Herzogtum Sarmay

Aus Sagradien
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Das Königreich Sarmay (sagr. Rêino de Sarmay) war ein frühmittelalterliches Reich im heutigen Sagradien, das aus dem Herrschaftsgebiet des skantischen Königs Ferrigo hervorging, das 812 n. Chr. durch den Vertrag von Torell entstanden war. Nach dem Tod Ferrigos im Jahr 817 nahm der Provinzfürst Dián I. von Sarmay 818 selbst den Titel eines Königs an und begründete damit das bis 915 bestehende Königreich der Dianniden in Mittelsagradien.

Dián I. von Sarmay war ein Lehnsmann des skantischen Königs Roderich dem Großen, der sich im Kampf gegen die muslimischen Numerer im Süden Sagradiens auszeichnete und dafür mit umfangreichen Ländereien zwischen Pin, Liéno und Sieza belohnt wurde. Nach dem Tod Roderichs konnte sich dieser weitgehend selbständig machen und nahm nach dem Tod Ferrigos von Skanten, dessen mit Abstand einflussreichster Lehnsmann er war, selbst den Königstitel an, womit er den Anspruch erhob, das Reich Ferrigos im Süden des Skantenreichs weiterzuführen. Es folgten Kriege gegen den skantischen König Selle den Klugen, in dem Dián I. und sein Sohn und Nachfolger Dián II. von Sarmay das eigene Reich als unabhängigen Pufferstaat zwischen Skanten und Numerern etablieren und weite Gebiete in der Sagonte, im Croel sowie an am unteren Vezalauf erobern.

Einen machtpolitischen Höhepunkt erreichte Sarmay unter König Dián III. Nach dessen Tod 878 folgten Thronstreitigkeiten zwischen seinen Söhnen Docién und Armondo, die schließlich zu einer Reichsteilung führten und die Dianniden nachhaltig schwächten.