Eskada: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Hauptstadt ist [[Bosa]].  
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Die '''Eskada''' ([[Sagradische Sprache|sagr.]] ''Escada'', [[Eskadische Sprache|eskadu]] ''Eskada'') ist eine [[Sagradische Regionen|Region]] im Westen [[Sagradien]]s. Größte Stadt und Sitz der Regionalregierung ist [[Bosa]], den Titel der offiziellen Hauptstadt der Region trägt neben Bosa auch die Hafenstadt [[Valier]]. Die Region Escada gliedert sich in die drei Provinzen [[Escada Maritím]] (Hauptstadt [[Valier]]), [[Morroes Verdes]] ([[Limeras]]) und [[Pais Bosanês]] ([[Bosa]]).
  
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=== Kultur und Geschichte ===
 
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''), im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada, auch ''Escada Ulterior'' genannt, zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]], im Norden und Nordosten, der ''Escada Citerior'' oder ''Escada Orientale'' siedelten [[Skanten]]. Diese Situation wirkt sich bis heute in einer kulturellen Zweiteilung der Region aus. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem [[Golische Sprache|Golischen]] verwandte Sprache, das [[Eskadische Sprache|Eskadische]] (''escadu'') gesprochen und eine gewisse Verbundenheit mit dem golischen Kulturraum gepflegt wird, gehört der Osten zum [[Mittelsagradisch|Mittelsagradischen Sprachraum]]. Das Eskadische erhielt im Jahr 2003 vom Regionalrat der Eskada den Status einer ''Regionalsprache'' und wird seit 2005 als ''[[Sagradische Kultursprache]]'' (LCS) geführt. Im äußersten Westen der Region um die Stadt [[Guillard]] wird darüber hinaus ein Dialekt des [[Golische Sprache|Golischen]] gesprochen, das als regionale Minderheitensprache und in einigen Kommunen der Provinz [[Escada Maritím]] als zweite lokale Amtssprache anerkannt ist.
 
Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz ''Sisinia Exicata'' (''die Abgeschnittene, Abgetrennte'') ab, die im 3. Jahrhundert von der ''[[Provinica Sisinia]]'' abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die [[Sagrer|sagrischen]] Stämme der [[Haesker]] (lat. ''Haesci'') und [[Periger]] (lat. ''Pirigi''), im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada, auch ''Escada Ulterior'' genannt, zum Siedlungsraum der germanischen [[Golen]], im Norden und Nordosten, der ''Escada Citerior'' oder ''Escada Orientale'' siedelten [[Skanten]]. Diese Situation wirkt sich bis heute in einer kulturellen Zweiteilung der Region aus. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem [[Golische Sprache|Golischen]] verwandte Sprache, das [[Eskadische Sprache|Eskadische]] (''escadu'') gesprochen und eine gewisse Verbundenheit mit dem golischen Kulturraum gepflegt wird, gehört der Osten zum [[Mittelsagradisch|Mittelsagradischen Sprachraum]]. Das Eskadische erhielt im Jahr 2003 vom Regionalrat der Eskada den Status einer ''Regionalsprache'' und wird seit 2005 als ''[[Sagradische Kultursprache]]'' (LCS) geführt. Im äußersten Westen der Region um die Stadt [[Guillard]] wird darüber hinaus ein Dialekt des [[Golische Sprache|Golischen]] gesprochen, das als regionale Minderheitensprache und in einigen Kommunen der Provinz [[Escada Maritím]] als zweite lokale Amtssprache anerkannt ist.

Version vom 01:06, 11. Dez 2011

Die Eskada (sagr. Escada, eskadu Eskada) ist eine Region im Westen Sagradiens. Größte Stadt und Sitz der Regionalregierung ist Bosa, den Titel der offiziellen Hauptstadt der Region trägt neben Bosa auch die Hafenstadt Valier. Die Region Escada gliedert sich in die drei Provinzen Escada Maritím (Hauptstadt Valier), Morroes Verdes (Limeras) und Pais Bosanês (Bosa).

Kultur und Geschichte

Der Name der Region leitet sich von der römischen Provinz Sisinia Exicata (die Abgeschnittene, Abgetrennte) ab, die im 3. Jahrhundert von der Provinica Sisinia abgetrennt und als eigene Provinz eingerichtet wurde. In der Eskada siedelten in vorrömischer Zeit die sagrischen Stämme der Haesker (lat. Haesci) und Periger (lat. Pirigi), im frühen Mittelalter gehörte die südliche und westliche Eskada, auch Escada Ulterior genannt, zum Siedlungsraum der germanischen Golen, im Norden und Nordosten, der Escada Citerior oder Escada Orientale siedelten Skanten. Diese Situation wirkt sich bis heute in einer kulturellen Zweiteilung der Region aus. Während im Westen der Region noch heute eine mit dem Golischen verwandte Sprache, das Eskadische (escadu) gesprochen und eine gewisse Verbundenheit mit dem golischen Kulturraum gepflegt wird, gehört der Osten zum Mittelsagradischen Sprachraum. Das Eskadische erhielt im Jahr 2003 vom Regionalrat der Eskada den Status einer Regionalsprache und wird seit 2005 als Sagradische Kultursprache (LCS) geführt. Im äußersten Westen der Region um die Stadt Guillard wird darüber hinaus ein Dialekt des Golischen gesprochen, das als regionale Minderheitensprache und in einigen Kommunen der Provinz Escada Maritím als zweite lokale Amtssprache anerkannt ist.