Robert von Skanten: Unterschied zwischen den Versionen
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Robert von Redanior wurde 1255 als zweiter Sohn des peruzinischen Königs [[Philipp der Schweigsame]] und dessen Ehefrau [[Eleonore von Sagradien]], Tochter König [[Philipp IV. Hermes]], geboren. Seine Mutter wurde 1264 [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]], sein älterer Bruder [[Martin IV. Felix]] wurde 1269 gekrönt. In der Folge kam es zu häufigeren Spannungen zwischen den beiden Brüdern. Zeitweise verbündete sich Robert mit seinem Vater Philipp gegen seinen Bruder. | Robert von Redanior wurde 1255 als zweiter Sohn des peruzinischen Königs [[Philipp der Schweigsame]] und dessen Ehefrau [[Eleonore von Sagradien]], Tochter König [[Philipp IV. Hermes]], geboren. Seine Mutter wurde 1264 [[König von Sagradien|Königin von Sagradien]], sein älterer Bruder [[Martin IV. Felix]] wurde 1269 gekrönt. In der Folge kam es zu häufigeren Spannungen zwischen den beiden Brüdern. Zeitweise verbündete sich Robert mit seinem Vater Philipp gegen seinen Bruder. | ||
Version vom 20:27, 12. Nov 2025
Robert von Skanten (*1255, †1292), auch Ruben oder Rubert genannt, war König von Sagradien sowie als Rubert III. König von Peruzien (1289-1292) aus dem Haus Redanior.
Robert von Redanior wurde 1255 als zweiter Sohn des peruzinischen Königs Philipp der Schweigsame und dessen Ehefrau Eleonore von Sagradien, Tochter König Philipp IV. Hermes, geboren. Seine Mutter wurde 1264 Königin von Sagradien, sein älterer Bruder Martin IV. Felix wurde 1269 gekrönt. In der Folge kam es zu häufigeren Spannungen zwischen den beiden Brüdern. Zeitweise verbündete sich Robert mit seinem Vater Philipp gegen seinen Bruder.
Robert heiratete mit 15 Jahren 1270 die Tochter des alkonischen Herzogs, Maria von Scola, und erhielt nach dem Ableben seines Onkels Johann dem Blinden 1274 das Herzogtum Scantia zum Lehen. Da sein älterer Bruder keine eigenen Nachkommen besaß, folgte Robert diesem nach seinem Tod 1289 als König von Sagradien und Perucía nach. Seine Mutter Eleonore starb ein Jahr später.
Unmittelbar nach der Thronbesteigung kam es jedoch zu Konflikten mit den peruzinischen Ständen, die auf ihrem Wahlrecht beharrten und für die Bestätigung Roberts als König umfangreiche Privilegien verlangten, die Robert nicht bereit war, zu leisten. Daraufhin kam es im Jahr 1290 zum Ausbruch eines großangelegten Aufstands in Perucía, der von den dortigen Ständen angeführt und bald von Mikolinien unterstützt wurde. Damit begann die Phase der Peruzinischen Kriege, welche die Thronstreitigkeiten von 1249/50 wiederaufleben ließen. In den Folgejahren kam es zu immer neuen Aufständen gegen die im Norden der mikolinischen Halbinsel zunehmend unpopulären Redanior-Könige.
Als Robert in 1292 in die Schlacht gegen die peruzinischen Rebellen ziehen wollte, erkrankte er schwer und starb bei Sant Vicent auf dem Krankenbett. Sein Nachfolger wurde sein ältester lebender Sohn Johann der Gerechte (*1280), der jedoch erst zwölf Jahre alt war, sodass für ihn seine Mutter Maria von Scola und Roberts jüngerer Bruder Julen, der Erzbischof von Tesqué, die Regentschaft übernahmen. Die peruzinischen Stände erhoben anstelle des zwölfjährigen Julen Johanna von Santéi und ihren Ehemann Philipp von Álbero auf den Thron, was eine Fortsetzung der Kriege zur Folge hatte. Johanna von Santéi war die Tochter Johannas von Perucía und eine Enkelin Martins des Zänkers.
Die unter Robert begonnenen Kriege gegen Perucía prägten daher die Herrschaft seines Nachfolgers Julen I., der selbst 1301 in der Schlacht gegen die Peruziner fiel und von Roberts jüngerem Sohn Martin dem Wahnsinnigen auf dem Thron beerbt wurde.