Sarmay

Aus Sagradien
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Flagge
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Wappen
Amtssprache Sagradisch
Hauptstadt Noyar
Provinzen 5 (Alto-Pin, Alto-Sagonte, Alto-Sarmay, Noyarense, Sagonte-Mêdio-Pin, Semestina-Capital)
Fläche 24.954 km²
Einwohnerzahl 9.480.312 Millionen (Stand: Dezember 2015)
Regierungschef Coseller-Presidente Jorge Ferrero Nadal (ASUL)
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Die Region Sarmay (sagr. Región Sarmay), im Herzen Sagradiens gelegen, ist mit 9,5 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Region des Landes. Die Region Sarmay umfasst die fünf sechs Alto Pin, Alto Sagonte, Sagonte-Mêdio Pin, Alto Sarmay, Noyarense sowie Semestina-Capital.

Größte Stadt der Region ist Semest, traditionelle Hauptstadt ist die frühere Krönungsstadt der sagradischen Könige, Noyar. Hier sitzen auch der Regionalrat von Sarmay und die Regionalregierung als oberste Organe der Region. Der Gerichtshof der Region befindet sich in Vierna, einige Unterbehörden weiterhin in Lesta.

Landschaft und Bevölkerung

Die Region Sarmay umfasst die Landschaften Sagonte, Altsarmay und die Oberpingegend. Außerdem hat sie im äußersten Osten Anteil an den Landschaften Croel und Soler. Der Norden und der Westen der Region sind geprägt von den beiden großen Flüssen Pin und Liêno, die in der Sagonte zusammenfließen und dort den Mittelpin bilden. Im Südwesten grenzt die Region zudem an die Serra de Louro. Der Südosten dagegen ist geprägt durch das Mittelgebirge der Serra de Sarmay.

Das dichtbesiedelten nördliche Zentrum der Region Sarmay mit den Großstädten Dorell, Videça und Dûes Pontes sowie anschließend Noyar und Vierna bildet mit der umschlossenen Region Semestina die Metropolregion Semestina-Sarmay, ihreszeichens die einwohnerstärkste und mit der größten Wirtschaftskraft ausgestattete Agglomeration Sagradiens. Weitere Agglomerationen befinden sich rund um die Stadt Lesta im mittleren Süden der Region, am Oberpin um die Städte Resales, Vitoria und Joanaz sowie im Mittelpintal um die Städte Pinaret, Valiana und Garret. Dünner besiedelt sind lediglich die Peripherien im äußeren Westen, im äußeren Osten sowie im äußeren Süden der Region.

Liste der Städten in Sarmay

Rang Stadt Einwohnerzahl Provinz Metropolregion besonderes
1 Semest (Semesta) 2.473.000 das antike Semestum
2 Lesta 370.000 Alto Sarmay das antike Lesta Granis
3 Noyar 309.000 Noyarense das antike Noviogarum
4 Vierna 218.000 Alto Sagonte das antike Bierna
5 Dorell 209.000 Alto Sarmay
6 Vapaís 202.000 Comunitá Urbana Semestina (COMUS)
7 Arocí 179.000 Comunitá Urbana Semestina (COMUS)
8 Resales 162.000 Alto Pin
9 Dupontes 156.000 Alto Sagonte das antike Duo Pontes
10 Videça 124.000 Noyarense
11 Corbón 99.000 Comunitá Urbana Semestina (COMUS)
12 Joanaz 94.000 Alto Pin
13 Lavaza 91.000 Alto Sarmay
14 Sidegia 90.000 Alto Sarmay
15 Vitoria 85.000 Alto Pin das antike Victoria
16 Carnet del Fonte 85.000 Comunitá Urbana Semestina (COMUS)
17 Palmací 84.000 Comunitá Urbana Semestina (COMUS)
18 Novil 83.000
19 Selva 78.000 Noyarense
20 Sebaste 73.000 Noyarense
21 Garret 70.000 Sagonte-Mêdio Pin
22 San Sebastian de la Crûce 67.000 Comunitá Urbana Semestina (COMUS)
23 Argüel 66.000 Alto Pin
24 Xenópolis 64.000 Alto Sagonte das antike Xenopolis
25 Valiana 57.000 Sagonte-Mêdio Pin
26 San José de Sarmay 52.000 Alto Sarmay
27 Pinaret 50.000 Sagonte-Mêdio Pin
28 Iriera 49.000 Comunitá Urbana Semestina (COMUS)
29 Colón a la Dona 39.000 Alto Sagonte
30 Arriaga 37.000
31 Casterley 24.000 Noyarense

Wirtschaft

Sarmay ist heute die bedeutendste Wirtschaftsregion Sagradiens. Der Norden um die Semestiner Agglomeration ist dabei eines der wichtigsten Dienstleistungszentren Sagradiens, aber auch im verarbeitenden Gewerbe besitzt die Region eine hervorragende Stellung. Neben dem Norden ist besonders der Südosten um die Stadt Lesta traditionell stark industrialisiert, leidet aber seit einigen Jahren unter Problemen des wirtschaftlichen Strukturwandels, wenn auch in bedeutend geringerem Maß als die Nachbarregion Bordez. Dagegen spielt im Westen und Osten der Region auch die landwirtschaftliche Produktion noch immer eine wichtige Rolle. Die Landschaft Sagonte am Mittelpin und dem Dona-Fluss im Westen ist sogar eine der umsatzstärksten Weinregionen Sagradiens.

Historisches

In vorrömischer Zeit siedelten in der Gegend des unteren Liêno und Mittelpins verschiedene sagradische und keltosagrische Stämme wie die Nogiaren und die Liener. In der Zeit der römischen Herrschaft in Sagradien gehörte der Westen des späteren Sarmay zur Provinz Sisinia, der Osten zur Sagradia Geroniensis. In vorrömischer und römischer Zeit entstanden auch die Städte Noyar (Augusta Nogiarorum), Dûes Ponte (Duo Pontes), Vierna (Bierna), Lesta (Lesta Granis) und Xenópolis (Xenopolis). Nachdem sich im frühen Mittelalter germanische Alkonen in der Gegend zwischen Pin, Sieza und Liêno angesiedelt hatten, wurde das Gebiet im 7. Jahrhundert durch Eroberung ins nördlich des Liêno gelegene Skantenreich eingegliedert und bildete bald eine hart umkämpfte Grenzregion zwischen dem christlichem Skantenreich und der muslimischen Numererherrschaft im Süden Sagradiens.

Infolge eines skantischen Thronstreits wurde das als Sarmay bekannte Territorium 812 im Vertrag von Torell dem skantischen König Gaudfred aus dem Geschlecht der Helgariden zugesprochen, nach dessen Tod 817 jedoch machte sich der einheimische Provinzfürst Dianus unabhängig und begründete das Diannidenfürstentum von Sarmay, das im 9. und frühen 10. Jahrhundert ein eigenständiges Königreich in Mittelsagradien bildete. Nach einem machtpolitischen Höhepunkt unter Dián III. von Sarmay Mitte des 9. Jahrhunderts folgte eine Reihe von Thronstreitigkeiten und Teilungen, ehe das Königreich im zweiten Jahrzehnt des 10. Jahrhunderts vom Skantenkönig Martin der Eroberer eingenommen und im Vertrag von Tantallas 915 in dessen entstehendes gesamtsagradisches Königreich eingegliedert wurde. Mit der Hinrichtung Arengars von Vierna, des letzten Diannidenkönigs durch den skantisch-gesamtsagradischen König Philipp I. verlor Sarmay endgültig seine Unabhängigkeit und bildete bald schon das machtpolitische Zentrum Philipps I. und seiner Nachfolger auf dem sagradischen Königsthron.

Mit seiner Königssalbung im Noyarenser Dom 939 begründete Philipp I. die Tradition der Königskrönung in Noyar, das im Hochmittelalter auch über weite Strecken hinweg die Funktion einer inoffiziellen Hauptstadt des sagradischen Königreichs. Mit den großen Bischofsstädten Noyar, Vierna und San Sebastian bildete das schon damals dicht besiedelte und hoch urbanisierte Mittelsarmay über das gesamte sagradische Mittelalter hinweg das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Königreichs, dessen sowohl skantisch-, als auch - in geringerem Maße - alkonisch-beeinflusster Mittelsagradischer Dialekt sich bald als dominante Sprachvarietät im gesamten Reich durchsetzte und die Grundlage des heutigen Hochsagradisch bildet.

Nachdem Mittelsarmay unter den frühen Santori-Königen im 15. Jahrhundert vorübergehend seine politisch-kulturelle, nicht aber seine wirtschaftliche Vormachtstellung an den tulinesischen Westen verloren hatte, führte die Verlegung des Königshofs von Tulis ins erst im Mittelalter begründete Semest Mitte des 16. Jahrhunderts zu dessen Aufstieg zum dominanten politisch-administrativen und kulturellen Zentrum Sagradiens und zur größten Stadt des Landes. Vom rasanten Anwachsen Semests profitierten auch andere mittelsarmayische Städte, die teilweise - wie im Fall Novels und San Sebastians mit Semest immer mehr zusammenwuchsen. Dagegen verloren die Bischofsstädte Noyar und Vierna einen Teil ihres früheren Glanzes an die neue Metropole in der Nachbarschaft.

Als politisches Zentrum und bevölkerungsreichste Landschaft des Landes erlebte Sarmay die Kämpfe der Revolutionen und Bürgerkriege des 18. bis 20. Jahrhunderts stets in besonderem Maße. Im Zuge der Industrialisierung wuchsen Arbeiterstädte wie Lesta, Sebaste und die neu entstanden Stadtteile Semests zu Schauplätzen sozialer Auseinandersetzungen und Hochburgen der sozialistischen Arbeiterbewegung heran.

Präsidenten der Regionalregierung

Amtsbeginn Amtsende Präsident der Regionalregierung Parteien besonderes
1953 1961 Oliver Santascara (PPC) PPC, ASUL
1961 1975 Fernando Debelún (ASUL) ASUL, PRD
1975 1987 Luis José López (ASUL) ASUL, PRD; ab 1977 ASUL; ab 1985 ASUL, UDS 1977-1985 Minderheitsausschuss
1987 1990 Miquel Valente (ASUL) ASUL, UDS; ab 1989 ASUL ab 1989 Minderheitsausschuss
1990 1998 Filipe Saforcada (PPC) PPC, UDS
1998 2002 Santiago Diaz de Velozo (ASUL) ASUL, V
2002 2006 Helguer Madrigal (ASUL) ASUL, V
2006 2010 Isabel Berguixete (PPC) PPC, PSP ab 2009 Minderheitsausschuss
2010 Jorge Ferrero Nadal (ASUL) ASUL, V, SDU