Franca Ferrero-Berástiz

Aus Sagradien
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Franca Ferrero Benítez (*1953 in Ostino) ist eine sagradische Politikerin der grünen Partei Ils Verdes. Sie stand zweimal, von 1994 bis 1998 sowie erneut von 2002 bis 2004 als Sprecherin an der Spitze der sagradischen Grünen und führte die Partei als Spitzenkandidaten in die Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998. In der ersten rot-grünen Regierung De la Costa bekleidete sie das Amt der Ministerin für Umwelt und Energie sowie die Position der stellvertretenden Ministerpräsidentin. Seit 2004 gehört sie dem Europäischen Parlament an.

Die in Ostino geborene Franca Ferrero Benítez engagierte sich bereits als Studentin für mehrere Gruppen der linksalternativen Szene und wurde Mitglied der alternativ-sozialistischen Força Proletária. Ende der Siebziger Jahre nahm sie an den Protesten der Anti-Atomkraft-Bewegung teil und engagierte sich für die internationale Abrüstung. In den achtziger Jahren gehörte sie zu den Gründern der grün-alternativen Regenbogen-Grünen in ihrer Heimatstadt Ostino, seit 1989 ist sie Mitglied der Nachfolgepartei Ils Verdes.

1988-1990 gehörte Ferrero Benítez dem Stadtrat von Ostino an, 1993-1994 dem Regionalrat von Ostinense. Dazwischen amtierte sie von 1991 bis 1993 als Sprecherin des grünen Regionalverbands Ostinense. Nachdem sie 1994 erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt worden war, wurde sie im Herbst 1994 zur Parteisprecherin des landesweiten Verbands der sagradischen Grünen gewählt. Ihre Vorgängerin im Amt, die Parteiikone Isabel Maier Serrán, war im Herbst 1993 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen, der Posten war seitdem unbesetzt geblieben. Als Parteisprecherin amtierte sie bis 1996 an der Seite von David Osqar Letard und nach dessen Rückzug aus der Politik neben Javier Carles Etxeberría.

Bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1998 trat Ferrero Benítez als Spitzenkandidatin der Grünen in einem Führungsduo mit Carles Etxeberría an.