Joán Ferrera Matêu: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Sagradien
Zur Navigation springenZur Suche springen
Zeile 5: Zeile 5:
 
Als Vertreter des Gewerkschaftsflügels der sozialistischen [[ASUL]] gehörte Joán Matêu 1962/63 dem [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] als sagradischer [[Minister für Arbeit und Soziales]] an. Diese Funktion behielt er anschließend auch unter den sozialistischen Ministerpräsidenten [[António Santiago]] (†1964) und [[Iacovo Del Pérez]] (MP 1964-1967). Anschließend wurde er als Vertreter Sagradiens in die erste gemeinsame EG-Kommission unter [[Roberto Helguerra]] entsandt, wo er ebenso wie in den folgenden Kommissionen Malfatti und Mansholt für Handel und Industrie zuständig war. Mit dem Ende der Kommission Mansholt 1973 schied auch Joán Matêu aus dem Amt.  
 
Als Vertreter des Gewerkschaftsflügels der sozialistischen [[ASUL]] gehörte Joán Matêu 1962/63 dem [[Kabinett Costa|Kabinett der Großen Koalition]] unter [[Martín Ánibal Costa]] als sagradischer [[Minister für Arbeit und Soziales]] an. Diese Funktion behielt er anschließend auch unter den sozialistischen Ministerpräsidenten [[António Santiago]] (†1964) und [[Iacovo Del Pérez]] (MP 1964-1967). Anschließend wurde er als Vertreter Sagradiens in die erste gemeinsame EG-Kommission unter [[Roberto Helguerra]] entsandt, wo er ebenso wie in den folgenden Kommissionen Malfatti und Mansholt für Handel und Industrie zuständig war. Mit dem Ende der Kommission Mansholt 1973 schied auch Joán Matêu aus dem Amt.  
  
Nach dem Sieg der Sozialisten unter Premierminister [[Joán Caval]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]] kehrte Joán Matêu als [[Außenminister|Minister für auswärtige Angelegenheiten]] in die [[Kabinett Caval III|sagradische Regierung]] zurück.
+
Nach dem Sieg der Sozialisten unter Premierminister [[Joán Caval]] bei der [[Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974]] kehrte Joán Matêu als [[Außenminister|Minister für auswärtige Angelegenheiten]] in die [[Kabinett Caval III|sagradische Regierung]] zurück. Nach dem Rücktritt von [[Andrés Colón]] übernahm er von diesem im Oktober 1976 auch das Amt des [[Vizeministerpräsident]]en. Mit dem Ende der [[Kabinett Caval III|Regierung Caval III]] im Frühjahr 1977 übergab Matêu das Außenministerium an den [[UDS|Liberalen]] [[Lorenzo Estrubal]] und zog sich aus der aktiven Politik zurück.

Version vom 23:55, 2. Jan 2012

Joán Ferrera Matêu (*1907 in Tantallas, †1984 in Santiago d'Aziz) war ein sagradischer Gewerkschafter und sozialistischer Politiker (ASUL).

Der ausgebildete Ingenieur begann seine Karriere als Funktionär der sozialdemokratisch orientierten Gewerkschaft CSSL, für die er 1952 zum Vorstandsmitglied und 1960 zum Zweiten Sekretär auf nationaler Ebene aufrückte. Parallel dazu bekleidete Matêu politische Positionen in der Sozialistischen Partei (PS). Von 1948 bis 1968 stand er zwanzig Jahre lang der Parteiorganisation der PS bzw. seit 1957 der Nachfolgepartei ASUL in der Provinz Pin-Saydel vor. Von 1950 bis 1958 und erneut seit 1963 war er zudem Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer.

Als Vertreter des Gewerkschaftsflügels der sozialistischen ASUL gehörte Joán Matêu 1962/63 dem Kabinett der Großen Koalition unter Martín Ánibal Costa als sagradischer Minister für Arbeit und Soziales an. Diese Funktion behielt er anschließend auch unter den sozialistischen Ministerpräsidenten António Santiago (†1964) und Iacovo Del Pérez (MP 1964-1967). Anschließend wurde er als Vertreter Sagradiens in die erste gemeinsame EG-Kommission unter Roberto Helguerra entsandt, wo er ebenso wie in den folgenden Kommissionen Malfatti und Mansholt für Handel und Industrie zuständig war. Mit dem Ende der Kommission Mansholt 1973 schied auch Joán Matêu aus dem Amt.

Nach dem Sieg der Sozialisten unter Premierminister Joán Caval bei der Wahl zur sagradischen Abgeordnetenkammer 1974 kehrte Joán Matêu als Minister für auswärtige Angelegenheiten in die sagradische Regierung zurück. Nach dem Rücktritt von Andrés Colón übernahm er von diesem im Oktober 1976 auch das Amt des Vizeministerpräsidenten. Mit dem Ende der Regierung Caval III im Frühjahr 1977 übergab Matêu das Außenministerium an den Liberalen Lorenzo Estrubal und zog sich aus der aktiven Politik zurück.