Zeda: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 22:10, 12. Feb 2026

ZedaLogoFlat.jpg
Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA
Rechtsform Societá Anónima (Tochter der Zeda SA)
Gründung 1899
Sitz Bosa
Branche Automobilhersteller

Die Ernesto Aliureto Zeda Automóbiles SA ist ein sagradischer Automobilhersteller und die Stammmarke der Zeda-Gruppe. Das Unternehmen wurde 1899 von Mechaniker Ernesto Aliureto Zeda gegründet und ist seit 1992 eine hunderprozentige Tochtergesellschaft der Zeda SA. Der Stammsitz von Zeda befindet sich in der westsagradischen Industriestadt Bosa, wo auch die Firmenzentrale der Zeda-Gruppe beheimatet ist. Modelle der Marke werden zudem an zehn weiteren Standorten weltweit produziert. Zum Unternehmen gehört auch die Sportabteilung Zeda Sport SA mit der Submarke Esgrima SRL sowie die Zeda Electromóbiles SRL mit der Elektrofahrzeugsparte Eo. Die Motorradsparte Zeda Motocicletas ist in ein eigenes Unternehmen ausgegliedert.

Unternehmensgeschichte

Gründung und Vorkriegsjahre

Das Unternehmen wurde im Jahr 1899 vom sagradischen Mechaniker Ernesto Aliureto Zeda in Bosa gegründet. Zeda führte das Unternehmen bis zu seinem Tod im Jahr 1930 selbst, danach übernahmen seine beiden Söhne António und Dián-Arcélio Zeda das Geschäft.

Zweiter Weltkrieg und Nachkriegsjahre

Im Zweiten Weltkrieg produzierte Zeda Panzer und andere Militärfahrzeuge, zunächst für Deutschland, später dann für Sagradien. In dieser Zeit übernahm der sagradische Staat die Regie bei dem Unternehmen, die er auch nach 1945 zunächst behielt. Zeda wurde nun in eine Aktiengesellschaft unter dem Namen Ernesto Aliureto Zeda SA umgewandelt. Die Republik Sagradien verfügte nun über knapp die Hälfte der Aktienanteile, Zeda wurde so zum nationalen Automobilhersteller. Auch wenn dieser Anteil bis 1970 sukzessive auf 25 und 1986 erneut auf unter 20 Prozent verringert wurde, blieb der Einfluss des Staates auf den Konzern nachwievor groß.

Fünfziger und Sechziger Jahre

Zeda 30 ("la Trêinta")
Zeda 90 ("la Noventa")

Unter der Führung von António Zeda entwickelte sich das Unternehmen in den Fünfziger und Sechziger Jahren zu einem der größten Automobilhersteller Europas und wurde zum Inbegriff des sagradischen Wirtschaftsbooms der Nachkriegszeit.

Mit dem Zeda L4, dem neuen "Flaggschiff" des Hauses, versuchte Zeda nach dem Zweiten Weltkrieg, an die Erfolge und das Prestige der Vorkriegsjahre anzuknüpfen. Aber erst die kleineren Modelle der Fünfziger und Sechziger Jahre brachten die gewünschten Absatzerfolge. Vor allem der Kleinwagen "Trêinta" sowie die Mittelklasse-Limousine "Sesenta" wurden zum großen Kassenerfolg innerhalb wie außerhalb Sagradiens. An diese Erfolge konnte die 1964 vorgestellte "Duquesa" anschließen, die den Zeda 60 ablöste. Außerdem konnte Zeda auch durch das Sport-Coupé Zeda Grandêsa auf sich aufmerksam machen.

Krise der Siebziger Jahre und Expansion

Anfang der Siebziger Jahre geriet Zeda in eine Krise. Die erfolgreichen Modelle der 1950er und 1960er Jahre waren in die Jahre gekommen und der Hersteller hatte es verpasst, rechtzeitig in innovative Nachfolgemodell zu investieren. Der 1967 als Ergänzung zum Zeda 30 eingeführte Kleinwagen Zeda 45 konnte nicht an die Popularität des Vorgängers anknüpfen und die im Oberklasse-Segment angesiedelte Zeda B20 ("Bevênte") entwickelte sich zwar schnell zur Stilikone, verkaufte sich aber mäßig.

Dazu kamen kostspielige Firmenübernahmen: Bereits 1973 hatte Zeda mit dem Automobilhersteller Companía Industrial de Fabricación de Automobiles SA (CIFA) mit Sitz in Lesta den stärksten nationalen Konkurrenten übernommen, 1974 folgte der Erwerb des tulinesischen Luxus- und Sportwagen-Hersteller Minerva Gasol.

Insbesondere der Erwerb des Cifa-Werks in Lesta trug entscheidend dazu bei, die Krise zu überwinden. Der von Cifa entwickelte Cifa Serano wurde von Zeda übernommen und 1974 als Zeda 200 auf den Markt gebracht. Er löste den erfolglosen Zeda 45 ab und entwickelte sich zu einem großen Verkaufserfolg. Der "kleine Bruder" Cifa Sera behielt zwar seinen Namen, wurde außerhalb Sagradiens aber als Zeda-Modell verkauft. Nach einem Facelift wurde er 1980 auch in Sagradien als Zeda 100 eingeführt.

Neue Reihe und Fusion mit Acel

Zeda 500 ("Cincociento")

Mit dem 1972 eingeführten 500 konnte Zeda wieder eine erfolgreiche Limousine der gehobenen Mittelklasse auf den Markt bringen und führte zugleich eine neue, dreistellige Nomenklatur ein. 1976 folgte mit dem Kompaktwagen Zeda 300 und der Stufenheck-Version Zeda 400 zwei Nachfolgemodelle für die "Duquesa" in der Mittelklasse. Als letztes Modell der alten Nomenklatur wurde die Produktion der Zeda „Trêinta“ (Zeda 30) erst im Jahr 1980 eingestellt. Der Zeda 30, der Volkswagen Sagradiens, war damit das erfolgreichste Modell der Firmengeschichte.

Nach der Privatisierung des mikolinischen Staatskonzerns Acel im Jahr 1983 entwickelte sich eine Partnerschaft zwischen Zeda und Acel, das nun seinerseits in Mikolinien Zeda-Modelle unter eigenem Namen verkaufte. Nach finanziellen Schwierigkeiten bei Acel infolge des kompletten Ausstiegs des mikolinischen Staates aus dem Unternehmen übernahm Zeda zwischen 1984 und 1987 sukzessive die Mehrheitsanteile an der "Automobiles e Cicletes Estatales de Luenas SA" mit Sitz in Luenas. Seit 1992 besitzt Zeda 99% der mikolinischen Gesellschaft, die nun umstrukturiert und in Acel SA umbenannt wurde. Gleichzeitig wurde die Zeda SA als Holding-Gesellschaft der beiden Tochterunternehmen Ernesto Aliureto Zeda SA und Acel SA gegründet. Seit 1992 ist Zeda zudem als Motorenlieferant des Selec-Teams wieder in der Formel 1 tätig und übernahm im Jahr 2004 die Mehrheit an dem Rennstall, der seit 2005 als Zeda F1 Racing firmiert.

Neunziger und 2000er Jahre

Anfang der Neunziger Jahre erhielt die Marke auch ein neues Markengesicht mit einem rechteckigen statt trapezförmigen Markensymbol und einem charakteristischen blauen Streifen unter dem Namenszug. Besonders der Zeda 320 sowie der kurze Zeit später entwickelte Zeda 220 wurden große Erfolge und festigten die Stellung Zedas im Unter- und Kompaktklasse-Segment. Gleichzeitig wurde das Angebot am unteren und oberen Ende ausgedünnt. Mit der Einführung des Zeda 220 wurde die Produktion des Zeda 100 eingestellt und die Premera Séria auf Eis gelegt. Mit der Einführung des Zeda 520 im Jahr 1997 erhielt der eingestellte Zeda 600 keinen Nachfolger und wurde durch eine luxoriösere Variante des 520 ersetzt, sodass auch die Sexta Séria nicht als eigenständige Baureihe fortgesetzt wurde. Dafür führte Zeda 1995 mit dem Zeda 720 seinen ersten Van ein. Die Großraumlimousine für Familien war als gemeinsame Entwicklung mit Volkswagen und Ford nahezu baugleich mit dem VW Sharan, dem Seat Alhambra und dem Ford Galaxy. In den Neunzigern begann der Zeda-Konzern auch damit, gemeinsame Plattformen für Modelle der Marken Zeda und Acel zu entwickeln.

m Jahr 2000 kaufte Zeda von der ungarischen Magyarmotor die Markenrechte an der Marke Duna und verkaufte unter dessen Lizenz eigene Modelle in osteuropäischen Ländern. Zudem übernahm Zeda das Duna-Werk in Dunaújváros und ließ dort den 2005 eingeführten Zeda 140 produzieren, mit dem Zeda wieder in das Segment der Kleinstwagen einstieg. Der 2005 für den osteuropäischen und südamerikanischen Markt entwickelte Duna Matra (in Südamerika Zeda Bolero) wird seit 2007 als Billig-Auto auch erfolgreich auf dem westeuropäischen Markt verkauft. Vorbild war der Erfolg des von Renault vertriebenen Dacia Logan. Im Jahr 2009 folgte der Duna Paso auf Basis des neuen Zeda 3.

Neue Nomenklatur und jüngste Vergangenheit

Im Jahr 2006 wurde der Mikolinier Vicent Bazou, zuvor bereits für das Design bei Acel und Minerva Gasol verantwortlich und seineszeichens Vater des Zeda Coupé, Chefdesigner von Zeda und leitete eine umfassende Neuausrichtung der Designsprache ein mit dem Ziel, der Marke eine neue dynamische sportlich-elegante Note zu verleihen.

Mit der Einführung des Zeda 3 als Nachfolger des 340 im Jahr 2008 änderte Zeda nach rund 30 Jahren erneut seine Modell-Nomenklatur. Im Jahr 2009 wurde der Nachfolger des 530 als Zeda 6 vorgestellt, der wie der 530 in der oberen Mittelklasse angesiedelt ist. Außerdem führte Zeda ab 2009/2010 mit den "Gran Víu"-Modellen eine eigene Reihe für Mini- und Kompaktvans ein (Zeda 3 Gran Viu, Zeda 2 Gran Viu), die jedoch nach einer Generation wieder weitgehend fallen gelassen wurde.

Ein großer Erfolg war die 2011 erfolgte Einführung des Kleinstwagens Zeda Cero, der im Lifestyle-Segment angesiedelt war und den legendären Zeda 30 zitierte. Der Erfolg des Dreitürers führte 2014 zur Einführung des fünftürigen Zeda Gran Cero, der zugleich den Zeda 2 Gran Viu im Minivan-Segment ersetzte. Auf die erhöhte Nachfrage nach SUVs reagierte Zeda u.a. mit der Einführung des Zeda 3GV auf Basis der zweiten Generation des Zeda 3. Mit dem Zeda 3 (360) stellte Zeda 2015 das erste Modell auf Basis der neuen Modular Compact Architecture (MCA) vor, auf der in der Folge auch der Zeda 4 (460), der Zeda 5 GV sowie der Zeda 2 (260) gebaut wurden.

Modellhistorie

1945-1980

Zeitleiste der Modelle in Europa (1945-1980)
Typ 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80
Kleinwagen Cifa Sera 100
30
45 200
Mittelklasse L2 300
60 75 / 85 "Duquesa" 400
Co 60L 70
L4 90 500
Oberklasse B20 600
Coupés 60 Coupé Avante 500 Coupé
Cabriolets/Roadster Spider I 1200 Argentina Nacoma

seit 1980

Zeitleiste der Modelle in Europa und China (seit 1980)
Typ 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26
Kleinstwagen 100 140/Citi Citi
Cero I Cero II
Kleinwagen 200 210 220 240 2 (250) 2 (260)
225 230 245 Licêu 2 L
Kompaktklasse 300 310 320 330 340 3 (350) 3 (360)
Zeda 3 (370)
340 Licêu 3 L
Mittelklasse 400 410 420 430 440 4 (450) 4 (460)
5 5
Obere Mittelklasse 500 510 520 / 620 / 530 6 (540) 6 (630)
Oberklasse 600
Roadster/Cabrio Spider II 340 CC Cero C
Coupé Avante II QP Coupé
Minivan 2 Gran Viu Gran Cero
SUV Gran Cero X
3 Gran Viu 3 GV (II) 3 GV (III)
4 GVE
440 Crucial / Crucial 5 GV
1000 7 GV
Hochdachkombi Spring I Spring II
Van/Kleinbus 720 730 / Grande 7
800 Caster I Caster II Caster III

Aktuelles Modellsortiment (Stand: Frühjahr 2020)

EU-Klasse Modell Klasse produz.
seit
Bild Versionen
Aktuelle PKW-Modelle in Europa
A Zeda New Cero Lifestyle-Kleinwagen 2020 ZedaCeroIIa.jpg
  • Kombilimousine
  • Cabriolet
B/M Zeda Gran Cero
Zeda Gran Cero X
Crossover-Minivan 2014 ZedaGranCero2.png
  • Kombilimousine
  • Crossover
B Zeda 2
Zeda 2 Eón
Kleinwagen 2019 Zeda260d.png
  • Kombilimousine
C Zeda 3
Zeda 3 Grantour
Kompaktklasse 2015 Zeda3IIa.jpg
  • Kombilimousine
  • Kombi (Grantour)
C Zeda 3 Eón Kompaktklasse 2022 Zeda370.png
  • Kombilimousine
D Zeda 4
Zeda 4 Grantour
Mittelklasse 2017 Zeda460Facelift.png
  • Limousine
  • Kombi (Grantour)
J Zeda 3 GV Zeda 3 GVE Kompakt-SUV 2024 Zeda3GVIII.png
  • Kombi
J Zeda 4 GVE Kompakt-SUV 2021 Zeda4GVE.jpg
  • Kombi
J Zeda 5 GV SUV 2017 Zeda5GV.jpg
  • Kombi
M Zeda Spring Hochdachkombi 2010 ZedaSpringII.jpg
  • Hochdachkombi
M Zeda Caster Grantour Van/Kleintransporter 2016 ZedaCasterGrantour.jpg
  • Van
Aktuelle Nutzfahrzeuge in Europa
Zeda Spring Cargo Hochdachkombi 2010 ZedaSpringII.jpg
  • Hochdachkombi
Zeda Caster Van/Kleintransporter 2016 ZedaCaster1.jpg
  • Van
Zeda Megacaster Kleintransporter ZedaMegacaster.jpg
  • Kastenwagen
  • Pritschenwagen
  • Kleinbus
Aktuelle PKW-Modelle außerhalb Europas
A Zeda Citi (nicht in Europa) Kleinstwagen 2005 ZedaCiti.jpg
  • Limousine
B Zeda 2 L (nicht in Europa) Kleinwagen 2015 Zeda2L.jpg
  • Limousine
C Zeda 3 L (in China) Mittelklasse 2016 Zeda3L.jpg
  • Limousine
D Zeda 5 (seit 2019 nur in China & Nordamerika) Mittelklasse 2012 Zeda5.jpg
  • Kombilimousine
  • Crossover (Crucial)
  • Limousine
E Zeda 6 (nur in China) Obere Mittelklasse 2018 Zeda6II.jpg
  • Limousine
J Zeda 7 GV (nur in China & Nordamerika) SUV 2019 Zeda7GV.jpg
  • Kombi
M Zeda 7 (nur in China & Nordamerika) Van 2020 Zeda7.jpg
  • Kombi
M Zeda Aventour (nur in Süd- und Nordamerika) Pick-Up ZedaAventour.jpg
  • Pick-Up

Modellgeschichte

Kleinstwagensegment

Kleinwagensegment

Kompaktklasse

Mittelklasse

Obere Mittelklasse

Oberklasse

  • Zeda B20 "Bevente" (1967-1974)
  • Zeda 600 (1979-1983), längere Variante des 500
  • Zeda 620 (1996-2004), längere Variante des 520

Coupés

Cabriolet/Roadster

Mini- und Kompakt-Vans

Van

Geländewagen/SUV

Hochdachkombi/Kastenwagen

Transporter