Daniela Rosenthal-Valdés: Unterschied zwischen den Versionen
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Bei der [[Präsidentschaftswahl 2015]] konnte sich Rosenthal-Valdés, die dem zentristischen, sozialliberal orientierten Flügel des [[PPC]] zugerechnet wird, in der Stichwahl gegen den grünen Ex-[[Außenminister]] [[Javier Carles Etxeberría]] behaupten. Bei ihrer [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 2020|Wiederwahl 2020]] trat sie als parteiübergreifende Kandidatin an und wurde von [[PPC|Konservativen]], [[LIB|Liberalen]], [[RAD|Radikalen]], [[V|Grünen]] und [[ASUL|Sozialisten]] unterstützt. Sie erreichte schon im ersten Wahlgang die nötige absolute Stimmenmehrheit. | Bei der [[Präsidentschaftswahl 2015]] konnte sich Rosenthal-Valdés, die dem zentristischen, sozialliberal orientierten Flügel des [[PPC]] zugerechnet wird, in der Stichwahl gegen den grünen Ex-[[Außenminister]] [[Javier Carles Etxeberría]] behaupten. Bei ihrer [[Präsidentschaftswahl in Sagradien 2020|Wiederwahl 2020]] trat sie als parteiübergreifende Kandidatin an und wurde von [[PPC|Konservativen]], [[LIB|Liberalen]], [[RAD|Radikalen]], [[V|Grünen]] und [[ASUL|Sozialisten]] unterstützt. Sie erreichte schon im ersten Wahlgang die nötige absolute Stimmenmehrheit. | ||
Aktuelle Version vom 15. April 2025, 16:48 Uhr
Daniela Rosenthal-Valdés (*1953 in La Cripón) ist eine sagradische Politikerin. Sie war von 2015 bis 2025 die zwanzigste Präsidentin der Sagradischen Republik. Zuvor war sie unter anderem Ministerin der Regierung Otero (1992-1999) und Präsidentin der sagradischen Abgeordnetenkammer (2006-2013), der sie insgesamt 21 Jahre lang angehörte.
Bei der Präsidentschaftswahl 2015 konnte sich Rosenthal-Valdés, die dem zentristischen, sozialliberal orientierten Flügel des PPC zugerechnet wird, in der Stichwahl gegen den grünen Ex-Außenminister Javier Carles Etxeberría behaupten. Bei ihrer Wiederwahl 2020 trat sie als parteiübergreifende Kandidatin an und wurde von Konservativen, Liberalen, Radikalen, Grünen und Sozialisten unterstützt. Sie erreichte schon im ersten Wahlgang die nötige absolute Stimmenmehrheit.
Als Staatspräsidentin war Rosenthal die erste Frau und die erste praktizierende Jüdin im Amt. Vor ihrer Wahl war sie Kuratoriumsmitglied der Sagradischen Gemeinschaft für jüdische Kultur (ASCJ) und Mitglied im Zentralkomitee des Congreso de Comunitáes Judías de Sagradia (CCJS).
Inhaltsverzeichnis
Karriere[bearbeiten]
Nachdem Rosenthal-Valdés ihre Karriere in der Regionalpolitik von Amôria begonnen hatte, wurde sie im Jahr 1992 zur Erziehungsministerin im Kabinett Otero I berufen. 1994 wurde sie zudem erstmals in die sagradische Abgeordnetenkammer gewählt und übernahm daraufhin das Ministerium für öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation im Kabinett Otero II. Nach der Parlamentswahl 1998, die für die regierenden Mitte-Rechts-Parteien zu einer Niederlage führten, wurde Rosenthal-Valdés parlamentarische Sekretärin der PPC-Gruppe in der Abgeordnetenkammer und 2002 schließlich Generalsekretärin ihrer Partei. In dieser Funktion arbeitete sie mit Parteichef Miquel Ánibal Luisanto zusammen. Ihre Nominierung galt als Zeichen des Ausgleichs an den zentristischen Parteiflügel.
Nach dem Sieg der Konservativen bei der Parlamentswahl 2006 wurde Rosenthal-Valdés zur Präsidentin der sagradischen Abgeordnetenkammer gewählt, ehe sie 2013 die Vizepräsidentschaft übernahm. Bei der Präsidentschaftswahl in Sagradien 2015 kandidierte Rosenthal-Valdés um die Nachfolge ihres Parteifreundes Roberto Vidéas Braga und erreichte im ersten Wahlgang mit 30,2 Prozent die meisten Stimmen aller Bewerber. In der Stichwahl gegen den grünen Kandidaten Javier Carles Etxeberría konnte sie sich mit 57,1 Prozent der Stimmen klar durchsetzen.
Als Präsidentin der Republik konnte sich Rosenthal-Valdés als eine der populärsten Politikerinnen des Landes etablieren und erhielt für ihre Amtsführung überparteiliche Anerkennung. Bei der Präsidentschaftswahl 2020 bewarb sie sich um eine Wiederwahl und wurde von einer breiten Parteienallianz von PPC bis ASUL unterstützt. Mit einem Stimmenanteil von 67,6 Prozent konnte sie sich bereits im ersten Wahlgang deutlich gegen ihre Konkurrenten Ailén Guervennéc, Marcelo Venizelos und Lina Abrami durchsetzen.
Öffentliche Ämter[bearbeiten]
- 1989-1992: Beigeordnete Rätin für Erziehung, Kultur und Familie der Region Armôria
- 1992-1994: Ministerin für Erziehung und Familie im Kabinett Otero I
- 1994-1999: Ministerin für Öffentlichen Dienst, Post und Telekommunikation im Kabinett Otero II
- 2006-2013: Präsidentin der sagradischen Abgeordnetenkammer
- 2013-2015: Vizepräsidentin der sagradischen Abgeordnetenkammer
- 2015-2025: Präsidentin der Republik
Mandate[bearbeiten]
- 1985-1993: Mitglied des Regionalrats von Armôria (PPC)
- 1994-2015: Mitglied der sagradischen Abgeordnetenkammer (PPC)
