Maximilian II. von Cuentez

Aus Sagradien
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Maximilian II. (*1669; †1725) war 1701 bis zu seinem Tod Fürst von Cuentez aus dem Haus Santori. Er war ein führender Akteur in den Blaumeerkriegen und in den Sagradischen Bürgerkriegen.

Maximilian von Santori wurde 1669 als ältester Sohn von Johann Manuel von Cuentez geboren. Er war ein Enkel von Manuel von Cuentez, dem Grafen von Nadal, und ein Großneffe von Fürst Karl III. von Cuentez. Als Mitglied einer Nebenlinie der Santori schlug Maximilian eine militärische Laufbahn im Dienst seines entfernten Vetters König Gabriel VII. von Sagradien ein. Ab 1698 diente Maximilian Gabriels Enkel König Danadier II. und nahm für diesen am Spanischen Erbfolgekrieg und am Zweiten Blaumeerkrieg teil.

Nach dem Tod seines Großonkels Karl III. von Cuentez und der Abdankung von Fürstin Isabella erbte im Jahr 1699 überraschend Maximilians Großvater Manuel den cuentesischen Fürstentitel und Maximilian wurde zum Präsumptiverben. 1700 heiratete der Erbprinz Antónia de Sesín, eine Tochter von Herzog Ludwig Philipp III. von Sessin und Cousine von König Danadier II. Im Jahr 1701 wurde er als Maximilian II. Fürst von Cuentez.

Im Vorfeld des Sagradischen Koalitionskriegs 1713-1718 schloss sich Maximilian zusammen mit seinem Schwager Joseph-August von Sessin der oppositionellen Adelskoalition gegen König Danadier II. an. Während des Kriegs gehörte er zu den führenden Feldherren der Koalitionstruppen, geriet in der Folge aber zunehmend in einen Machtkampf mit seinem Schwager Joseph-August um die politische Führung der Koalition. Nach der Ermordung des Herzogs von Sessin 1721 versuchte Maximilian, die Führung der Ersten Republik zu übernehmen, konnte sich aber nicht durchsetzen.

Maximilian II. starb 1725. Da seine Ehe mit Antonia von Sessin kinderlos geblieben war, folgte ihm sein Neffe und Ziehsohn Johann Franz von Cuentez, Sohn seines Bruders Franz Danadier, als Fürst nach. Dieser stieg zum Prinzregenten der Republik