Oller
Flagge |
Wappen | ||||||
| Amtssprache | Sagradisch | ||||||
| Hauptstadt | Artir | ||||||
| Provinzen | 2 (Artiral, Serra d'Oller) | ||||||
| Fläche | 8.184 km² | ||||||
| Einwohnerzahl | 3.701.032(Stand: Dezember 2015) | ||||||
| Regierungschef | Coseller-Presidente Loren Marón (NOL) | ||||||
Oller ist eine Region im Süden Sagradiens mit 3,7 Millionen Einwohnern. Einzige Großstadt und Hauptstadt ist Artir.
Die Region Oller gehört zur historischen Landschaft Oberalkonien und ist nach der antiken Stadt Auligarnum benannt, die nahe dem heutigen Sácrez bestand. Im Frühmittelalter wurde die Stadt durch Numerer zerstört und in der Nähe wieder unter neuem Namen aufgebaut. Eine Burg Oller trug den Namen aber fort und fungierte lange als Sitz lokaler Herrscher und Adliger, die als Grafen von Oller im Hochmittelalter zu den einflussreichsten Lehnsherren des sagradischen Königs aufstiegen. Die Grafschaft Oller blieb über Jahrhunderte hinweg ein wichtiges Zentrum des alkonischen Südens.
Der Name Oller findet sich zudem im Mittelgebirge der Serra d'Oller wieder, die sich in einem Bogen von Nordwesten nach Süden und Südosten erstreckt.
Besiedlung und Wirtschaft
Die Region besteht aus den zwei Provinzen Artiral und Serra d'Oller, die sehr unterschiedlich strukturiert sind: Während die Provinz Serra d'Oller im Westen und Süden der Region stark ländlich geprägt und dünn besiedelt ist, gehört die Provinz Artiral im Norden um die namensgebende Metropole Artir zu den am dichtesten besiedelten, einwohner- und zugleich wirtschaftlich stärksten Provinzen Sagradiens.
Im Osten der Region am Oberlauf des Sieza-Flusses verfügt Oller über eines der traditionellen Weinbaugebiete Sagradiens. Im südlichen Bergland rund um die Stadt Corbieta wird zudem der Hartkäse Corbietán hergestellt.
Politik
Die Region Oller und die Stadt Artir im Besonderen waren traditionell Hochburgen der Sagradischen Kommunistischen Partei, die von 1977 bis 1981 auch den Regierungspräsidenten stellte. In den 1990er und 2000er Jahren verlor der PCS an Boden, wovon insbesondere die rechtspopulistische PSP profitierte. Bei der Regionalwahl in Oller 2013 konnte die linke Liste Sinistra Democrática Avôra an die kommunistische Erfolgstradition anknüpfen und wurde zweitstärkste, 2017 schließlich stärkste Kraft im Regionalrat. Seit 2021 stellt das rechtspopulistische Bündnis Nostr'Oller/PSP die stärkste Fraktion im Regionalrat und mit Loren Marón den Regierungspräsidenten der Region.
Präsidenten der Regionalregierung von Oller
| Von | Bis | Amtsinhaber | Wahlen | Koalition | besonderes | |||
| Presidente-Coselleres
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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1961 | 1967 | Marcelo Bérgamo (ASUL) | ASUL, PRD | 1961, 1965 | ||||
| 1967 | 1969 | Alberto Fontanel (ASUL) | ASUL, PRD | |||||
| 1969 | 1977 | Carlo Mendes (PPC), 1. Mal | 1969, 1973 | PPC, UDS, PRD | ||||
| 1977 | 1981 | Gael Ferrán Eráldiz (PCS) | 1977 | PCS, ASUL | ||||
| 1981 | 1985 | Carlo Mendes (PPC), 2. Mal | 1981 | PPC, UDS, PRD | ||||
| 1985 | 1987 | Romano Estrubal Seturo (PPC) | 1985 | PPC, UDS | ||||
| 1987 | 1989 | Marcelo Fallet (PPC) | PPC, UDS | |||||
| 1989 | 1993 | António Sabal (ASUL) | ASUL, PRD, V | 1989 | ||||
| 1993 | 2005 | Umberto Gomes (PPC) | 1993, 1997, 2001 | PPC; PPC, ASUL | ||||
| 2005 | 2013 | Javier Bornárez (PPC) | 2005, 2009 | PPC, PSP | ||||
| 2013 | 2021 | Laura Irruain (SDU) | 2013, 2017 | SDU, ASUL, V | ||||
| 2021 | Loren Marón (NOL) | 2021 | NOL/PSP, PPC, PRG | |||||