Saloanische Lande: Unterschied zwischen den Versionen
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Als micolinische Hauptstadt etablierte sich in der Folgezeit das piranische Nanthés, während Servette Sitz der santorischen Herrscher und Statthalter wurde. Auch nach seiner Abdankung als König blieb Peter Herzog von Servette und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine untermicolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten [[Don Andrés Pietro]] ab, nach dessen Tod 1534 sie an den sagradischen König [[David I.]] fielen, der sie in seiner Erbteilung seiner Tochter [[Johanna I.]] und ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]] zusprach. Für das kommende Jahrhundert blieben die Servettinischen Lande und die sagradische Krone unter den Königen [[Philipp VII. Jakob]], [[Gabriel V.]] und [[Gabriel VI.]] in der selben Hand, wurden aber im Einvernehmen mit den mächtigen Ständten weitgehend unabhängig vom sagradischen Hauptland von einem sagradischen Statthalter verwaltet. | Als micolinische Hauptstadt etablierte sich in der Folgezeit das piranische Nanthés, während Servette Sitz der santorischen Herrscher und Statthalter wurde. Auch nach seiner Abdankung als König blieb Peter Herzog von Servette und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine untermicolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten [[Don Andrés Pietro]] ab, nach dessen Tod 1534 sie an den sagradischen König [[David I.]] fielen, der sie in seiner Erbteilung seiner Tochter [[Johanna I.]] und ihrem Mann [[Michael III.|Miguel de Valier]] zusprach. Für das kommende Jahrhundert blieben die Servettinischen Lande und die sagradische Krone unter den Königen [[Philipp VII. Jakob]], [[Gabriel V.]] und [[Gabriel VI.]] in der selben Hand, wurden aber im Einvernehmen mit den mächtigen Ständten weitgehend unabhängig vom sagradischen Hauptland von einem sagradischen Statthalter verwaltet. | ||
| − | Anders als im Norden der micolinischen Halbinsel fand die reformatorische [[Uleistenbewegung]] im servettinischen Süden keine große Anhängerschaft. | + | Anders als im Norden der micolinischen Halbinsel fand die reformatorische [[Uleistenbewegung]] im servettinischen Süden keine große Anhängerschaft. Im [[Ligrischer Krieg|Ligrischen Krieg 1620/21]] kämpfte Servette auf Seiten der sagradischen Krone gegen Micolinien, konnte sich aber gegen den Feind im Norden behaupten. Nachdem die sagradische Königinmutter und Regentin [[Katharina von Micolinien]] bis zu ihrer Entmachtung 1653/54 eine Politik des sagro-micolinischen Ausgleichs betrieben hatte, versuchte das erstarkte Micolinien im [[Asumarischer Krieg|Asumarischen Krieg 1657-1669]] gewaltsam das alte Ziel der Rückeroberung des Südens und der Inkorporation der Lande in die micolinische Krone durchzusetzen. Der Krieg endete 1669 im [[Friede von Villagua]] mit einem Kompromiss: Die de facto längst erreichte Unabhängigkeit der Lande von der micolinischen Krone wurde auch offiziell anerkannt, im Gegenzug musste der sagradische König [[Gabriel VII.]] aber den Herzogtitel an seinen jüngeren Bruder [[Ludwig Philipp I. von Servette|Ludwig Philipp]] abgeben, der die Nebenlinie [[Haus Santori|Santori-Servette]] begründete und als Herrscher des nunmehr souveränen Staates den Titel eines ''Großherzogs'' annahm. |
=== Liste der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette === | === Liste der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette === | ||
Version vom 15:56, 1. Mär 2012
Das Herzogtum Servette (seit 1669 als Großherzogtum Servette bezeichnet) war ein frühneuzeitlicher Staat im Süden der micolinischen Halbinsel, der im Spätmittelalter aus dem als Servettinische Lande bezeichneten Herrschaftskonglomerat der Herzöge von Salua und Servette entstand und im Zuge des Fünfzigjährigen Kriegs (1396-1443) und der folgenden Servettinischen Kriege zwischen Sagradien und Micolinien seine Unabhängigkeit vom micolinischen Königtum erreichte.
Die Bezeichnung Herzogtum Servette bezieht sich genau genommen nur auf einen Teil des metonymisch als solches bezeichneten Territorialkomplexes, zu dem daneben auch das Herzogtum Salua, das Fürstentum Marbore, das Fürstentum Saséia sowie zeitweise auch die Grafschaft Feiroa gehörten.
Nach dem Aussterben des ursprünglichen Herzogsgeschlechts des Hauses Servette im Jahr 1505 ging das Herzogtum in den Besitz der sagradisch-tulinesischen Herrscherdynastie Santori über und blieb bis 1669 im Besitz der sagradischen Könige, die meist auch zugleich als Herzöge von Servette und Salua sowie Fürsten von Marbore und Saséia regierten und in den Servettinischen Landen von Statthaltern vertreten wurden. Erst im Frieden von Villágua 1669, der den Zweiten oder Großen Asumarischen Krieg beendete, erkannte König Karl IX. von Micolinien auch offiziell die staatsrechtliche Souveränität des Herzogtums an, erreichte jedoch die Trennung der Herzogswürde von der sagradischen Königskrone. Der sagradische König Gabriel VII., der bis dahin nominell auch Herzog von Servette gewesen war, gab das Herzogtum daraufhin seinem jüngeren Sohn Luis Filipe, der daraufhin als Ludwig Philipp I. von Servette den Titel eines Großherzogs annahm und die santorische Sekundogenitur Santori-Servette begründete.
Als mit dem Tod des Großherzogs Karl VIII. Ferdinand im Jahr 1737 die Linie Santori-Servette im Mannesstam aussstarb, kam es zum Servettinischen Erbfolgekrieg von 1737-1739 zwischen Karl X. von Micolinien und der Schwester des gestorbenen Großherzogs Maria I. von Servette und ihrem Mann Louis-Gabriel de Vienne, der 1739 im Nantheser Ausgleich endete, in dem Karl X. die Nachfolge Marias anerkennen musste. Doch bereits wenige Jahre später fiel das Großherzogtum nach Marias Tod 1755 und dem Friede von Tinagua 1757 an Micolinien. Nach der Vereinigung der beiden Staatsgebiete hörte das Großherzogtum schließlich nach knapp 300 Jahren faktischer Unabhängigkeit von Micolinien auf zu bestehen.
Inhaltsverzeichnis
Geschichte
Servette unter den Herzögen aus dem Haus Servette
Die Ursprünge des Herzogtums Servette - ursprünglich Grafschaft - liegen im weitläufigen Herrschaftskonglomerat im Süden der Halbinsel, das den Herzögen von Salua als Hausmacht diente. Seit 1055 trugen die Herzöge von Salua auch den Titel der Grafen von Servette und konnten ihrem Besitz durch Heiratsverbindungen und Pfandschaften große Teile Lukiens, der Fanata und Correras hinzufügen. Der Tod König Michaels III. 1064 eröffnete eine Reihe von blutigen Bürgerkriegen zwischen den Saloanern und dem Haus Lonea um die Krone Micoliniens, die als Temp de Sang bekannt wurden. Der saloanische König Karl I. erhob seinen jüngeren Sohn Karl Graf von Servette 1198 zum Herzog von Servette und begründete damit das Herzogtum. Nach dem Tod seines älteren Bruders Joseph III. von Micolinien bestieg Karl 1214 selbst den micolinischen Thron und gab das Herzogtum an seinen jüngeren Sohn Richard. Nachdem dieser als Richard I. selbst den Thron bestiegen hatte, gab er das Herzogtum 1227 an seinen jüngeren Bruder Heinrich ab, der als Heinrich I. schließlich das Haus Servette als Nebenlinie der Saloanerdynastie begründete.
Heinrichs Urenkel Anton I. von Servette versuchte nach dem Aussterben der Hauptlinie des Hauses Salua 1313 vergeblich, den micolinischen Thron zu übernehmen und unterstützte schließlich seinen Schwiegersohn Sergi von Gerón, der sich nach geglückter Übernahme des Throns mit umfangreichen Privilegien erkenntlich zeigte. Zu Zeiten der Union von Alagua gehörten die Servettinischen Herzöge zu den mit Abstand mächtigsten Herren des Reichs, bei der Revolution von 1386 unterstützten sie aber nur zögerlich Karl von Interea und ließen sich ihre militärische Hilfe im folgenden Krieg gegen Sagradien teuer erkaufen. Herzog Karl IV. erreichte schließlich durch geschicktes Taktieren im Fünfzigjährigen Krieg eine weitreichende Unabhängigkeitskrieg von der nun beim Haus Interea liegenden micolinischen Krone. Während er anfänglich Karl VI. von Interea unterstützt hatte, wechselte er bald die Seiten und verheiratete seinen Neffen Anton mit der sagradischen Prinzessin Maria von Vesaey. 1420 begann er einen Krieg gegen die Herzöge von Lonea und erklärte sich in dessen Verlauf 1425 zum legitimen König von Micolinien. Da er zwei Jahre später jedoch starb, ohne einen Erben zu hinterlassen, blieben seine Ansprüche folgenlos.
Da sein potenzieller Nachfolger, sein Neffe Anton sich in loneischer Gefangenschaft befand, übernahm seine Schwester Margarete von Servette die Herrschaft. Sie erreichte schließlich die Freilassung Antons und schloss 1429 Frieden mit Lonea, der den Bürgekrieg der Servettenses und Loneistes schließlich beendete. Anton II. übernahm die Herzogskrone 1432 von seiner Tante, die wenig später starb. Trotz der Nachfolgewirren ging Servette aus dem Fünfzigjährigen Krieg gestärkt hervor und bildete nach dem Friede von Tesqué 1443 eine de facto unabhängige Macht im Süden der Halbinsel. Wichtige Machtquelle war die finanzielle und wirtschaftliche Stärke des Reichs. Besonders in der Endphase des Fünfzigjährigen Krieges hatte die Herzöge von Servette als potente Geldgeber des micolinischen Königs auftreten können und brachten über den Weg der Pfandschaft den gesamten Süden des Königreichs inklusive mehrerer Herrschaften in Lukien und Südpiranien unter ihre Kontrolle. Die Lehnsabhängigkeit vom micolinischen König bestand seither nur noch formal, der als Servettinische Lande bezeichnete Herrschaftskomplex der Servettinerherzöge bildete ein eigenständiges Reich.
Servettinische Kriege
Auf Herzog Anton II. folgten nacheinander seine beiden Söhn Philipp und Anton III., die jedoch beide keinen legitimen männlichen Erben hinterließen. Es kam schließlich nach dem Tod Antons III. 1477 zum Erbfolgekrieg zwischen Filip von Saséia, dem unehelichen Sohn Philipps I., und dem micolinischen König Heinrich I. Während Heinrich den Herrschaftskomplex der Servettinischen Lande als anheimgefallenes Lehen wieder unter die Krone zwingen wollte, wählten die Servettinischen Stände Filip von Saséia zum neuen Herzog. Es kam zum Einmarsch micolinischer Truppen, gegen die sich Filip mit dem sagradischen König Jakob III. aus dem Haus Sántori verbündete. Mit sagradischer Hilfe konnte sich Filip von Saséia schließlich durchsetzen. Bei Tinágua siegte 1479 das vereinigte Heer der Servettiner und Sagradier gegen Micolinien und erreichte die Anerkennung der Herrschaft Filips. Dieser heiratete danach Jakobs III. Schwester Isabel de Sántori und intensivierte das sagro-servettinische Bündnis.
Nach dem Tod Filips im Jahr 1490, dem nominell sein einjähriger Sohn Baltasar unter der Vormundschaft Isabel de Sántoris folgte, nahm Micolinien den Kampf um Servette wieder auf. Erneut wurde Sagradien zu Hilfe gerufen, jedoch konnte König Jakob IV. erst 1492 mit einem Heer nach Südmicolinien ziehen. Auf dem Weg kam es zu mehreren Schlachten. 1494 siegten die Micolinier bei Joçaleia und zwangen Sagradien zum Rückzug, gleichzeitig besetzten die Micolinier das sagradische Golen als Faustpfand. Jedoch konnte Isabel ihre Stellung in Servette zunächst halten. Erst 1496 nahmen micolinische Truppen die Stadt ein und setzten sowohl die Regentin als auch den jungen Herzog ab. Im Folgejahr fiel Sagradien bei Macedi ein und schritt rasch voran. Im Herbst 1497 endete der Feldzug mit der Niederlage Micoliniens in zwei Schlachten bei Sant Filip und Cosqol. Die Sagradier setzten Antonia von Servette, eine Tochter Philipps von Saseia, als Herzogin ein und arrangierten ihre Hochzeit mit Don Pietro, Bruder König Jakobs III., der in der Folge de facto regierte.
Golen blieb zunächst weiterhin micolinisch besetzt. Nach dem Tod des golischen Markgrafen Ludwig im Jahr 1499 kam es zum erneuten Waffengang zwischen Micolinien und Sagradien, den wiederum Sagradien für sich entscheiden konnte. Im Zuge des Krieges dankte die junge Herzogin Antonia 1499 auf Drängen der Sagradier hin offiziell zugunsten ihres Mannes ab, womit das Herzogtum endgültig an die Sántori fiel. Die servettinischen Stände stimmten der Rechtsübertragung an die sagradische Dynastie nur unter großen Zugeständnissen zu, welche die Macht des einheimischen Adels deutlich vermehrte.
Als Herzog Peter 1502 den sagradischen Thron an sich riss und das Herzogtum damit an Sagradien fiel, nutzte Micolinien innere Unruhen in Sagradien im Zuge der Lilienkriege, um im Dritten Servettinischen Krieg einen letzlich vergeblichen Versuch zu unternehmen, die Lande zu erobern. Im Frieden von Salua wurden die Servettinischen Kriege 1506 endgültig beendet. Die Servettischen Lande, namentlich das Herzogtum Servette, das Herzogtum Sáloa sowie die Fürstentümer Saséia und Marbore fielen geschlossen an das Haus Santori, wohingegen die Pfandschaften im lukischen Raum und in Südpiranien wie die Grafschaften Drouvel oder Carata wieder an die micolinische Krone zurückfielen. Diese Teilung entsprach in etwa den realen Machtverhältnissen des Jahres 1506.
Servette unter den Santori
Als micolinische Hauptstadt etablierte sich in der Folgezeit das piranische Nanthés, während Servette Sitz der santorischen Herrscher und Statthalter wurde. Auch nach seiner Abdankung als König blieb Peter Herzog von Servette und wurde als „Sêinior il Duca“ bezeichnet. 1515 gab er seine untermicolinischen Besitzungen an den neugeborenen sagradischen Infanten Don Andrés Pietro ab, nach dessen Tod 1534 sie an den sagradischen König David I. fielen, der sie in seiner Erbteilung seiner Tochter Johanna I. und ihrem Mann Miguel de Valier zusprach. Für das kommende Jahrhundert blieben die Servettinischen Lande und die sagradische Krone unter den Königen Philipp VII. Jakob, Gabriel V. und Gabriel VI. in der selben Hand, wurden aber im Einvernehmen mit den mächtigen Ständten weitgehend unabhängig vom sagradischen Hauptland von einem sagradischen Statthalter verwaltet.
Anders als im Norden der micolinischen Halbinsel fand die reformatorische Uleistenbewegung im servettinischen Süden keine große Anhängerschaft. Im Ligrischen Krieg 1620/21 kämpfte Servette auf Seiten der sagradischen Krone gegen Micolinien, konnte sich aber gegen den Feind im Norden behaupten. Nachdem die sagradische Königinmutter und Regentin Katharina von Micolinien bis zu ihrer Entmachtung 1653/54 eine Politik des sagro-micolinischen Ausgleichs betrieben hatte, versuchte das erstarkte Micolinien im Asumarischen Krieg 1657-1669 gewaltsam das alte Ziel der Rückeroberung des Südens und der Inkorporation der Lande in die micolinische Krone durchzusetzen. Der Krieg endete 1669 im Friede von Villagua mit einem Kompromiss: Die de facto längst erreichte Unabhängigkeit der Lande von der micolinischen Krone wurde auch offiziell anerkannt, im Gegenzug musste der sagradische König Gabriel VII. aber den Herzogtitel an seinen jüngeren Bruder Ludwig Philipp abgeben, der die Nebenlinie Santori-Servette begründete und als Herrscher des nunmehr souveränen Staates den Titel eines Großherzogs annahm.
Liste der Grafen, Herzöge und Großherzöge von Servette
| Von | Bis | König (Lebenszeiten) | Micolinischer Herrschername | besonderes |
| Haus Salua (Herzöge bis 1501) | ||||
| Linie Salua | ||||
| 1198 | 1216 | Karl I. (1167-1216) | Charl I | Sohn Karls I. von Micolinien, seit 1214 als Karl II. König von Micolinien |
| 1216 | 1227 | Richard I. (1185-1259) | Richard I | Sohn Karls I., seit 1217 König von Micolinien |
| Haus Servette (Linie Salua-Servette) | ||||
| 1227 | 1252 | Heinrich I. (1192-1252) | Henrique | Bruder Richards I., Sohn Karls I. |
| 1252 | 1266 | Heinrich II. (1220-1266) | Henrique II | Sohn Heinrichs I. |
| 1266 | 1292 | Karl II. (1245-1292) | Charl II | Sohn Heinrichs II. |
| 1292 | 1304 | Karl III. (1267-1304) | Charl III | Sohn Karls II. |
| 1304 | 1330 | Anton I. (1269-1330) | Antone I | Bruder Karls III., Sohn Karls II. |
| 1330 | 1380 | Heinrich III. (1321-1380) | Henrique III | Enkel Antons I. |
| 1380 | 1387 | Heinrich IV. (1341-1384) | Henrique IV | Sohn Heinrichs III. |
| 1387 | 1427 | Karl IV. (1368-1427) | Charl IV | Sohn Heinrichs IV. |
| 1427 | 1432 | Margarete von Servette (1379-1433) | Margareta de Servette | Schwester Karls IV., Abdankung zugunsten ihres Neffen |
| 1432 | 1448 | Anton II. (1393-1448) | Antone II | Neffe Karls IV. |
| 1448 | 1472 | Philipp I. (1418-1472) | Filip I | Sohn Antons II. |
| 1472 | 1477 | Anton III. (1423-1477) | Antone III | Bruder Philipps I., Sohn Antons II. |
| 1477 | 1490 | Philipp II. von Saséia (1445-1490) | Filip II de Saséia | unehelicher Sohn Philipps I. |
| 1490 | 1496 | Baltasar (1489-1499) | Baltasar | Sohn Philipps von Saseia, unter der Regentschaft seiner Mutter Isabel de Sántori, 1496 abgesetzt |
| 1496 | 1497 | micolinische Besetzung | ||
| 1497 | 1499 | Antonia von Servette (1482-1510) | Antonia | Tochter Philipps von Saseia |
| Haus Santori (1501-1745) | ||||
| Linie Santori | ||||
| 1499 | 1515 | Peter I. (1456-1526) | Pier I | Ehemann Antonias, 1502-1509 König von Sagradien |
| 1515 | 1534 | Andreas Peter I. (1515-1534) | Andries Pier I | Großneffe Peters I., Sohn Davids I. von Sagradien |
| 1534 | 1543 | David I. (1491-1543) | David I | Neffe Peters I., König von Sagradien und Portugal |
| 1543 | 1574 | Johanna I. (1520-1585) | Joanna I | Königin von Sagradien, Tochter Davids I. |
| Linie Santori-Valier | ||||
| 1574 | 1591 | Philipp III. Jakob (1545-1591) | Filip I Jacque | Sohn Johannas I., König von Sagradien |
| 1591 | 1640 | Gabriel I. (1585-1640) | Gabriel I | König von Sagradien |
| 1640 | 1651 | Gabriel II. (1610-1651) | Gabriel II | König von Sagradien |
| 1651 | 1669 | Gabriel III. (1637-1698) | Gabriel III | König von Sagradien |
| Linie Santori-Servette (Großherzoge) | ||||
| 1669 | 1678 | Ludwig Philipp I. (1640-1678) | Luvis Filip I | Bruder Gabriels III. |
| 1678 | 1680 | Heinrich I. (1661-1680) | Henrique I | Sohn Ludwig Philipps I. |
| 1680 | 1710 | Karl VII. Philipp (1665-1710) | Charl Filip | Bruder Heinrichs |
| 1710 | 1734 | Ludwig Philipp II. (1691-1734) | Luvis Filip II | Sohn Karl Philipps |
| 1734 | 1737 | Karl VIII. Ferdinand (1719-1740) | Charl VIII. Fernand | Sohn Ludwig Philipps |
| 1737 | 1755 | Maria I. (1716-1755) | Maria I | Schwester Karl Ferdinands, Tochter Ludwig Philipps |
| 1737/55 | 1757 | Gabriel IV. von Vienne | Gabriel IV de Viena | Ehemann Marias I., danach König von Sagradien |
Liste der sagradischen Statthalter in Servette
| Von | Bis | König (Lebenszeiten) | in Micolinien bekannt als | besonderes |
| Statthalter Peters I. | ||||
| 1502 | 1509 | Johanna von Santori, Fürstin von Valier | Joanna de Valier | Tochter von Luis Filipe de Santori, Witwe von Miguel de Valier |
| 1509 | 1515 | keine Statthalterschaft | ||
| Statthalter Davids I. | ||||
| 1515 | 1519 | Joán António de las Vegas, Conte de Biniar | Joann de Biniar | Sohn von Carles de Biniar und Schwager von David I. |
| 1519 | 1525 | Don Miguel de Santori | Mikael de Santori | unehelicher Sohn Jakobs IV., Halbbruder Davids I. |
| 1525 | 1532 | Antonia von Santori, Vizegräfin von Macedi | Antonia de Macedi | uneheliche Tochter Peters I. |
| 1532 | 1534 | keine Statthalterschaft | ||
| 1534 | 1540 | Miguel de Santori, Fürst von Valier (1499-1552) | Mikael de Valier | Enkel Miguel de Valiers, Schwiegersohn Davids I. |
| Statthalter Johannas I. und Michaels III. | ||||
| 1540 | 1548 | Luvis de Granval, Graf von Varealet | Luvis de Granval | |
| 1548 | 1555 | Don Júlio Cesar, Graf von Sagonte | Jule Cesar | unehelicher Sohn Michaels III. |
| 1555 | 1559 | Carles d'Escriva Conte de Barxet | Charl d'Escriva | |
| 1559 | 1568 | Carles de Monteblanxard, Graf Vallador | Charl de Vallador | Ehemann von Francisca María de Valier, Bruder Roberto de Monteblanxards |
| 1568 | 1574 | José María del Carnis, Graf Fidelfe | Josep de Fidelfe | |
| Statthalter Philipp VII. Jakobs | ||||
| 1574 | 1582 | Miguel de Santori-Esqués, Conte de Napar (1542-1582) | Mikael d'Esqués | Neffe Michaels III. |