Alconía

Aus Sagradien
Zur Navigation springenZur Suche springen
Logo-Alconía.jpg
Alconía
Alkonien

Flagge-Alconía.jpg Wappen-Alconía.jpg

Amtssprache Sagradisch
Hauptstadt Duerez
Provinzen 4 (Cupazas, Guarrí, Nalcazal, Viaza)
Fläche 25.012 km²
Einwohnerzahl 4.052.958 (Stand: Dezember 2015)
Regierungschef Coseller-Presidente Cristina Areja (ASUL)
Karte-Alconía.jpg

Die Region Alconía ist eine von 21 Regionen der Sagradische Republik und die südöstlichste Landschaft Sagradiens. Sie ist auf dem Gebiet des historischen Herzogtums Alconía errichtet, das zur Unterscheidung von dem weitaus größeren alkonischen Königreich und dem alkonischen Sprachgebiet auch als Niederalkonien (Baixo-Alconía) oder (seltener) als Ostalkonien (Alconía Oriental) bezeichnet wird. Als Oberalkonien gelten demgegenüber die Regionen Liez-Corar, Oller und Bordez.

Landschaft

Die Landschaft der Region Alconía ist geprägt von den flachen Ebenen des Alkonischen Tieflandes. Nur im Norden ist es etwas hügeliger. Zudem grenzt die Region im Westen an die Serra d'Oller. Wichtigster Fluss ist der Sieza, der die Region von Nordwesten nach Südosten durchfließt. Nahe Pergía an der Grenze zur Region Bordez tritt er in die Ebene der Cupazas ein, durchfließt dann die Viaza und mündet südlich von Duerez in den Golf von Sartsate.

Zur Region gehören auch die vorgelagerten Revannischen Inseln (Islas Revanyas) sowie die Verdannischen Inseln (Islas Verdanyas) in der Mitte des Kantabrischen Meeres.

Verwaltung

Die Region Alconía gliedert sich in die vier Provinzen Nalcazal mit der Hauptstadt Nalcaz, Cupazas mit der Hauptstadt Illantxa, Guarrí mit der Hauptstadt Malesc und Viaza mit der Hauptstadt Duerez, das zugleich Regionalhauptstadt und Sitz von Regionalrat und Regionalregierung ist.

Bevölkerung

Die drei Städte Duerez, Nalcaz und Malesc sind zugleich auch die größten Städte der Region und bilden eigene Metropolregionen. Außerhalb davon ist Alconía eher dünn besiedelt ist, gehört aber mit 4 Millionen Einwohnern zu den sieben größten Regionen des Landes zählt.

Wirtschaft

Duerez ist eine der größten Städte des Landes und zugleich ein wichtiges Wirtschaftszentrum. Mit Nalcaz besitzt Alconía zudem eine der wichtigsten Hafenstädte im sagradisch-französisch-spanischen Seehandel. Von regionaler Bedeutung sind zudem Malesc und Linesc.

Abgesehen von den Metropolen ist die Region sehr ländlich geprägt und infrastrukturell schwach ausgebildet. Im Landesinneren dominiert der Ackerbau, während die Küste noch immer in großem Maße vom Fischfang abhängig ist, seit Jahren aber vom Tourismus profitiert. Zudem gibt es mehrere Weinbaugebiete, am bekanntesten die Weinbaugebiete in der Viaza, im Guarrí sowie entlang des Sugoyiçar.

Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist der Sommertourismus. Vor allem die Strände der Viaza und des Guarrí am Kantabrischen Meer und an der Straße von Benarra sind beliebte Touristenziele.

Geschichte

Auf dem Gebiet der heutigen Region Alconía siedelten in vorrömischer Zeit mehrere sagrische Stämme, von denen die Aider die wichtigste Stammesgruppe darstellten. In römischer Zeit war das spätere Niederalkonien Kern der Provincia Duerensis mit der Hauptstadt Colonia Duerensis. Der Name der Region Alconía geht jedoch auf den germanischen Stamm der Alkonen (seltener auch als Halkonen bezeichnet) zurück, die im Frühmittelalter von der iberischen Halbinsel aus das römische Sagradien erreichten und sich im Süden der Halbinsel ansiedelten, wo sie ein großes Reich errichteten, ehe im frühen 8. Jahrhundert ebenfalls von Spanien aus maurische Muslime einfielen, die in von den Alkonen als Numeres (Numerer) bezeichnet wurden und binnen weniger Jahren das gesamte Reich der Alkonen unterwarfen. Im Jahr 757 besiegten die Numerer den letzten Alkonenkönig Regrigo und zerschlugen die letzten Reste alkonischer Reichsbildungen in Sagradien. Das Gebiet der heutigen Region Alconía, Niederalkonien also, wurde nun Kern des numerischen Emirats von Duerez, das im 9. und 10. Jahrhundert jedoch von Oberalkonien und später vom skantischen Norden aus zerschlagen wurde.

Nach einer kurzen Restauration des Königreichs Alconía durch die oberalkonischen Könige von Liez und Corar wurde Alconía im 10. Jahrhundert durch die skantischen Könige erobert und ins Königreich Sagradien integriert. 999 fiel mit der erfolgreichen Belagerung von Malesc das letzte numerische Herrschaftsgebiet in Sagradien. Niederlakonien bildete nun das Herzogtum Alconía, das im frühen 11. Jahrhundert unter Herzog Hugo dem Großen von Cliêce eine politische und kulturelle Blüte erlebte. Spätestens im 13. Jahrhundert aber verlor der gesamte alkonische Süden an Einfluss und wurde zunehmend zu einem peripheren Teil des gesamtsagradischen Königreichs, ehe sich die gesamtsagradische Nationenbildung seit dem 16. Jahrhundert zulasten Alkonien und gegen die dort ansässige südsagradische Kultur richtete.

Kultur

Historische Sprache in Alconía ist das Alkonische, genauer der niederalkonische Dialekt. Heute aber ist die Amtssprache Sagradisch die vorherrschende Sprache. Dennoch ist die Kultur der Region noch immer von Einflüssen der arabisch-muslimischen Numerer geprägt, die das Land im Frühmittelalter beherrschten. Die Alkonen sind stolz auf ihre eigenständige Kultur und pflegen noch immer die in alkonisch verfassten Besangua-Lieder des Mittelalters, die Ähnlichkeiten zur südfranzösischen Troubadour-Dichtung aufweisen.

Präsidenten der Regionalregierung

Amtsbeginn Amtsende Präsident der Regionalregierung Parteien besonderes
1953 1958 Joán António Ricardes (PPC) PPC, bis 1957 ASUL, seit 1957 UDS
1958 1973 Filipe Macià Morales (PPC) PPC, UDS
1973 1977 Luciano Carrera (ASUL) ASUL, PSS Minderheitsausschuss unterstützt durch PCS
1977 1980 Marcelo Florentín (PPC) PPC, UDS
1980 1985 Luca Arçano (PPC), 1. Mal PPC, UDS, seit 1981 PPC, ASUL
1985 1987 Nícola Zamorra (ASUL), 1. Mal ASUL Minderheitsausschuss unterstützt durch Verdes Celarcoes
1987 1989 Luca Arçano (PPC), 2. Mal PPC, ASUL
1989 2005 Nícola Zamorra (ASUL), 2. Mal ASUL, Verdes
2005 2015 José Delâu (ASUL) ASUL, Verdes, 2005-2009 auch PCS/DSS, seit 2013 RAD
2015 Cristina Areja (ASUL) ASUL, Verdes, RAD