister und in beiden Ligen Torschützenkönig.

Karriere als Vereinsspieler

Der im mittelskantischen Mistrech geborene Andrés Geroscânia begann seine Karriere in der Jugend seines Heimatvereins SC Mistrech, wo er bald von Eduardo Verrano entdeckt und gefördert wurde. Nachdem dieser 1994 das Profiteam des SCM übernommen hatte, debütierte Geroscânia im Oktober 1994 im Alter von 19 Jahren für die erste Mannschaft der Mistrecher. Gleich in seiner ersten Saison konnte er als Joker 9 Saisontore erzielen und wurde zum Shootingstar im Team. In der Folgesaison trug er als Stammspieler mit 15 Treffern wesentlich zum Gewinn der Vizemeisterschaft bei, ehe er in der Spielzeit 1996/1997 mit 24 Torerfolgen bester Torschütze der Liga wurde. Mit einem jungen "Wunderteam" um Claudio und Luca Piro, Ariel Sóprez und Eduardo Costane gewann Mistrech völlig überraschend die Meisterschaft. Trotz Avancen von den sagradischen Großklubs Juvantêsa und FC Bosa blieb Geroscânia in Mistrech, um weiterhin unter Trainer Eduardo Verrano arbeiten zu können. Erst als dieser zum Ende der Saison 1997/1998 seinen Abschied verkündete, verließ auch Geroscânia seinen Heimatklub, der eine enttäuschende Spielzeit hinter sich hatte.

Nachdem Geroscânia in der Saison 1997/1998 durch Verletzungen nur zu 22 Ligaeinsätzen gekommen war, wechselte er zum Lokalrivalen SC Martinez, wo er in einem ambitionierten Team gemeinsam mit Nationalstürmer Diego Juván unter Meistertrainer Ole Erik Simonsen ein meisterschaftsreifes Offensivgespann bilden sollte. Bei Geroscânias Vereinswahl spielte seine große Heimatverbundenheit eine wesentliche Rolle, sodass er in seiner Heimatregion Mittelskanten bleiben und auch weiterhin in Mistrech wohnen konnte. Zudem konnte er bei Überraschungsvizemeister Martinez in der Champions League spielen. In Martinez blieb Geroscânia drei Jahre lang, die großen Erfolge blieben aber aus. Der Klub erreichte zweimal den UEFA-Cup, Geroscânia wurde aber mehrmals durch Verletzungen gebremst. Die von vielen erwartete Entwicklung zum internationalen Topstar blieb aus und er wurde bald als „ewiges Talent“ verschrien. Nachdem Martinez 2001 den internationalen Wettbewerb verpasst hatte, verlängerte Geroscânia seinen Vertrag nicht und wechselte ablösefrei zum Ligarivalen Sportivo Vesaey, wo er erneut in der Champions League spielen konnte. Aber auch in Vesaey blieben die großen sportlichen Erfolge aus. In drei Spielzeiten erreichte Geroscânia zweimal den UEFA-Pokal, musste aber aufgrund zahlreicher Verletzungen schwere Zeiten durchleben. Zu Beginn der Saison 2002/2003 verletzte er sich am Kreuzband und fiel für einen Großteil der Saison aus. Auch in der Folgesaison litt er unter Verletzungen und kam nur wenig zum Einsatz, sodass er seinem in Abstiegsnöte geratenen Team nicht viel helfen konnte.

Nach dem knappen Klassenerhalt am Saisonende kehrte Geroscânia, der in Vesaey nie richtig glücklich wurde, zurück nach Mittelskanten und wechselte ablösefrei zu AC Gerón, um dort wieder unter Trainer Eduardo Verrano arbeiten zu können, jedoch verließ dieser überraschend den Klub, um Nationaltrainer zu werden. Stattdessen trainierte mit Ariel Sóprez ein ehemaliger Mitspieler Geroscânias in Mistrech den Klub. Nachdem er anfänglich starke Leistungen zeigen konnte, geriet Geroscânia in Gerón bald ins Hintertreffen und verlor seinen Stammplatz an den Schweden Erik Johanson. Nachdem er in der Hinrunde der Saison 2005/2006 nur sieben Ligaspiele bestritten hatte, davon nur einen von Beginn an, verließ er die Mittelskanten und wechselte auf Leihbasis zum englischen Premierleague-Klub FC Fulham. Sein Wechsel kam als Kompensation für den Tranfer des Uruguayers Luis Ívan Pérez nach Gerón zustande. Geroscânia bezeichnete den Wechsel später als Glück, da er im fremden London erstmals auf sich selbst gestellt war und sich durchsetzen musste. In 13 Spielen für die Londoner erzielte er sieben Tore. Ein endgültiger Wechsel zum FC Fulham kam jedoch nicht zustande. Stattdessen unterschrieb Geroscânia zur Saison 2006/2007 einen Vertrag beim micolinischen Hauptstadtklub Servettense RAC.

In Servette erlebte der mittlerweile über 30-jährige Geroscânia schließlich einen zweiten Frühling. Gleich in seiner ersten Saison wurde er mit dem ambitionierten RAC Micolinischer Meister und setzte sich als Stammspieler im Sturm durch. In dieser Saison erzielte er 15 Tore und war zudem zweitbester Vorlagengeber seines Teams. In der Folgespielzeit steigerte sich Geroscânia nochmals und trug mit 21 Toren zum Double-Gewinn des RAC bei. Er wurde damit Torschützenkönig der Nationalliga A und schließlich zu Micoliniens Fußballer des Jahres gewählt, eine Auszeichnung, die ihm in Sagradien stets verwehrt geblieben war. Nach der Saison 2008/2009 und dem Gewinn des dritten Meistertitels in Folge kehrte Geroscânia, der zuletzt nicht mehr erste Wahl in Servette gewesen war, ablösefrei nach Sagradien zurück, wo er im Alter von 34 Jahren einen Einjahresvertrag beim FC Bosa unterschrieb, nachdem dieser im Sturm in Verletzungsnöte geraten war. In Bosa wurde Geroscânia wieder von Eduardo Verrano trainiert, war jedoch nur noch Ergänzungsspieler. Nach Auslaufen seines Vertrages wollte er zunächst seine Karriere beenden, kehrte aber dann doch noch einmal für ein einjähriges Gastspiel zum SC Martinez zurück. An seiner alten Wirkungsstätte blieb ihm ein glücklicher Abschied jedoch verwehrt. Nach nur drei Saisonspielen und einem neuerlichen Kreuzbandriss musste er seine Karriere verletzungsbedingt beenden und einigte sich mit seinem Klub auf eine vorzeitige Vertragsauflösung zum November 2010.

Karriere als Nationalspieler

Nachdem Geroscânia in den sagradischen Jugendauswahlteams gespielt hatte, wurde er von Nationaltrainer Carles Notero vor der EURO 1996 erstmals für die sagradische A-Nationalmannschaft nominiert und in den Kader für die Europameisterschaft in England berufen, weswegen er auch nicht an der U-21-Europameisterschaft teilnehmen konnte. In England wurde Geroscânia überraschend zum Stammspieler und zum Shootingstar der sagradischen Mannschaft, die das Viertelfinale erreichte, dort aber gegen den späteren Turniersieger Deutschland ausschied. In vier Spielen, davon drei von Beginn an, erzielte der 21-Jährige drei Tore und wurde damit zusammen mit vier weiteren Spielern zweitbester Torschütze des Turniers.

In der folgenden WM-Qualifikation gehörte Geroscânia zum Stamm des sagradischen Teams und nahm auch an der WM 1998 in Frankreich teil, wo er aber nach der Vorrunde seinen Platz in der Anfangself an den in Galaform aufspielenden Eduardo Sabrada verlor, der schließlich Torschützenkönig des Turniers wurde und zum internationalen Topstar aufstieg. Geroscânia wurde im Halbfinale gegen Frankreich eingewechselt, das Sagradien mit 1:2 verlor. Auch im Spiel um Platz 3 gegen die Niederlande kam er als Einwechselspieler zum Einsatz.

Bei der Europameisterschaft 2000 in Belgien und den Niederlanden gehörte Geroscânia wieder neben Sabrada zur Stammformation Sagradiens. Beide bildeten gemeinsam ein starkes Sturmduo, in dem der spielstarke und wendige Geroscânia den Stoßstürmer Sabrada unterstützte. Im Halbfinale gegen die Niederlande fehlte Geroscânia angeschlagen, kehrte im Finale aber als rechter Flügelstürmer in einem modifizierten 4-2-3-1-System zurück ins Team, jedoch verlor Sagradien das Endspiel gegen Weltmeister Frankreich mit 1:2 durch Golden Goal in der Verlängerung.

Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea gehörte Geroscânia erneut zum sagradischen Team, konnte aber nicht überzeugen und verlor nach dem ersten Gruppenspiel seinen Platz im Sturm an Diego Rosário, der in der Folge zum dominanten Stürmer der „Azûr“ wurde. Im Achtelfinale war schließlich Schluss für das sagradische Team. Die folgende EM-Qualifikation verpasste Geroscânia größtenteils aufgrund von Verletzungen und bestritt nur sechs Spiele in zwei Jahren. Dennoch wurde er von Trainer Francisco Nélez Clemente für die EURO 2004 in Portugal nominiert, was zu negativen Reaktionen in der Öffentlichkeit führte, da Geroscânia außer Form war und im Turnier auch keine Rolle spielte. Er kam lediglich im dritten Gruppenspiel gegen England zu einem Kurzeinsatz, das Sagradien mit 2:4 verlor. In den folgenden Länderspielen wurde Geroscânia vom neuen Nationaltrainer Eduardo Verrano zunächst nicht berücksichtigt, machte bis Juni 2005 jedoch noch vier A-Länderspiele. Nach dem Verlust seines Stammplatzes in Gerón wurde er auch nicht mehr ins Nationalteam berufen, sodass er bei der Nominierung des WM-Kaders 2006 keine Rolle mehr spielte. Sein letztes A-Länderspiel für Sagradien bestritt Geroscânia am 4. Juni 2005 beim WM-Qualifikationsspiel gegen Polen in Tulis. In 57 Spielen für die "Azûr" hatte er bis dahin 21 Tore erzielt.

Stationen und Erfolge als Spieler

Stationen als Spieler

Erfolge als Spieler

im Verein

mit dem Nationalteam

Ehrungen als Spieler

Nach der aktiven Spielerkarriere

Nach Auflösung seines Spielervertrages bei Martinez und der Entlassung von Trainer Dario Sarivic wurde Geroscânia im Dezember 2010 Assistent von Interimstrainer Vasco Lima beim SC Martinez. Diese Tätigkeit endete bereits im Januar 2011.